Johannes 16:12 und 25)
"Ich hätte euch noch vieles zu sagen, doch das würde euch jetzt überfordern.
13 Aber wenn der Helfer kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch anleiten, in der vollen Wahrheit zu leben.3
Was er euch sagen wird, hat er nicht von sich selbst, sondern er wird
euch nur sagen, was er hört. Er wird euch jeweils vorbereiten auf das,
was auf euch zukommt.
25 »Ich
habe euch dies alles in Andeutungen gesagt, die euch rätselhaft
erscheinen müssen. Die Stunde kommt, dass ich nicht mehr in Rätseln zu
euch rede, sondern offen und unverhüllt zu euch über den Vater spreche.
Das Buch Joael, Kap. 3
1 Danach
aber wird es geschehen, dass ich meinen Geist ausgießen über alles
Fleisch ... Eure Söhne und Töchter werden Propheten sein, eure Alten
werden Träume haben und eure jungen Männer haben Visionen.
2 Auch über Knechte und Mägde werde ich meinen Geist ausgießen in jenen Tagen ... (Damit sind die Tage der Endzeit gemeint in denen wir bereits leben).
Bertha Dudde, Offenbarung Nr. 5261, erhalten durch das Innere Wort am 27.11.1951
Sündenvergebung ....
Die offenkundige Willensrichtung zu Mir beweiset Mir auch
die Wandlung im Herzen eines Menschen, sie beweiset Mir, daß der Mensch
zu Mir verlangt, daß er die bisherige Bahn verlassen hat, daß er seinen
Widerstand völlig aufgegeben und Mich als Herr und Vater anerkennt.
Damit ist nun eigentlich das Ziel erreicht, der Mensch hat sich getrennt
von Meinem Gegner, dem er seit Ewigkeiten gefolgt war, und er ist in
Mein Lager herübergewechselt, er hat die beiden Sphären vertauscht, er
sucht das Licht und fliehet die Finsternis. Eine Willenswandlung im
Herzen eines Menschen aber erkenne Ich stets, und es setzt nun auch der
Kraftvermittlungsprozeß ein, auf daß der Mir zugewandte Wille Stärkung
erfahre und der Mensch nun unentwegt sein Ziel verfolgt, mit Mir vereint
zu sein .... Eine Willenswandlung zieht unfehlbar auch eine
Wesenswandlung nach sich, der Mensch gleicht sich in seinem Wesen Meinem
Urwesen an, das er anstrebt.
Und
so ist der Wille zu Mir unweigerlich verbunden mit der Abkehr und dem
Abscheu vor der Sünde, vom Unrecht, von der Lieblosigkeit, ansonsten der
Wille noch nicht Mir zugewandt ist. Es kann der Mensch nicht sündigen,
der aus ganzem Herzen Mich anstrebt, wie umgekehrt ein Sünder noch kein
Verlangen hat danach, mit Mir sich zu vereinen .... Es kann aber ein
Sünder durch Ermahnungen und Hinweis auf seinen schlimmen Zustand
aufmerksam gemacht und zum Nachdenken gebracht werden, er kann dann
seinen Zustand als sündhaft erkennen und seiner ledig werden wollen. Ihn
drückt dann die Sündenschuld als solche, und von dieser Last sucht er
frei zu werden. Wird ihm nun der Erlöser Jesus Christus als Tilger
seiner Schuld vorgestellt, so trägt er Ihm wohl die Schuld vor und
bittet Ihn um Seines Blutes willen um Vergebung .... Dann hat ihn die Schuld zu Jesus Christus getrieben, nicht die Liebe
zu Mir .... Ein jeder Sünder findet Vergebung durch Jesus Christus,
durch seinen Glauben an das Erlösungswerk und Nützen Seines am Kreuz
erworbenen Gnadenschatzes .... Doch nicht allein die Sünde soll
zu Ihm hintreiben, sondern auch die Liebe .... Es soll der Mensch zuerst
an Mich und dann an sich selbst denken, dann findet er bei Mir die
höchste Gegenliebe, dann wird er seiner Sünden ledig werden wollen nicht
um seiner Last wegen, sondern weil sie ein Hindernis ist in der
Vereinigung mit Mir und weil ihm Meine Liebe höher steht als die Tilgung
seiner Schuld.
Schuldbeladen
seid ihr alle, ansonsten ihr nicht auf Erden wandeltet, denn eure
menschliche Hülle allein schon ist schuldig gewordenes Geistiges; die
Seele kann wohl schon vollendeter sein, sie ist aber doch von unten her,
d.h. zusammengesetzt aus: durch alle irdischen Schöpfungen
hindurchgegangenem Geistigen, das seine letzte Willensprobe ablegen soll
auf Erden. Demnach muß sie sich im Erdenleben frei machen von ihrer
einstigen Schuld eben durch die Wandlung ihres Wesens, durch bewußtes
Streben nach Mir. Und da nur das gewertet wird, was sie im freien Willen
tut, ist also der Mir zugewandte Wille auch das Eingeständnis der
einstigen Schuld .... Denn die Seele gibt ihren Widerstand auf gegen
Mich, also sie erkennt Mich an als Schöpfer und Vater von Ewigkeit ....
Niemand kann sie zu diesem Willensentscheid zwingen, weil nur das
gewertet wird, was dem innersten Herzen entsteigt. Beugt sich die Seele
in tiefster Demut vor Mir, dann ist auch schon die Liebe im Herzen
entzündet, dann erkennt sie ihren zuvorigen Widerstand als Sünde ....
Sie gibt sich Mir in Demut hin und hat also auch ihre Sünde bekannt im
Herzen vor ihrem Vater, Den die Seele liebt. Darum verlangt sie nach Ihm
und tut alles im Gehorsam und in Liebe zu Mir, was Ich verlange ....
Ich, Der Ich in das Herz sehe, weiß genau um den Grad der Liebe und um
die Richtung des Willens eines Menschen, und entsprechend geht Meine
Liebe und Meine Gnade ihm zu, denn Ich lasse nicht mehr, was einmal
willensmäßig zu Mir gefunden und sich zu Mir bekannt hat. Es ist das
Gefallene zur Höhe gestiegen, es will nicht mehr in der Sünde verharren,
im Widerstand von Mir, der Folge der Lieblosigkeit gewesen ist. Es wird
auch alles verabscheuen, was nur als leisester Widerstand gegen Mich
erscheinen könnte. Es kann wohl noch fallen, doch dann nur aus Schwäche,
und einem solchen Fall wird auch sofort die Reue folgen, die
schmerzlich und peinigend ist für den Menschen, der Mir schon gehört,
und Meine Liebe ist stets bereit, zu vergeben, wo Ich die Liebe zu Mir
erkenne .... Denn die Seele spricht sich selbst das Urteil hart und
gerecht, und ihre Bitte um Vergebung ist ein Schmerzensruf zur Höhe, den
Ich wahrlich nicht ungehört verhallen lasse ....
Amen

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