Johannes 16:12 und 25)
"Ich hätte euch noch vieles zu sagen, doch das würde euch jetzt überfordern.
13 Aber wenn der Helfer kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch anleiten, in der vollen Wahrheit zu leben.3
Was er euch sagen wird, hat er nicht von sich selbst, sondern er wird
euch nur sagen, was er hört. Er wird euch jeweils vorbereiten auf das,
was auf euch zukommt.
25 »Ich
habe euch dies alles in Andeutungen gesagt, die euch rätselhaft
erscheinen müssen. Die Stunde kommt, dass ich nicht mehr in Rätseln zu
euch rede, sondern offen und unverhüllt zu euch über den Vater spreche.
Das Buch Joael, Kap. 3
1 Danach
aber wird es geschehen, dass ich meinen Geist ausgießen über alles
Fleisch ... Eure Söhne und Töchter werden Propheten sein, eure Alten
werden Träume haben und eure jungen Männer haben Visionen.
2 Auch über Knechte und Mägde werde ich meinen Geist ausgießen in jenen Tagen ... (Damit sind die Tage der Endzeit gemeint in denen wir bereits leben).
Bertha Dudde, Offenbarung Nr. 3194, erhalten durch das Innere Wort am 20.07.1944
Prüfung des Herzens nötig zum Erkennen der Gaben .... Freier Wille ....
Jede geistige Gabe löst Beglückung aus, sowie sie erkannt
wird als solche. Und dieses Urteil muß das Herz fällen, in Verband mit
dem Verstand, nicht aber der Verstand allein. Folglich darf nicht der
Ablehnungswille dem Herzen wehren und dem Verstand allein das Recht
einräumen zu urteilen. Dann wird niemals eine Kraftwirkung zu spüren
sein, denn diese duldet keinen Widerstand, d.h., die Kraft wird
unwirksam, wo ihr Widerstand entgegengesetzt wird. Die Liebe Gottes
zwingt nicht, und Zwang wäre jeder Beweis. Ein Beweis aber ist es, wenn
immer und in allen Fällen die göttliche Gabe ein Glücksempfinden
auslösen würde, auch wenn der Mensch nicht willens ist, sie
anzuerkennen. Dieses Empfinden würde ihn dann zwingen zur Annahme der
Gaben von oben, und also würde dann kein Mensch außerhalb des Wirkens
dieser stehen, was soviel heißen würde, daß eine Wandlung des Denkens
der Menschen in kurzer Zeit deren Höherentwicklung zur Folge hätte, doch
immer zwangsmäßig, also ohne eigenen Willen. Eine solche
Höherentwicklung entspräche nicht der Weisheit Gottes, und darum wird
der Mensch keine Wirkung an sich verspüren, der nur seinen Verstand
tätig werden läßt, wo sein Herz eine Prüfung vornehmen sollte. Doch er
geht einer großen Gnade verlustig, einer Gnade, die ihn sehr schnell
fördern könnte, so er sie an sich wirksam werden ließ. Es ist daher sehr
schwer, die Menschen zur Annahme des göttlichen Wortes zu bewegen,
solange sie nicht den Willen haben, Gott als Geber dessen für möglich zu
halten, solange sie also ein solches Wirken Gottes anzweifeln. Schon
die Annahme, daß Gott Sich in außergewöhnlicher Weise äußern könnte,
würde den Ablehnungswillen schwächen, und er würde unvoreingenommen
prüfen und also sein Herz sprechen lassen, das ihn wahrlich recht
beratet. Denn die Kraft aus Gott würde das Herz so wohltätig berühren,
daß es daran den göttlichen Ursprung erkennt und bedingungslos annimmt.
Es ist dem Menschen völlig freigestellt, wie er sich zu der Gabe, die
aus dem geistigen Reich ihm geboten wird, einstellt. Jeder Willenszwang
wird ausgeschaltet, und darum wird auch einem unwilligen Menschen
gegenüber die Gabe der Beredsamkeit verringert, auf daß der Mensch nicht
beeinflußt werde wider seinen Willen, denn Gott in Seiner Liebe bietet
Sich wohl an, drängt Sich aber nicht auf. Das Zuleiten Seines Wortes zur
Erde ist ohnedies ein Gnadenakt, den die Menschheit nicht verdient, da
nur selten ein Mensch den Willen hat, die Verbindung mit Gott so innig
herzustellen, daß die Kraft aus Gott auf ihn überströmen kann und diese
.... das Wort Gottes .... nur geboten werden kann, wo es begehrt wird.
Doch Gott lässet Sich an dem Willen eines Menschen genügen, der
die Wahrheit begehrt, um sie weiterzugeben denen, die in Not der Seele
sind. Und so wird die Menschheit bedacht mit einer köstlichen Gabe, und
sie erkennet sie nicht .... Sie macht keinen Gebrauch von einem
Geschenk, das ihr unverdienterweise zugeht, sie ergreift nicht die Hand
des Vaters, Der sie der Finsternis zu entreißen sucht .... sie zögert,
wo sie unverzüglich annehmen sollte, um jeden Tag zu nützen, um in der
Erkenntnis zu reifen, um sich das Wort Gottes zur Richtschnur für sein
Erdenleben zu machen. Es werden sich die Gnadengaben in der Endzeit
mehren, doch immer wird die Willensfreiheit des Menschen gewahrt, also
niemals eine Gabe so in Erscheinung treten, daß der Mensch bestimmt
wird, sie als göttlich anzuerkennen. Es wird tiefes Glück empfinden, der
sich der Gnadengabe öffnet, der im tiefen Glauben an Gott ihr die
Bedeutung nicht abspricht, die sie für die geistige Entwicklung hat,
doch leer und eindruckslos wird bleiben, der ein solches Wirken der
Liebe Gottes nicht für möglich hält, weil er ungläubig ist oder nur
einen toten Glauben sein eigen nennt. Und darum werden nur einzelne die
Wirkung der Gnadengabe verspüren und reifen an ihrer Seele, weil sie
guten Willens sind .... Amen

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen