Aus Liebe zu Gott
Offenbarung vom 29. März 2019
Die Ansprache Gottes an den Menschen bzw. durch den
Menschen vollzieht sich, wie alles in der Schöpfung, nach unumstößlichen,
geistigen Gesetzmäßigkeiten. Die unterschiedlichen Schwerpunkte und Betrachtungsweisen
in den Offenbarungen ergeben sich durch die göttlichen Grundaspekte der
Ordnung, des Willens, der Weisheit, des Ernstes, der Geduld, der Liebe und der
Barmherzigkeit, entsprechend auch der geistigen Mentalität desjenigen, der das
Offenbarungswort aufnimmt. In und über allem aber wirkt die Liebe als Träger
aller Offenbarungen, ohne die ein echtes Gotteswort nicht möglich ist.
Göttliche
Offenbarung
Meine geliebten Brüder und Schwestern, Ich spreche zu
euch als euer Gott, als der ewige Geist der Liebe, der in Jesus von Nazareth
inkarnierte und damit euer Bruder und ebenso Mensch wurde, so wie ihr zur Zeit
als Menschen auf der Erde lebt.
Ich
erinnere euch daran, daß ihr Geist seid, und daß ihr eure menschliche Hülle nur
vorübergehend tragt. Der Geist in euch – Mein Geist und gleichzeitig euer ewiges
Leben – ist Liebe! Er ist höchstes Bewußtsein, auch wenn dies für euch noch
unverständlich ist. Er ist aus Mir, er hat sich nie wirklich von Mir getrennt,
wenn dies auch im Äußeren momentan so scheint. Das Band zwischen Mir und dir
ist unzertrennlich. Deshalb werde Ich dich auch nicht verlieren, ganz gleich,
was andere dich lehren. Das eine Ende des Bandes ist in Mir verankert, das
andere in der Tiefe deiner Seele.
Du bist
Mein, du bleibst Mein, und du wirst wieder eintauchen in das unendlich große Meer
der ewigen Harmonie und des allumfassenden Lebens, in dem du deinen Platz
hattest und wieder einnehmen wirst.
Das Band,
das uns eint, besteht – für euch unvorstellbar – aus purer Liebeenergie. Ihr
könnt es, auch wenn dies ein völlig unzureichendes Bild ist, vergleichen mit
einer Sicherheitsleine, die jemanden, der sich auf unbekanntes Terrain begibt,
mit seinen Helfern verbindet. Sie ist der Garant dafür, daß er zurückfindet.
Einige
von euch kennen das Wort „Wer in den Himmel wieder eintreten will, der muß den
Himmel in sich tragen“, was bedeutet: Er muß wieder zur Liebe geworden sein,
denn der Himmel ist Liebe. Hier gilt, wie in der gesamten Schöpfung, das Gesetz,
daß Gleiches wiederum Gleiches anzieht.
Wenn
etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist, so muß das Gleichgewicht wieder
hergestellt werden. Disharmonie muß wieder zu Harmonie werden. Das ist das Gesetz.
Es stellt sicher, daß alles wieder zu Mir zurückkommt.
Was aus
der Liebe gefallen ist, muß wieder zur Liebe werden. Das ist ein einfaches und
verständliches Prinzip. Ist das vollzogen, dann ist alles wieder in der
Einheit. Alle Menschen und Seelen sind auf dem Weg, wieder in die Einheit
einzutauchen und auf ewig in ihr zu verbleiben.
Ich gebe euch ein Bild: Hast
du zu wenig getrunken, nützt es zur Herstellung des Gleichgewichts nichts, viel
zu essen. Auch zu wenig Schlaf kann nicht durch ein Übermaß an Bewegung
ausgeglichen werden, ebenso wie eine Spendenfreudigkeit kein Ersatz ist für
Unfreundlichkeit und Egoismus.
Deshalb
wird eine größere Liebefähigkeit auch nur erreicht durch eine uneigennützig
gelebte Liebe im Alltag und nicht durch Techniken, Wissensansammlung,
Studium, Riten, Zeremonien, Rückzug von der Welt und vieles mehr; deshalb ist
ein jeder von euch inkarniert, und deshalb lebt er in genau den Umständen und
mit den Menschen zusammen, die zur Zeit sein Dasein bestimmen.
Es bedarf
also ausschließlich der Liebe, um eure Seelenkraft wachsen zu lassen. Sie
drückt sich vielfältig in ihrer selbstlosen Art im täglichen Leben aus, in
erster Linie durch ein liebevolles Verhalten gegenüber eurem Nächsten, das
die Grundlage ist für eure Liebe zu Mir. Es ist nicht möglich, sich seinem
Nächsten gegenüber gleichgültig oder abweisend zu verhalten und gleichzeitig
Mich zu lieben, denn Ich lebe auch in deinem Nächsten.
Nichts
anderes habe Ich als Jesus von Nazareth gelehrt und vorgelebt.
Was aber
bedeutet dies für den Menschen? Wie soll er das umsetzen?
In erster
Linie ist für euch die Erkenntnis wichtig, daß Meine Nachfolge, so ihr sie denn
anstrebt, in eurem Alltag geschieht, und daß dabei euer Nächster euer wichtigster
Helfer ist; denn ohne ihn könnt ihr nichts lernen. Er ist euch Spiegel, und
wenn ihr schon voll bewußt durch euren Tag gehen könntet, würdet ihr so
viele Spiegel erkennen, daß es euch schwerfallen würde, alles zu registrieren,
zu beachten und die nötigen Schlüsse für euch und euer Verhalten daraus zu
ziehen.
Aber das
ist auch gar nicht erforderlich. Ihr wäret überfordert und würdet schon bald
eure Innere Arbeit aufgeben. Die vielen geistigen Helfer, die euch in Meinem
Auftrag zur Seite stehen, wissen um die richtige „Dosis“. Sie führen euch zu
den Menschen und in die Situationen, die eine kleine oder große Lernaufgabe für
euch darstellen. Aber eines der Probleme ist, daß ihr mit euren Gedanken und
mit eurem Tun völlig woanders seid, daß ihr nicht erkennt, daß ihr hier und
jetzt gefordert seid, aufmerksam zu sein und richtig, das heißt im Sinne der
Liebe, zu reagieren.
Es geht
ja nicht darum, daß ihr nicht wißt, wie ihr handeln sollt. Das Gebot der
Gottes- und Nächstenliebe ist weltweit bekannt. Es ist etwas anderes: Euer
Alltag läßt euch nicht wachsam genug sein; dazu tragen nicht zuletzt die vielen
Ablenkungen bei, denen ihr ständig ausgesetzt seid und oft genug auch euer
Unwille, sich „schon wieder“ mit euch selbst und eurem Nächsten
auseinandersetzen zu sollen.
Wenn ihr
dies ändern wollt, dann beginnt den Tag bewußt mit Mir. Bittet Mich, euch auf
die Begebenheiten aufmerksam zu machen, die für euch von Bedeutung sein
können, bei denen ihr euren Vorsatz „liebe – und sonst nichts“ in die Tat
umsetzen könnt. Ich werde euch helfen, achtsam zu sein; und wenn es nur ein
kurzer Impuls ist, der euch mit einem kleinen „Achtung“ daran erinnert, zu
überlegen, wie hier richtig und vielleicht anders zu handeln ist als in der
Vergangenheit.
Ein
anderes Problem ist, daß viele von euch meinen, es müßte etwas Großartiges,
Neues und Besonderes sein, das es zu tun gilt, wenn es um Meine Nachfolge
geht. Sie meinen, es wäre einfach zu wenig, „nur“ zu lieben! Sie stellen sich
sonst etwas vor, etwas, das sie im Äußeren tun oder sich erst groß aneignen
müssten, um so den hohen Anforderungen – die Ich gar nicht an sie stelle –
gerecht zu werden.
Einfach
nur lieben?
Ja, Mein
Bruder, Meine Schwester, einfach nur lieben! Denn es geht darum, das Konto
„Liebe“ wieder auszugleichen und die Seite wieder aufzufüllen, die ein Minus
aufweist.
Wenn dir
das zu wenig erscheint, dann gehe in einer stillen Stunde in dich und bewege
die Frage in dir, was es heißt zu lieben. Wenn du mit Meiner Hilfe
dann das große Spektrum der selbstlosen Liebe und Meiner Nachfolge erkennst,
dann wirst du auch verstehen, daß das Prinzip zwar recht einfach ist – so einfach,
daß es jeder Schritt für Schritt nachvollziehen kann, wenn er den Willen dazu
hat –, daß aber die Umsetzung ihre Tücken hat, zumindest aber nicht ganz so
problemlos ist, wie es vielen auf den ersten Blick erscheint. Denn die meisten
von euch haben noch keine rechte Vorstellung davon, was es heißt, so zu
lieben, wie Ich es gelehrt habe, was im übrigen auch die Liebe zu sich selbst
einschließt.
Das Leben bietet dir
ununterbrochen Gelegenheit, dich in der Liebe zu üben, denn in der Regel bist
du aus genau diesem Grund inkarniert: Du möchtest etwas lernen, was du noch
nicht in dem gewünschten Maße beherrschst. Das Leben – ihr sagt auch treffend
„Erdenschule“ dazu – setzt dir tagtäglich etwas zur Erkenntnis vor, was durch
Mein Gesetz herbeigeführt oder zugelassen wird. Denn es ist Mein Wunsch und
Wille, ebenso wie der deiner Seele, daß du innerlich reifst und stark wirst.
Zu dem,
auf was du künftig ein wenig mehr achten könntest, gehören – als nur ein
Beispiel von vielen – auch deine Gedanken und die darunter liegenden Empfindungen.
Vielleicht kommt in dir die Frage hoch, was deine Gedanken und Empfindungen mit
der Umsetzung Meines Liebegebotes zu tun haben. Sehr viel mehr als du denkst,
weil aus ihnen deine Worte und Handlungen hervorgehen.
Euch
gelingt es noch zu selten, eure Mitmenschen „neutral“ zu sehen, das heißt, ohne
daß es sofort zu einer meist ungewollten Einordnung, Bewertung, Beurteilung
oder vielleicht sogar zu einer Verurteilung durch euch kommt. Die wenigsten
denken darüber nach, daß hier schon ein liebloses, oft abwertendes Verhalten
vorliegt – streng genommen ein Verstoß gegen das Gebot der Liebe. Wie oft
passiert euch das? Wenn ihr alle eure Gespräche im Verlaufe des Tages dazu
zählt, das Geschehen im Straßenverkehr, die Begegnungen während eines
Einkaufs, die negativen Meldungen der Zeitungen und des Fernsehens, schwierige
Situationen am Arbeitsplatz oder in der Familie und vieles mehr, dann kommt
schon einiges zusammen.
Sicher
gibt es Schlimmeres, als hin und wieder negativ zu denken oder sich aufzuregen.
Darum geht es auch nicht, sondern darum, ein Gespür dafür zu entwickeln, wie
viele Möglichkeiten der Tag bietet, sich selbst zu beobachten, um dann
festzustellen: Hier könnte ich üben, um etwas zu verbessern.
Dies war
nur ein Beispiel. Es gäbe unzählige mehr, die du selbst finden kannst,
wenn dir dies wichtig ist. Es ist ein großes Spektrum, was die Nicht-Beachtung
des Liebegebotes betrifft. Nur ein kleiner Hinweis: Nachlässigkeit gehört
ebenso dazu wie Unordnung, Nicht-loslassen-Können, Neid und Eifersucht,
fehlendes Vertrauen, egoistisches Verhalten, Machtspielchen, mangelnde Reue und
unendlich viel mehr; nicht zu vergessen das Nachtragen und das
Nicht-Vergeben-Können oder -Wollen.
Manches
richtet sich gegen euren Nächsten, manches gegen euch selbst, weil ihr euch
noch nicht genügend liebt; immer aber hinterläßt ein liebloses Verhalten
Spuren in eurer Seele und oft auch in eurem Körper.
All das
und mehr fällt unter das Gebot der Gottes- und Nächstenliebe, unter liebe –
und sonst nichts. Und ohne daß ihr deshalb gleich mutlos werden sollt,
denn Ich Bin als die euch stärkende Liebe an eurer Seite: Es gehört auch dazu,
sich mit sich selbst auseinanderzusetzen, nach den Beweggründen für das eigene
Verhalten zu suchen, Entscheidungen zu treffen und, im richtig verstandenen
Sinn, zu kämpfen. Und aufzustehen, wenn ihr hingefallen seid, wenn es sein
muß, immer und immer wieder! Ich helfe euch dabei. Nur wenn ihr euch entscheidet
liegenzubleiben, sind Mir die Hände gebunden, weil Ich euren freien Willen
achte.
Der eine
oder andere unter euch wird überrascht sein über den breiten Raum, den das
einfache Gebot Meiner Liebe einnimmt. Wenn du daran gehst, auf diese Weise mit
Mir an dir zu arbeiten, wirst du einerseits feststellen, daß es ohne
Achtsamkeit und Üben nicht geht, und daß es andererseits keiner anderen Technik
und Anstrengung bedarf, weil die Innere Arbeit dich ausfüllen wird, manchmal
vielleicht mehr, als dir im Moment lieb ist, oder du bereit bist zu tun.
Und wenn
du immer noch glaubst, Mir ein Opfer bringen zu müssen, weil dir „nur“ zu
lieben nicht ausreichend erscheint, dann opfere Mir nach und nach deine allzu
menschlichen Vorstellungen und Wünsche; aber tue dies nicht im Fanatismus oder
aus der Angst heraus, Mir ansonsten nicht zu genügen. Ich liebe dich auch so –
so, wie du im Moment bist.
Doch Ich
möchte dir helfen, wieder zu dem zu werden, was du seit Ewigkeiten bist, damit
du es leichter hast auf deinem Erdengang, der ohnehin schwer genug ist.
Das,
Meine geliebten Brüder und Schwestern, ist der Weg. Einen anderen gibt
es nicht. Es ist ein einfaches Prinzip, weil Ich für alle Menschen
gekommen Bin, gleich welcher Rasse oder Kultur sie zur Zeit angehören. Alle müssen
ihn gehen können, ansonsten wäre Ich nicht die Gerechtigkeit.
Wenn er
dir immer noch zu wenig anspruchsvoll und dich zu wenig fordernd erscheint,
dann sage Ich dir mit einem Lächeln: Probier ihn aus. Ich Bin dabei ..... Amen
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