Johannes 16:12 und 25)
"Ich hätte euch noch vieles zu sagen, doch das würde euch jetzt überfordern.
13 Aber wenn der Helfer kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch anleiten, in der vollen Wahrheit zu leben.3
Was er euch sagen wird, hat er nicht von sich selbst, sondern er wird
euch nur sagen, was er hört. Er wird euch jeweils vorbereiten auf das,
was auf euch zukommt.
25 »Ich
habe euch dies alles in Andeutungen gesagt, die euch rätselhaft
erscheinen müssen. Die Stunde kommt, dass ich nicht mehr in Rätseln zu
euch rede, sondern offen und unverhüllt zu euch über den Vater spreche.
Bertha Dudde, Offenbarung Nr. 0833 erhalten durch das Innere Wort am 28.03.1939
25 »Ich
habe euch dies alles in Andeutungen gesagt, die euch rätselhaft
erscheinen müssen. Die Stunde kommt, dass ich nicht mehr in Rätseln zu
euch rede, sondern offen und unverhüllt zu euch über den Vater spreche.
Das Buch Joael, Kap. 3
1 Danach
aber wird es geschehen, dass ich meinen Geist ausgießen über alles
Fleisch ... Eure Söhne und Töchter werden Propheten sein, eure Alten
werden Träume haben und eure jungen Männer haben Visionen.
2 Auch über Knechte und Mägde werde ich meinen Geist ausgießen in jenen Tagen ... (Damit sind die Tage der Endzeit gemeint in denen wir bereits leben).
Überheblichkeit .... Glaube gepaart mit Verstandesschärfe ....
Unsägliches Elend ruft die Glaubenslosigkeit der Menschen
hervor, und ob auch der himmlische Vater in Seiner Barmherzigkeit dem
Elend steuern möchte durch offensichtliche Beweise göttlichen Wirkens,
die es den Menschen leichter machen sollen, zu glauben .... es ist ein
vergebliches Beginnen bei den von ihrem Wert durchdrungenen Menschen. In
so verschiedener Art tritt der Herr in eines jeden Menschen Leben ....
immer und immer wieder wird ihnen Gelegenheit gegeben, in ein kindliches
Verhältnis zu Ihm zu treten .... Und wollten die Menschen ihre Herzen
mehr sprechen lassen und weniger darauf hören, was der Verstand ihnen
rät, es stände wahrlich besser um die Menschheit, und sie stände weit
tiefer im Glauben, als es jetzt der Fall ist. Es ist der Mensch nicht zu
belehren, der alles verstandesmäßig zu erklären und zu zergliedern
sucht. Der Verstand ohne den Glauben ist gleich null zu bewerten, der
Glaube allein wird dem Vater im Himmel wohlgefällig sein, doch Glaube
gepaart mit Verstandesschärfe ist über alles Erwarten nutzbringend für
den Menschen, denn nun erst leuchtet ihm das rechte Licht, nun erst
steht er am Quell aller Weisheit, und sein Herz wird sich weiten in der
Erkenntnis, welche Fülle von Geistesgütern ihm nun geboten wird und wie
erfolgreich er nun seine Verstandesschärfe nützen kann, die untrennbar
mit dem tiefen Glauben verbunden ist. An der Quelle der Weisheit muß
daher unentwegt zu schöpfen sein, denn ein Born, der geöffnet ist, auf
daß die Menschheit sich daran laben soll, wird nicht versiegen, es sei
denn, sie weiset alles zurück und würdiget die ihr gebotene Erquickung
und Stärkung nicht. Der größte Fehler und auch der gröbste Verstoß gegen
die göttliche Ordnung ist die Selbstüberhebung der Menschen .... denn
dort kann wahrlich der Hebel nicht leicht angesetzt werden. Wer klein ist und sich groß dünkt, verliert auch jede Schätzung des Wertes der Wahrhaftigkeit
.... wer an sich selbst nicht wahrheitsdurstig ist, wird auch niemals
beurteilen können und nicht fähig sein, die Wahrheit von der Lüge zu
unterscheiden, so sie als geistiges Gut den Menschen geboten wird. Wer
immer sich und sein Ansehen in erster Linie geltend machen will, dessen
Sinn steht gar nicht nach dem Ergründen der Wahrheit .... eher noch ist
ihm die Wahrheit unbequem, da sie zuerst ein Sich-selbst-Erkennen
fordert und der Mensch von seinem hohen Podest, den er selbst bestiegen
hat, heruntersteigen müßte .... Und so kann nur der im Licht stehen, der
die Wahrheit als höchste Tugend achtet, denn es kann die reine Wahrheit
doch nur von einem wahrheitshungrigen Menschen aufgenommen werden, und
dies mit tiefster Demut des Herzens .... Der Überheblichkeit nähert sich
die Gnade Gottes nicht, doch wer in der Demut lebt, steht immer und
ewig in Gottes Gnade .... Und es muß somit erst der Mensch sich selbst
erkennen, und diese Erkenntnis muß ihm seine eigene Nichtigkeit vor
Augen führen, dann wird der Mensch sich demütig beugen vor seinem
Schöpfer, und es wird ihm die göttliche Gnade nicht vorenthalten werden,
die ihm dazu verhilft, im rechten Licht zu stehen .... Amen

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