Johannes 16:12 und 25)
"Ich hätte euch noch vieles zu sagen, doch das würde euch jetzt überfordern.
13 Aber wenn der Helfer kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch anleiten, in der vollen Wahrheit zu leben.3
Was er euch sagen wird, hat er nicht von sich selbst, sondern er wird
euch nur sagen, was er hört. Er wird euch jeweils vorbereiten auf das,
was auf euch zukommt.
25 »Ich
habe euch dies alles in Andeutungen gesagt, die euch rätselhaft
erscheinen müssen. Die Stunde kommt, dass ich nicht mehr in Rätseln zu
euch rede, sondern offen und unverhüllt zu euch über den Vater spreche.
25 »Ich
habe euch dies alles in Andeutungen gesagt, die euch rätselhaft
erscheinen müssen. Die Stunde kommt, dass ich nicht mehr in Rätseln zu
euch rede, sondern offen und unverhüllt zu euch über den Vater spreche.
Das Buch Joael, Kap. 3
1 Danach
aber wird es geschehen, dass ich meinen Geist ausgießen über alles
Fleisch ... Eure Söhne und Töchter werden Propheten sein, eure Alten
werden Träume haben und eure jungen Männer haben Visionen.
2 Auch über Knechte und Mägde werde ich meinen Geist ausgießen in jenen Tagen ... (Damit sind die Tage der Endzeit gemeint in den wir bereits leben).
Bertha Dudde, Offenbarung Nr. 3481, erhalten durch das Innere Wort am 15.05.1945
Unterstellen des Willens unter Gott ....
In der Erkenntnis stehend, vermag der Mensch voll und ganz
sich unter den Willen Gottes zu stellen und daher auch alles
auszuführen, was er sich vornimmt. Sowie der Mensch weiß um den Sinn und
Zweck des Erdenlebens, der gesamten Schöpfung und den ewigen Heilsplan
Gottes, trägt er nicht mehr den eigenen Willen in sich, sondern er hat
sich den Willen Gottes zu eigen gemacht, ansonsten ihm die volle
Erkenntnis nicht vermittelt worden wäre. Dann aber ist er auch
kraftvoll, und er kann jederzeit die Kraft nützen, so er sie benötigt.
Er wird also in schwersten Lebenslagen nicht zu verzagen brauchen, weil
er über die Kraft aus Gott verfügen kann und er dies auch tut, sowie er
starken Glaubens ist. Fühlt sich also der Mensch schwach, so ist er nur
schwachen Glaubens, und er muß diesen zuerst zu stärken suchen .... Die
Glaubensstärke zu erhöhen soll ständiges Bestreben des Menschen sein,
denn im starken, unerschütterlichen Glauben meistert er die schwersten
Lebensverhältnisse, und er reifet auch geistig. Im starken Glauben zu
leben bedeutet ein leichteres Erdenleben, weil dann die Kraft aus Gott
ungehindert wirken kann. Es muß der Mensch überzeugt sein, daß der Wille
Gottes sich in ihm äußert und es für Seinen Willen keine Schranke gibt,
so der Mensch selbst nicht diese Schranken setzt durch schwachen
Glauben. Es muß sich der Mensch die Kraft und Macht Gottes vor Augen
halten, Dem kein Ding unmöglich ist .... Er muß seinen Willen völlig dem
Willen Gottes unterstellen und sich dann vollgläubig Seinem Wirken
öffnen, dann strömt ihm die Kraft zu ungemessen, so daß es für ihn keine
Kraftlosigkeit mehr gibt .... Er kann alles, was er will, denn er will
nur das, was gut ist, und Gott weiß wahrlich, wo und wann Er Schranken
setzt .... Der Glaube an die Liebe Gottes muß stets den Menschen
erfüllen, die nie sich versagt, so sie ernstlich begehrt und innig
erbeten wird .... Gottes Liebe ist übergroß, und alles, was aus ihr
hervorgegangen ist, bleibt ewiglich in Seiner Liebe. Da die Liebe die
Urkraft ist, die alles erstehen ließ, würde ein Entziehen dieser Liebe
auch ein Vergehen dessen bedeuten, was Gott geschaffen hat. Was aber aus
Gott ist, was Seine Kraft zum Ursprung hat, ist unvergänglich, also
niemals wird es ohne die Liebekraft Gottes sein. Daß der Mensch diese
Kraft nicht immer zu fühlen vermag, liegt an ihm selbst, an seinem
Reifezustand, der je nach seiner Eigenliebe höher oder niedriger sein
kann. Dennoch bleibt der Mensch in steter Verbindung mit der göttlichen
Liebe. Das Bewußtsein dessen ist Glaube, der desto tiefer und
unerschütterlicher ist, je mehr der Mensch selbst die Verbindung mit
Gott herstellt und Seine Liebekraft spürt. Diesen tiefen Glauben muß der
Mensch zu gewinnen suchen, er muß sich selbst als Produkt der Liebe
Gottes betrachten und Gott als den liebevollsten Vater erkennen, Der
alles nur zum Besten Seiner Kinder lenkt und jeder innigen Bitte
zugänglich ist, um durch deren Erfüllung dem Kind Seine Liebe zu
beweisen. Das volle Vertrauen zu Seiner übergroßen Liebe wird das
Erdenkind auch innig und zuversichtlich beten lassen, und die Erfüllung
seiner Bitte ist ihm gewiß, denn einen tiefen Glauben läßt Gott nicht
zuschanden werden. Gott ist die Liebe, Die nimmermehr Sich versagt ....
diese Liebe anzuerkennen und sich voll und ganz dem göttlichen Willen zu
unterstellen läßt den Menschen kraftvoll sein und Herr über alle
Schwierigkeiten in jeder Lebenslage. Denn dann wirket die göttliche
Liebe Selbst im Menschen, er kann und wird nichts anderes ausführen, als
was Gottes Wille ist, und die Kraft wird ihm nimmermehr mangeln. So der
Mensch schwach ist, trägt er selbst die Schuld, denn die Kraft aus Gott
steht ihm ständig zur Verfügung. Er kann sie anfordern, sich ihrem
Zustrom öffnen und sie nützen unbegrenzt; nur muß er glauben, daß die
göttliche Liebe ihm stets diese Kraft zuwendet .... Der Glaube daran ist
unbedingt notwendig, weil er ein Anerkennen Gottes ist, Der überaus
liebevoll, weise und allmächtig ist, und weil Gott anerkannt werden muß,
bevor Seine Kraft wirksam werden kann .... Amen

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