Montag, 31. August 2026

Gerecht denken und handeln... Feindesliebe...


      

Kundgabe Nr. 5432 erhalten von Bertha Dudde am 08.07.1952
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Gerecht sollet ihr denken und handeln. Dazu gehört auch, daß ihr allen Menschen die Liebe entgegenbringt, daß ihr keinen ausschließet, denn alle Menschen sind Meine Kinder, die einander lieben sollen.... also dürfet ihr auch nicht dem einen Menschen eure Liebe versagen, während ihr sie dem anderen schenkt, weil ihr selbst nicht richten sollet, so einer eurer Brüder gefehlt hat, sondern Mir das Gericht überlassen sollet, Der Ich wahrlich ein gerechter Richter bin. Wohl ist es schwer für euch, für alle Menschen die gleiche Liebe zu empfinden, doch so ihr euch vorstellet, daß ihr alle nur einen Vater habt, so ihr euch vorstellet, daß Dessen Liebe euch alle erschaffen hat und daß Dessen Liebe allen Seinen Geschöpfen immer und ewig gehört, auch wenn sie sich abwenden von Ihm.... wenn ihr selbst euch von der Liebe des Vaters ergriffen wisset, von liebender Fürsorge und euch ständig umhegt fühlt, so dürfet ihr eurem Vater auch nicht die Liebe schmälern, was ihr aber tun würdet, so ihr lieblos handelt und denket von euren Mitmenschen, die doch auch Meine Kinder sind, die Ich liebe.... Die Menschen, die ihr nicht lieben zu können glaubt, haben auch eine Seele in sich, die oft überaus erbarmungswürdig ist, weil sie in größter geistiger Not schmachtet.... eben weil der Mensch nicht gut ist und also keine Liebe in euch erweckt. Könntet ihr jedoch eine solche Seele sehen in ihrer Not, ihr würdet, so ihr nur einen Funken Liebe in euch habt, in tiefster Erbarmung ihr helfen wollen und auch keine Ruhe mehr finden, bis ihr die Not dieser Seele verringert habt. Ihr sehet dann nur die Seele, der Mensch als solcher würde euch nicht mehr verabscheuungswürdig vorkommen, sondern wie einem völlig Blinden würdet ihr ihm beistehen und alles vergessen, was er euch angetan hat. Und an die Seele des Mitmenschen sollet ihr immer denken, wenn er in euch keine Liebe erwecken kann.... Die Qualen der Seele sind unvorstellbar, und Mich erbarmet eine jede Seele, und Ich möchte ihr helfen.... Doch Ich kann nicht den freien Willen antasten, Ich muß sie selbst ihren Weg gehen lassen.... ihr aber könnet ihr Liebe geben und dadurch oft so auf einen Menschen einwirken, daß auch er Liebe in sich entzünden kann und ihre große geistige Not dadurch verringert wird. Ihr also könnet dort helfen, wo Ich gewissermaßen machtlos bin, um den freien Willen des Menschen nicht zu gefährden. Und es ist nur gerecht von euch gedacht, wenn ihr dem Mitmenschen, der noch in der Sünde gebunden ist, verhelfet auf die Stufe, die ihr schon erstiegen habt, denn Meine Gnade half euch, da ihr noch schwach waret, Meine Gnade will auch denen helfen, die noch unten sind, doch Mein Gegner hält sie noch gebunden.... Und ihr sollet helfen, die Ketten zu lösen, ihr sollt Mir, dem Vater von Ewigkeit, in Liebe die Kinder zurückbringen, die sich verirrt haben, ihr sollet ihnen verhelfen zum gleichen, das ihr selbst gefunden habt durch Meine Liebe und Meine Gnade....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Sonntag, 30. August 2026

Irrlehre über Dreieinigkeit...

 

      

Kundgabe Nr. 5389 erhalten von Bertha Dudde am 11.05.1952
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Die göttliche Dreieinigkeit ist den Menschen auch zu einem völlig falschen Begriff geworden, und das durch die irrige Darstellung einer Gottheit in drei Personen. Es ist eine solche Erklärung für jeden denkenden Menschen unannehmbar, also wird sie entweder, ohne zu denken, angenommen oder abgelehnt, während eine richtige Erklärung von jedem Menschen angenommen werden kann, weil sie das Wesen der ewigen Gottheit veranschaulicht und erheblich dazu beiträgt, den Glauben an Gott zu beleben. Der Gottbegriff ist für die Menschen schon so unklar geworden, daß sie schwer zu glauben vermögen, und so ihnen nun auch noch die Gottheit als drei Personen begreiflich gemacht werden soll, verwirrt sich der Begriff immer mehr, und der Glaube wird wankend, und das mit Recht, denn um an einen dreipersönlichen Gott glauben zu können, muß der Verstand völlig ausgeschaltet werden. Den Verstand aber hat Gott dem Menschen gegeben zur Beurteilung dessen, was er glauben soll. Der Verstand kann aber mit göttlicher Unterstützung, d.h. durch den Geist Gottes, sehr wohl eine Gottheit anerkennen, wenn ihm die Lehre darüber wahrheitsgemäß unterbreitet wird. Dann wird sich auch das schärfste Verstandesdenken nicht dagegen wehren zuzustimmen. Diese Wahrheit aber offenbart eine Wesenheit Gottes in der Weise, daß Sie Liebe, Weisheit und Kraft in Sich vereint, daß eines nicht ohne das andere zu denken ist.... daß die Liebe der Urbegriff ist, aus der die Weisheit hervorgeht und beides sich auswirkt durch die Kraft des Willens. Die Liebe ist das erschaffende Prinzip, aus dem alles hervorgeht; sie ist die gebärende Kraft, die aber nicht planlos oder willkürlich erschafft, sondern mit der Weisheit Gottes wirket. Was die Weisheit Gottes als gut und recht erkennet, das führet Sein Wille aus, so die Liebe Ihn dazu drängt.... Es ist der Begriff eines höchst vollkommenen Wesens.... Denn Liebe, Weisheit und Allmacht beweisen ein vollendetes Wesen, Das nicht mehr überboten werden kann. Liebe, Weisheit und Allmacht sind Göttlichkeits(?)beweise, sie geben den Menschen einen Begriff von der Wesenheit der ewigen Gottheit, niemals aber sind es drei verschiedene göttliche Personen, die in einer Wesenheit vereint sind....

Die falsche Lehre von der Dreieinigkeit Gottes hat viel dazu beigetragen, daß die Menschen ungläubig wurden, weil eine solche Darstellung instinktiv Ablehnung hervorrufen mußte und dadurch die Gnade des Gebetes nicht genutzt wurde, die dem ernstlich verlangenden Menschen Aufklärung hätte bringen können, denn das Ziel des Anrufes war ihnen fragwürdig, es war den Menschen eine sonderbare Vorstellung, zu drei Personen rufen zu müssen, die ihnen als ein Gott glaubhaft sein sollten. Es ist eine große Verwirrung angerichtet worden, es war ein sichtliches Einwirken des Satans, der stets die Wahrheit zu untergraben, das Wesen Gottes zu verschleiern und Gott Selbst ihnen zu entfremden sucht. Daß diese Irrlehre auch angenommen wurde, bezeugt den verfinsterten Geisteszustand derer, die, weil sie völlig ohne Licht waren, auch kein Urteilsvermögen besaßen und daher gute Werkzeuge waren in den Händen des Satans, die Lehre zu verbreiten und dadurch den Glauben in einer Weise zu gefährden, wie es selten eine irrige Lehre getan hat. Denn um glauben zu können an einen Gott als höchst vollkommenes Wesen, muß dieses Wesen auch Sich den Menschen so vorstellen, daß sie Seine Vollkommenheit erkennen können, es muß auch der Verstand eines die Wahrheit suchenden Menschen fertig werden können mit Begriffen, ansonsten keine Rechenschaft von ihm gefordert werden könnte.... Gott läßt Sich nicht genügen an einem blinden Glauben, Er fordert ein Nachdenken und Dazu-Stellen zu jeder Lehre, weil dann erst der Glaube lebendig werden kann, wenn er zu einer inneren Überzeugung geworden ist. Wo aber diese Möglichkeit von vornherein ausgeschlossen ist, wo eine irrige Lehre den Menschen zur bedingungslosen Annahme vorgelegt wird, dort kann auch nur ein blinder Glaube verlangt und erzielt werden, der vor Gott keinen Wert hat, der vielmehr ungemein schädigend für die Seele ist, besonders dann, wenn das Bild Gottes verzerrt wird und dadurch die Liebe zu Ihm nicht entfacht wird, die unbedingt nötig ist, um selig zu werden....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Samstag, 29. August 2026

Das Mysterium der Menschwerdung Gottes...

      

Kundgabe Nr. 8282 erhalten von Bertha Dudde am 25.09.1962
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Es wird euch immer wieder Aufschluß gegeben über Jesus Christus, den Sohn Gottes und Erlöser der Welt.... über die Menschwerdung Gottes in Jesus.... Gerade diese Manifestierung des größten und vollkommensten Gottgeistes.... des Vaters, aus Dem alles hervorgegangen ist.... in dem Menschen Jesus kann nicht oft genug euch erklärt werden, auf daß ihr keinem Irrtum ausgeliefert seid und erkennet, wo der Geist Gottes am Wirken ist und wo der Gegner Gottes sich eindrängt, um die reine Wahrheit mit Irrtum zu durchsetzen. Es hat sich die Lichtseele Jesu.... eines aus der Ewigen Liebe hervorgegangenen Urgeistes.... auf Erden verkörpert einer hohen Mission wegen: dem Vater, der Ewigen Liebe, Aufenthalt zu bieten in Seiner fleischlichen Hülle und als Mensch die große Urschuld des einstigen Abfalles von Gott zu tilgen, die unzählige Wesen auf sich geladen hatten. Die Seele Jesu hatte sich freiwillig erboten, dieses Sühnewerk auf Erden zu vollbringen, und weil überstarke Liebe zu den gefallenen Brüdern sie dazu bewog und der Liebe von Gott aus niemals gewehrt wird, ließ Er es geschehen.... Denn nur die Liebe konnte ein solches Opfer bringen.... Der Mensch Jesus brachte nun auf Erden die Liebe zur höchsten Entfaltung.... was das gleiche ist, als daß die Ewige Liebe Selbst voll und ganz Besitz nahm von der körperlichen Hülle Jesu.... daß also Gott Selbst im Menschen Jesus Aufenthalt nahm und nehmen konnte, weil der Mensch Jesus rein und sündenlos war und in ständiger Verbindung stand mit Seinem Vater von Ewigkeit durch die Liebe.... Dieses Mysterium werdet ihr Menschen niemals recht zu fassen vermögen, solange ihr auf Erden weilet.... Doch nur so ist die Menschwerdung Gottes in Jesus zu erklären, daß Gott in Seiner Ursubstanz Liebe ist und daß Er den Menschen Jesus gänzlich durchstrahlte, also alles in Ihm Liebe war, und somit auch die Liebe das Erlösungswerk vollbracht hat, denn Sie allein gab der menschlichen Außenhülle die für ihren Leidensweg nötige Kraft, durchzuhalten bis zum Ende, bis zum schmerzvollsten Tod am Kreuze.... Und als das Erlösungswerk vollbracht war, hatte auch das einst von Gott "erschaffene" Wesen Seine höchste Vollendung erreicht, Es hat Sich vergöttlicht, Es war völlig eins geworden mit dem Vater, aus Dem Es hervorgegangen war.... Es war Jesus "Gott".... wie zuvor Gott "Mensch" gewesen ist in Jesus, bis das größte Erbarmungswerk auf Erden vollbracht war.... Nun aber ist und bleibt Jesus Gott, Der für alle geschaffenen Wesen zum schaubaren Gott geworden ist, Der Er nun auch ewig bleiben wird. Wer diese völlige Vergöttlichung, die Eins-Werdung Jesu mit Gott, nicht anerkennt oder bekennt, der ist noch nicht in der Wahrheit unterrichtet, die von Gott, als der Ewigen Wahrheit, ihren Ausgang genommen hat. Denn immer wieder belehret die Ewige Wahrheit die Menschen durch Seinen Geist über dieses größte Mysterium, weil es nötig ist, daß die Menschen in Jesus Gott Selbst erkennen und anerkennen, weil die Erlösung eines Menschen erst dann stattgefunden hat, wenn dieser.... der als einst gefallener Urgeist Gott nicht anerkennen wollte.... nun im freien Willen Ihn anerkennt und zu Ihm zurückkehren will.... Und darum wird auch jede Lehre falsch sein, die Jesus als ein separates Wesen hinstellt, wenngleich mit den höchsten Zielen.... Denn Er ist nicht mehr außerhalb Gottes stehend, Er ist Gott Selbst.... Die Ewige Gottheit ist nicht zu personifizieren, Sie ist der größte Geist der Unendlichkeit, Der alles erfüllt, Der aber Sich Selbst eine Form erwählt hat, um in dieser Form für die von Ihm geschaffenen Wesen sichtbar zu sein.... Und diese Form ist Jesus, also ist Jesus Gott, aber nicht ein zweites Wesen, das die Menschen zu Gott hinführt.... Der Gegner Gottes sucht immer zu verhindern, daß den Menschen ein helles Licht gebracht wird, und darum sucht er, besonders das Erlösungswerk und die Menschwerdung Gottes zu entkräften, er sucht die Begriffe zu verwirren, weil er das Erkennen und Anerkennen Gottes verhindern will, das ihn seines Anhangs beraubt.... Und er wird immer wieder suchen, unter der Maske eines Lichtengels aufzutreten und falsche Lehren unter den Menschen zu verbreiten, die aber immer wieder von seiten der Ewigen Wahrheit berichtigt werden. Und nicht oft genug kann den Menschen also das Erlösungswerk Jesu Christi und die Menschwerdung Gottes in Jesus erklärt werden; doch es muß auch der Mensch selbst willig sein, reine Wahrheit zu erfahren, dann braucht er nicht zu fürchten, dem Irrtum zu verfallen, er wird ihn erkennen als solchen, er wird sich innerlich wehren, falsche Lehren anzunehmen und denen Glauben zu schenken, die der Gegner für sich als Werkzeug gewonnen hat, die aber von jedem zu erkennen sind, der in der Wahrheit zu stehen begehrt und Gott Selbst, als die Ewige Wahrheit, darum angeht. In der letzten Zeit vor dem Ende wird viel Blendwerk vollführt werden, die Auswirkung dessen aber wird Gott recht zu lenken wissen, weil Er die Herzen derer kennt, die willig sind, die nicht dem Wirken des Gegners verfallen wollen.... und diese wird Er auch in die Wahrheit leiten.... Amen

Donnerstag, 27. August 2026

Rechtes Licht im Dunkel der Nacht... Rechter Weg...

 

      

Kundgabe Nr. 5728 erhalten von Bertha Dudde am 20.07.1953
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Der Weg nach oben wäre leicht zu finden, wolltet ihr Menschen nur alles beachten, was euch als Wegmarkierung dienen soll. Würdet ihr nur alle Zeichen sehen, die für euch gegeben werden, die deutlich nach oben weisen und die ihr nur zu befolgen brauchtet, um recht zu gehen. Wer geöffneten Herzens und mit sehenden Augen dahingeht, der kann nicht fehlgehen, denn Ich lasse keinen Weg unbeleuchtet, den suchende Menschen gehen, sie werden stets finden können, was sie suchen. Doch wie viele Menschen gehen gedankenlos dahin, den Kopf nach unten gerichtet, und darum merken sie nicht, daß sie kein Ziel erreichen, und auch nicht, daß sie abwärtsgehen.... das Ziel ist ihnen gleichgültig, dem sie zustreben, oder auch, sie setzen sich kein Ziel, sondern lassen sich treiben von den Mitmenschen, die gleichen Sinnes dahinwandeln, die sich auch nicht von der Dunkelheit des Weges zurückschrecken lassen. Und wo der Weg dunkel ist, dort sind auch nicht die Abzweigungen zu sehen, die hinaufführen in lichte Höhen.... Nur wen die Dunkelheit drückt, der suchet nach einem Ausweg, und er wird ihn auch finden, weil immer wieder kleine Lichtlein aufblitzen werden, die vom Endziel ausstrahlen in die Dunkelheit, um die Wanderer zu locken, dem Licht zuzustreben. Die Lichtfunken aber sind die Boten, die Ich aus dem Lichtreich zur Erde sende, die im Dunkeln plötzlich aufleuchten und die Menschen veranlassen sollen, ihnen nachzugehen. Die Boten des Lichtreiches werden niemals ein so helles Licht ausstrahlen, daß die Menschen davon geblendet werden, sondern ganz milde wird ihr Glanz sein und darum nur bemerkt von denen, die nach Licht verlangen. Doch auch einen starken Strahl lassen sie zur Erde fallen, wenn alles in Dunkel gehüllt ist und kein Mensch mehr weiß, wohin er sich wenden soll. Und das sind Zeiten geistiger Not, wo von oben herab starke Lichtgeister herniedersteigen, um Hilfe zu bringen, wenn auf der Erde fast kein Licht mehr leuchtet, wenn keine Wahrheit mehr unter den Menschen ist und darum ihnen die Wahrheit gebracht werden soll, oft in ungewöhnlicher Art. Dann steigen Retter zur Erde hernieder und bringen ihnen das Licht, die reine Wahrheit, die sie lange schon verloren haben und darum in arge Finsternis geraten sind. Und ob die Nacht auch noch so dunkel ist, niemals wird die Finsternis auf Erden undurchdringlich sein, weil die Bewohner des Lichtreiches sich der Menschen annehmen, die den Weg nach oben nicht mehr finden, weil sie der Zeichen nicht achten, die ihnen den Weg erkenntlich machen sollen. Dann kommt es vor, daß plötzlich ein Lichtwesen am Wege steht, unerkannt von den Dahinwandelnden, und ihnen die Richtung angibt, die sie einschlagen müssen, um das Ziel zu erreichen. Sie kommen als Wegweiser zur Erde, weil niemand mehr weiß, welcher Weg beschritten werden soll und wohin die Wege führen. Aber auch dieser Wegweiser achten nur wenige, weil die Menschen nicht glauben, daß sie wissend sind und sie recht beraten werden. Doch Meine Liebe höret nimmer auf, und die für Mich tätig sind, werden gleichfalls nicht müde der Belehrungen an den Unwissenden. Und so werden immer wieder Lichtlein entzündet, die das Dunkel der Nacht durchbrechen und immer wieder den Weg erkennen lassen, der nach oben führt. Und wer einem solchen Lichtschein nachgeht, auch wenn dieser noch schwach ist, den wird bald helles Licht einhüllen, und er geht dann unbeirrt seinen Weg weiter, denn nun weiß er, daß er recht geht, daß Ich das Ziel des Weges bin und daß er sicher das Ziel erreichet, weil Ich ihm helfend Meine Hand entgegenstrecke und ihn stütze und stärke auf dem Wege nach oben....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Erkenntniskraft.... Wahrheit.... Gott schützt vor Irrtum....

 

      

Kundgabe Nr. 1859 erhalten von Bertha Dudde am 23.03.1959
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.
 

In der Erkenntnis stehend, benötigt der Mensch keine Zusicherung der Glaubwürdigkeit dessen, was ihm von oben vermittelt wird, denn gleichzeitig mit der göttlichen Gabe geht ihm die Fähigkeit zu, klar zu beurteilen, was Wahrheit und was Lüge ist. Denn ihm ist eine Aufgabe gesetzt.... das, was er empfängt, weiterzugeben. Und um das mit voller Überzeugung tun zu können, muß er selbst tief gläubig sein, es dürfen ihn keine Zweifel befallen ob der Wahrhaftigkeit des Empfangenen. Voraussetzung ist aber immer, daß er selbst nach der reinen Wahrheit verlangt.... Wenn der Mensch geben will, wird er auch empfangen.... Und nur, was mit aller Überzeugungskraft vertreten wird, wird auch angenommen als Wahrheit. Da es Gottes Wille ist, daß die Wahrheit Eingang findet unter den Menschen, benötigt Er Ihm ergebene Diener, die das göttliche Wort verbreiten. Und also stattet Er diese mit der Erkenntniskraft aus, auf daß sie nun das ihnen Gebotene als geistiges Eigentum in sich aufnehmen können und dann auch sich dafür einsetzen den Mitmenschen gegenüber. Und es wird von diesen Menschen nichts anderes mehr als Wahrheit verbreitet werden können. Sie werden stets klar empfinden, was nicht mit der reinen Wahrheit übereinstimmt, und dies ablehnen, sowie sie andererseits die reine Wahrheit verteidigen werden allen gegnerischen Angriffen gegenüber. Die Annahme nun, daß ein Mensch irren kann, so er sich bereit erklärt, dem Mitmenschen die Wahrheit weitergeben zu wollen, ist irrig.... Es tritt dort die Allmacht Gottes in Aktion, indem sie jeden falschen Ausspruch verhindert, sobald der Mensch für Gott wirken will. Es äußert sich die Allmacht Gottes nun so, daß der Mensch nur das reden und weitergeben wird, was der Wahrheit entspricht; er wird also gewissermaßen gehindert, solche Dinge zu reden, die sich seiner Kenntnis noch entziehen. Und wird er bestimmt von seiten der Menschen, sich darüber zu äußern, dann wird er frei zugeben, davon noch nicht unterrichtet zu sein, und sich also jeden Urteils darüber enthalten. Es wird also der Mensch nur das weitergeben wollen, was er selbst als Wahrheit aufgenommen hat und als solche erkennt.... Er wird wissend sein, nicht aber wissend scheinen wollen, wo Gott ihm noch keinen vollen Einblick gewährt hat. Es gibt Gebiete, die der Mensch nicht so schnell durchschreiten kann, die ihm lange Zeit ein unbekanntes Land bleiben, und zwar so lange, bis es dem Geist im Menschen gelingt, sich ohne jede Hemmung zu lösen vom Körper, bis der Mensch noch aufnahmefähiger geworden ist, um ihm völlig neue Weisheiten entgegennehmen zu können, was einen Zustand völligen Gelöstseins von der Erde erfordert. Und ehe dieser Zustand nicht eintritt, kann der Mensch schwerlich belehrt werden über Dinge, die sich seiner Kenntnis entziehen. Ebensolange aber wird der Mensch sich eines Urteils enthalten, weil er in seiner Wahrheitsliebe nichts weitergeben will, was ihm selbst noch unklar ist. Denn erwählt Gott einen Menschen zum Verkünden Seines Wortes, dann schützt Er ihn auch davor, etwas Unwahres zu verbreiten, und Er gibt ihm die Erkenntniskraft im gleichen Maße, wie er die Wahrheit begehrt....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde
 

Mittwoch, 26. August 2026

Einstellung zur Frage der Göttlichkeit Jesu...

 

      

Kundgabe Nr. 1528 erhalten von Bertha Dudde am 18.07.1940
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Es ist dem Menschen jederzeit freigestellt, sich bejahend oder verneinend einzustellen zur Frage der Göttlichkeit Jesu, nur werden die Folgen seiner Einstellung gleichfalls gegensätzlich sein.... größter geistiger Erfolg oder tiefste Dunkelheit, d.h. völliger Mißerfolg in geistiger Beziehung. Es ist diese Frage allein maßgebend für den Geisteszustand des Menschen, so er sein Erdenleben beschließt. Bejaht er die Göttlichkeit Jesu, dann hat er auch sein Leben bewußt gelebt, d.h., er hat die Kraft und Gnaden des Erlösungswerkes wissend angenommen, was jedoch unmöglich ist, so er sich dieser Frage ablehnend gegenüberstellt. Kraft austeilen kann nur Gott und in Empfang nehmen immer nur der Mensch, der Gott anerkennt. Der göttliche Erlöser aber hat durch Seinen Tod am Kreuz den Menschen das Recht erworben, in direkte Verbindung treten zu können mit Gott Selbst und dadurch also Kraft ohne Maßen zu erbitten und empfangen zu können. Und diese Kraft fördert die geistige Höherentwicklung.... Die Inanspruchnahme des Gnaden- und Erlösungswerkes ist auch die Gewähr für das Erreichen des seelischen Reifegrades. Es muß jedoch verständlicherweise auf niedriger Geistesstufe stehenbleiben, der auf diese Gnaden keinen Anspruch erhebt, der das Erlösungswerk sowohl als auch den göttlichen Erlöser Selbst ableugnet, denn diesem mangelt es an Kraft.... Sein Wille ist noch in den Banden des Widersachers und die Macht dessen über ihn so groß, daß er aus eigener Kraft nicht frei werden kann, die einzige Hilfe aber weiset er von sich und erkennt nicht einmal an, daß es einen Helfer gibt.... Er steht also noch dort, wo die Menschen standen vor der Niederkunft des Herrn, er ist dem Widersacher ganz verfallen und sein Wille zu sehr geschwächt, um sich Gott zuzuwenden. Und hätte er auch den Willen, so ist die Macht des Widersachers ihm gegenüber noch ungebrochen, und sein Ringen wäre daher vergeblich. Also ist erst der Glaube an den göttlichen Erlöser nötig und der Wille, sich bejahend einzustellen zu Seinem Erlösungswerk. Nun erst wird ihm die Kraft zugeführt, die ihn befähigt, an sich und seiner Seele zu arbeiten. Es kann unzählige Male die Selbstveredlung in Angriff genommen werden, ohne den Glauben an Jesus Christus als Gottes Sohn und Erlöser der Welt wird der Mensch immer wieder zurückfallen in seine Schwächen und Fehler, denn es fehlt ihm der Beistand, Der ihm hilft, wider den Feind zu ziehen.... Der gleichsam mit Seinem Blut die Seele dessen losgekauft hat von der Macht des Widersachers, sie also dessen Einfluß entzogen hat. Einem willigen, Gott zugewandten Menschen, der in Gott lebt und also in Jesus Christus Gott Selbst erkennt, ist der weitere Lebensweg so vorgezeichnet, daß er nicht mehr fehlgehen kann. Er gelangt sicher zur Höhe, denn ihm kann der Widersacher keine Hindernisse mehr in den Weg legen. Seine Macht ist gebrochen durch die Liebe des Herrn, Der Sich Selbst opferte für die Menschen, auf daß ihnen der Weg nach oben leichter wurde und es {den Menschen} ihnen möglich ist, sich so zu gestalten, daß sie als wahre Kinder des Vaters im Himmel das Erdenleben verlassen und nun erlösend tätig sein können im Jenseits....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Dienstag, 25. August 2026

Der Geist Gottes weht, wo er will...

      

Kundgabe Nr. 1963 erhalten von Bertha Dudde am 21.06.1963
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Der Geist Gottes weht, wo er will.... Es sind diese Worte wieder leicht falsch zu verstehen, indem der göttliche Wille dem Wirken des Geistes im Menschen zur Voraussetzung gemacht wird und dies leicht zur Annahme führen kann, daß nicht der Mensch, sondern Gott bestimmend ist für das Empfangen der Weisheiten aus Gott. Der Wille Gottes liegt zwar allem zugrunde, was ist und was geschieht. So muß also auch der göttliche Wille die Zustimmung geben, so der Geist aus Gott sich mit dem Geistesfunken im Menschen verbindet zwecks Belehrung und Vermitteln geistiger Wahrheiten. Daher wird der Wille Gottes wohl erste Voraussetzung sein, so sich der Geist im Menschen äußert.... doch im göttlichen Willen liegt es nicht, einen Menschen ohne dessen Willen zu einer Aufgabe zu veranlassen, die nur durch geistiges Wirken zu erfüllen ist.... Geistiges Wirken kann nie und nimmer in einem Zwangszustand erzielt werden, geistiges Wirken ist allein vom Menschen abhängig, und geistiges Wirken bedingt einen außergewöhnlich hohen Reifegrad.... Es muß ihm eine Selbstveredlung vorangegangen sein, diese aber wieder ist vom Willen des Menschen angestrebt, und Gott gibt Seine Kraft und Seinen Segen dazu.... Des Geistes Wirken ist abhängig von der Einstellung des Menschen zu Gott.... Die Ihm widerstreben, die Seiner gnadenvollen Führung entgegenarbeiten durch einen dem göttlichen Willen gänzlich entgegengerichteten Willen, diese werden nie des Geistes Wirksamkeit in sich verspüren. Also muß immer das Verlangen nach Gott vorhanden sein, es muß der Mensch sich bejahend einstellen zur ewigen Gottheit, dann kann auch der Geist Gottes in ihm wirksam werden.... Und dann wieder wählet Gott die Menschen aus, die das zu tun bereit sind, was Er durch Seinen Geist ihnen kundtut.... Er wählet aus, die sich eignen als Werkzeug, denn sie sollen eines Amtes walten. Und wieder ist der Wille des Menschen ausschlaggebend, zu verbreiten, was er empfangen hat. Denn äußert sich der Geist aus Gott, so will Er durch jene Menschen zu allen Menschen reden. Es ist der Empfänger des göttlichen Wortes das Sprechorgan Dessen, Der Sein Wort dem Menschen gibt. Nicht jeder aber erfaßt seine Aufgabe und führt sie aus, indem er die köstliche Gabe des Himmels weitergibt seinen Mitmenschen. Und Gott weiß um den Willen der Menschen. Der Geist aus Gott ergießet sich wohl über einen jeden, der Ihn inniglich begehret, und er wird dessen Denken recht leiten, doch wo er offensichtlich wirket zum Heil und Segen der Menschheit.... wo die Menschen deutlich erkennen sollen, daß sich der Geist aus Gott herabsenkt auf ein williges Erdenkind, dort wählet Gott die Träger des göttlichen Geistes Selbst aus. Er läßt göttlichen Inhalt denen zufließen, die Er als Aufnahmegefäß dessen würdig erachtet und die ihren Willen Seinem Willen unterstellt haben aus eigenem Antrieb. Wohl ist es Gottes Wille, daß alle Menschen sich so gestalten, daß sie würdig sind Seiner Gabe, doch der Menschen Wille geht oft eigene Wege, und diese sind nicht tauglich als Werkzeug Gottes. Gott aber, Der die Herzen aller kennt, wird Sich dort kundtun, wo Er die Bereitwilligkeit, Ihm zu dienen, findet und also wird der Geist Gottes wehen, wo Gott es will....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Sonntag, 23. August 2026

Schutz des Heilands... Trennen von der Welt... Widerstände...

 

      

Kundgabe Nr. 1044 erhalten von Bertha Dudde am 09.08.1939
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Und dies ist der Welt Macht, daß sie euch schwächt.... doch im Heiland seid ihr stark. So Er Seine Hände über euch ausbreitet, fällt alles Verlangen nach der Welt von euch ab, und ihr begehret nur den göttlichen Schutz und Seine Liebe. Und daher sollet ihr unentwegt bemüht sein, euch Seinem Schutz anzuvertrauen, ihr sollt gleichsam ohne Unterlaß den Segen des Heilands erbitten, und es wird euch der Lebensweg leicht werden, und die Welt werdet ihr verachten lernen. Und wieder spricht der Herr zu den Seinen: Löset euch mit aller Gewalt von dem, was euch ferne hält von Mir, bringet Mir euer Herz dar, auf daß Ich es segne, und ihr werdet den Frieden in euch haben und nicht mehr nach der Welt begehren.... und euer Leben wird sein nur Erfüllung eurer Pflicht auf Erden und freudiges Dienen eurem göttlichen Herrn und Heiland. Und es wird euch die Stimme des Herzens sagen, daß dieses Wandeln recht ist und euch Mir naheführt. Und erstrebet mit allen Sinnen die Vereinigung mit Mir, bietet euch diese doch Ersatz für alles, was ihr Mir aufopfert im Erdenleben. Und so ihr Mich anrufet, euch zu helfen, fließt Meine Kraft in euch über, und ihr werdet das Leben mit allen Anfechtungen überwinden. Und fallet nicht den Versuchungen zum Opfer, die immer wieder an euch herantreten.... die eure Widerstands- und Willensstärke erproben und euch stark machen sollen im Kampf. Nur wer Mich im Herzen trägt, wird zur Höhe gelangen, stehe Ich ihm doch in jedem Kampf zur Seite und bin immer und ewig sein Schutz und Schirm. Und es müssen solche Widerstände das Verlangen nach Mir schüren, auf daß das Erdenkind immer fester sich Mir anschließen und nicht mehr zu leben vermag ohne Mich und Meine Liebe....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Mysterium der Liebe...

 

      

Kundgabe Nr. 0464 erhalten von Bertha Dudde am 13.06.1938
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Siehe Mein Kind.... wenn dir das Mysterium der Liebe noch so viele Gedanken macht, mußt du Mir dennoch treu bleiben, auch wenn du noch nicht eingedrungen bist in dieses. Siehe Ich will Meinen Kindern zu wissen geben, daß sie ganz allein sich diese aneignen müssen.... Ich lege ihnen alles ins Herz, was dazu vonnöten ist, doch werden sie Mich erst dann ganz lieben können, wenn ihr Wesen völlig Liebe geworden ist, und so ist die höchste Seligkeit, Mich zu lieben, immer etwas, was sie sich ganz allein schaffen können. Das Verlangen danach werde Ich schüren in den Herzen Meiner Kinder, und dann liegt es ihnen ob, einzudringen in das große Geheimnis.... Immer, wenn ihr ein Werk der Liebe tut, werdet ihr es fühlen, daß ihr Mir näherkommt und dann wird auch jedesmal euer Herz eine Seligkeit spüren, und diese ist ein Ausfluß Meiner Liebe zu euch. Nun, Mein Kind, übe allzeit die Liebe, und du wirst dir bereiten ein unsägliches Glücksgefühl, das keiner irdischen Liebe gleicht und dir doch alle Wonnen schenkt. In der Verbindung mit Mir durch Taten der Liebe ist das einzig Notwendige hergestellt, denn die Liebe führet notgedrungen zusammen, die sich lieben wollen.... Was du so nicht erfassest, wird dir plötzlich erklärlich sein, wenn du unlösbar verbunden bleibst mit Mir durch Taten der Liebe.... Ein Segen unvergleichlicher Art fällt auf die Mir treuen und ergebenen Erdenkinder.... Ich lasse diese Kinder nie von Mir.... errette sie aus aller Not und halte immer schützend Meine Hände über diese.... doch alle Liebesseligkeit müssen sie selbst sich bereiten, weil Ich nur Liebe geben kann dort, wo das Herz liebefähig ist.... wo es nur immer Taten der Liebe vollbringt. So wisse, Meine Tochter, daß dein Leib auf Erden auf irdische Liebesfreuden verzichten mußte, um in glühender Liebe Mir zu gehören.... wisse, daß du viel glücklicher sein wirst dereinst, wo sich der Erde Taten auswirken werden.... Und diese Zeit ist nicht mehr fern, Mein Kind.... Deshalb verrichte alle deine Werke mit Eifer, daß du dem Herrn des Himmels und der Erde dienest nach Kräften, denn so, wie du dienest, so sollst du einst herrschen.... aber für diese Erde wird ständige tiefe Sehnsucht nach Mir dein Los sein, die Ich erfüllen will im Übermaß, so du Mir dein Herz gibst in Ewigkeit....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Samstag, 22. August 2026

Worldly power... righteous leadership...

 

      

Revelation No. 1870, received by Bertha Dudde on 01 April 1941
through the Inner Word, the inner voice.

In the worldly power the spiritual embodies itself, which is destined to rule on earth in order to again be a guide for many people on earth. The ruling power can likewise fulfil tasks on earth in the will of God if it humbly submits to Him, i.e. asks His blessing for everything it has to carry out according to its power.... Then the ruler will be a just and wise leader for the people, for God's will will then be revealed through him. The spiritual power of such a ruler is therefore likewise prepared to serve, and it has been given an office for earthly time which prescribes the leadership of many people. But now the leader must fulfil this task in such a way that the people entrusted to him derive an advantage from it, both earthly and spiritually. The ruler must not abuse his office by harming people in body or soul. Those entrusted to him must not suffer any earthly or spiritual disadvantage as a result of his ruling power, they must be happy and content under his rule and their state of mind must improve, then the ruler will exercise his power in accordance with divine will. And he then serves on earth even though he rules. For he gives an infinite number of people the opportunity to mature spiritually and at the same time he also exercises neighbourly love towards those for whom he makes earthly life bearable. However, if he abuses his power in order to oppress his subjects, if he tries to take advantage of them himself, if he uses violence, i.e. unkindness, against them, if he does not respect their property or otherwise causes them any physical or psychological harm, then his rule is not service which is God-willed but he is influenced by the adversary who fights love and only allows unkindness and hatred to speak. Then the people who are subject to such a ruler are endangered in body and soul. For unkindness will lead to unkindness again. People will inflict on each other what is inflicted on them by this power. Whoever is in danger of losing property will also want to take his neighbour's property, every injustice that the ruler inflicts on his people will be imitated, and people will harass and antagonize each other because they are following the example of the one who is supposed to be their leader. As he leads them, so these people go, they are, as it were, in bondage to him as long as they do not yet fully recognize him. They do the same as he does before them and believe themselves to be in the right, even if it is an act of unkindness. And the spirit harboured in such a ruler is far from redeeming itself.... It is still too much under the power of the opponent and does what he wants. And then the people are misled and in great danger, for the souls are likewise dominated by evil power. And that is why people must be made to realize that if they have a leader who does not carry out God's will but is in the service of evil, so that they may learn to judge his deeds and refrain from imitating them. A ruler should always be a shining example for his subjects, he himself should live in such a way that no blame can fall on him, he should acknowledge God and always seek His will, he should be a strict and just but also a kind judge who influences his people in love and tries to influence them so that they follow him gladly and willingly.... Then he will have great power over his people and use this power for good.... Then he will lead his people as God wills.... He will be their counsellor in earthly as well as in spiritual need, he will only be concerned to administer the office given to him justly and wisely, he will lead the people on the right path, he will pray to God for strength for his earthly task, and God will help him to be a just and loving ruler for his people....

Amen

Translated by: Doris Boekers

Weltliche Macht... Gerechte Führung... (Thema sehr aktuell)

 

      

Kundgabe Nr. 1870 erhalten von Bertha Dudde am 01.04.1941
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

In der weltlichen Macht verkörpert sich das Geistige, das zu herrschen auf Erden bestimmt ist, um wieder vielen Menschen auf Erden ein Führer zu sein. Es kann die herrschende Macht Aufgaben auf Erden gleichfalls im Willen Gottes erfüllen, so sie sich in Demut Ihm unterwirft, also Seinen Segen erbittet für alles, was sie ihrer Macht zufolge ausführen muß.... Dann wird der Herrschende dem Volk ein gerechter und weiser Führer sein, denn Gottes Wille gibt sich dann durch ihn kund. Die geistige Kraft eines solchen Herrschers ist also gleichfalls zu dienen bereit, und ihr wurde für die Erdenzeit ein Amt gegeben, das ihr die Führung von vielen Menschen vorschreibt. Nun aber muß der Führende sich dieser Aufgabe in einer Weise entledigen, daß den ihm anvertrauten Menschen Vorteil daraus erwächst, sowohl irdisch als auch geistig. Es darf der Herrscher nicht sein Amt mißbrauchen, indem er die Menschen schädigt an Leib oder Seele. Weder irdischen noch geistigen Nachteil dürfen die ihm Anvertrauten durch seine Herrschergewalt erleiden, sie müssen unter seiner Herrschaft glücklich und zufrieden sein, und ihr Seelenzustand muß sich heben, dann wird der Herrscher seine Macht ausüben dem göttlichen Willen gemäß. Und es dienet dieser dann auf Erden, obwohl er herrscht. Denn er gibt unendlich vielen Menschen die Möglichkeit, seelisch auszureifen, und gleichzeitig übet er auch die Nächstenliebe an jenen, denen er das irdische Leben erträglich macht. Mißbraucht er aber seine Macht, um seine Untergebenen zu unterdrücken, suchet er selbst Vorteil aus ihnen zu ziehen, geht er mit Gewalt, also in Lieblosigkeit, gegen diese vor, achtet er nicht ihr Eigentum oder fügt ihnen sonst irgendwelchen Schaden zu leiblich oder seelisch, dann ist sein Herrschen kein Dienen, das Gott-gewollt ist, sondern er ist vom Widersacher beeinflußt, der die Liebe bekämpft und nur Lieblosigkeit und Haß sprechen läßt. Dann ist das Volk, das einem solchen herrschenden Machthaber untersteht, gefährdet an Leib und Seele. Denn Lieblosigkeit wird wieder Lieblosigkeit nach sich ziehen. Es werden die Menschen einander das gleiche zufügen, was ihnen von dieser Gewalt zugefügt wird. Wer in Gefahr ist, Besitz zu verlieren, der wird dem Nächsten auch den Besitz nehmen wollen, es wird jegliches Unrecht, das der Herrscher seinem Volk zufügt, nachgeahmt werden, und die Menschen werden sich gegenseitig bedrängen und anfeinden, denn sie folgen dem Beispiel dessen, der ihnen ein Führer sein soll. Wie er sie führt, so gehen diese Menschen, sie sind ihm gewissermaßen hörig, solange sie ihn noch nicht recht erkennen. Sie tun das gleiche, das er vor ihnen tut, und glauben, im Recht zu sein, auch wenn es ein Akt der Lieblosigkeit ist. Und das Geistige, das sich in einem solchen Herrscher birgt, ist weit davon, sich zu erlösen.... Es steht noch zu sehr unter der Gewalt des Gegners und tut, was dieser will. Und dann ist das Volk irregeführt und in großer Gefahr, denn die Seelen sind gleichfalls von schlechter Kraft beherrscht. Und darum muß den Menschen die Erkenntnis gegeben werden, (daß) wenn sie einen Führer haben, der nicht den Willen Gottes ausführt, sondern im Dienst des Bösen steht, auf daß sie dessen Taten beurteilen lernen und davon Abstand nehmen, sie nachzuahmen. Ein Herrscher soll stets ein leuchtendes Vorbild sein für seine Untergebenen, er soll selbst so leben, daß ihn kein Tadel treffen kann, er soll Gott anerkennen und immer Dessen Willen suchen, er soll wohl ein strenger und gerechter, aber auch ein gütiger Richter sein, der in Liebe auf sein Volk einwirkt und es so zu beeinflussen sucht, daß es ihm gern und willig folgt.... Dann wird er große Macht haben über sein Volk und diese Macht im guten Sinn gebrauchen.... Dann wird er sein Volk führen, so wie Gott es will.... Er wird ihm ein Ratgeber sein in irdischer wie in geistiger Not, er wird nur darauf bedacht sein, das Amt, das ihm gegeben wurde, gerecht und weise zu verwalten, er wird das Volk führen auf rechter Bahn, er wird zu Gott beten um Kraft für seine Erdenaufgabe, und Gott wird ihm beistehen, seinem Volk ein gerechter und liebevoller Herrscher zu sein....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Donnerstag, 20. August 2026

Wirksamkeit des göttlichen Wortes...

 

      

Kundgabe Nr. 2368 erhalten von Bertha Dudde am 15.06.1942
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Gottes Wort, das von oben kommt, zeugt von der Kraft Gottes, von Seiner Liebe und Weisheit und ist darum ein Gnadengeschenk, weil Gott es den Menschen bietet, die noch nicht den Reifezustand erreicht haben, den der Zustrom der Kraft Gottes bedingt. Und darum wird die Aufnahmewilligkeit gefordert, bevor das Wort Gottes an den Menschen wirksam werden kann, d.h., bevor es empfunden werden kann als Kraft-Zustrom. Es kann wohl von allen Menschen vernommen werden, also es kann ihnen nahegebracht werden und doch wirkungslos am Ohr des einzelnen vorübergehen, dann ist der Mensch nicht bereit, es aufzunehmen, und es bleibt wirkungslos für diesen. Es steht daher jedem Menschen frei, wie er sich zu dem Wort, das Gottes Liebe zur Erde leitet, einstellt, immer aber ist seine Empfangswilligkeit Voraussetzung, daß ihn die Gnade und Kraft durchströmt. Und die innige Hingabe an Gott bewerkstelligt, daß das Wort in einer Weise wirksam wird, die dem Menschen zu seelischer Reife verhilft.... Wer das Wort Gottes aufnimmt ohne Widerstand, der wird seine Wirkung verspüren in vermehrter Liebetätigkeit, er wird sich gedrängt fühlen zu Handlungen, die dem Gebot der Gottes- und Nächstenliebe entsprechen, er wird ein stets wachsendes Verlangen haben nach göttlicher Speise, er wird sehend werden, d.h. erfassen, was ihm zuvor unverständlich war, und das Wissen um geistige Wahrheiten wird ihn glücklich machen. Also wird ihn der Kraftstrom durchfluten und seine Tätigkeit auf Erden, seinen Lebenswandel beeinflussen in Gott-gefälliger Weise. Und doch kann das gleiche Wort auch wirkungslos bleiben bei den Menschen, die sich innerlich verschließen, die Gott noch fern sind und nicht den Willen haben, die Entfernung von Ihm zu verringern. Es vertönet an ihren Ohren und läßt keinen Eindruck zurück, denn ein innerlicher Widerstand macht das Herz unfähig zur Aufnahme des Kraftstromes, und also bleibt die Seele des Menschen völlig unberührt davon. Gott also gibt unausgesetzt, die Menschen nehmen aber nicht an, und daher ist das Ausreifen dessen in Frage gestellt, der sich ablehnend verhält, weil er unbedingt die Kraft aus Gott dazu benötigt, diese ihm aber nur durch das Wort Gottes zugehen kann. Seine Liebetätigkeit ist unbedeutend, und so tut er nichts, um seinen geistigen Zustand zu ändern.... Er erkennt weder die Liebe Gottes, noch Seine Weisheit und Allmacht, er geht blind an allem vorüber und ist doch stets der Urheber seiner Blindheit, weil er nicht aufnimmt, was ihm geboten wird, weil er das Wort nicht zum Herzen sprechen läßt, das Gott zur Erde leitet, und weil er nicht befolgt, was ihm nahegelegt wird.... Denn sein Wille allein ist entscheidend, ob die Kraft und Gnade Gottes an ihm wirksam wird. Unentwegt aber bietet die Liebe Gottes den Menschen Seine Gnade an, unentwegt strömt die Kraft aus Gott zur Erde, und unentwegt sucht Gott, den Menschen Hilfe zu bringen in ihrer Not.... Denn Seine Liebe höret nicht mehr auf....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Wer spricht euch an?... Jede Seele ist Angehör Gottes...

      

Kundgabe Nr. 8426 erhalten von Bertha Dudde am 02.03.1963
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Der Geist, Der euch einführt in alle Wahrheit, bin Ich Selbst, der höchste und vollkommenste Geist in der Unendlichkeit, euer Gott und Schöpfer, der Herr des Himmels und der Erde, Der da ist von Ewigkeit zu Ewigkeit.... Dieses sollet ihr glauben, und wenn ihr euch zu klein und winzig fühlet, als daß das höchste und vollkommenste Wesen euch ansprechen könne, dann wisset, daß Ich als Vater zu Meinen Kindern spreche, denn ihr seid aus Mir einst hervorgegangen, ihr seid aufs engste mit Mir verbunden, weil ihr Kraft seid aus Mir, die nimmermehr vergehen kann.... Und ob ihr euch noch so gering wähnet, so seid ihr doch Meine Geschöpfe, ihr seid Mein Angehör, denn euer Urelement ist das gleiche, was Ich bin, und der Funke, der in euch ruht, ist Mein Anteil, er ist untrennbar verbunden mit dem Vatergeist von Ewigkeit.... Und äußert er sich also in euch, dann bin Ich Selbst es, Den ihr höret.... Daß es für euch nicht faßbar ist, liegt daran, daß ihr selbst euch entfernt habt und euch entfernt von Mir wähnet, daß ihr das Gefühl der Zusammengehörigkeit mit Mir verloren habt als Folge eures freiwilligen Abwendens von Mir, was aber nur in eurer Einbildung möglich ist, denn ihr könnet euch ewiglich nicht von Mir trennen. Doch ihr sollet auch wieder das Bewußtsein der engen Bindung mit Mir erlangen, und darum spreche Ich euch an. Wenn ihr wahrheitsgemäß unterwiesen werdet, was ihr waret, was ihr seid und was ihr wieder werden sollet, dann besteht auch die Möglichkeit, daß ihr willensmäßig die Entfernung von Mir zu verringern suchet, und je näher ihr Mir nun wieder kommt, desto verständlicher wird es euch auch sein, daß Sich das höchste und vollkommenste Wesen zu euch herniederneigt, weil ihr dann selbst begreifen werdet, in welchem Verhältnis ihr zu Mir steht. Doch diese Erkenntnis setzt ein bewußtes Streben nach Mir voraus.... sie setzt voraus, daß ihr folget der leisen Stimme in euch, die euch vorerst zur Erfüllung Meines Willens anregt, zu einem Leben in Liebe.... Denn durch die Liebe nähert ihr euch Mir Selbst, Der Ich die Ewige Liebe bin, und immer heller und klarer wird nun Meine Stimme in euch ertönen, weil der Vater Seine Kinder dazu bewegen will, sich voll und ganz Ihm hinzugeben, auf daß die weite Entfernung, die Seine Geschöpfe einstmals willensmäßig anstrebten, verringert und zuletzt ganz aufgehoben wird.... daß sie wieder endgültig sich mit Mir zusammenschließen. Denn eines ist gewiß, daß nichts aufgegeben wird von Mir, was einstmals aus Mir ausging, weil alles Mein Anteil ist, weil es nichts gibt, was einer anderen Macht angehört, sondern nur widerrechtlich von einem Wesen beeinflußt wird, das auch einst von Mir ausging in aller Macht und Herrlichkeit und diese seine Macht mißbrauchte im freien Willen.... doch (Er wurde jedoch) nicht von Mir daran gehindert wurde, weil Meine unübertreffliche Weisheit und endlose Liebe einen gewaltigen Umformungsprozeß einleitete und diesen Plan auf jenem freien Willen Meines nunmehrigen Gegners aufbaute, der aber letzten Endes zu einer endlosen Beseligung alles von Mir erschaffenen Geistigen führen wird und dem selbst Mein Gegner sich einmal freiwillig unterziehen wird, und ob Ewigkeiten noch vergehen werden. Es ist und bleibt alles ewig Mein, nur daß es zeitweise freiwillig aus der Ordnung heraustritt, aber unwiderruflich auch einmal wieder sich in diese ewige Ordnung einfügen wird. Doch immer wird Meine liebende Fürsorge am Werk sein, dieses letzte Ziel zu erreichen, und in dieser liebenden Fürsorge erklärt sich auch Meine direkte Ansprache, denn ob Ich auch überhoch über Meinen Geschöpfen stehe.... die einmal ihren Anfang nahmen, während Ich bin von Ewigkeit.... so ist doch Meine Liebe zu euch unvorstellbar und diese beugt sich herab zu dem winzigsten Geschöpf und erfüllt es mit Kraft. Wieviel mehr jedoch wird dem ichbewußten Wesen, dem Menschen, gegenüber sich diese Liebe zum Ausdruck bringen und ihn zu sich zu ziehen suchen, weil das ichbewußte Wesen schon fähig ist, Mich zu erkennen und lieben zu lernen, wenn es wahrheitsgemäß unterwiesen wird über seinen Ausgang und sein Ziel.... um nun frei aus sich heraus Mich anzustreben und sich mit Mir wieder zu vereinen, weil es nur in der Vereinigung mit Mir unermeßlich selig sein kann und Ich allem aus Mir Hervorgegangenen diese Seligkeit bereiten möchte.... Denn Meine Liebe hat euch ins Leben gerufen, und Meine Liebe will euch nun auch beglücken ewiglich, darum wird Meine Liebe auch ununterbrochen tätig sein, auf daß ihr euer letztes Ziel erreichet. Und darum legte Ich ein Liebefünkchen in euer Herz, das untrennbar mit der Ewigen Liebe verbunden ist, das zu Mir hindrängt, nur immer dem Willen des Menschen seine Freiheit läßt, so daß dieser auch das Liebefünkchen in sich ersticken kann und dann noch ewige Zeiten in der Entfernung von Mir verharrt, was auch ewige Zeiten Unseligkeit bedeutet. Doch solange ihr als Mensch auf Erden lebt, wo ihr eure letzte Willensprobe ablegen sollet, so lange wird auch Meine Liebe euch verfolgen und euch zur Wandlung des Willens anzuregen suchen, daß er sich Mir zuwende und ihr nun bewußt euch wieder einfüget in Mein Gesetz ewiger Ordnung: daß ihr selbst euch wieder zur Liebe gestaltet, um euch mit der Ewigen Liebe vereinigen zu können auf ewig....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Mittwoch, 19. August 2026

Große Kraftwirkung des göttlichen Wortes im Jenseits...

      

Kundgabe Nr. 8450 erhalten von Bertha Dudde am 27.03.1963
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Ein geistiges Gebiet wird euch erschlossen durch das Wirken Meines Geistes in euch, das ihr verstandesmäßig nicht ergründen könntet.... Und Ich weiß es auch, warum Ich euch ein solches Wissen zuleite, Ich weiß, wohin dieses Wissen wieder von euch aus hingeleitet wird, Ich weiß, wer dafür aufnahmefähig ist und wer zu wissen begehrt über das, was verstandesmäßig dem Menschen verborgen ist.... Ich weiß auch, welche Wirkung Mein Wort, das über tiefstes Wissen Aufschluß gibt, auf die einzelnen Menschenherzen ausübt.... Und um dieser Wirkung willen bedenke Ich euch, Meine Diener, ständig mit einem Geistesgut von höchstem Wert, denn es kann in euch allen ein Licht entzünden, daß alle geistige Finsternis von euch abfällt, daß ihr wieder im Zustand hellster Erkenntnis euch befindet.... Ich verfolge kein anderes Ziel mit der Zuleitung Meines Wortes von oben, als in die Finsternis hinein ein Licht auszustrahlen, denn die Finsternis ist das Reich und das Merkmal Meines Gegners.... wo Ich aber wirke, ist Licht, und dort hat der Gegner seine Macht verloren. Denn wer sich im Licht bewegt, der ist seinem Machtbereich entflohen, er hat die Finsternis durchbrochen und sich dem Licht zugewandt, das von oben, von Mir, seinen Ausgang nimmt. Und so weiß Ich seit Ewigkeit, wo Ich noch aufgeschlossene Herzen finde, die sich gern dem Licht zuwenden, wenn nur ein schwacher Schein sie berührt.... Und darum ist auch keine Arbeit vergeblich geleistet, die mit Meiner Zuleitung des Wortes im Zusammenhang steht, weil Ich es genau weiß, wer von dieser geistigen Arbeit einen Vorteil erzielt, weil Ich auch weiß, daß es viele Erdenpilger gibt, die sich erschöpft niederlassen dort, wo einem Quell das lebendige Wasser entströmt.... Ihr, Meine Diener auf Erden, ihr tut gewissenhaft eure Pflicht, ihr suchet Meinem Willen nachzukommen, und ihr arbeitet für Mich, ohne jedoch den Erfolg übersehen zu können, um den Ich aber weiß.... Und ihr sollet auch emsig weiter tätig sein, auch wenn eure Arbeit vergeblich zu sein scheint.... Lasset euch nur an der Zusicherung genügen, daß nichts vergeblich getan ist, was für Mich und Mein Reich geleistet wird im Willen, Mir zu dienen.... Es braucht ein Mensch nur den inneren Wunsch zu hegen, die Wahrheit zu erfahren in geistigen Fragen.... Und ganz sicher wird dieser Mensch auch in den Bereich Meiner Liebesonne treten, ganz sicher wird ihm ein wahrheitsgemäßes Wissen zugeführt werden, weil Ich um eines jeden Menschen Gedanken weiß und darauf eingehe, sowie sie Mir Selbst und Meinem Reich zugewendet sind. Daß es immer nur wenige sind, darf euch nicht entmutigen, denn in der ganzen Unendlichkeit werden alle Meine Belehrungen gehört und wieder angenommen von jenen Seelen, die schon den Weg zur Höhe angetreten haben, auch wenn sie unreif von der Erde abgeschieden sind. Ihr Menschen denket begrenzt, und so ist euch auch der Gedanke nicht faßbar, daß überallhin Mein Liebestrahl dringt, daß überall im geistigen Reich Mein Wort ertönet und niemals wirkungslos bleibt.... Die volle Gewißheit dessen dienet euch jedoch nicht, denn ihr würdet wahrlich eure Demut verlieren, könntet ihr den großen Erfolg ersehen, den die Entgegennahme Meines Wortes durch euch an den ichbewußten Geschöpfen im geistigen Reich nach sich zieht.... weil alles, was in Mir seinen Ursprung hat, als Kraftausstrahlung von ungeheurer Wirkung sein muß, wenn es nicht auf Widerstand stößt.... Und eine Kraftwirkung Meines Wortes ist schon, daß die Seelen ihren Widerstand aufgeben, wenn sie nur ganz schwach von Meiner Kraft berührt werden, wozu ihr, die ihr Mir dienet, Hilfestellung leistet, denn da ihr selbst noch als Mensch auf der Erde wandelt, werdet ihr auch solche Seelen anziehen, die noch irdisch gebunden sind, aber auch das sanfte Licht wahrnehmen und ihm zueilen, weil die Finsternis sie plagt. Diese sind dann schon bereit, ihren Widerstand aufzugeben, und nun spüren sie immer stärkere Kraftwirkung, und Mein Wort wird von diesen Seelen gierig aufgenommen und nicht mehr verworfen wie auf Erden.... Glaubet es, ihr Meine Diener auf Erden, daß ihr eine weit größere Erlöserarbeit leistet, als es für euch im Erdenleben ersichtlich ist.... Und glaubet es, daß die Zuleitung Meines Wortes von oben niemals ohne Wirkung bleibt. Doch ihr könnet noch nicht das geistige Reich durchschauen, ihr müsset euch immer nur an Meine Zusicherung halten, daß ihr gute Arbeit leistet, sowie ihr ernstlich Mir dienet im freien Willen.... aus Liebe zu Mir und zum Nächsten, der in großer geistiger Not ist. Und jeden Tag sollet ihr daher ausnützen, immer euch verbinden mit Mir und allem lichtvollen Geistigen und euch hingeben zum Empfang, zur Entgegennahme eines Liebelichtstrahles aus der Höhe, der allem noch Toten das Leben geben wird, wenn er nur ohne Widerstand empfangen wird.... wenn Mein Wort angehört und beherzigt wird, so daß es auch wirksam werden kann, sei es auf Erden oder auch im geistigen Reich.... Denn noch viel unerlöstes Geistiges harret seiner Erlösung....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Dienstag, 18. August 2026

"Wer Meine Gebote hält... zu dem will Ich kommen und Mich offenbaren..."

 

      

Kundgabe Nr. 4107 erhalten von Bertha Dudde am 19.08.1947
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Lasset Mich zu euch sprechen an allen Orten, zu jeder Zeit und in allen Lebenslagen, in Freuden und Leiden, in Nöten und Sorgen des Körpers und der Seele, indem ihr eure Gedanken Mir zuwendet und Meine Stimme zu hören begehret.... Und Ich will zu euch reden, und jeder soll Mich vernehmen, der Meine Rede erwartet. Denn Ich habe euch die Verheißung gegeben, daß Ich Mich offenbaren will dem, der Mich liebt und Meine Gebote hält, der also Mir entgegendrängt und in der Liebe lebt.... Wer Mein Gebot erfüllet, der wird auch Meine Sprache erkennen, er wird Meine Offenbarungen entgegennehmen und selig sein in der Erkenntnis, daß Ich zu ihm rede. Das Bewußtsein, Worte der Liebe von Mir zu vernehmen, wird ihn beglücken, und desto inniger wird er Mir zustreben und immer verlangender auf Mein Wort horchen in der Stille, er wird Mir sein Herz öffnen, und Ich Selbst werde bei ihm einziehen, in seinem Herzen Wohnung nehmen und mit ihm Mich verbinden und steten Verkehr pflegen mit ihm. Und das ist der Zustand, den ihr Menschen alle auf Erden anstreben sollet, durch das Wort in ständiger Verbindung mit Mir zu stehen, gedanklich diese Verbindung herzustellen und in seliger Vereinigung mit Mir Mein Fleisch und Mein Blut zu genießen, d.h., Mein Wort mit seiner Kraft entgegenzunehmen. Habt ihr diesen Zustand auf Erden erreicht, so könnet ihr getrost euch als Meine Kinder fühlen, ihr könnet mit jedem Anliegen wie ein Kind zum Vater kommen, ihr dürfet euch von Mir geliebt wissen, und ihr brauchet in keiner irdischen Not euch ängstigen oder euch verlassen fühlen, denn Ich bin nun ständig bei euch, Ich bewache jeden Schritt, den ihr gehet, Ich führe und beschütze euch, und Ich erfülle euch jede Bitte, die ihr im Geist und in der Wahrheit an Mich richtet. Denn Ich höre euren Ruf, und so er noch so heimlich zu Mir emporgesandt wird.... Denn Ich liebe euch, die ihr den Willen in euch traget, zu Mir zu kommen. Und da Mich übergroße Liebe mit euch verbindet, werde Ich es auch nicht zulassen, daß ihr in die Irre gehet, so ihr an einem Scheidewege nicht wisset, wohin ihr euch wenden sollet. Ich dränge euch ganz sanft dem rechten Wege zu, Ich fasse euch an der Hand, auf daß ihr nicht strauchelt, Ich erleuchte euch den Weg, so es dunkel geworden ist und ihr ihn nicht mehr recht zu erkennen vermögt. Und immer wieder werdet ihr Meine Stimme vernehmen dürfen, und dies soll euch Gewißheit geben, daß Ich Selbst bei euch bin. Ihr sollet die Erde nur als Übergangsstation betrachten, um auf ihr den Grad zu erreichen, der Meine Nähe zuläßt. Habet ihr ihn aber erreicht, so brauchet ihr irdisch nicht das Geringste mehr zu befürchten, denn dann seid ihr als Anwärter des geistigen Reiches vorgemerkt, und diese erreichen ihr Ziel unwiderruflich. Was irdisch euch also noch auferlegt ist, das soll euch nicht schrecken, denn das ist nur ein vorübergehender Zeitabschnitt von überaus kurzer Dauer, den ihr nicht mehr allein zurücklegt, sondern in steter Begleitung von Mir auch gegen alles Unheil gefeit seid. Herzen, in denen Ich Aufenthalt genommen habe, sind unweigerlich Mein, und was in Meinen Besitz übergegangen ist, das lasse Ich ewiglich nicht mehr von Mir, und diese Versicherung soll euch das Leben leichter tragbar machen, ihr sollt ihr Glauben schenken und euch stets als Meine Kinder fühlen, die unter Meiner Führung sicher in ihr Vaterhaus zurückkehren....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Montag, 17. August 2026

Erdumgestaltung.... Eruptionen....

      

Kundgabe Nr. 6282 erhalten von Bertha Dudde am 11.06.1955
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Der Kern der Erde bleibt unberührt, wenn die Auflösung der Schöpfungen vor sich gehen wird.... Es bleibt die Erde als Gestirn bestehen, nur wird sie in ihrer Außenform so total umgestaltet, daß man wohl von einer "neuen Erde" sprechen kann, aber nicht von einem Vergehen der Erde. Bis in die tiefsten Tiefen wird zwar die Wandlung sich erstrecken, weil viel Geistiges frei werden und in neuer Verformung seinen Entwicklungsgang fortsetzen soll.... Und es wird daher eine gewaltige Erschütterung das Gebundene lösen, es wird die Materie in großem Ausmaß aufgelöst und wieder verdichtet werden.... Es wird ein Akt stattfinden, für den menschliches Denken keinen Vergleich findet, wenngleich menschliches Denken in seiner Unzulänglichkeit den direkten Anlaß dazu gibt.... Doch die Auswirkung dessen, was Menschen unternehmen, ahnen sie nicht, ansonsten sie davor zurückschrecken würden, zu experimentieren, wo ihnen das letzte Wissen mangelt.... Doch was auch die Menschen tun im freien Willen, es ist der Erlösungsplan für das Geistige diesem freien Willen angepaßt, es werden die Auswirkungen dem göttlichen Heilsplan entsprechen, es wird.... was auch geschieht.... dem Freiwerden des in der Materie Gebundenen dienen, es wird eine Erlösungsepoche ihren Abschluß finden, und eine neue wird wieder beginnen.... Alles frei gewordene Geistige bezieht eine neue Außenform, weil völlig neue Schöpfungen entstehen, und es wird die göttliche Ordnung wiederhergestellt, die am Ende einer Erlösungsperiode gänzlich umgestoßen worden ist.... Denn die Erde muß weiter ihre Aufgabe erfüllen: Bildungsstation für das noch unreife Geistige zu sein, und darum kann sie nicht restlos vergehen, bevor sie diese Aufgabe erfüllt hat. Doch in ihrer alten Form erfüllt sie ihren Zweck nicht mehr, eben weil alles aus der Ordnung getreten ist, weil die Menschen kraft ihres Willens das tun, was der Gegner Gottes von ihnen verlangt.... weil sie Schöpfungen zerstören oder sie nützen zu völlig gott-widrigem Tun und dadurch die Entwicklung des darin gebundenen Geistigen verhindern.... was im Sinne des Gegners liegt, der selbst keinen Einfluß hat auf göttliche Schöpfungen und darum seinen Einfluß ausübt auf die Menschen, die ihm hörig sind.... Und so treibt der Gegner Gottes die Menschen auch an zu dem letzten Zerstörungswerk, ohne zu bedenken, daß er gerade das Gegenteil erreicht von dem, was er erreichen will.... daß die neuen Schöpfungen alles wiederaufnehmen, was unter seinem Einfluß stand, daß er dadurch nur stets mehr Anhang verliert und daß dem Geistigen neue Möglichkeiten geschaffen werden zum Ausreifen, um endlich einmal ganz frei zu werden von gegnerischer Gewalt.... Das Beenden dieser Erlösungsepoche ist vorgesehen seit Ewigkeit, doch der Mensch macht sich keinen Begriff davon, wie es vor sich gehen wird, wenngleich er sich nur eine Eruption in größtem Ausmaß vorzustellen brauchte, die sehr wohl möglich ist, da immer wieder solche Eruptionen eintreten, was von den Menschen nicht geleugnet werden kann.... Das Erdinnere revoltiert durch den Menschen unbekannte Einflüsse, am Ende aber geben die Menschen selbst den Anlaß dazu, ohne sich über die Auswirkung ihres Tuns klar zu sein. Der Gegner Gottes treibt sie dazu an, und also ist es sein Wille und der Wille der ihm hörigen Menschen, der in den göttlichen Heilsplan einbezogen wurde.... Und es dienet sonach auch die Hölle und deren Anhang dem Schöpfer des Himmels und der Erde.... es betätigt sich die finstere Welt ungewollt an der Erlösung des Geistigen, und auch der Widerstand gegen Gott trägt letzten Endes dazu bei, daß dem Geistigen immer wieder der Weg frei gemacht wird nach oben.... bis das Werk der Erlösung des Geistigen einmal vollendet ist....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde