Dienstag, 30. Juni 2026

New earth.... creations.... paradise...

 

   

Revelation No.4369, received by Bertha Dudde on July 10, 1948, through the Inner Word, the inner voice.

The new earth will again be shaped according to God's infinite love and His unsurpassable wisdom. All creations are again bearers of the spiritual, which can now continue its interrupted course of development and also bring it to a speedy end, because matter is of a shorter life span, i.e., it is also in constant change; the becoming and passing away changes in a shorter time, and therefore the spiritual can very quickly leave the form and move into the next form. And again, the task of every single work of creation is to serve the preservation of other creations. The people of the new earth will be constantly active in an overwhelming will of love and thus also need all works of creation so that they can fully fulfil their serving task. In addition, matter itself will also have no great resistance, with the exception of the hard matter of the fundamental creation, which, since it contains the God-opposing spiritual within itself, which was condemned to a new banishment, is an almost indestructible mass, which would again need endless time to dissolve, if God in His great mercy did not accelerate the release according to the wise plan for the spiritual to be redeemed.

(10.7.1948) On the new earth the transformation of the spiritual can go faster because people have already reached a degree of maturity that even the still bound spiritual in the animal and plant world voluntarily submits to them. It senses people's love and therefore gives up resistance much more easily, it serves them voluntarily even if it is under the law of compulsion and therefore also progresses more quickly upwards. And so matter on the new earth is also more quickly transient, i.e., the coming into being and passing away of ever new creations is in rapid succession, but therefore all creations are also particularly attractive to look at, and they delight people in their versatility and eye-pleasing forms. Anyone who still inhabited the old earth, thus belongs to the raptured on the day of judgment, cannot marvel enough at the variety and glories of the new earth, and it is a true paradise for him because only good forces are at work and any influence by forces turned away from God is impossible. These people will best be able to measure and appreciate the wonders of God, for they still remember the old earth with all its good and bad. The following generations will only hear about the old earth and, the further time advances, the more self-evidently they will look at the creations of the new earth, and thus the love for God will then also wane, although a long time will pass where the new earth can still be called a paradise, where love dwells amongst people and God Himself dwells amongst His own. To experience this time is truly worth even the most difficult earthly life, for God Himself has set a limit for people, He will keep His tribe turned towards Himself and faithfully guide it through suffering and adversity until the end of this earth. And He will shorten the time so that His own will become blissfully happy. But everything will be forgotten by the inhabitants of the new earth, for beatitude will outweigh the time of tribulation a thousand fold. And therefore the admonition must be called out to people again and again: Hold out and remain faithful to God.... He will reward you eternally.... and His love will give you strength if you need it....

Amen

Translated by: Doris Boekers

Montag, 29. Juni 2026

Jesus wußte als Mensch um Seine Mission...

      

Kundgabe Nr. 8667, erhalten von Bertha Dudde am 08.11.1963
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Über alle Maßen leidvoll war der Erdenweg des Menschen Jesus.... Seine reine Seele befand sich in einer Sphäre, die unrein und finster war, und sie empfand diese Sphäre als Qual, weshalb Jesus als Kind niemals fröhlich sein konnte, wenngleich Er Sich noch nicht der Mission bewußt war, die zu erfüllen die Seele selbst sich Mir angeboten hatte.... Zeitweise wohl brach das Licht durch, das Seiner Seele eigentliches Wesen war, dann äußerte sich Mein Geist durch Ihn, so daß Er schon als Kind Wunder vollbrachte, die nur ein reinstes Lichtwesen vollbringen konnte, das voller Kraft und Licht war.... Doch dies geschah nur hin und wieder, auf daß auch Seine Umgebung an Seine Mission glauben sollte.... Und auch diese ungewöhnlichen Kraftäußerungen beunruhigten den Knaben Jesus, sowie Er wieder in Seiner menschlich-natürlichen Verfassung war, trieb Ihn aber zu immer innigerer Verbindung mit Mir, Seinem Gott und Vater von Ewigkeit, Dem Seine ganze Liebe gehörte, die Ihn daher stets mehr an Mich fesselte, so daß auch Meine Liebe Ihn stets mehr erfüllte, bis dann der Zeitpunkt kam, daß Er im hellsten Liebelicht erkannte, was Seine Aufgabe war.... bis Er erkannte, daß Er Seine gefallenen Brüder erlösen sollte, bis Ihm auch das ganze Werk der Erlösung bewußt wurde und Er den schweren Kreuzesgang vor Sich sah, den Er gehen sollte, wenn Er es wollte.... Sein Leidensweg wurde Ihm in allen Einzelheiten gezeigt, und dieses Wissen verdüsterte Seine Seele und versetzte sie in Angst, aus der immer nur die heiße Liebe zu den unglückseligen Geschöpfen Ihm wieder heraushalf.... Doch Er mußte Sich Selbst zu dem Entschluß durchringen, freiwillig den Weg zum Kreuz zu gehen, Er mußte bereit sein, die gesamte Sündenschuld der Menschheit auf Seine Schultern zu nehmen und ein Sühnewerk dafür zu leisten, das so qualvoll war, daß es alle menschlichen Vorstellungen übertraf. Denn Jesus war nicht durch Meinen Willen für dieses Kreuzesopfer bestimmt worden, sondern Seine Seele erbot sich freiwillig dazu, Mir die verlorenen Kinder zurückzubringen. Sie ging zu diesem Zweck als Mensch über die Erde und mußte nun wieder als Mensch sich zu dem Entschluß durchringen, weil auch nun wieder der freie Willen bestimmend war, denn niemals hätte Ich einen Menschen zu einem solchen Sühneopfer bestimmt wider seinen Willen, weil nur ein Opfer, das die Liebe brachte, die Urschuld der gefallenen Wesen tilgen konnte. Und das Opfer bestand nicht nur aus dem Akt der Kreuzigung, aus den Tagen bitterster körperlicher Leiden und Demütigungen, die dem Menschen Jesus zugefügt wurden von den Vasallen Meines Gegners, sondern Sein ganzes Erdenleben war ein Kreuzgang, weil Seine Seele unbeschreiblich gelitten hat, die aus dem Reiche des Lichtes herniedergestiegen war in das Reich der Finsternis. Und Jesus wußte sehr bald schon darum, was Anlaß und Zweck Seiner Niederkunft zur Erde war und dieses Wissen den "Menschen Jesus" über alle Maßen belastete, so daß Er wohl den Gang als Mensch auf Erden zurückgelegt hat, doch Ihm die Freuden der irdischen Welt versagt waren, die sonst jeder Mensch ungestraft genießen durfte, der sich seines Erdenlebens erfreut.... Denn Sein Leben war ständig beschattet von den vor Ihm liegenden Ereignissen, die Ihn.... da Er nur Mensch war.... ständig ängstigten und Ihn niemals froh werden ließen.... Nur in der Zuflucht zu Mir fand Er die Ruhe und Stärkung und dann auch wurde Sein Opferwille durch Seine ständig zunehmende Liebe immer stärker, und Er trug bewußt das schwer auf Ihm lastende Erdenleben und bemühte Sich immer nur, Mir zu Willen zu sein und den Mitmenschen zu dienen.... Und es wuchs dadurch auch ständig Seine Kraft, die Ihn zum Wunderwirken befähigte und Er damit den Mitmenschen half, die Seine Hilfe benötigten. Doch Seine Mission bestand vor dem eigentlichen Erlösungswerk darin, den Menschen das Evangelium zu künden, ihnen Meinen Willen kundzugeben und sie zu ermahnen und anzuspornen zu einem rechten Lebenswandel in Liebe.... Er brachte den Menschen die Wahrheit, die schon lange nicht mehr erkannt wurde und die in aller Reinheit den Menschen wieder zugeführt werden mußte, um sie zu einem rechten Lebenswandel zu veranlassen, auf daß dann auch Sein Erlösungswerk recht erkannt und angenommen wurde von den Menschen, die sich eines Liebelebens befleißigen. Er ging ihnen den Weg voran, dem dann alle nachfolgen sollten, die in das Reich des Lichtes, zu Mir, zurückkehren wollten und auch konnten, nachdem Jesus die Urschuld getilgt hatte durch Seinen Tod am Kreuz. Es war dieses Erbarmungswerk Jesu von so ungeheurer Tragweite, daß ihr nicht genug Aufklärung darüber erhalten könnet. Und immer wieder wird euch das Wissen darüber wahrheitsmäßig zugeleitet, denn ihr dürfet in Jesus nicht nur den Menschen sehen, Dessen Leben durch Mitmenschen frühzeitig beendet wurde, sondern ihr sollet Seine große Mission erkennen, denn das Erlösungswerk Jesu ist von so großer Bedeutung für euch Menschen, daß ihr es unbedingt annehmen müsset, wollet ihr jemals dem Reiche der Finsternis entfliehen und in das Reich des Lichtes aufgenommen werden. Und annehmen werdet ihr es erst dann, wenn ihr in aller Wahrheit darüber unterwiesen werdet, was immer wieder geschehen wird durch Meinen Geist, der allein euch in alle Wahrheit leitet....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Weltgeschehen Ursache sowie Mittel zur Behebung der geistigen Not...

      

Kundgabe Nr. 1412, erhalten von Bertha Dudde am 10.05.1940
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

In der Erkenntnis der Notlage einer geistig gesunkenen Menschheit wird euch auch das Weltgeschehen verständlich sein, das sowohl Ursache wie auch Mittel zur Behebung dieser Notlage ist. Es ist ein außergewöhnlicher Tiefstand zu verzeichnen insofern, als keinerlei Anstalten von seiten der Menschen getroffen werden, sich vorzubereiten für ein geistiges Leben nach dem irdischen Ableben. Und es sind die Folgen dieser Gleichgültigkeit nicht abzusehen. Unverantwortlich ist es, so sich der Mensch nicht um sein Seelenheil bemüht. Denn seine Nachlässigkeit hat zur Folge, daß seine geistigen Fähigkeiten unentwickelt bleiben und also der Mensch dahinlebt ohne den geringsten geistigen Fortschritt verzeichnen zu können, und es ist sein Leben nicht zweckentsprechend gelebt. Dagegen wird dem geistig strebenden Menschen ein natürlicher Ausgleich geboten; er lebt sein Leben bewußt, und also wird es auch nicht ohne Freude sein, nur sind diese Freuden anders gestaltet als die des irdisch strebenden Menschen. Er findet Trost und Erbauung im göttlichen Wort, er findet nun erst den rechten Lebensinhalt, und er entbehrt nichts Äußerliches, weil er es nicht anstrebt.... Er besitzt die innere Zufriedenheit, ihn schrecket nicht irdische Not, denn er begehrt anderes als irdisches Gut. Also wird ihn auch das Weltgeschehen nicht in dem Maß berühren, daß es seinen inneren Frieden stört; vielmehr wird dieses Weltgeschehen dazu beitragen, seinen Glauben zu festigen. Wo aber keine derartige Einstellung vorhanden ist, dort ist das Weltgeschehen Ursache zum völligen geistigen Niedergang. Nimmer will der Mensch das Geistige anerkennen, er setzt sich wohl zuweilen in Verbindung mit Wissenden, doch nur aus Eigennutz. Er hofft nur Kenntnisse zu erlangen, die er irdisch gut verwerten kann, bedenkt aber nimmermehr seine Seele. Er glaubt, ohne Vorkenntnisse und geistige Einstellung eindringen zu können in ein Gebiet, das aber Arbeit an sich selbst und Liebetätigkeit zur Voraussetzung hat, und diese Ansicht ist irrig. Denn was er nun sammelt an Erfahrungen wird ihn niemals zum Ziel kommen lassen. Er kann dieses Gut nicht nutzen, ihm fehlt der Schlüssel, der ihm das geistige Gebiet erst aufschließt; er empfängt etwas, was ihm nicht verständlich ist, und ist sonach davon völlig unbeeindruckt. Er wird dieses Empfangene nun aber nicht verwenden können, weil geistiges Gut nur dann verständlich ist, so es vom Herzen angestrebt wird, d.h. der Mensch selbst sich würdig macht des Empfangens. Es soll nun die Not auf Erden im Menschen jenen Trieb wecken, der nur das Geistige anstrebt.... es soll die Not die Menschen so bilden, daß in ihnen geistiges Interesse erwacht und der Wunsch rege wird, sich zu bilden im geistigen Wissen um der Wahrheit willen.... Dann wird auch diese Not von Segen sein für die Menschen und der geistige Tiefstand behoben werden, denn nur dieses bezwecket Gott, daß der Mensch erkennet seine Erdenaufgabe und sie erfülle....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Samstag, 27. Juni 2026

Regarding earthquakes and disasters...

 

   

Revelation No.0409, received by Bertha Dudde on May 10, 1938, through the Inner Word, the inner voice.

A little while yet, and the Lord provides His own with great power and gives them authority to work in His name. Likewise, those whose hearts meet Him in love, will be overtaken by an undreamed-of measure of wisdom.... There will be thousands to be converted, and to give these a glimmer of the light of God, God must let extraordinary signs happen, because the blindness among mankind is too great.

And in a night of terror many will fall into the belief that the forces of nature have put an end to their existence. So there is still the possibility to bring about a recognition in such souls, because only that what happens outside the earth.... in which men are uninvolved, can bring about a change leading to good. The rule of the elements will make them realize that every being is subject to a higher power.... Hours of extreme trouble and distress have to precede this spiritual knowledge, and so also this is only a work of mercy of the Divine Savior.

As the forces of nature also have a purifying effect in the air through their activity, so also a great shaking of the earth will only have a positive effect on mankind in a favourable sense, because all earthly decay can be made good, but not the decay of the soul.... Whatever earthly valuables are destroyed, thousands and thousands of hands will strive to rebuild.... a building of the soul however will not be tackled so fast.... Only a small part of humanity will think of something better, and this will be greatly blessed by the natural activity and it's devastation....

Thus the brazen voice of the Lord will sound everywhere, and wise is he who hears it and works to fulfil the will of the Lord.... The earthly valley that is so lovely for you can become a valley of terror, if you do not respect the grace to be allowed to dwell in it and only strive to fulfill your sensual desires. Where can be a life without actual activity.... which is determined for you and which consists in the eager further training of your soul.... ? God's forbearance and patience lasts forever.... but you would not reach your goal in eternities, if you never had the will to do so.

And so God gives you His will urgently.... He who has ears to hear, let him hear.... because the Lord warns everyone, so that eternal darkness may not cover him, but that he may enjoy the Divine light. You who want to serve Me, be ready for this time, because then you will have to exercise your office and announce everywhere the word of God, which will be comfort and edification for innumerable people in difficult times, but then will also be respected and obeyed....

Amen

Translated by: Alida Pretorius

Hinweis auf Erdbeben und Katastrophen...

   

Kundgabe Nr. 0409, erhalten von Bertha Dudde am 10.05.1938
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Ein kleines Weilchen noch, und der Herr versieht die Seinen mit großer Kraft und gibt ihnen Vollmacht, zu wirken in Seinem Namen. Desgleichen wird die, deren Herzen in Liebe Ihm entgegenschlagen, ein ungeahntes Maß an Weisheit überkommen.... Es werden Tausende zu bekehren sein, und um diesen einen Schimmer zu geben von der Leuchte Gottes, muß Gott außerordentliche Zeichen geschehen lassen, denn die Verblendung unter der Menschheit ist zu groß. Und in einer Nacht des Schreckens werden viele dem Glauben verfallen, daß die Naturgewalten ihrem Dasein ein Ende gesetzt haben. So ist immer noch Möglichkeit, in solchen Seelen ein Erkennen herbeizuführen, denn nur das, was außerhalb der Erde geschieht.... woran Menschen unbeteiligt sind, kann eine zum Guten führende Änderung herbeiführen. Das Walten der Elemente wird sie erkennen lassen, daß jedes Wesen in höherer Gewalt steht.... Dieser geistigen Erkenntnis müssen Stunden der äußersten Not und der Bedrängnis vorangehen, und so ist auch dies nur ein Erbarmungswerk des göttlichen Heilands. Wie die Naturgewalten auch in der Luft reinigend wirken durch ihre Tätigkeit, so wird auch eine große Erschütterung der Erde auf die Menschheit nur in günstigem Sinne wirken, denn aller irdischer Zerfall ist wieder gutzumachen, nicht aber der Zerfall der Seele.... Was an irdischen Werten zerstört wird, werden Tausende und Abertausende von Händen wieder aufzubauen trachten.... ein Aufbau der Seele jedoch wird nicht so schnell in Angriff genommen werden.... Es wird sich nur ein kleiner Teil der Menschheit eines Besseren besinnen, und diesem wird die Naturtätigkeit und ihre Verheerungen zu großem Segen gereichen.... So wird die eherne Stimme des Herrn tönen überall, und weise ist, wer sie höret und sich befleißigt, den Willen des Herrn zu erfüllen.... Ein Tal des Schreckens kann das für euch so liebliche Erdental werden, wenn ihr die Gnade, in diesem verweilen zu dürfen, nicht achtet und nur eure sinnlichen Begierden zu erfüllen trachtet. Wo soll ein Dahinleben ohne eure eigentliche euch bestimmte Tätigkeit.... die doch in der eifrigen Fortbildung eurer Seele besteht.... hinführen? Gottes Langmut und Geduld währt zwar ewig.... doch ihr würdet in Ewigkeiten auch nicht euer Ziel erreichen, wenn ihr selbst niemals den Willen dazu habt. Und so gibt euch Gott eindringlich Seinen Willen kund.... Wer Ohren hat, zu hören, der höre.... denn der Herr warnet einen jeden, auf daß ihn nicht ewige Finsternis umfange, sondern er sich des göttlichen Lichtes erfreue. Für diese Zeit haltet euch bereit, die ihr Mir dienen wollt, denn dann werdet ihr eures Amtes walten müssen und verkünden überall das Wort Gottes, das unzähligen Menschen Trost und Erbauung sein wird in schwerer Zeit, dann aber auch geachtet und befolgt werden wird....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Erdenleben zur Förderung.... Leid der geistigen Freunde...

    

Kundgabe Nr. 0229, erhalten von Bertha Dudde am 17.12.1937
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Liebes Kind, vernimm unsere Lehren, und überlasse dich getrost unseren Einwirkungen: In nimmermüder Geduld spricht der Herr zu den Seinen, und ihnen zum Segen läßt Er sie Einblick nehmen in die von Gott gegebenen Gesetze, denen alles Walten und Schaffen im Jenseits.... im ganzen Weltall.... untersteht. Das Erdenleben mit seinen Kämpfen ist vorbehalten denen, die in der Obhut des himmlischen Vaters ihrer Seele Förderung verschaffen wollen und sich die Gnade der Verkörperung erbeten haben vom Herrn zum Zwecke der Vollendung. In diesem Stadium ist es der Seele möglich, einen höheren Grad der Vollkommenheit zu erreichen, doch wendet sich oft im Erdenleben die Seele von ihrer eigentlichen Bestimmung ab und bleibt entweder in einem gewissen Stillstand, oder sie wendet sich in Verblendung des Denkens den Mächten der Finsternis zu.... Die Seele tritt in einen Zustand, indem sie sich, ihrer eigentlichen Bestimmung unbewußt, aus eigenem Antrieb bekennen soll zum Vater.... doch in diesem Stadium der Verkörperung wird die Seele von so vielen in Liebe um sie besorgten Geistwesen betreut, die einwirken wollen auf das Denken des Erdenkindes und es dem himmlischen Vater zuführen möchten in Ewigkeit.... Und so mancher Gedanke, der von diesen Geistwesen dem Menschen übermittelt wird, birgt den Hinweis auf die ewige Göttlichkeit, und wäre sich der Mensch der großen Verantwortung voll bewußt, was sein Leben auf Erden für Folgen zeitigt, so würde er hartnäckiger sein Ziel verfolgen.... Doch wäre dann der Zweck des Lebens wahrhaft erfüllt?.... Glauben soll der Mensch.... im vollen Vertrauen sich dem Heiland zuwenden.... aufnehmen alles Göttliche in sich, immer im Glauben an den Herrn.... das ist seine Aufgabe, die zu erfüllen, ihm das Erdenleben gewährt wurde....

Betrachtet ihr die Unzahl von Erdenkindern, die vollkommen nutzlos durch das Leben gehen.... so werdet ihr verstehen, wie schwer uns das Los derer bedrückt, da wir im Erkennen der göttlichen Wahrheit sehen müssen, wie viel Gnade ihnen gewährt wurde und wie achtlos sie daran vorübergehen in Unkenntnis ihrer Lebensaufgabe.... und das ist unser Leid.... denn in Liebe wirken wollen für andere und abgelehnt zu werden ist unsagbar traurig für uns, denen die Sorge um diese Seelen obliegt. Es werden durch Zeichen gemahnt alle.... es vernehmen alle die Stimme des Herrn, doch ob sie diese einwirken lassen auf sich, liegt allein an ihrem Willen.... Und die Barmherzigkeit des Herrn findet immer wieder Mittel und Wege, den Menschen Kenntnis zu geben von Seinem Willen und Seiner Liebe.... Doch der Mensch in seiner Unwissenheit schätzt sich selbst so hoch ein, daß er ohne die segnende Vaterhand ebensosicher durch das Leben zu gehen wähnt.... Er bereitet mit seiner Einstellung sich selbst ein Hindernis, so unfaßbar groß, daß er Mühe hat, über dieses Hindernis hinwegzukommen, und durch seine Verblendung die göttlichen Gnadenmittel nicht nützet, die ihm das Leben auf Erden viel leichter und segensreicher gestalten würden. Doch das Erbarmen und die Liebe des göttlichen Vaters sind unendlich.... groß ist Seine Weisheit und Seine Güte, denn Er dringt immer wieder durch neue Beweise Seines Wirkens in die Herzen der Menschheit ein.... Er läßt Wunder geschehen zur Belehrung Seiner Kinder.... Er gießt unausgesetzt Seine Gnade aus über die Ihm zugewendeten Erdenkinder und sucht durch diese wieder-zu-gewinnen, die sich in Unwissenheit verloren an Irrlehren. Denn der Heiland segnet, die für Ihn wirken, und gesegnet wird auch das Beginnen eines jeden sein, der streitet für den Herrn.... Und so teilet der Herr auch jenen zu, denen die Seelen der Erdenkinder anvertraut sind.... Er läßt ihnen Hilfskräfte erstehen, und so in Liebe gegenseitig gewirkt wird, erwächst aus diesem Wirken auch der Segen, daß jede gute Tat ihre Früchte zeitigt....

Ein solches ist dem Herrn angenehm, daß schaffet für das ewige Leben das Menschenkind auf Erden.... es wirkt sich aus sowohl auf Erden wie im Jenseits, denn nicht der Körper soll bedacht werden auf Erden, sondern der Geist.... die menschliche Seele, die von Gott ausgegangen ist und das Erdenleben nur durchwandelt, um dem Herrn näherzukommen. In einer Zeit wie jetzt tut das Kämpfen um die geistige Förderung doppelt Not.... es bleibt kein Wesen stehen, die Gefahr ist viel größer, daß es sinkt, wenn es sich nicht selbst bemüht, den Weg nach oben zu finden.... Und um Einhalt zu gebieten den feindlichen Mächten, um die Seelen auf den Weg des Erkennens zu führen, sollt ihr, Seine Diener, euch einsetzen mit aller Kraft.... denn der Herr ist mitten unter euch, die ihr in Liebe zum Heiland eure Aufgabe erfüllet und Ihm in Treue dienet.

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Mittwoch, 24. Juni 2026

Entfernung von Gott und falsche Einstellung zu Ihm...

   

Kundgabe Nr. 6274, erhalten von Bertha Dudde am 03.07.1955
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Der Abstand zwischen den Menschen und Gott wird immer größer, und die Zeit geht immer mehr dem Ende zu.... Nur sehr wenige verringern diesen Abstand, und es sind dies die Menschen, die der Kirche Christi angehören, die im lebendigen Glauben stehen, der durch Liebewirken zum Leben erweckt wurde. Es sind die wenigen Menschen, die sich nicht an die Welt verlieren, sondern bewußt leben, d.h. den Willen Gottes zu erfüllen suchen.... Diese kommen Ihm näher, und sie brauchen nicht mit Schrecken des kommenden Endes zu gedenken, denn sie wissen auch, daß und warum das Ende kommen muß und daß es für sie nur der Anfang zu einem neuen Leben bedeutet.... im jenseitigen Reich oder im Paradies der neuen Erde.... Und es muß die Entfernung von Gott zuvor verringert werden, wenn das Ende nicht der Seele zum Verderben werden soll.... Denn Entfernung von Gott bedeutet unweigerlich Verhärtung der geistigen Substanz, also Umformung zu härtester Materie.... Entfernung von Gott bedeutet Kraftlosigkeit, also Unfähigkeit zur Betätigung.... ein Zustand, den die harte Materie offensichtlich zur Schau trägt. Denn die göttliche Liebekraft kann das Ihm widersetzliche Geistige nicht durchströmen, und darum ist es völlig ohne Kraft, und es verharrt in seinem kraftlosen Zustand ewige Zeiten, bis es beginnt, den Widerstand aufzugeben.... Als Mensch fühlet ihr euch voller Kraft, und darum haltet ihr es nicht für möglich, daß euch dieses Los erwartet.... und ihr haltet es darum nicht für möglich, weil ihr durch eure Gottferne völlig unwissend seid, welches Ziel ihr auf Erden erreichen sollet und daß ihr gänzlich eurer Bestimmung entgegen euch verhaltet.... daß es also für euch kein anderes Los geben kann als eine Neubannung in der Materie, eben weil ihr euch ganz abseits stellt von Gott.... weil ihr Ihn nicht anerkennt, solange ihr nicht Seinem Willen entsprechend lebt.... selbst wenn ihr Gott mit dem Munde bekennet.... Und diese Einstellung zu Gott wird sich für euch äußerst schmerzlich auswirken.... Wie selten gedenkt ein Mensch seines Schöpfers und Vaters von Ewigkeit.... Von weltlichen Gedanken ist er ständig erfüllt, alles Tun und Denken ist irdischen Dingen zugewandt, der Tag wird begonnen und beendet mit irdischen Sorgen und mit irdischer Tätigkeit.... Für Den, Der ihnen das Leben gab, bleibt keine Zeit übrig, und so sie an Ihn denken, dann ohne jegliches Verantwortungsgefühl Ihm gegenüber. Sie schalten Ihn aus und begnügen sich in wenigen Fällen mit einer öffentlichen Stunde "Gottesdienst", weil dies für sie zur Tradition geworden ist.... Es ist kein Leben mehr in den Kirchen, die von Gott zeugen sollen; es ist kein Geist in ihnen, und der Geist kann darum nicht in den Menschen sein, weil keine Liebe mehr in ihnen ist, weil die Liebe allein die Entfernung von Gott verringert und ohne Liebe die Kluft fast unüberbrückbar ist.... Und es wird der Glaube an Gott immer nur dort lebendig sein, wo die Herzen liebeerfüllt sind.... Und so werdet ihr auch selbst es beurteilen können an dem Liebegrad der Menschen auf der Erde, daß die Entfernung von Gott stets größer wird und darum auch ein Ende unabwendbar ist.... weil die Menschen es selbst heranziehen durch ihre Einstellung zu Gott.... Die dem Menschen zur Verfügung stehenden Gnadengaben.... Verstand, freier Wille und Fähigkeiten nützen sie nicht, um Gott näherzukommen, sondern um von Ihm stets mehr abzustreben, und so werden sie dieser Gnadengaben verlustig gehen.... Sie werden unfrei und kraftlos sein wieder endlose Zeiten hindurch.... sie werden hinabsinken in eine Tiefe, aus der sie sich schon mühsam emporgearbeitet hatten.... Doch sie sind im freien Willen wieder der Tiefe zugestrebt und haben sich also freiwillig von Gott entfernt, und dieser Wille bestimmt ihr Los, sowie das Ende dieser Erde gekommen ist....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Dienstag, 23. Juni 2026

"Wo zwei oder drei in Meinem Namen versammelt sind...."

 

   

Kundgabe Nr. 4507, erhalten von Bertha Dudde am 11.12.1948
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Und Ich bin bei euch, so ihr Meinen Namen aussprechet, so ihr euch nur mit Gedanken befasset, die Mich zum Ziel haben. Dann bin Ich mitten unter euch.... Glaubet dies und seid euch Meiner Gegenwart bewußt, sowie ihr von Mir sprechet, und stellet euch vor, daß Ich an jede Herzenstür anklopfe und Einlaß begehre, und daß ihr Mich nicht abweisen dürfet, so ihr euch Mein Wohlgefallen erringen wollet. Ihr sollet euch selbst öffnen, so Ich zu euch reden will, durch Wort oder Schrift, durch Gedanken oder durch Meine Diener auf Erden, die euch Mein Wort bringen. Denn so ihr Mein Wort annehmet, nehmet ihr Mich Selbst auf in euer Herz, so ihr es befolget, haltet ihr mit Mir das Abendmahl, denn dann lebt ihr Meinem Willen gemäß, den Ich durch Mein Wort euch kundtue.... in der Liebe, und ihr verbindet euch durch die Liebeswerke mit Mir, ihr stellt eine so innige Verbindung mit Mir her, daß ihr es vernehmet, so Ich zu euch Worte der Liebe spreche und also euch speise mit Seelennahrung, so Ich euch das Brot des Himmels, Mein Fleisch und Mein Blut, darbiete.... so Ich also Selbst zu euch komme im Wort.... Lasset Mich oft bei euch weilen, lasset eure Gedanken zu Mir schweifen, und führet des öfteren geistige Gespräche, auf daß Ich euch stets gegenwärtig sein kann, denn Ich Selbst habe euch die Verheißung gegeben: Wo zwei oder drei in Meinem Namen versammelt sind, bin Ich mitten unter ihnen. Und wo Ich weile, dort könnet ihr nur gewinnen, denn Ich teile stets Meine Gaben aus, weil Ich euch, Meine Geschöpfe, liebe und euch beglücken will. Und ihr selbst könnet das Maß Meiner Gnadengabe bestimmen, ihr könnet viel empfangen, wie ihr aber auch Meine Liebe zurückweisen könnet, indem ihr der Welt euer Auge zuwendet.... indem ihr geistige Gespräche abbrechet, und weltliche Interessen in den Vordergrund treten lasset.... Ich lasse euch gewähren und zwinge euch nicht, Mich anzuhören, doch ihr selbst beraubt euch vieler Güter. Ich kann euch nur so bedenken, wie euer freier Wille es zuläßt, Ich biete euch wohl Meine Gnade an, dränge sie aber nicht euch auf, doch Meiner Gegenwart gehet ihr verlustig, so ihr euch von Mir abwendet, denn Ich will begehrt werden, um Mich schenken zu können. Dennoch gebe Ich euch nicht auf.... immer wieder sende Ich Meine Boten zu euch, die den Weg für Mich bereiten sollen, und Ich folge ihnen, so ihr Anstalten machet, Mich aufzunehmen.... Und so könnet ihr ständig die Gnade in Anspruch nehmen, ständig könnet ihr bei Mir zu Gast sein, so ihr nur Meiner gedenket und die Welt nicht mehr beachtet. Denn wahrlich bedenke Ich euch besser, als die Welt euch geben kann.... Darum lasset Mich nicht vergeblich anklopfen, sondern höret auf Meine Stimme und folget ihr, lasset euch einladen zum Abendmahl, und seid Meine Gäste, auf daß Ich euch erquicken kann leiblich und geistig mit Speise und Trank....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Erdenprobe.... Neue Erde und ihr Entstehen...

   

Kundgabe Nr. 3504b, erhalten von Bertha Dudde am 02.08.1945
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Es ging also dem Menschenzeitalter eine Epoche der Entwicklung der Erde voraus, die erst die Schöpfung so gestaltete, daß für den Menschen auf Erden die Lebensbedingungen geschaffen waren, denn dies war Voraussetzung, daß nun der Mensch seine geistige Aufwärtsentwicklung beginnen konnte. Denn es mußte das Geistige, das als Mensch nun verkörpert war, dienen in Liebe, um endgültig frei zu werden aus der Gebundenheit, die ein verdienter Zustand war für seinen einstigen Willen zu herrschen. Denn es hatte Gott nicht anerkannt als seinen Ausgang, als seinen Schöpfer und Erzeuger, weil es Ihn nicht gelten lassen wollte, sondern sich fähig glaubte, aus eigener Kraft schaffen und gestalten zu können und seine Schöpfungen zu beherrschen. Es erkannte nicht an, daß diese unter Nutzung der Kraft aus Gott erstanden und also alles der ewigen Gottheit unterstand, was aus dem Willen des {Gegners} Luzifers und der Kraft aus Gott hervorgegangen war. Es unterwarf sich nicht und muß nun deshalb als Mensch den Willensgrad aufbringen, Gott als alleinigen Herrn und Schöpfer anzuerkennen und sich Seinem göttlichen Willen bedingungslos zu unterwerfen. Die Erde befand sich nun in einem Stadium, wo die göttliche Schöpfung menschliche Tätigkeit erforderte, um den Menschen Lebensmöglichkeit zu geben.... Gott Selbst unterwies die ersten Menschen in ihrer Erdenaufgabe, deren Erfüllung ihre letzte Freiwerdung aus der Form gewährleistete. Doch nun setzte die Macht des Gegners von Gott ein, der über das Geistige in der Entwicklungsperiode zuvor keine Gewalt hatte.... Der Mensch war mit freiem Willen ausgestattet, und diesen Willen suchte der Gegner Gottes für sich zu gewinnen. Von Gott aber war diese Prüfung zugelassen, weil sich der Mensch in vollster Willensfreiheit entscheiden sollte für Ihn oder Seinen Gegner. Dieser sucht{e} den Menschen abzulenken vom Dienen in Liebe und ihn zu bestimmen, nach seinem Willen tätig zu sein, der oft auch der Wille des Menschen selbst ist. Solange Menschen auf Erden wohnen, stehen sie als Kampfobjekt zwischen Licht und Finsternis.... Denn ihre Seelen werden von beiden Seiten umworben, die den Willen sich zulenken wollen. Das zuvor im Mußzustand Gott zustrebende Geistige kann die letzte Entfernung von sich zu Gott verringern, sie aber auch vergrößern, doch es muß unweigerlich auch die Folgen seines Entscheides tragen. Die Erde bietet unzählige Möglichkeiten für die geistige Aufwärtsentwicklung, jedoch auch ein Versinken in die tiefste Tiefe ist möglich, und beides bestimmt der Wille des Menschen selbst.... Doch auch diese Entwicklungsperiode hat ein Ende, sowie der menschliche Wille keine Möglichkeit mehr ausnützt.... sowie er die geistige Aufwärtsentwicklung völlig außer acht lässet und er also seine Erdenaufgabe nicht mehr erfüllt. Dann strebt das Geistige wieder zurück, dem Zustand zu, den es vor endlosen Zeiten schon überwunden hatte.... Und Gott versetzet es auch in diesen Zustand, sowie das Ende der Erlösungsperiode gekommen ist. Er lässet wieder eine neue Erde erstehen und belebt die neue Schöpfung mit diesem Geistigen, das in der Entwicklungsperiode zuvor versagt hat. Und zwar wird jegliche Substanz aufgelöst, die Geistiges birgt.... Es ist dies gleichbedeutend mit völliger Zerstörung dessen, was als irdische Materie dem Auge ersichtlich ist.... Der Aufbau der neuen Erde aber geschieht nicht in der Weise wie zu Beginn der Schöpfung, denn das neue Menschengeschlecht bedarf der langsamen Vorentwicklung nicht mehr, da es die Prüfung auf der alten Erde bestanden hat und so weit in der Erkenntnis steht, daß ihm Zweck und Ziel jeglichen Schöpfungswerkes verständlich ist, also neue Schöpfungen unbedenklich vor den Augen der Menschen entstehen können, ohne für sie ein geistiges Hindernis zur Vervollkommnung zu sein. Die neue Erlösungsperiode ist also nur eine Fortsetzung der vorhergehenden, sie bedingt nur eine Wandlung der Außenform, eine Umgestaltung der Erdoberfläche zwecks neuer Entwicklungsmöglichkeiten durch Entstehen neuer Schöpfungen. Denn die Erde an sich bleibt bestehen, sie gibt nur für kurze Zeit laut göttlichem Plan das Geistige frei, das in neuen Schöpfungen wieder gebannt wird, um schneller auszureifen für die nächste Verformung. Die Menschen der neuen Erde stehen in einem Reifezustand, der ihnen ein paradiesisches Leben einträgt, und sie sind stets bereit, in dienender Liebe tätig zu sein. Folglich sind sie anfänglich keinen Widerständen ausgesetzt, die aber eine langsame Entwicklung der neuen Schöpfung unstreitbar für sie bedeuten würde. Gott schafft ihnen ein Paradies auf Erden, und dieses setzt Schöpfungen voraus von unvergleichlicher Schönheit und anmutigstem Zauber.... Und diese Schöpfungen sind Werk eines Augenblicks. Unzählige Gedanken Gottes setzt Sein Wille als Werk in die Unendlichkeit im Augenblick. Ebenso wird die neue Erde erstehen, ohne Zeit zu benötigen, weil Seiner Macht und Seinem Willen nichts unmöglich ist und weil Seine Liebe und Weisheit überall mitwirkt, wo Sein Wille tätig ist.... Menschlicher Verstand aber fasset dies nicht, er legt seine eigene Unzulänglichkeit auch dem göttlichen Wirken zugrunde.... Doch nur der unvollkommene Mensch legt diesen Maßstab an.... Da die neue Erde aber nur geistig reife Menschen als Bewohner tragen wird, ist deren Denken frei von Zweifeln an der Größe Gottes, und nichts ist ihnen unverständlich.... Sie loben und preisen Gott und Seine Herrlichkeit, und die irdische Herrlichkeit trägt nur dazu bei, ihre Liebe zu Gott zu vertiefen, die ihnen ein friedvolles Leben sichert auf der neuen Erde, wo Gott mitten unter ihnen weilt, weil Er überall dort ist, wo die Liebe ist....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Montag, 22. Juni 2026

Verantwortung vor Gottes Richterstuhl...

 

   

Kundgabe Nr. 6236, erhalten von Bertha Dudde am 12.04.1955
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Alle werdet ihr euch dereinst verantworten müssen vor dem Richterstuhl Gottes.... sorget, daß ihr ohne Beben und Zagen vor Ihn hintreten könnet; sorget, daß Gottes Auge wohlgefällig auf euch ruhe und ihr Sein Reich mit Ihm teilen dürfet.... Es ist dies eine ernste Mahnung, denn einstmals wird eure Reue groß sein, wenn ihr es versäumet auf Erden, euch Seinen Geboten zu unterordnen, wenn ihr Seinen Willen auf Erden nicht beachtet habt und wenn ihr erkennet, was euch eure Lauheit und Widersetzlichkeit eingetragen hat. Noch habt ihr alle die Gelegenheit, euch zu wandeln, so ihr nicht recht lebet, so ihr euch nicht um den Willen Gottes kümmert, noch werdet ihr ständig auf eure Erdenaufgabe hingewiesen, noch wird euch das Wort Gottes nahegebracht, und ihr werdet immer wieder durch Geschehen aller Art hingewiesen auf Seine Macht.... Noch könnet ihr euch wandeln, wenn ihr es ernstlich wollet.... Sowie aber eure Stunde gekommen ist, da ihr abgerufen werdet von dieser Welt, dann ist auch die Stunde eurer Verantwortung gekommen, und dann könnet ihr nichts mehr ungeschehen machen und nichts mehr nachholen, was ihr getan oder versäumt habt im Erdenleben, dann werdet ihr gerichtet nach Recht und Gerechtigkeit, dann werden alle eure Sünden offenbar, und ihr erkennet euch selbst.... denn ihr wandelt dann in der Finsternis und befindet euch in einem jämmerlichen Zustand.... den ihr selbst aber euch geschaffen habet durch euren Erdenlebenswandel.... Lebet nicht leichtsinnig in den Tag hinein, bedenket, daß ihr nur um eines Zweckes willen euch auf Erden verkörpern durftet, daß ihr nicht willkürlich aus einer Schöpferlaune heraus in das Dasein getreten seid.... daß ein Ziel euch gesetzt wurde und daß dieses Ziel nur erreicht werden kann, wenn ihr euch dem Willen Gottes unterstellt, wenn ihr euch einfügt in die göttliche Ordnung.... wenn ihr an euch selbst arbeitet, daß alles aus der Ordnung Getretene sich wieder in der ewigen Ordnung bewegt.... wenn ihr, die ihr unvollkommen seid, euch wieder zur Vollkommenheit gestaltet, indem ihr die göttlichen Gebote erfüllt, die Liebe zu Ihm und zum Nächsten fordert. Gott gab euch deshalb diese Gebote, weil euch die Liebe mangelt, die aber der Inbegriff der göttlichen Ordnung ist.... Er gab sie euch, auf daß ihr eine Richtschnur habt im Erdenleben, nach welcher ihr nun euren Lebenswandel führen könnet.... Das Erfüllen dieser Gebote allein ist Sein Wille.... den Er euch kundgibt immer wieder durch Sein Wort.... Also höret Sein Wort an und suchet es auszuleben, indem ihr immer nur Liebewerke verrichtet, um Ihm dadurch immer näherzukommen. Dann brauchet ihr wahrlich den Tag des Gerichtes nicht zu fürchten, dann könnet ihr vor den Richterstuhl Gottes treten, und es wird Sein Auge wohlgefällig auf euch ruhen.... dann wird auch die Stunde des Abscheidens von dieser Erde für euch die Stunde der Erlösung sein, und ihr werdet frei und unbeschwert eingehen können in das geistige Reich.... Befolget die Mahnung, die euch von oben ertönt, seid nicht lau und gleichgültig, weil ihr den Tag des Abscheidens noch ferne wähnet.... Beugt euch Seinem Willen und richtet euch danach.... lebet in der Liebe, weil ihr dann in und mit Gott lebet und dereinst aufgenommen werdet in Sein Reich, wo nur die Liebe regieret und wo die Liebe Seligkeiten bereitet unbegrenzt....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Sonntag, 21. Juni 2026

Nur Lichtwesen sind zugelassen zur Belehrung...

 

   

Kundgabe Nr. 7953, erhalten von Bertha Dudde am 31.07.1961
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Die geistige Welt ist unentwegt bemüht, den Menschen Hilfe zu bringen, die Hilfe von den Lichtwesen verlangen.... Denn alle Lichtwesen sind in Meinem Willen tätig, und will Ich den Menschen Hilfe zukommen lassen, dann geschieht dies oft über Meine Engel, über alles lichtvolle Geistige, das in dieser Ausführung Meines Willens seine Seligkeit findet. Aber es handeln alle diese Wesen nicht wider Meinen Willen, weil sie durch ihre geistige Reife schon gänzlich in Meinen Willen eingegangen sind, weil sie selbst nichts anderes wollen, als es Mein Wille ist, oder auch: weil Mein Wille auch der ihre ist, da in ihnen Liebe und Weisheit in aller Fülle ist und sie erkennen, daß Mein Wille nur das Rechte für Meine Geschöpfe vorsieht und sie sich darum auch Meinem Willen bedingungslos unterwerfen. Und so ist es verständlich, daß sie auch volle Wahrheit vermitteln, wenn sie zugelassen sind von Mir, den Menschen ein geistiges Licht zu bringen.... wenn sie den Auftrag haben, die Menschen gedanklich zu belehren, ihnen das Evangelium zu künden in Form Meines Wortes, das Ich auch durch jene Lichtwesen euch Menschen zugehen lasse.... das aber immer das gleiche Wort ist, das von Mir seinen Ausgang hat, weil Meine Liebeausstrahlung von ihnen empfangen und nun wieder weitergeleitet wird. Denn ihre Seligkeit besteht in der immerwährenden Verbindung mit Mir, im Zuströmen Meines Wortes, das sie also direkt vernehmen und es wieder weiterleiten, wie es Mein Wille ist. Wesen, die im Licht stehen, können also niemals unwahres Geistesgut austeilen, und nur Wesen des Lichtes sind zugelassen, euch Menschen zu belehren, wenn ihr selbst Mich um Wahrheit angegangen seid, wenn ihr selbst das Verlangen nach der Wahrheit Mir beweiset durch eure Bitte darum. Ihr könnet dann auch nur in der Wahrheit unterwiesen werden, denn Ich schütze euch vor dem Zudrang unreifer Geister, die euch falsch belehren wollen, weil sie im Auftrag Meines Gegners wirken.... die aber niemals den Zugang finden werden zu Menschen, die Wahrheit begehren.... Darum könnet ihr ohne Sorge auch die Worte annehmen als Mein Wort, die euch von Lichtwesen geboten werden, denn diese sind nur Vermittler der reinen Wahrheit aus Mir, die sie selbst empfangen durch direkte Ansprache.... Denn Mein Wort ertönet im Reich der seligen Geister, um diese unvorstellbar zu beglücken.... Aber es wird dann auch damit gearbeitet, denn die Liebe dieser Wesen ist unentwegt bemüht, Licht in die Finsternis hineinzutragen, und Mein Wort ist das Licht, das die Finsternis durchbricht.... Und wollet ihr Menschen nun reine Wahrheit aus Mir in Empfang nehmen, dann brauchet ihr euch nur innig Mir zu verbinden und diese zu erbitten.... Daß Ich euch nun diese Bitte erfülle, dessen könnet ihr gewiß sein und dann auch alles als von Mir Selbst euch gegeben annehmen, auch wenn es euch durch Lichtwesen zugeleitet wird, denn in diese strahlet Meine Liebekraft, Mein Wort, ein und durch diese wieder auf euch Menschen hernieder, die ihr in übergroßer Liebe von diesen Wesen betreut werdet und die es auch verhindern werden, daß sich irriges Geistesgut eindrängt in eure Gedanken. Sie drängen alles unreife Geistige von euch zurück in Meinem Auftrag, auf daß das reine "Wort Gottes" nicht verunstaltet wird, auf daß ihr Menschen es rein und unverbildet empfangen dürfet, wie es von Mir seinen Ausgang genommen hat. Daß aber auch Mein Gegner am Werk ist und überall schlechten Samen auszustreuen bemüht ist, das kann nicht geleugnet werden.... Doch dann sind immer die Menschen selbst, d.h. deren Willen, bestimmend, die jenen Kräften den Zugang zu sich gestatten, die also nicht sich gänzlich Mir hingeben und nur die reine Wahrheit anstreben.... die sich ihres eigenen Willens begeben und sich in Besitz nehmen lassen von Wesen, die noch nicht im Licht stehen.... Und es soll daher der Mensch strenge Selbstkritik üben, wieweit er in das rechte Verhältnis zu Mir eingetreten ist.... Und er soll sich immer nur den guten Kräften hingeben, den Lichtwesen und Ausführenden Meines Willens, er soll Mich bitten um Schutz vor allem Ungeistigen, das ihn bedrängt.... er soll immer nur wollen, daß er von Mir Selbst angesprochen wird, Der Ich der Urquell der Wahrheit bin und Der daher auch immer nur reine Wahrheit austeilen wird, wo sie begehrt wird.... Ich aber erkenne und durchschaue das Herz und alle seine Gedanken.... Und so auch weiß Ich, wie sein innerstes Wesen beschaffen ist.... und diesem gemäß wird er bedacht werden, diesem gemäß wird er umgeben sein von Kräften des Lichtes oder der Finsternis. Doch das Liebelicht von Ewigkeit wird immer erstrahlen in ein geöffnetes Herz, das sich Mir voll und ganz erschließet, auf daß Ich es erfüllen kann mit Licht und mit Kraft....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Freitag, 19. Juni 2026

Wachsamkeit gegen den Feind der Seelen...

   

Kundgabe Nr. 3804, erhalten von Bertha Dudde am 18.06.1946
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Wachsam sollet ihr sein, daß ihr dem Feind eurer Seelen nicht zum Opfer fallet, denn er ist ständig darauf bedacht, euch in die Irre zu leiten und euch durch allerlei Blendmittel vom rechten Wege abzudrängen. Er kommt auch im Gewande eines Führers, und er suchet so euer Vertrauen zu gewinnen; er verspricht, euch sicher zum Ziel zu führen, jedoch sein Ziel ist die Welt.... also er verspricht euch irdische Vorteile, Hilfe in irdischer Bedrängnis, er sucht euch die Wege zu ebnen, doch alles unter einer Bedingung.... eure Seele ihm zu überlassen, also eure Sinne und Gedanken zu lösen von Gott, vom geistigen Streben. Und all seine Versprechungen werden Taten der Lieblosigkeit fordern; jeder Mensch, der sich irdische Vorteile schaffen will, wird dies nicht vermögen, so er in der Liebe leben will. Also muß er das eine oder das andere aufgeben, er muß wissen, daß er seine Seele verkaufet, so er sich sein irdisches Leben zu einem Wohlleben gestalten will.... Er muß wissen, daß jeder Versuch dazu auf Anregen dessen vor sich geht, der die Seele verderben will. Und er muß wachsam sein.... er muß zu Gott seine Zuflucht nehmen, daß Er ihn schütze vor dem Einfluß des Feindes, er muß bitten um Stärkung seines Willens zum Guten und zur Verzichtleistung auf irdische Güter.... Denn was tauschet ihr ein, so ihr euch auch ein irdisches Leben in Wohlstand und Behaglichkeit schaffet? Nur ein unerträgliches Los für die Seele im jenseitigen Reich. Denn kommet die Notzeit über euch, so hat sie auch ihren weisen Sinn und Zweck, solange sie von Gott Selbst zugelassen ist. Der Feind eurer Seele aber setzet gerade in der Notzeit den Hebel an.... er sucht euer Sinnen und Trachten nun darauf zu richten, was euch mangelt an irdischen Gütern, er sucht eure Gier danach zu verstärken und eure Gedanken gefangenzunehmen und davor schützet euch nur die Kraft eures Willens. Denn was er verspricht, ist nur Blendwerk, es nützet euch nur die wenigen Tage eures Erdenlebens, um dann in ein Nichts zu versinken und eure Seelen in äußerster Dürftigkeit zurückzulassen. Leistet freiwillig Verzicht auf das, was nur den Körper beglückt, der Seele aber keinen Nutzen einträgt, lebet in Dürftigkeit des Körpers auf Erden, und bedenket dafür eure Seelen mit geistigem Gut, das unvergänglich ist und euch nachfolget in die Ewigkeit. Seid wachsam allen Versuchungen gegenüber, und bleibet im Gebet. Bittet um Kraft und Gnade und Stärkung eures Willens. Und es wird euer Begehren geringer werden, die irdischen Güter werden euch nicht mehr so verlockend erscheinen, ihr werdet Widerstand leisten können gegen alle Einflüsterungen des Feindes und als Ausgleich geistiges Gut entgegennehmen können, das eure Seelen tausendmal mehr beglückt, weil es euch das ewige Leben einträgt....

Amen

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Donnerstag, 18. Juni 2026

Wirken für das Reich Gottes... Pfeiler...

 

   

Kundgabe Nr. 3233, erhalten von Bertha Dudde am 26.08.1944
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Ein ausgedehnter Wirkungskreis steht dem Menschen zur Verfügung, der sich für das Reich Gottes einsetzen will. Denn überall, wo Menschen sind, ist geistige Not.... Nur wenige Menschen streben bewußt das Reich Gottes an, die Mehrzahl aber ist ohne Wissen und Glauben, weil sie verkehrten Willens ist. Den Willen aber zwingt Gott nicht.... Soll nun der Mensch zum Glauben und ins Wissen geleitet werden, dann muß ihm der Mitmensch hilfreich zur Seite stehen, bis sein Wille sich gewandelt hat, und dies kann das Wort Gottes bewirken; und darum müssen Menschen tätig sein, die denen das Wort Gottes bringen, die es benötigen. Darum werden die Diener Gottes immer und überall sich betätigen können. Es wird ihnen niemals an Arbeit mangeln, und Gott wird ihnen die Menschen zuführen je nach ihrer Würdigkeit. Denn wieder muß ein Unterschied gemacht werden zwischen willensschwachen Menschen und solchen, deren Wille wohl stark ist, aber dem Gegner Gottes zugewandt. Diesen das Wort Gottes zu bringen wird zumeist erfolglos bleiben, die Willensschwachen aber benötigen dringend Hilfe.... Es ist keine leichte Aufgabe, sie erfordert Geduld und Liebe, denn die Unkenntnis, die Folge der Glaubenslosigkeit ist, macht jene Menschen gleichgültig ihren Seelen gegenüber, und sie sind daher nicht leicht dazu zu bewegen, das göttliche Wort anzunehmen. Der geschwächte Wille lehnt nicht ab, nimmt aber auch nicht an, sondern er bleibt oft teilnahmslos, und darum muß der Diener Gottes immer und immer wieder sein Heil versuchen, bis sich der Wille festigt, bis er sich zu einer Stellungnahme entschließt, dafür oder dagegen. Darum ist die Arbeit im Weinberg des Herrn eine mühsame und doch Gott-wohlgefällige, denn Gott braucht auf Erden Vertreter Seiner Lehre, durch die Sein Wort weitergeleitet wird, weil Er Selbst Sich nicht offensichtlich äußern kann, um die Glaubens- und Willensfreiheit nicht zu beschneiden. Und darum steht Gott auch Seinen Dienern auf Erden ständig zur Seite.... Sie gehen keinen Weg ohne Seine Führung, sowie sie einmal sich Ihm zum Dienst angetragen haben. Sie sind niemals sich selbst überlassen, sondern jedes Wort, jedes Werk und jeder Gedanke wird von Ihm geleitet, sie stehen immer unter Seinem Schutz, wenngleich sie selbst auch gegen Widerstände anzukämpfen haben, um ihrer selbst willen, um selbst noch zu reifen an Kraft zum Widerstand. Denn Gott benötigt deren starken Willen, der Ihm allein gilt. Seine Diener müssen diesen starken Willen haben, ansonsten sie zur Arbeit für Ihn untauglich sind, weil ständig der Gegner von Gott am Werk ist, um die Arbeit für das Reich Gottes zu unterbinden oder zu zerstören. Widerstände werden daher dem Diener Gottes stets und ständig Seine Arbeit für das Reich Gottes erschweren, und nur der starke Wille hält dann stand; der willensstarke Mensch läßt sich nicht beirren, er nimmt immer wieder die Arbeit in Angriff, er fürchtet den Feind nicht, er ist ständig Gott zugewandt und kann daher auch ständig Seine Kraft entgegen (nehmen = d. Hg.). Und wer seinen starken, Gott zugewandten Willen Ihm zur Verfügung stellt, wer nur für Gott leben und streiten will, der wird immer Seiner Gnade und Seines Segens gewiß sein, und die schwierigen Lebensverhältnisse werden ihn nicht umwerfen können, denn er ist eine Stütze, ein Pfeiler auf Erden, der für das Reich Gottes so nötig ist, daß Gott Selbst ihn festigt und ihn vor dem Einsturz bewahrt. Er wird arbeiten können und Gottes Schutz ständig genießen, selbst wenn die Welt ihn hindern will, für das Reich Gottes tätig zu sein. Denn Sein Reich bleibt bestehen, das irdische Reich aber wird untergehen, und darum ist jede Arbeit gesegnet, die dem ewigen, unvergänglichen Reich gilt, und jeder Diener Gottes wird Macht und Kraft empfangen, um unablässig für Ihn tätig sein zu können....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Mittwoch, 17. Juni 2026

Gottes Hilfe durch Menschen ausgeführt...

 

   

Kundgabe Nr. 6361, erhalten von Bertha Dudde am 21.09.1955
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Immer sollet ihr euch an Mich halten, was euch auch bewegen mag... ihr werdet herausgeführt durch alle leiblichen und irdischen Nöte, sowie ihr euch nur Mir anvertraut, sowie ihr Mich teilhaben lasset an allem, was ihr erlebt, an allem, was euch bedrückt.... aber auch an allem, was euch erfreut.... Denn alles kommt von Mir.... Aber auch ihr sollet mit eurem Mitmenschen gemeinsam dessen Lasten tragen, auch ihr sollet helfen, wo es in eurer Macht steht, auch ihr sollet für den Nächsten die Stütze sein, der er sich anvertrauen kann. Und dann sollet ihr auch ihn zu Mir verweisen, doch nicht, ohne ihm selbst geholfen zu haben, ansonsten er euren Worten keinen Glauben schenkt. Ihr lebt in einer Zeit, wo ihr nicht ohne Mich auskommen könnet, wo jeder Mensch Hilfe benötigt, wo aber auch jeder Mensch wieder helfen soll seinem Nächsten, will er auch Meiner Hilfe gewiß sein. Denn ich messe aus, wie ihr zumesset eurem Nächsten. Dies muß Ich immer wieder betonen, daß es für euch kein Weiterkommen gibt ohne dienende Nächstenliebe.... Aber ihr selbst wisset es, was Not bedeutet.... ihr erfahret es an euch selbst auch, wie euch Hilfe in der Not beglückt.... Und so ihr Mich anrufet um Hilfe, sende Ich diese oft durch Mitmenschen euch zu.... Ihr wisset also, daß ein Mensch dem anderen helfen muß, weil alles im Rahmen des Natürlichen vor sich geht, daß aber immer Ich Selbst dahinterstehe, daß ich Selbst dann die Menschen anrege, helfend einzugreifen, wenngleich sie es nun tun unbewußt des Auftrages, den sie innerlich von Mir empfangen. Doch es kann sich auch der Mensch weigern, Meinen Auftrag auszuführen, weil Ich nicht seinen Willen zwinge.... Dann läßt er eine gnadenreiche Gelegenheit an sich vorübergehen, und Ich leite Meinen Auftrag weiter.... Denn ohne Hilfe bleibt der Mensch nicht, der sich Mir in seiner Not anvertraut.... Denn Ich sorge wie ein Vater für Meine Kinder, und wer sich Mir anvertraut, der ist Mein Kind.... Wer sich Mir gläubig anvertraut, der ist aber auch selbst nicht verhärteten Herzens, wenn er um Hilfe angegangen wird, und darum schon kann Ich ihm geben, weil auch er austeilet seinem Nächsten, so dieser in Not ist. Alles tritt so an die Menschen heran, daß sie stets Gelegenheit haben zum Liebewirken, weil es allein darum geht, daß die Liebe geübt wird, weil allein die Liebe den Menschen Erlösung und geistigen Fortschritt bringt. Doch immer schwerer ist es, auf den Willen der Menschen einzuwirken, daß sie sich liebend betätigen.... Darum wird auch die Not stets größer, die allein dazu anregen kann, die Menschen einander helfen zu lassen.... Es bleibt jedoch stets dem einzelnen überlassen, wie er die große Not auf sich wirken lässet. Wer aber zu Mir flüchtet, wer Dessen gedenket, Der Herr ist über Himmel und Erde, Der alles wenden kann zum Guten.... wer Ihn um Seinen Beistand bittet, der wird auch gewiß sein können, daß Ich ihn höre, daß Ich ihm helfe und ihm zuteile, wie er selbst austeilet seinem Nächsten.... Und er wird sich auch dessen bewußt sein, daß Ich ihn nicht verlasse, weil auch in ihm die Liebe ist, ansonsten er nicht an Mich und Meine Hilfe glauben könnte....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Erkennen der Stimme des Vaters...

   

Kundgabe Nr. 7657, erhalten von Bertha Dudde am 27.07.1960
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Ihr müsset euch von Mir angesprochen fühlen, ansonsten erkennet ihr nicht die Stimme des Vaters, und es vertönen Meine Worte an euren Ohren. Der Verstand allein aber vermag solches nicht zu bewerkstelligen, der Verstand allein sieht nur die Buchstaben, aber er erfasset nicht den geistigen Sinn. Dieser kann nur vom Herzen begriffen werden, von eurem Geistesfunken, denn wenn Ich zu euch rede, dann äußert Sich der Vatergeist in euch, Den der Geistesfunke vernimmt und der Seele vermittelt, die nun die Worte als väterliche Ansprache erkennt. Wen nun die Stimme nicht berührt, wer sich nicht vom Vater angesprochen fühlt, wenn ihm Mein Wort nahegebracht wird, der verschließet bewußt oder unbewußt sich selbst Meinem Wort.... Er läßt entweder seinen Verstand sich vordrängen, oder sein Wille stemmt sich dagegen.... er verschließet sein Ohr und geht voreingenommen an die Prüfung, die er wohl vornehmen soll bei jedem Geistesgut, die er aber nur mit Meiner Unterstützung durchführen kann. Doch Ich rede zu den Meinen, und die Meinen erkennen die Stimme des Vaters. Und was Ich den Menschen zu sagen habe, das sage Ich ihnen durch Meine Boten und Diener auf Erden, die sich bereit erklären, Mein Wort weiterzuleiten. Und dieses Mein Wort war im Anfang und wird bestehenbleiben, und ob auch Himmel und Erde vergehen.... Denn das Wort bin Ich Selbst, das Wort ist Meine Liebekraftausstrahlung zu allem Wesenhaften, das ichbewußt ist und dem Ich Selbst Mich kundtun will. Mein Wort ist die Kundgabe Meines Willens, und soll der Mensch Meinen Willen tun, so muß er auch um Meinen Willen erfahren und darum auch Mein Wort hören, das ihm direkt aus der Höhe zugeleitet wird durch Meine Diener.... Es sollte wohl ein jeder Mensch Meine Stimme in sich vernehmen, einen jeden Menschen möchte Ich Selbst ansprechen können, doch ein jeder Mensch muß es ernstlich wollen, von Mir angesprochen zu werden, wenn er Mich Selbst nun auch vernehmen will.... Und er wird Mich zu hören vermögen und auch Meine Stimme erkennen als die Stimme des Vaters, Der Sein Kind liebt und Sich ihm daher auch offenbart. Und das ist Meiner Liebe Beweis, daß Ich Mich offenbare, daß Ich rede zu Meinen Kindern, um ihnen allen Kraft zufließen zu lassen, die sich anreden lassen von Mir. Ich habe Mein Wort mit Meiner Kraft gesegnet, und ein jeder kann dies wahrnehmen, der nach innigem Gebet zu Mir im Geist und in der Wahrheit Mein Wort aufnimmt und sich der Wirkung Meines Wortes hingibt.... ein jeder wird die Kraft des Wortes zu spüren bekommen, weil es die direkte Ausstrahlung Meinerseits ist, wenn Ich zu den Meinen reden kann, wenn Ich ihnen Meinen Willen kundtun kann und ihnen Worte der Liebe und des Trostes schenke.... Und keiner wird diesen Liebebeweis missen wollen, der ihn einmal von Mir empfangen hat. Aber er wird Mir auch immer ein eifriger Diener sein, er wird Mein Wort verbreiten, denn die Kraft, die Meinem Wort entströmt, läßt ihn nun nicht untätig bleiben.... er kann nicht anders, als für Mich und Mein Reich zu wirken. Er wird getrieben von der Liebekraft, die ihn durchströmt mit der Entgegennahme Meines Wortes. Darum seid ihr gesegnet alle, die ihr Mein Wort empfanget.... sei es direkt oder durch Meine Boten, denn euch strömt Kraft zu von oben, die nun nimmer ruhet.... Ihr werdet getreue Knechte sein in Meinem Weinberg, ihr werdet die Mission erfüllen, die euch aufgetragen wurde.... ihr werdet Mir als taugliche Werkzeuge dienen und mithelfen an der Erlösung des Unfreien.... ihr werdet an Meiner Statt reden zu euren Mitmenschen, die alle Mein Wort vernehmen sollen, auf daß sie im Erdenleben um ihre Aufgabe wissen sollen, um sie nun auch erfüllen zu können.... Und eure Arbeit wird gesegnet sein....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Dienstag, 16. Juni 2026

Nützen der Kraft des göttlichen Wortes...

 

   

Kundgabe Nr. 4902, erhalten von Bertha Dudde am 23.05.1950
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Stärket euch ständig mit Meinem Wort, das euch Labsal sein wird in Zeiten tiefster Not, wie es aber auch zuvor schon euch Kraft und Stärkung einträgt für euren Willen und euren Glauben. Bedenket, daß Mein Wort eine direkte Zuwendung von Mir an euch ist und daß Meine Gabe wahrlich von größter Wirksamkeit sein muß; bedenket ferner, daß Ich Selbst mit Meinem Wort bei euch bin, daß ihr die ewige Liebe Selbst aufnehmet in euer Herz, so ihr Mein Wort entgegennehmet. Die Kraft Meines Wortes nützet ihr viel zu wenig, ansonsten ihr niemals schwach und mutlos sein könntet, ansonsten euch keine Sorge drücken würde und ihr stets froh und heiter euren Erdenweg gehen könntet. Ihr gebt euch viel zu wenig der Wirkung Meines Wortes hin, ihr vertiefet euch nicht genug in den Sinn des Wortes und schweifet mit euren Gedanken zu oft in die irdische Welt ab, die euch keineswegs zu ängstigen brauchte, so ihr nur euren Glauben festigen würdet, wozu euch Mein Wort verhilft. Versenket euch des öfteren in Mein Wort, und lasset Mich also zu euch sprechen in jeder Notlage eures Lebens, in frohen wie in trüben Stunden.... Mein Wort strahlt eine Kraft aus in euch, die euch alles ertragen oder schwach empfinden lässet, was euch drückt. Machet euer Herz stets aufnahmebereit für Mich, Der Ich im Wort zu euch kommen will, um euch zu stärken und zu trösten. Ständig will Ich mit Meiner Liebe bei euch sein, doch so ihr Mir die Tür eures Herzens verschließet, indem ihr euch der Welt zuwendet, werdet ihr auch schwach sein und bleiben, weil von der Welt keine Kraft ausströmt, die eure Seele erquicket. Mein Wort allein ist Speise und Trank für eure Seele, Mein Wort ist die rechte Nahrung, die ihr ständig der Seele zuführen sollet, wollet ihr auch Mich mit dem Wort in euch aufnehmen. Mein Wort aufnehmen heißt aber nicht, es nur zu lesen oder mit den Ohren entgegenzunehmen, denn dann werdet ihr keine Kraft verspüren, dann wird es unwirksam bleiben, denn dann sind es nur leere Buchstaben, in denen Ich niemals sein kann. Verbindet euch in Gedanken innig mit Mir und begehret Mich zu hören, und dann lasset Mich zu euch sprechen, und ihr werdet Meine Gegenwart spüren an der Kraft, die euch mit jedem Wort von Mir zuströmt. Ihr werdet es fühlen, daß Ich zu euch rede, und glücklich sein, denn das Bewußtsein Meiner Gegenwart erfüllt euch mit Ruhe und Frieden, mit einer inneren Glückseligkeit, die euch alles ertragen lässet, was um eurer Seele und auch um der Mitmenschen willen über euch zugelassen ist. Versenket euch in Mein Wort, und die Wirkung Meines Wortes wird nicht ausbleiben....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde