Johannes 16:12 und 25)
"Ich hätte euch noch vieles zu sagen, doch das würde euch jetzt überfordern.
13 Aber wenn der Helfer kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch anleiten, in der vollen Wahrheit zu leben.3
Was er euch sagen wird, hat er nicht von sich selbst, sondern er wird
euch nur sagen, was er hört. Er wird euch jeweils vorbereiten auf das,
was auf euch zukommt.
25 »Ich
habe euch dies alles in Andeutungen gesagt, die euch rätselhaft
erscheinen müssen. Die Stunde kommt, dass ich nicht mehr in Rätseln zu
euch rede, sondern offen und unverhüllt zu euch über den Vater spreche.
Das Buch Joael, Kap. 3
1 Danach
aber wird es geschehen, dass ich meinen Geist ausgießen über alles
Fleisch ... Eure Söhne und Töchter werden Propheten sein, eure Alten
werden Träume haben und eure jungen Männer haben Visionen.
2 Auch über Knechte und Mägde werde ich meinen Geist ausgießen in jenen Tagen ... (Damit sind die Tage der Endzeit gemeint in den wir bereits leben).
Bertha Dudde, Offenbarung Nr. 4757, erhalten durch das Innere Wort am 09.10.1949
Körper, Seele und Geist .... Erklärung ....
Unbegreiflich ist es den Menschen, in welchem Verhältnis
Körper, Seele und Geist zueinanderstehen, und darum ist auch das Wirken
des Geistes ihnen schwer zu erklären. Es steht der Geist im Gegensatz
zum Körper, während die Seele zwischen beiden steht, also gewissermaßen
für Körper oder Geist sich entscheiden muß, sich niemals aber beiden
zuwenden kann. Die Seele ist bei Beginn der Verkörperung als Mensch
gänzlich dem Körper zugetan, sie hat also das Bestreben, dem Körper alle
Wünsche zu erfüllen, d.h. Denken, Fühlen und Wollen .... die Seele des
Menschen .... ist nur auf den Körper eingestellt, der, als selbst noch
Materie, sich mit der Materie auch zusammenzuschließen sucht. Also wird
der Mensch Verlangen haben nach materiellen Gütern, weil diese der
Inbegriff dessen sind, was dem Körper behagt. Der Geist kommt also so
gut wie nicht zur Geltung, die Seele hört nicht darauf, was der Geist
von ihr verlangt; er kann sich nicht durchsetzen, weil der Körper noch
das Übergewicht hat und die Seele voll und ganz mit Beschlag belegt,
also ihr Sinnen und Trachten beherrscht. Es kann aber die Seele auch die
Wertlosigkeit irdischer Dinge erkennen, sie kann des Körpers Begehren
als unwichtig ansehen, sie kann mehr verlangen vom Erdenleben, als nur
materielle Güter .... dann kommt der Geist zum Recht .... Er äußert sich
nun der Seele gegenüber und wird von ihr angehört. Es beginnt die Seele
eine andere Richtung einzuschlagen, sie verlangt nun nicht mehr für den
Körper, sondern strebt geistige Güter an, sie läßt sich belehren, d.h.,
sie nimmt widerspruchslos an, was ihr der Geist vermittelt, ja sie
fühlt sich beglückt und beachtet stets weniger ihren Körper oder sucht
auch ihn dem geneigt zu machen, was der Geist von der Seele verlangt
.... die irdische Materie aufzugeben, um geistige Güter einzutauschen.
Nun hat der Geist gesiegt über den Körper, beide, Geist und Körper,
suchen die Seele für sich zu gewinnen. Und sowie es dem Geist gelingt,
die Wünsche des Körpers zu verdrängen, ist er Sieger .... Was aber ist
unter Geist zu verstehen? ....
Es
ist der Geist das Göttliche im Menschen, es ist das, was den Menschen
als Gottes Geschöpf kennzeichnet, es ist der Geist das Band, das den
Menschen mit dem Vatergeist von Ewigkeit verbindet. Es ist das
Bewußtsein im Menschen, mit dem Vater von Ewigkeit auf ewig verbunden zu
sein. Sowie er in Aktion tritt, erkennt sich der Mensch erst als
Geschöpf Gottes, zuvor ist er sich nur als Lebewesen bewußt, das dem
Leben alles abgewinnen möchte, was dieses bietet. Erkennt sich der
Mensch aber, dann ist ihm die Welt nichts mehr wert, dann sucht er höhere
Güter, dann sind seine Gedanken dem geistigen Reich zugewandt, dann
sucht er in Verbindung zu treten mit Dem, Der ihm das Leben gab, dann
ist sein Denken richtig und sein Wollen und Handeln dem göttlichen
Willen entsprechend. Dann wirket also der Geist aus Gott im Menschen,
Dem sich nun die Seele überlässet, daß Er sie leite und belehre, auf daß
Körper, Seele und Geist nun eins werden und den Zusammenschluß suchen
mit Gott, weil der Geist im Menschen unablässig dränget zum Vatergeist,
mit dem er untrennbar verbunden ist und bleibt bis in alle Ewigkeit .... Amen

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