Freitag, 31. Juli 2026

Bedingung zum Wahrheitsempfang: Verstandeswissen hinzugeben...

 

      

Kundgabe Nr. 8424, erhalten von Bertha Dudde am 24.02.1963
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Der Wille, rechte Wahrheit zu erfahren, ist allein ausschlaggebend, ob der Mensch in den Besitz derselben kommt. Solange er aber sich selbst dagegen wehret, solange er nicht bereit ist, sein vorhandenes Wissen hinzugeben, von dem ihm nicht bewiesen ist, ob es reine Wahrheit ist, so lange macht er sich selbst untauglich zur Entgegennahme der reinen Wahrheit, denn diese benötigt ein völlig leeres Gefäß, weil Wahrheit neben Irrtum nicht bestehen kann. Es ist daher schwer, einem Menschen ein Wissen zuzuleiten, dessen Herz schon gefüllt ist mit einem Geistesgut, das er verstandesmäßig gewonnen hat oder das er übernahm ohne Prüfung seines Ursprungs. Dennoch kann und soll der Versuch gemacht werden, auch denen die reine Wahrheit zuzuleiten, die auch den Verstand ansprechen kann, wenn der Mensch eines guten Willens ist. Denn Ich will allen dazu verhelfen, von Irrtum frei zu werden, was jedoch nicht zwangsmäßig geschehen kann, sondern insofern den freien Willen des Menschen erfordert, als daß er ohne Widerstreben Kenntnis nimmt von dem ihm dargebotenen Geistesgut. Dann steht es ihm frei, was er davon annehmen oder zurückweisen will.... Immer wieder betone Ich es, daß die Erde ein dunkles Gebiet ist, das nur von schwachen Lichtstrahlen erleuchtet wird, und daß die Menschen selbst sich in den Bereich dieser Lichtstrahlen begeben müssen, um sie wohltätig zu empfinden.... Doch wie viele Menschen glauben, sich im rechten Denken zu bewegen, und sie vertreten nun ihr eigenes Gedankengut den Mitmenschen gegenüber und tragen so immer mehr Irrtum unter die Menschen.... Doch jeder Mensch kann irren, und diese Gewißheit sollte daher auch immer Zweifel an der eigenen Verstandesschärfe aufkommen lassen, denn jeder solcher Zweifel wirkt sich segensreich aus, weil dann noch die Möglichkeit besteht, aufgeklärt werden zu können, was einem voll überzeugten Menschen gegenüber nicht mehr möglich ist, denn dieser verschließt sich selbst der reinen Wahrheit. Das allein schon sollte den Menschen zum Nachdenken veranlassen, daß es so viele verschiedene Geistesrichtungen gibt, die voneinander abweichen, daß kein Vertreter dieser Beweise erbringen kann für die Richtigkeit derer.... daß es aber eine Wahrheit geben muß.... und diese nur empfangen werden kann von der Ewigen Wahrheit Selbst.... Und wer nun den Weg geht direkt zu Ihr, der wird auch garantiert zur Wahrheit gelangen. Geht nun einem Menschen ein Wissen zu unmittelbar von oben.... d.h., daß es dem Geistesfunken im Menschen vom Ewigen Vatergeist vermittelt wird.... dann wird sich für dieses Wissen auch kein Gegenbeweis erbringen lassen, und auch der Verstand des wahrheitsbegehrenden Menschen wird sich nicht dagegenstellen können, weil alles so begründet wird, daß es Licht schenkt und keine Finsternis mehr bestehenlässet. Immer aber erfordert rechtes Erkennen der Wahrheit ein "sich selbst Freimachen" von verstandesmäßig gewonnenem Geistesgut, weil so lange der Gegner Gottes wirken kann, wo nicht Gott Selbst um die Wahrheit angegangen wurde, und des ersteren Wirken immer darin besteht, das Denken des Menschen zu verwirren, weil er gegen jegliche Wahrheit ankämpft, da er nur in der Finsternis unerkannt bleibt.... Und so liegt es an euch Menschen selbst, wieweit ihr euch in der Wahrheit bewegt. Alles wird euch angeboten, und ihr selbst müsset euch entscheiden, was ihr annehmen oder ablehnen wollet.... Und der rechte Entscheid kann nur dann getroffen werden, wenn ihr nicht mehr eigenmächtig denket und urteilet, sondern euer Denken Gott unterstellt, daß Er euch in das rechte Erkennen leitet. Und es muß diese Bitte im Geist und in der Wahrheit ausgesprochen werden, ihr dürfet euch nicht als wahrheitsliebend oder wahrheitsbegehrend ausgeben, solange ihr nicht bereit seid, hinzugeben, was ihr euch an Geistesgut angeeignet habt.... Denn nur die Ewige Wahrheit Selbst läßt euch das Geistesgut zugehen, das völlig der Wahrheit entspricht, und besitzet ihr zuvor schon einige Körnchen der Wahrheit, so werden diese euch sicher auch bleiben oder zurückgegeben.... Eure Bereitschaft aber, eure Herzen zu entleeren zur Aufnahme göttlich-geistigen Gedankengutes, wird euch gelohnet, indem die Ewige Wahrheit Selbst den Geist in euch einfließen lässet, der nichts anderes als reine Wahrheit euch vermitteln kann.... Doch wer nimmt auch jene Belehrungen an?.... Wer tut, wozu er aufgefordert wird?.... Ein jeder dünkt sich klug und weise und vertritt mitunter größten Irrtum als Wahrheit.... Und er sucht diesen auf die Mitmenschen zu übertragen, die leichtgläubig wieder dessen Wissen annehmen. Und es wird die Finsternis immer stärker, und auch die aufblitzenden Lichtfunken werden nicht bemerkt, denn wer Licht begehrt, der muß dem Licht zustreben.... wer Wahrheit verlangt, der muß der Ewigen Wahrheit zustreben, dann wird sie ihm nicht versagt bleiben, dann wird das Ewige Licht Selbst zur Erde herabstrahlen und das Herz des Menschen erleuchten, der mit Ihm die Bindung hergestellt hat, der Gott anerkennt als das Wesen, Das allein die Wahrheit austeilen kann und Der es auch tun wird, auf daß Licht werde auf Erden und die Menschen im Licht der Wahrheit den rechten Weg erkennen, der zu Ihm führt, von Dem der Mensch selbst einst ausgegangen ist....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Donnerstag, 30. Juli 2026

Tätigkeit ist Leben... Untätigkeit Gefahr...

      

Kundgabe Nr. 1513, erhalten von Bertha Dudde am 10.07.1940
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

In aller Demut sich dem Willen des Herrn unterwerfen wird euch Seiner Gnaden würdig machen. Und darum nehmet alles hin, was der Herr euch sendet, ohne Widerspruch oder innere Auflehnung. Denn so Gott euch mit Leid bedenket, beweist Er euch auch Seine Liebe; nur weil Er euch innig liebt, lässet Er euch leiden, da anders ihr nie zu Ihm gelangen könnt.... Er aber will, daß ihr zu Ihm findet. Und daher werdet ihr die Welt erst zwingen, so ihr euch dem Herrn unterstellt habt, denn so ihr euren Willen aufgebet und in Seinem Willen lebt, steht euch größte Kraft zu Gebote, und ihr überwindet die Welt und jeden Gegner, der sich euch nahet, um euch zum Fall zu bringen. Und darum vertrauet euch bedingungslos dem göttlichen Herrn an, Er wird euch lenken und leiten auf allen Wegen. In ruheloser Geschäftigkeit ist alles tätig, was aus Gott ist und wieder zu Ihm zurückstrebt. Denn ein Leben in Ruhe und Untätigkeit ist kein Aufwärtsstreben, sondern ein Hinabgleiten in die Finsternis. In der Tätigkeit allein liegt Leben, und tätig ist daher alles, was leben will, untätig sein aus freiem Willen dagegen die größte Gefahr, untätig zu werden gezwungenermaßen. Es ist die Gefahr deshalb so groß, weil der menschliche Wille dann schwach wird und dieser geschwächte Wille genützt wird vom Widersacher, der den Menschen immer mehr hindert, tätig zu sein für seine eigene Freiwerdung. Der Wille zur Tätigkeit ist immer ein Bejahen der Kraft, die dem Menschen zuströmt. Nützet er diese, dann wird er auch unentwegt tätig sein, weiset er sie ab, so ist er auch nicht fähig, tätig zu sein, denn aus eigener Kraft vermag er nichts. Der Wille zur Tätigkeit trägt ihm auch fortgesetzt die Kraft ein, und diese Kraft wieder läßt seinen Willen immer bewußter sich Gott zuwenden. So der Mensch an sich und seiner Seele zu arbeiten bestrebt ist, wird sein Wille ständig angeregt werden, und er wird in rastloser Tätigkeit die Erdenaufgabe sehen, er wird nicht untätig bleiben, weil er die Untätigkeit als einen Stillstand erkennt, er aber zur Höhe schreiten will. Der lichtlose Zustand allerdings schwächt seinen Tätigkeitsdrang, d.h.. in Unwissenheit dahinleben wird gleichfalls hemmend sich auswirken. Die Kraft der Erkenntnis geht jedoch einem jeden zu, der zu Gott verlangt und zu Ihm betet. Denn diese belässet der Herr nicht in der Finsternis des Geistes.... Wer zu Gott innig betet, der wird in der Erkenntnis stehen, ihm wird Kraft und Gnade zuströmen, sein Tätigkeitsdrang wird vermehrt werden, und er strebt bewußt zur Höhe. Sein Wille wird unentwegt tätig sein, und tätig sein heißt frei werden von allem Zwang; tätig sein heißt, die Kraft aus Gott bewußt in Empfang nehmen und sie zu verwerten dem Willen Gottes gemäß.... und tätig sein nach Gottes Willen heißt, sich zu erlösen aus der Macht des Widersachers....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Mittwoch, 29. Juli 2026

Richtet eure Sinne geistig...

 

      

Kundgabe Nr. 5695, erhalten von Bertha Dudde am 11.06.1953
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Richtet eure Sinne geistig.... Alles, was der Erde angehört, was euch an die Erde gefesselt hält, ist wertlos für die Ewigkeit, was ihr aber geistig erstrebet, bleibt euch und entwickelt euch zur Höhe. Richtet all euer Denken hinauf zu Gott, und beachtet das Irdische nur so weit, daß ihr eure Pflichten erfüllet, die desto geringer sein werden, je mehr ihr Gott und Sein Reich zu gewinnen suchet. Lernet alles Weltliche als Blendwerk des Satans betrachten, sowie es euch zurückhält vom Streben nach oben. Wohl könnet ihr auch den Anforderungen gerecht werden, die das Erdenleben euch stellt, denn es wird euch Beistand gewährt vom geistigen Reich, so ihr dieses als erstes begehret. Dann erfüllet sich auch das Erdenleben von selbst, dann wird alles so geleitet, daß es eurer Aufwärtsentwicklung zum Besten gereichet, denn sowie ihr nur eure Sinne geistig richtet, wird euch auch von geistiger Seite Unterstützung gewährt. Und in der letzten Zeit vor dem Ende sollet ihr Menschen mehr denn je euch befassen mit den Gedanken an die andere Welt, an die Welt, die ihr nach dem Tode eures Leibes betretet und die ihr selbst euch zubereitet durch euren Willen, durch euer Leben auf dieser Erde. Denn das Ende steht nahe bevor, und nicht alle Menschen können mit einer normalen Zeitdauer ihres Lebens rechnen, nicht alle werden das Ende erleben oder überleben, es werden viele Menschen schon vorzeitig abgerufen werden und wenig vorbereitet sein für das geistige Reich. Und das darum, weil sie nur ein rein weltliches Leben führen, weil sie keine Bindung haben mit dem Reich, das ewig währet, wo das eigentliche Leben erst beginnt, wo aber auch der Tod die Seele erwarten kann, die nicht auf Erden gestrebt hat nach dem Leben. Und an diese Menschen ist die Mahnung gerichtet: Gedenket eurer Seele, denn der Körper bleibt nicht bestehen, die Seele aber kann nicht sterben, sie bleibt bestehen und kann doch tot sein im Geist. Richtet eure Sinne geistig, messet dem Erdenleben nicht zuviel Wert bei, erkennet, was ihr seid, wenn ihr alles Irdische zurücklassen müsset, und sorget, daß dann eure Seele erstrahlet in geistigem Reichtum, daß sie sich ein Leben erworben hat in Kraft und Licht, ein Leben, das ewig währet und Seligkeit ist....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Antichrist - A saviour?... Anti-spiritual activism...

 

      

Revelation No. 4029, received by Bertha Dudde on 24 April 1947
through the Inner Word, the inner voice.

The spirit of the Antichrist is such that he will approach people in the disguise of a saviour although his will utterly opposes God in as much as he does not acknowledge a God of love, just as he, in fact, will reject all spirituality as supernatural and therefore unverifiable, thus non-existent. Even the nature of Christ will be so unfamiliar to him that he will be unable to believe in His act of Salvation and His mission on earth, and thus he will try to portray Him as a mere figment of imagination, making every effort to displace this illusion from people's hearts. His own nature is not the same as Christ's, and therefore it is understandable that he will regard and fight Him as a spiritual enemy.

The forthcoming Antichrist's personality will exceed the natural framework; he will be an extraordinarily gifted human being whose particular strength rests in his worldly self-confidence, in his conduct with those who are responsible for the well-being of the nation. And therefore he will be successful, he will be granted his aspired supreme control, it will be assumed that extensive reforms for the benefit of the general public can be expected through him. Everyone will accept him; he will exploit this superiority for all kinds of measures. But he will especially intervene against the supernatural spirit, against all religious groups as well as churches or spiritual movements which are based on Jesus Christ and His teaching, because he will depict neighbourly love as a state of weakness which has to be fought at all costs. And anyone who joins his endeavours is also regarded as an antichrist; he is considered God-opposing and will prove to be unkind to his neighbour and thus also live in spiritual blindness, since he belongs to Satan's realm. But as ruler over many the Antichrist will cause tremendous chaos with his measures, which will be devoid of all human kindness and only designed to bring hatred and discord amongst humanity, to stifle love and to descend it into utmost spiritual hardship. And then God's countermeasures will become of utmost importance, which will be explained by God's obvious activity through His servants on earth, because He, too, has to be recognisable on earth to those who belong to His side. He has to manifest Himself equally extraordinarily so that He cannot be rejected but has to be acknowledged by people who are willing to walk the right path, who either consciously or unconsciously approach the Creator of heaven and earth by asking for His help in times of spiritual suffering. And then the struggle between good and evil will become particularly intense, since the last hour is moving ever closer and the parting of the spirits has to take place by Judgment Day....

This separation can only occur when people are seriously confronted by the choice to either acknowledge or deny God. This question will force their decision and in order to bring it about, the adversary will emerge openly by influencing his representatives on earth to take and enforce measures which exhibit hostile thinking towards God. And thus the last battle on earth will begin.... the battle of faith, the battle against Christ, with the result that people will finally decide for or against Him. And then comes the Judgment.... because they will turn for or against God of their own free will, and this free will they have to answer for. This conflict is inevitable as it distinctly highlights the Antichrist's nature, and all of humanity will then be able to assess the thoughts and actions of the one who appears in the disguise of a saviour in order to realise his shameful plans; who openly fights against God and therefore will be banished into the earth again for a long time, from where he cannot release himself until he is once again helped by people whose wrong love for matter will loosen Satan's chains. But it will never be possible to displace Jesus Christ, He will remain victorious on Judgment Day, and His teaching will fill all hearts. His followers will take it along at their rapture, and thus it will also be held in high esteem as spiritual knowledge on the new earth, it will be exemplified and people will live in utmost realisation and become aglow with the most profound love for God. And God's adversary will never be able to displace it because all power will have been taken from him for a long time....

Amen

Translated by: Heidi Hanna

Antichrist - Heilsbringer?.... Maßnahmen gegen alles Geistige...

 

      

Kundgabe Nr. 4029, erhalten von Bertha Dudde am 24.04.1947
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Das ist der Geist des Antichristen, der sich zwar unter dem Deckmantel des Heilsbringers den Menschen nähert, jedoch völlig Gott-abgewandten Willens ist insofern, als daß er einen Gott der Liebe nicht anerkennt, wie er überhaupt alles Geistige als übernatürlich, somit nicht beweisbar, also nicht-seiend, ablehnt. Und ihm wird auch das Wesen Christi so fremd sein, daß er an Dessen Erlösungswerk und Seine Mission auf Erden nicht zu glauben vermag und er Ihn daher als nur Phantasiegestalt hinzustellen sucht und alle Vorkehrungen trifft, diese Gestalt aus den Herzen der Menschen zu verdrängen. Sein eigenes Wesen entspricht nicht dem Wesen Christi, und darum ist es verständlich, daß er Ihn als geistigen Feind betrachtet und bekämpfet. Es ist der zu erwartende Antichrist eine Persönlichkeit, die aus dem Rahmen des Natürlichen heraustritt; es ist ein außerordentlich begabter Mensch, dessen besondere Stärke in seiner Weltsicherheit liegt, in seinem Auftreten denen gegenüber, die die Verantwortung tragen für das Wohl des Volkes. Und darum wird er Erfolg verzeichnen können, man wird ihm die von ihm angestrebte Oberherrschaft zubilligen, man wird annehmen, durchgreifende Änderungen "zum Besten der Allgemeinheit" durch ihn erwarten zu können. Und sie werden ihn alle anerkennen, er wird diese Vorzugsstellung ausnutzen zu Maßnahmen jeglicher Art. Sonderlich aber wird er einschreiten gegen den Geist des Übersinnlichen, gegen alle religiösen Verbindungen sowie auch gegen Kirchen oder geistige Strömungen, die Jesus Christus und Seine Lehre zum Grundgedanken haben. Denn er wird die Nächstenliebe als einen Schwächezustand hinstellen, der unter allen Umständen bekämpft werden muß. Und wer sich seinem Bestreben anschließt, der gilt gleichfalls als Antichrist, er gilt als Gott-gegnerisch und wird sich auch als lieblos erweisen gegen seinen Nächsten und daher auch in geistiger Blindheit dahingehen, denn er gehört dem Reich des Satans an. Doch als Herrscher über viele wird der Antichrist großen Aufruhr anstiften durch seine Maßnahmen, die jeder Menschlichkeit entbehren und nur dazu angetan sind, Haß und Unfriede unter die Menschheit zu tragen, die Liebe zu ersticken und in größte geistige Not zu versinken. Und dann ist das Gegenwirken Gottes von größter Dringlichkeit, und es erklärt dies das offensichtliche Wirken Gottes durch Seine Diener auf Erden, denn auch Er muß auf Erden denen erkenntlich sein, die Seinem Lager angehören, Er muß genauso außergewöhnlich wirken, auf daß Er nicht abgewiesen werden kann, sondern anerkannt werden muß, so die Menschen willig sind, den rechten Weg zu gehen, und sich bewußt oder unbewußt dem Schöpfer des Himmels und der Erde zuwenden, von Ihm Hilfe erbittend in geistiger Not. Und dann ist das Ringen des Guten gegen das Böse besonders heftig, denn die Stunde des Endes rückt immer näher, und die Scheidung der Geister muß sich vollziehen bis zum jüngsten Tage.... Und diese Scheidung kann nur stattfinden, wenn die Menschen ernstlich vor die Wahl gestellt werden, Gott anzuerkennen oder Ihn abzuleugnen. Diese Frage wird sie zum Entscheid zwingen, und auf daß sie akut werde, tritt der Gegner Gottes offensichtlich in Erscheinung, indem er seine Abgesandten auf der Erde beeinflußt, Maßnahmen zu treffen und durchzudrücken, die gottfeindliches Denken verraten. Und so beginnt der letzte Kampf auf dieser Erde.... der Glaubenskampf, der Kampf gegen Christus, der zur Folge hat, daß die Menschen sich nun endgültig für oder wider Ihn entscheiden. Und dann kommt das Gericht.... denn im freien Willen wenden sie sich Gott zu oder ab, und für den freien Willen müssen sie sich verantworten. Es ist dieser Kampf unabwendbar, bringt er doch klar das Wesen des Antichristen zutage, wie auch die gesamte Menschheit sich nun klarwerden kann über das Denken und Handeln dessen, der unter der Maske eines Heilsbringers auftritt, um seine schändlichen Pläne auszuführen, der offen gegen Gott kämpft und dafür wieder auf lange Zeit gebunden wird in der Erde, von wo er sich nicht eher frei machen kann, bis ihm wieder durch Menschen geholfen wird, die durch ihre falsche Liebe zur Materie die Fesseln des Satans lockern. Doch Jesus Christus wird niemals verdrängt werden können, Er wird Sieger bleiben am jüngsten Tage, und Seine Lehre wird alle Herzen erfüllen, und Seine Anhänger werden sie mit hinübernehmen, so sie entrückt werden, und also wird sie auch auf der neuen Erde als geistiges Wissen hochgehalten, sie wird ausgelebt, und es werden die Menschen im höchsten Wissen stehen und in tiefster Liebe zu Gott erglühen. Und nimmermehr kann sie verdrängt werden vom Gegner Gottes, weil ihm jegliche Macht auf lange Zeit genommen ist....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Montag, 27. Juli 2026

Erkenntnis des Vergänglichen und Unvergänglichen...

 

      

Kundgabe Nr. 1500, erhalten von Bertha Dudde am 02.17.1940
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Es ist ungeheuer wichtig, zu wissen um die Vergänglichkeit alles Irdischen und um die Verantwortung dem gegenüber, was unvergänglich ist. Es fehlen dem Menschen die Beweise für die Unvergänglichkeit der Seele, sie suchen daher alles abzuschwächen oder abzuleugnen, was zur Voraussetzung eben diese Unvergänglichkeit der Seele hat, und sie tragen also dieser Unvergänglichkeit wenig Rechnung. Und es ist dies die Folge der Unkenntnis dessen, daß neben dem irdischen Leben ein geistiges Leben geführt werden kann und daß dieses geistige Leben erst dem Menschen einen unvergänglichen Erfolg einträgt. Es ist das geistige Leben allein von Wichtigkeit, obzwar es scheinbar nur das Begleitleben des Erdendaseins ist.... Es kann das irdische Leben wohl geführt werden ohne jegliche Verbindung mit dem Geistigen, es ist dies aber völlig erfolglos für die Ewigkeit. Sofern der Mensch aber einmal sein Augenmerk richtet auf die Unsterblichkeit der Seele, so er mit diesem Faktor rechnet, übernimmt er schon bewußt die Verantwortung für die Seele. Und sein Bemühen wird nun darauf gerichtet sein, geistige Schätze zu sammeln, denn er erkennt nun alles das als wertlos, was irdisches Gut ist, weil er weiß, daß nichts davon von Dauer ist, sondern vergehen muß laut göttlichem Gesetz. Also hält er sich an das, was er als unvergänglich erkennt, d.h., er sucht es zuvor, um es sich zum Eigentum zu machen.... Und Unvergängliches ist Geistiges.... Also sucht er das Geistige und findet es auch, denn Gott unterstützt dieses Vorhaben, weil es dem eigentlichen Zweck des Erdenlebens entspricht. Hat nun der Mensch einmal Kenntnis davon, was anzustreben von Wert ist für die Ewigkeit, so wird das Verantwortungsgefühl der Seele gegenüber in ihm immer stärker, und er lebt nun gleichsam ein zweites Leben, das völlig getrennt geht von seinem eigentlichen Erdenleben. Er stellt geistige Verbindungen her, er läßt seine Gedanken zur Höhe schweifen in das Reich des Geistigen, er teilt sich den geistigen Wesen mit, vertraut sich ihnen an, erbittet Aufschluß und Rat, er läßt sich von ihnen belehren, und er tut alles, um seine geistigen Kenntnisse zu vermehren.... Er strebt also bewußt das Unvergängliche an, und er wird im gleichen Maß das irdische Leben, d.h. alles, was vergänglich ist, verachten lernen. Er ist also noch auf der Erde, löst sich jedoch aus der Erdenschwere und ist weit öfter im Bereich des Geistigen als auf der Erde. Daher muß dem Menschen zuerst das Wissen gegeben werden um den Unwert und die Nichtigkeit alles dessen, was er erblicken und ergreifen kann, und es muß ihm gleichzeitig geistiges Wissen unterbreitet werden, so daß er nun sich selbst entscheiden kann, welches Leben ihm reizvoller ist.... Er muß die Schätze der Welt hingeben, er muß sein Begehren anders zu stillen versuchen als mit irdischen Genüssen. Er muß diese willig hingeben, um geistige Genüsse empfangen zu können. Er muß sich selbst darüber klar sein, daß nur das Unvergängliche, die Seele, bedacht werden muß während des Erdendaseins, daß aber nicht beidem zugleich entsprochen werden kann, also um unvergängliches Gut zu empfangen, auch irdisches Gut begehrt werden kann. Das eine muß hingegeben werden, um das andere empfangen zu können.... Es muß der Mensch sich entscheiden, er muß seinen Willen tätig werden lassen, und dieser kann nur gelten entweder dem Irdisch-Begehrenswerten oder dem Reichtum der Seele.... Es muß der Mensch wählen zwischen vergänglichem und unvergänglichem Gut.... (2.7.1940) Und es wird gesegnet sein, dessen Geist den Wert des unvergänglichen Gutes erkennt.... Denn ihm wird nun auch offenbar werden, daß das Anstreben dessen gleichzeitig auch dem Menschen die Gottnähe einträgt. Und er wird die Verbundenheit mit Gott spüren, so er das Vergängliche unbeachtet läßt und sich nur an geistigem Gut zu bereichern sucht. Sein Seelenzustand ist erheblich freier, da die Materie, also Irdisch-Erstrebenswertes, nicht mehr begehrt wird und sonach überwunden ist, also die Fesseln der Seele gelöst wurden durch das Begehren nach unvergänglichem, nach geistigem Gut. Und diese Freiheit ist unvergleichlich erfolgeintragend. Er ist in seinem nun ungebundenen Zustand unvorstellbar rege und sucht die Verbindung mit gleichfalls Geistigem. Und der Zusammenschluß mit diesem vermittelt ihm Weisheit und Licht.... in Form von Kenntnissen, die er seiner Seele nun wieder nahebringen möchte. Es wird also der Mensch in die Wahrheit geleitet, und es hat nun die Seele teil an allem geistigen Reichtum. Denn sie empfängt gleichsam die geistige Kraft, die dem Geist aus Gott durch Vermehrung mit Geistigem zugegangen ist. Es muß unwiderruflich eine so vom göttlichen Geist durchdrungene Seele zur Höhe gelangen, denn ihr Ziel war das Erreichen einer möglichst hohen geistigen Stufe, was nun erreicht ist durch Überwinden alles dessen, was der Erde angehört, also vergänglich und daher wertlos ist für die Ewigkeit. Diese Vermehrung des Geistigen bedeutet Freiwerdung aus der Form, und also ist die Seele des Menschen vereint mit dem Geist aus Gott, sie ist wahrhaft unvergänglich, d.h., sie lebet in Ewigkeit....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Liebeswerben Gottes um das Ihm abtrünnig Gewordene...

 

      

Kundgabe Nr. 4767, erhalten von Bertha Dudde am 27.10.1949
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Ihr Menschen seid Kinder Meiner Liebe, und diese Liebe bestimmte Mich, euch, die ihr euch freiwillig von Mir entfernt habt, immer wieder nahezutreten und um eure Liebe zu werben. Doch ihr seid ohne Gegenliebe, eure Herzen sind kalt, und Mein Werben ist vergeblich; Ich gewinne nur sehr wenige Herzen, die Mir ihre Liebe schenken und sich nach Meiner Vaterliebe sehnen und zu Mir zurückkehren, um sich ewig nicht mehr von Mir zu trennen. Doch Meine Liebe höret nimmer auf.... und Ich werde niemals nachlassen, um das zu werben, was Mir abtrünnig wurde, weil es ohne Meine Liebe bestehen zu können glaubte. Denn es ist Mein Anteil, es ist Kraft von Meiner Kraft, die Ich nimmermehr entbehren will, weil sie Ausstrahlung Meiner Liebe, also Meiner Selbst ist. Was von Mir ausgegangen ist, muß unweigerlich wieder zu Mir zurückkehren, weil es zu Mir gehört. Und darum könnet ihr euch wohl willensmäßig von Mir entfernt halten, auch ewige Zeiten hindurch, ihr werdet es doch nicht verhindern können, daß Ich immer wieder Meine Hände nach euch ausstrecke, um euch zurückzuholen in das Reich der Liebe, ihr werdet einstens doch Mein werden und bleiben bis in alle Ewigkeit. Ich liebe euch, Ich verlange nach euch, aber Ich zwinge euch nicht, zu Mir zurückzukehren und Mich wieder zu lieben. Meine Liebe aber bedeutet höchste Seligkeit für euch, die ihr aber erst empfinden werdet, so ihr Mir eure Liebe schenket, so ihr euch Mir hingebt, so ihr euren Willen gänzlich dem Meinen unterstellt, nicht aus Furcht, sondern aus Liebe.... Ich will keine Geschöpfe, die sich Mir beugen müssen, weil Ich mächtig bin, und darum steht es ihnen frei, an Mich zu glauben oder nicht, sie sollen nicht durch den Beweis Meiner Existenz gezwungen werden, sich Mir zu ergeben, sondern nur die Liebe im Herzen wird ihnen diesen Beweis geben, dann aber habe Ich sie schon gewonnen, dann sind sie freiwillig Mein geworden.... Wen Ich aber gewonnen habe, wessen Liebe Mir gehört, den ziehe Ich an Mein Herz und lasse ihn ewiglich nimmer, und er wird Meine Liebe fühlen, wo er geht und steht. In seinem Herzen will Ich Wohnung nehmen und ständig bei ihm bleiben, ihm werde Ich den Beweis Meiner Liebe geben.... er wird Meine Stimme vernehmen im Herzen, es wird der Vater mit Seinem Kind Worte der Liebe reden, und unablässig werde Ich es belehren der vollsten Wahrheit gemäß....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Sonntag, 26. Juli 2026

Macht des Bösen... Freiwerden des Geistes... Erlösen...

 

      

Kundgabe Nr. 1104, erhalten von Bertha Dudde am 22.09.1939
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Wer in der Gewalt des Bösen ist, kann sich ihm nicht so leicht entziehen, und ein immerwährender Kampf muß einsetzen, und es kann dieser Kampf nur zum Sieg führen, wenn sich der Streiter Gott dem Herrn Selbst unterstellt, auf daß Er ihn führe in den Kampf und ihm beistehe. Es hat sonach in der Welt aller Kampf nur dann einen Erfolg, so er mit Gott geführt und gegen alles Böse gerichtet ist. Denn es gilt der Vernichtungskampf immer nur dem Bösen, es soll sieghaft hervorgehen das Gute und der Mensch auf Erden immer nur das Überwinden aller Materie als Anteil des Bösen anstreben. Dann wird das Gute in ihm sich vermehren und der Mensch sich erlösen aus der Macht des Bösen. Dies ist der Sinn und Zweck des ganzen Erdenlebens. So es nun aber benützt wird, um Gut zu Gut anzuhäufen, um also die Materie zu vermehren, die doch gerade Anteil des Bösen ist, ist der Erdenlauf ein völlig zweckloser und es verdicket sich die Hülle um die menschliche Seele, die aufgelöst werden soll, um dem Geist in sich Freiheit zu geben. Alles Begehren der Materie verschärft die Kerkerhaft des Geistes, der aus Gott ist, und gibt dem Widersacher immer neue Handhaben, sich der Seele zu bemächtigen. Wenn doch die Menschen dies erkennen wollten und das, was ihnen begehrenswert erscheint, fliehen möchten, denn es bringt ihnen sicheres Verderben. Denn so sich der Geist aus Gott nicht äußern kann.... so er nicht hervortreten kann aus seiner Umhüllung, ist der Mensch geistig blind, er sieht nichts, hört nichts und spürt nichts vom Odem Gottes in und um sich.... er achtet nur der Dinge, die außerhalb sind, der Welt und ihrer Scheingüter, und begehret diese mit allen Sinnen, während er geistiges Gut achtlos ablehnt. Und dieser Zustand der Seele ist unglaublich belastend für sie, und kann nicht eher behoben werden, bis der Mensch von seinem Streben nach irdischem Gut, nach aller Materie, abläßt und sich aus freiem Antrieb zu Gott wendet. Und bedenket der Mensch seine Gefangenschaft in der Materie durch undenkliche Zeiten hindurch, die er nicht freiwillig und eigenmächtig beenden durfte, und setztet nun dagegen den Aufenthalt auf Erden, der es ihm leicht ermöglicht, sich daraus zu befreien.... so muß es ihm doch unverkennbar sein, daß er das größte Unrecht begeht an seinem Schöpfer, Der ihm diese Gnadenzeit gewährt zur restlosen Befreiung und er sie so wenig nützt. Doch so er nicht glaubet, weiset er auch alle Ermahnungen und Warnungen von sich, und dies ist das Grundübel, daß es dem Menschen am Glauben mangelt und also alles Hinweisen auf die Göttlichkeit, auf Zweck und Ziel des Erdenlebens, auf Seele und Geist vergeblich ist und er so die Wahrheit ablehnt und dem Geist der Lüge Rechnung trägt, der alles begehrenswert erscheinen läßt, was an irdischen Gütern dem Menschen vor Augen tritt. Und darum ist es nötig, diesen das Wort Gottes zu predigen noch und noch, auf daß sie ihren Geisteszustand erkennen und in sich gehen....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Freitag, 24. Juli 2026

Verkündung des Evangeliums der Liebe...

 

      

Kundgabe Nr. 7689, erhalten von Bertha Dudde am 02.09.1960
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Es sind nur wenige, die Mir bewußt dienen insofern, als daß sie das Evangelium der Liebe ihren Mitmenschen verkünden, das Ich Selbst ihnen durch die Stimme des Geistes zugehen lasse.... Ich will, daß diese Meines Geistes Wirken Erwähnung tun, Ich will, daß sie den Mitmenschen sagen, woher ihnen selbst die Weisheit kommt.... Ich will, daß sie sich vorerst selbst Mir öffnen und Meine Worte in Empfang nehmen, daß sie selbst diese verarbeiten und erkennen als Stimme des Vaters und daß sie dann auch ihren Brüdern geben, was der Vater für alle bereithält, auf daß sie selig werden. Denn ihr alle seid Meine Geschöpfe, die Ich zu Meinen Kindern heranbilden will; ihr alle brauchet die Hilfe eures Vaters im Himmel, denn ihr alle seid schwach und sündig, und ihr sollt durch Meine Liebe stark werden und frei von eurer Sündenschuld. Darum muß euch auch das Evangelium zugeleitet werden, die göttliche Liebelehre, die der Mensch Jesus auf Erden verkündet hat, als Ich in Seiner Hülle Aufenthalt genommen habe und über die Erde gewandelt bin. Denn ihr Menschen müsset vorerst wissen, daß ihr nur durch die Liebe zur Seligkeit gelangen könnet und darum euch die Gebote der Liebe als vordringlich gegeben werden.... Mein Wort, das von oben euch zugeleitet wird, kündet immer nur von der Liebe.... Es kündet, daß Ich Selbst die Ewige Liebe bin, daß ihr, Meine Geschöpfe, aus Meiner Liebe hervorgegangen seid, daß eure Ursubstanz ebenfalls Liebe ist, daß ihr euch freiwillig der Liebe begeben habt, daß ihr freiwillig euch von Mir als der Ewigen Liebe trenntet und daß ihr darum freiwillig euch wieder zur Liebe wandeln müsset, um mit Mir wieder vereint zu sein.... um das ewige Leben zu erwerben, das nur durch die Liebe gewonnen werden kann. Die Liebe ist das Grundgesetz von Ewigkeit. Ohne Liebe seid ihr aus der Ordnung Heraus-getretene-Geschöpfe, ohne Liebe seid ihr unvollkommene Wesen ohne Licht und ohne Kraft.... Ohne Liebe seid ihr gefesselte Wesen, die in der Gewalt dessen stehen, der bar jeder Liebe, also Mein Gegner ist. Doch ihr sollt wieder zu Mir zurückkehren und ewig selig sein.... Und das bedingt als erstes, daß ihr euch wieder zur Liebe gestaltet, wie ihr waret im Anbeginn.... Darum soll den Menschen immer wieder die Liebelehre, die frohe Heilsbotschaft, das Evangelium, zugetragen werden, und Ich Selbst leite es zur Erde.... Aber nur wenige sind es, die es bewußt entgegennehmen, die Ich heranbilden kann zu Meinen rechten Jüngern, die Ich wieder hinaussenden kann in die Welt.... Und doch ist es so überaus nötig, und Ich segne jeden, der sich herrichtet zu einem Aufnahmegefäß Meines göttlichen Geistes, in das Ich nun Mein Wort hineinströmen lassen kann, auf daß es nun den Weg nimmt zu allen Menschen, die eines guten Willens sind. Denn Ich kann wohl viele Menschen ansprechen, die angesprochen zu werden begehren, aber Ich kann nicht allen ein Geistesgut vermitteln, das bestimmt ist zur Weitergabe, das auch den Mitmenschen als "frohe Heilsbotschaft" zugeführt werden kann so, wie es von Mir Selbst durch jene geleitet worden ist.... Denn es kann nur die reine Wahrheit den Menschen nützlich sein, es muß die reine Wahrheit weitergeleitet werden, und diese kann nur von Mir Selbst ausgehen und durch Meinen Geist wieder entgegengenommen werden. Und darum ist ein jeder Mensch gesegnet, der sich Mir für diese Tätigkeit zur Verfügung stellt.... der aufmerksam lauschet, was Ich ihm zu sagen habe und der das Geistesgut nicht brachliegen lässet, sondern austeilt, wo nur ein aufnahmebereites Herz ihm entgegentritt.... Denn ihr Menschen brauchet alle Mein Wort, und Ich will zu euch allen sprechen und brauche dazu einen willigen Diener, der seine Aufgabe ernst nimmt und emsig tätig ist. Und keine Arbeit wird vergeblich getan sein, denn zahllose Seelen begehren Mein Wort und empfangen es, sowie Mein Knecht seine Tätigkeit verrichtet.... sowie er arbeitet für Mich und Mein Reich.... sowie er Meine Liebelehre verkündet und die Mitmenschen hinweiset, daß kein Mensch ohne Liebe selig werden kann. Denn die Zeit geht zu Ende, und vielen Menschen soll noch Mein Evangelium der Liebe verkündet werden....

Amen

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Donnerstag, 23. Juli 2026

Segen Gottes - irdisch und geistig...

      

Kundgabe Nr. 0332, erhalten von Bertha Dudde am 15.03.1938
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Für diese Welt gibt es keinen Segen von Gott, wenn sich der Mensch nicht darum bittend an den himmlischen Vater wendet. Denn ein jedes Tun für das irdische Leben hat seinen Segen schon in sich in der Erfüllung der leiblichen Bedürfnisse, und keinen ferneren Segen hat er zu erwarten für die Ewigkeit, denn es lohnet sich jede Tat auf Erden schon von selbst.... Erst wenn der Mensch zu trennen vermag die irdische Tätigkeit von der geistigen, wird er den Unterschied zu schätzen wissen, der in der Segnung vom himmlischen Vater liegt. Jedes noch so kleine Geschehen, auf das der Segen von oben herabgefleht wird und das mit demselben begonnen wird, zeitigt seine Früchte sowohl auf Erden als auch in der Ewigkeit. Denn es besteht ein nennenswerter Unterschied zwischen gesegneter und ungesegneter Tätigkeit.... Ein Gedanke, zu Gott gesandt, bewirkt, daß sich die geistigen Wesen, die dem Menschen zum Schutz beigegeben, sofort des Menschenkindes annehmen und ihn wohlzulenken und ihm zu raten wissen. Und so wird ein Beginnen, auf dem Gottes Segen ruht, nicht leicht fehlschlagen, und auch die geistige Tätigkeit bei diesem wird von Erfolg begleitet sein, ist sie doch das Wichtigste, was dem Erdenwesen obliegt.... Darum wendet euch stets an den himmlischen Vater, und beginnet nichts, ohne euch Seiner Gnade empfohlen zu haben. Und ihr werdet unschätzbare Güter erringen.... es wird euch eure irdische Tätigkeit gesichert sein, und der Herr wird Sich auch eures Geistes annehmen und diesen ebenso segnen, auf daß er gefördert werde für die Ewigkeit.... In Seinem Namen wird euch gelingen eine jede Arbeit, und ihr könnet unbeschwert durch das Leben gehen, denn der Segen Gottes hält euch leibliche Sorgen fern, und ihr werdet immer stärker werden im Geiste....

Amen

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Mittwoch, 22. Juli 2026

Gebet: "Um Jesu Christi willen", "in Seinem Namen."

 

      

Kundgabe Nr. 4363, erhalten von Bertha Dudde am 04.07.1948
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Der Sich ans Kreuz schlagen ließ, wendet alle Liebe den Menschen zu, die zu Ihm rufen um Hilfe. Er wird keinen in der Not lassen, denn Er hat zu euch die Worte gesprochen: "Kommet alle zu Mir, die ihr mühselig und beladen seid, Ich will euch erquicken." Er wird euch das Kreuz tragen helfen, Er wird für euch die Last auf Sich nehmen, Er wird euch mit Rat und Tat zur Seite stehen, so ihr an Ihn glaubet und daran, daß Er für euch gestorben ist, daß Er gelitten hat, auf daß ihr nicht zu leiden brauchet. An Ihn sollt ihr euch wenden, denn Er Selbst rufet euch mit den Worten: "Kommet zu Mir...." Er verheißet euch Seinen Beistand, Seinen Trost und Seine Stärkung. Und so leistet diesem Rufe Folge und nehmet Sein Angebot der Liebe an. Er wird euch wahrlich nicht vergeblich flehen lassen, Er wird in Not und Leid euch Tröster sein und von euren Schultern nehmen die Last, die euch drückt, weil Er euch liebt. Seine Liebe ist unwandelbar, es ist göttliche Liebe, die keine Einschränkung kennt, Er legt nicht das Maß von Menschen an, sondern Er kennet kein Maß, Er gibt, wo nur Seine Gnade gefordert wird, und Seiner Liebe könnet ihr euch anvertrauen. Und deshalb sollet ihr euch stets an Ihn wenden, wenn ihr Hilfe benötigt, denn Er und der Vater sind eins, der Vater von Ewigkeit hat Seine Hülle zum Aufenthalt gewählt, Er hat Sich mit Ihm verbunden auf ewig. Und so rufet ihr den Vater, so ihr Jesus Christus anrufet, ihr rufet den mächtigsten Geist von Ewigkeit, Der euch wahrlich alles erfüllen kann und auch alles erfüllen will, um euch Seine Liebe und Seine Macht zu bezeugen. Er hat Sich verkörpert in dem Menschen Jesus, Er Selbst sprach die Worte durch Ihn zu euch: "Kommet alle zu Mir." Und so gilt jeder Ruf, den ihr dem Kreuzträger Jesus Christus zuwendet, dem Vater von Ewigkeit Selbst.... Und also werdet ihr keine Fehlbitte tun, um Jesu Christi willen wird euch geholfen werden in jeder geistigen und irdischen Not. In Seinem Namen sollet ihr beten, denn Sein Name ist gesegnet bis in alle Ewigkeit, und wer Seinen Namen in aller Andacht ausspricht, der wird auch den Segen des Namens an sich spüren.... Ihm wird geholfen werden, ihm wird erfüllet, was er erbittet bei Gott um Seines geheiligten Namens willen. Darum rufet Ihn an, so ihr in Not seid, gedenket Seiner Worte und haltet euch daran, daß sie in Liebe gesprochen wurden und auch in Liebe gehalten werden, denn Seine Verheißung lautet ferner: So ihr den Vater in Meinem Namen bittet, wird Er es euch geben....

Amen

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Gottes Barmherzigkeit...

 

      

Kundgabe Nr. 6352, erhalten von Bertha Dudde am 11.09.1955
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Die Güte und Barmherzigkeit Gottes erfahret ihr alle, denn Seine Liebe ist unendlich und gilt allen Seinen Geschöpfen, die in Not sind, die aber Ihm noch widerstehen und darum eigentlich kein Anrecht hätten auf Seine Liebe.... weshalb die Barmherzigkeit Gottes ihrer Not gedenket. Er kann nicht zürnen, sondern nur lieben, verzeihen und helfen wollen.... Keine Sünde ist so groß, daß Seine Liebe sie nicht vergeben möchte, und nur Seine Gerechtigkeit muß auch eine gewisse Ordnung innehalten, weshalb Gott nicht Seine Geschöpfe beseligen kann, solange sie ihm offen widerstehen.... Aber Er tut alles, um ihren Widerstand zu brechen, um dann in Fülle sich verschenken zu können.... Gott also verdammet nicht, und ob das Sündenmaß noch so voll ist, sondern Er schaut voller Erbarmen herab auf den Sünder und schüttet Gnaden über Gnaden aus über ihn, damit er sich bekehre und freiwillig Ihm zuwende, um nun auch volle Vergebung zu finden bei Ihm. Denn Gott ist Selbst die Liebe, und die Liebe kann nicht zürnen, sondern sie sucht immer nur zu beglücken. Gott ist jeder Seele ein barmherziger Richter, d.h., von Ihm aus wird Vergebung immer zu erwarten sein.... weil Seine Liebe unendlich ist. Nur wenn die Seele selbst sich wehrt, fordert sie die Gerechtigkeit Gottes heraus.... weil dies Gesetz der ewigen Ordnung ist, daß der Widerstand die Liebe Gottes unwirksam macht und auch jedes Barmherzigkeitswerk vergeblich ist. Und so gilt Gottes größte Sorge immer nur der Willenswandlung des Menschen, die es dann zuläßt, daß Seine Barmherzigkeit eingreifen kann, wenn eine Seele gefallen ist und sich allein nicht mehr erheben kann.... Dann erfährt sie die Hilfe, die sie zwar nicht verdient, die sie aber auch nicht zurückweiset.... Dann kann sie aus Gnaden selig werden.... denn die erbarmende Liebe neigt sich dem Unglückseligen zu. Erbarmung kennt aber nur Der, Der um das grenzenlose Elend dessen weiß, das in der Tiefe schmachtet.... Und Erbarmung kann daher auch der Mensch empfinden, der um das Los des Gefallenen weiß, selbst wenn er es nicht empfindungsgemäß ermessen kann. Doch das Wissen um die Unglückseligkeit des Gefallenen kann auch in ihm ein tiefes Erbarmen wachrufen, und so er sich nun in erbarmender Liebe für diese Gott-fernen Seelen sich einsetzet.... so er Gott nun anrufet um Hilfe für jene unglücklichen Seelen, dann kann sein erbarmender Hilferuf in jenen Seelen den Widerstand brechen, weil sie die Liebe des Bittenden spüren und nachgiebig werden.... Denn die erbarmende Liebe wird sehr hoch bewertet von seiten Gottes, ist sie doch ein Zeichen erhöhter Seelenreife, ein Zeichen echter Liebe des Menschen, die niemals ohne Wirkung bleiben kann. Gott erbarmt Sich einer jeden Seele, und es wäre wahrlich alles schon aus der Tiefe erlöst, wenn widerstandslos Seine erbarmende Liebe angenommen würde.... Doch sie bleibt unwirksam, sowie sie Widerstand findet. Also ist jeder Notzustand, jede Unseligkeit nicht von Gott über das Wesen verhängt, sondern aus freiem Willen angestrebt worden, wogegen auch die Barmherzigkeit Gottes nichts anderes unternehmen kann, als immer nur in Liebe auf den Willen des Wesens einzuwirken, daß er sich wandle und der barmherzigen Liebe den Weg frei mache, daß sich das Wesen von der barmherzigen Liebe erfassen und emporziehen lasse. Jedes Erlösungswerk ist ein Werk der Barmherzigkeit, weil es selbstverschuldete Not ist, aus der das Wesen erlöst werden soll.... wo die Gerechtigkeit Strafe verhängen müßte, wenn die Barmherzigkeit nicht zuvor sich äußerte und einen letzten Versuch machte, den Widerstand zu brechen.... Bei Widerstand jedoch richtet auch die Barmherzigkeit nichts aus, und die Gerechtigkeit bedenket nun das Wesen dem Widerstand gemäß.... Gottes Liebe höret nimmer auf, und diese Liebe suchet zu erretten alles Unglückselige, und Sein Erbarmen wird sich zur Erde herniederneigen immer wieder und sammeln, die sich von ihr erfassen lassen, und Seiner übergroßen Liebe wird kein Wesen auf die Dauer widerstehen können, denn ihre Kraft ist groß, und unter dieser Liebekraft wird einmal schmelzen auch das härteste Herz, und es wird sich Ihm ergeben im freien Willen und ewig selig sein....

Amen

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Dienstag, 21. Juli 2026

Aufklärung über "Ausgießung des Geistes"...

 

      

Kundgabe Nr. 8408, erhalten von Bertha Dudde am 10.02.1963
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Lasset euch einführen in die Wahrheit, wie Ich es euch verheißen habe: Ich Selbst will euch lehren, auf daß ihr nicht zweifelt, weil von Mir aus nur reine Wahrheit euch zugehen kann. Und es erstreckt sich diese Wahrheit insbesondere auf die Klarlegung eines Wissens, das euch nicht bewiesen werden kann, das aber für euch nötig ist, um eure Erdenaufgabe recht zu erfüllen. Es ist das Wissen um euren Anfang und um euer Ziel.... um euren Zusammenhang, euer Verhältnis zu Mir, eurem Gott und Schöpfer von Ewigkeit, und um das Erlösungswerk Jesu Christi, seine Bedeutung und seine Begründung.... Wird euch dieses Wissen wahrheitsgemäß vermittelt, so ist eure Rückkehr zu Mir garantiert, wird euch aber darüber eine mangelhafte oder irrige Erklärung gegeben, so werdet ihr kaum eure Erdenaufgabe erfüllen, die darin besteht, Meinen Willen zu erfüllen und euch in das Gesetz ewiger Ordnung einzufügen, das ihr freiwillig umgestoßen hattet. Also besteht die Notwendigkeit, daß euch reine Wahrheit geboten wird, weil ihr ohne solche unwissend seid als Folge dessen, daß ihr einstmals aus der Ordnung herausgetreten seid. Ihr werdet aber die reine Wahrheit nicht von Menschen entgegennehmen können, solange diese nicht selbst diese Wahrheit besitzen, und sie werden sie so lange nicht selbst besitzen, wie sie Meines Geistes Wirken in sich nicht zulassen.... Wo aber wirket Mein Geist noch, wenn die Menschen gänzlich falsch belehrt werden, wenn sie keine Kenntnis haben von diesem "Wirken Meines Geistes".... und wenn sie auch die Voraussetzungen nicht erfüllen, die das "Wirken Meines Geistes" in sich zulassen?.... Darüber also müssen sie als erstes belehrt werden in vollster Wahrheit, was sie selbst dazu tun müssen, um in sich Meine Stimme zu hören oder.... um es ihnen besser verständlich zu machen.... um zu rechtem Denken zu gelangen, so daß sie gleichsam von selbst in die Wahrheit eindringen, daß sie immer nur so denken werden, wie es der Wahrheit aus Mir entspricht.... Die "Ausgießung des Geistes über Meine Jünger" ist allen bekannt, aber sie beziehen dieses wundersame Geschehen auch nur auf jene Jünger und schließen sich selbst aus dem Kreis derer aus, über die sich Mein Geist ergießen könnte.... Unter "Ausgießung des Geistes" könnet ihr als erstes verstehen, daß euer Denken erleuchtet ist, daß eure Gedanken sich ordnen und daß sie gelenkt werden von wissenden Kräften, die wahrheitsgemäß euch nun die Gedanken zuleiten, die ihr selbst verarbeiten könnet, und ihr dann wahrlich auch ein rechtes Erkennen der Wahrheit besitzet.... daß ihr mit Überzeugung diese vertretet, weil ihr es fühlet, daß es die Wahrheit ist.... Mein Geist also kann dann in euch wirken, und ihr werdet nicht zu fürchten brauchen, im Irrtum dahinzugehen.... Doch ihr müsset eine Bedingung erfüllen: Ihr müsset ein Leben in Liebe führen, weil ihr euch durch die Liebe mit Mir verbindet und ihr euch darum auch in der Wahrheit bewegen müsset, während ein liebloser Mensch keinerlei Bindung mit Mir hat und nur aufgeschlossen ist für das Geistesgut, was Mein Gegner ihm unterbreitet. Es soll euch Menschen ein helles Licht darüber angezündet werden, was es mit der Ausgießung des Geistes über euch für eine Bewandtnis hat.... Ihr sollet wissen, daß in euch ein Funke Meines göttlichen Geistes schlummert, der untrennbar mit Mir verbunden ist, und daß ihr selbst diesen Funken in euch entzünden müsset durch die Liebe.... Dieser Geistfunke steht also mit Mir in Verbindung, er ist das gleiche, wie Ich Selbst bin, er ist göttliches Anteil und somit Licht und Kraft in sich.... Also muß er euch auch ein Wissen vermitteln können, weil er um alles weiß, weil er selbst ein Lichtfunke ist und ein Licht immer einen Schein verbreitet und die Finsternis erleuchtet. Dieser göttliche Geistfunke in euch also wird euch von innen belehren und immer die reinste Wahrheit aus Mir euch künden.... vorausgesetzt, daß ihr selbst also die Vorbedingung erfüllt, daß ihr euch durch ein Liebeleben Mir verbindet und Mein Geist in euch einströmen kann. Nur was Mein Geist euch vermittelt, ist Wahrheit, und es kann daher auch nur der Mensch reine Wahrheit weitergeben an seine Mitmenschen, der selbst sie von Mir direkt empfangen hat.... Und die reine Wahrheit wird dort Anklang finden und angenommen werden, wo wieder Mein Geist schon wirken konnte, wo Ich eines Menschen Denken erleuchten konnte, wo dieses gelenkt ist von Mir durch Meinen Geistesfunken und also die rechte Ordnung wiederhergestellt ist: wo der Mensch sich die Liebe zum Lebensprinzip gemacht hat.... Über die Ausgießung des Geistes wissen so wenige Menschen rechten Bescheid, und doch erklärt sie so vieles, was den Menschen noch unverständlich ist, was sie aber wissen sollen, um ihren Erdenlebenszweck zu erkennen und ihn zu erreichen suchen. Das Verstandesdenken bietet den Menschen keine Garantie für die reine Wahrheit, was schon daraus hervorgeht, daß es verschiedene Ergebnisse zeitigt, während durch das Wirken meines Geistes im Menschen immer nur die gleiche Wahrheit geboten und entgegengenommen wird und daran also auch die Wahrheit eines Geistesgutes zu erkennen ist, daß es völlig übereinstimmt in seinem Inhalt mit dem, was Ich Selbst auf Erden den Menschen lehrte, Der Ich ihnen auch die Ausgießung des Geistes verheißen habe, um jene recht zu belehren, die nach Meinem Erdenwandel auch in der Wahrheit stehen sollten und keine Garantie mehr hatten, ob ihnen von seiten der Mitmenschen reine Wahrheit dargeboten wurde.... Über alle gieße Ich Meinen Geist aus, die Meinen Willen erfüllen und in der Liebe leben.... Und ihr Menschen sollet wissen, was Ich unter "Ausgießung des Geistes" verstanden haben will.... Ihr sollet es alle wissen, daß ihr einen Funken Meines ewigen Gottgeistes in euch berget und daß dieser euch wahrlich in "alle Wahrheit leiten" wird, sowie ihr es Mir durch euren Lebenswandel gestattet, daß Ich Selbst in euch wirke durch Meinen Geist. Wer aber weiß dies von denen, die euch belehren zu können glauben? Wenige nur, ansonsten diese Meine offensichtliche Zuleitung Meines Wortes von oben nicht angezweifelt oder abgewiesen werden würde, wie es der Fall ist, denn nur wenige Menschen haben ein offenes Ohr und Herz, um das Licht in sich einstrahlen zu lassen, das ihnen angezündet wird durch die Zuleitung der Wahrheit.... Wenige Menschen nur legen gerade den Worten über die Ausgießung des Geistes über Meine Jünger eine tiefere Bedeutung bei und nehmen sie auch als zu sich selbst gesprochen an, wenige nur erwecken ihren Geist in sich zum Leben und stellen die innige Verbindung her mit dem Vatergeist von Ewigkeit.... weil wenige nur um die Auswirkung eines rechten Liebelebens wissen, weil wenige Menschen nur wissen, daß die reine Wahrheit nur von Mir Selbst ausgehen kann und den Menschen vermittelt wird durch Meinen Geist.... "der in euch wirket, die ihr glaubet...." (1. Thessalonicher 2, 13 [Luther]). Und darum wandelt die Menschheit in der Finsternis dahin, in Irrtum und falschem Denken, weil sie dem Geist in sich das Wirken verwehrt und darum auch nicht in der Wahrheit sich bewegen kann.... Denn die Wahrheit geht von Mir aus und teilet sich dem göttlichen Anteil im Menschen mit, wenn dieser selbst es zuläßt durch seinen Willen und seine Liebe....

Amen

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Montag, 20. Juli 2026

Gott-gewollter Verkehr mit der Geistwelt....

 

      

Kundgabe Nr. 5166, erhalten von Bertha Dudde am 07.07.1951
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Eine Unzahl geistiger Wesen umlagert die Erde und hält sich in der Nähe der Menschen auf, die ihnen irgendwie verbunden sind durch gleiche Geistesreife, gleiche Gesinnung oder Bindungen im Erdenleben. Sie alle spüren, daß sich Großes vorbereitet, sie wissen, daß der Erde und ihren Bewohnern etwas bevorsteht; doch nur hochentwickelte Geistwesen kennen den ewigen Heilsplan Gottes und also auch den Verlauf der kommenden Zeit. Eine überaus emsige Tätigkeit herrscht in der Geistwelt, die im Auftrag Gottes den Erdenmenschen zu Hilfe kommen will, ihren Reifegrad noch möglichst zu erhöhen, bevor der Tag anbricht, der ihr Leben beendet. Die unwissenden Seelen im geistigen Reich spüren gleichfalls eine allgemeine Bedrohung für die Erdenmenschen und halten sich instinktiv in der Nähe derer auf, denen sie nahestanden. Sie können sich selbst keinen Aufschluß geben, worüber sie beunruhigt sind, und sind doch in Sorge um die Menschen, besonders, so diese ihnen in Liebe verbunden waren. Es besteht jedoch ein Gesetz, demzufolge es keine Aufklärung gibt, solange ein Mensch ohne Liebe und Glaube ist.... Denn solange ist die Seele des Menschen unfähig, die Wahrheit zu erkennen und anzunehmen. Das gleiche gilt auch für die Seelen im geistigen Reich, die noch unvollkommen die Erde verlassen haben. Ihnen fehlt jegliches Verständnis für die ewige Wahrheit, und also auch ist ihnen der Heilsplan Gottes unbegreiflich, es ist gewissermaßen ein Denkmanko zu verzeichnen, sie fassen nicht, was an höheren Wahrheiten ihnen geboten wird, bis sie in sich selbst die Liebe erweckt haben und dadurch ein gewisses Verständnis erlangen. Und so kann diesen Seelen vorerst keine Aufklärung gegeben werden im geistigen Reich über den Grund ihrer Unruhe und Besorgnis. Sie möchten sich aber den Menschen kundgeben und versuchen in jeder Weise, die Gedanken der Menschen auf sich zu lenken, im Glauben, mit ihnen reden zu können und verstanden zu werden. Es ist für diese Seelen eine große Enttäuschung, wenn sie nicht angehört werden, wie sie glauben, und doch geben sie ihre Bemühungen nicht auf, sich verständlich zu machen. Es ist eine gewisse Art von Liebe um ihre Zurückgebliebenen, und diese Liebe wird ihnen von Gott angerechnet und ihnen eine Möglichkeit gegeben, sie zum Ausdruck zu bringen. Wo immer sich Menschen auf Erden zusammenfinden im Gedenken an Verstorbene, um ihnen zu helfen, kann ein Gott-gewollter Verkehr von der Erde zur Geistwelt hergestellt werden. Doch stets muß helfenwollende Liebe der Anlaß sein, die dann auch Segen stiften wird auf Erden sowohl als auch im geistigen Reich. Und nun ist wieder der Reifegrad jener Menschen ausschlaggebend, welche Seelen im geistigen Reich zugelassen werden, um sich äußern zu können. Von unzähligen Seelen sind die Menschen umgeben, und eine jede möchte sich kundtun, doch nicht jeder Seele ist es gestattet, aber alle dürfen zuhören, und sie werden es verstehen, was zur Sprache kommt. Ein geistiger Schutzwall umgibt geistig strebende Menschen, wie aber auch die jenseitigen Führer der noch unwissenden Seelen bemüht sind, diese in einen höheren Erkenntnisgrad zu bringen, indem Liebeworte stets von ihnen vernommen und verstanden werden und sie zum Denken anregen über ihren eigenen Zustand und Liebegrad. Es können daher die Menschen auf Erden auch über den Tod hinaus einwirken auf diese Seelen, wenn die Verbindung mit der Geistwelt hergestellt ist auf einer Gott-gefälligen Grundlage.... zu geben und zu empfangen, was immer nur der Seele dienlich ist.... Geistig Strebenden ist daher stets der Kontakt mit der jenseitigen Welt gestattet, nur sollen sich die Menschen immer Rechenschaft geben über den Beweggrund, der sie eine solche Verbindung herstellen lässet. Für die jenseitigen Seelen ist es eine Erleichterung, eine Entlastung ihrer Sorge um die Menschen, wenn sie diese aufmerksam machen können auf das, was ihnen droht, wofür sie ein feines Empfinden, jedoch nicht die rechte Erklärung haben. Und sie werden sich stets in der Nähe der Gefährdeten aufhalten und ihnen helfen wollen. Und dieser Hilfswille wird von Gott gewertet und mit Gegenhilfe gelohnt....

Amen

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Samstag, 18. Juli 2026

Einfügen in das Gesetz göttlicher Ordnung...

 

      

Kundgabe Nr. 7039, erhalten von Bertha Dudde am 10.02.1958
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Für ein Leben in Seligkeit seid ihr erschaffen worden, nicht für einen toten Zustand, in dem ihr keine Seligkeit empfinden könnet. Da ihr euch aber selbst in diesen Zustand versetzt habt, befindet ihr euch auch nicht in dem Gesetz göttlicher Ordnung, ihr selbst habt dieses Gesetz umgestoßen und euch außerhalb Meines Gesetzes gestellt.... Von Mir aus aber kann dieser Zustand nicht gebilligt werden, und da Ich Selbst.... als höchst vollkommen.... immer nur die Ordnung vertrete, da alles, was göttlich ist, also auch in dieser Ordnung sich bewegen muß, so kann Ich auch nicht für ewig dulden, daß das von Mir Erschaffene sich außerhalb befindet.... Ich suche daher, diese Ordnung wiederherzustellen, selbst wenn dazu Ewigkeiten erforderlich sind. Denn es gehört auch der freie Wille des Wesens in jenes Ordnungsgebiet, weshalb das Heraustreten aus Meiner gesetzmäßigen Ordnung überhaupt erst erfolgen konnte. Um nun diese Ordnung langsam wiederherzustellen, wurde das einst gefallene Mir widersetzlich-gewordene Geistige zuerst seines freien Willens beraubt, d.h., da es diesen mißbraucht hatte, wurde es unfrei, denn es befand sich in der Gewalt seines Erzeugers, der sich als erster wieder Mich aufgelehnt hatte.... Also dieser hatte den Willen seines Anhangs gebunden, weshalb Ich dem Geistigen wieder zur Freiheit seines Willens verhelfen wollte, aber ihm gleichfalls den freien Willen noch so lange vorenthielt, bis es fähig war, diesen auch wieder richtig gebrauchen zu können, wenn es in einem bestimmten Entwicklungsgrad wieder angelangt war. Ich stellte also vorerst wieder eine gewisse Ordnung her, indem Ich nach Meinem Willen die geistigen Substanzen der gefallenen Wesen in einen Tätigkeitsprozeß eingliederte, dem sie nun nachkommen mußten. Von ich-bewußten Wesen konnte nun nicht mehr gesprochen werden, die ohne freien Willen nicht zu denken sind. Das, was aus der Ordnung herausgetreten war, hatte sich dadurch selbst zu etwas Wesenlosem gemacht, es war nur noch verhärtete geistige Substanz, die Ich daher verwandte zur Ausführung eines Planes, der die gesetzmäßige Ordnung wiederherstellen und auch den Wesen zu höchster Vollendung dienen konnte, eines Planes, der auch wieder ein Leben in Glückseligkeit für alle einst-gefallenen Wesen garantiert. Was sich außerhalb der göttlichen Ordnung befindet, ist also wohl Eigentum Meines Gegengeistes, der als erster aus Meiner Ordnung heraustrat; aber es ist und bleibt auch Mein Anteil, weil die Urkraft, die das Wesen erstehen ließ, von Mir ausgegangen ist und unwiderruflich auch wieder zu Mir zurückkehren muß, weil dies auch göttliches Grundgesetz ist. Aber diese Rückkehr zu Mir geschieht auch wieder auf einem gesetzmäßigen Wege, und wenngleich anfangs Meine unmittelbare Hilfe einsetzen muß, um jene verhärtete geistige Substanz wieder langsam zum Leben zu erwecken, bleibt es doch jedem Wesen, das wieder zum Ichbewußtsein gelangt ist, frei, sich ganz unter Mein Gesetz der Ordnung zu stellen oder auch wieder sich zu isolieren, Meine göttliche Ordnung zu mißachten und erneut den Zustand des Todes anzustreben.... Denn diese letzte Entscheidung muß das Wesen selbst fällen, wozu es wohl jederzeit Meine Hilfe erfährt, aber nicht von Mir aus gezwungen wird. Doch ein "Leben in Seligkeit" ist nur im Rahmen Meiner göttlichen Ordnung möglich, denn ein Leben in Seligkeit setzt wieder die Vollkommenheit voraus, die das Wesen uranfänglich besaß.... Und Vollkommenheit bedeutet auch ein Sich-Eingliedern in göttlich-vollkommene Gesetze.... Und wollet ihr Menschen nun zum Leben gelangen, dann müsset ihr auch euch beugen unter dieses Gesetz, ihr müsset euch voll und ganz Meinem Willen unterstellen, und ihr tretet dann auch in das Gesetz der ewigen Ordnung ein.... ihr seid dem Zustand des Todes entronnen, ihr lebt, und ihr werdet dieses Leben nun ewig nicht mehr verlieren....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Die Gegenwart bringt das Ende...

 

      

Kundgabe Nr. 4320, erhalten von Bertha Dudde am 01.06.1948
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Und Ich sage es euch immer wieder: Ihr werdet das Ende erleben.... Es ist ein dringender Mahnruf, den Ich an die Menschen sende, die nun die Erde beleben, es ist ein Ruf, den Ich noch verstärken werde, weil es nötig ist, daß ihr von der Gewißheit, lange Zeit zu haben, abgeht, weil es nötig ist, daß ihr euch mit den Gedanken an ein plötzliches Ende befasset und euch Mir zu nähern suchet. Ihr habt nur noch wenig Zeit, und ihr werdet sehr bald emporgeschreckt werden aus eurer Ruhe, in eure Herzen wird eine Furcht kommen, die ihr nur bannen könnet durch Meinen Anruf, durch gläubiges Gebet, das euch Kraft und Ruhe geben wird. Es ist die Zeit vollendet, und ob ihr euch auch wehret gegen diesen Gedanken.... ihr habt alles zu gewärtigen, was das Ende mit sich bringt. Ihr seid es, die den letzten Kampf erleben, die ihn bestehen sollen; ihr seid es, die das letzte Gericht erleben, die entweder Mein Kommen in den Wolken und die Heimholung der Gerechten oder das letzte Vernichtungswerk sich abspielen sehen, je nach eurer Einstellung zu Mir, nach eurem Willen und eurer Liebe. Ihr seid es, die sich entscheiden müssen, weil es für euch nach dem Tode kein Eingehen in das jenseitige Reich gibt, so ihr dem Gegner euch zuwendet, sondern ihr euren nochmaligen Gang durch die Schöpfung der neuen Erde zurücklegen müsset nach Meinem Ratschluß von Ewigkeit. Erwartet nicht das Ende in der Zukunft, machet euch mit dem Gedanken vertraut, daß die Gegenwart euch das Ende bringt, daß ihr selbst betroffen werdet und über euch alles kommen wird, was Seher und Propheten vorausgesagt haben in Meinem Willen. Ich kann nur immer wieder darauf hinweisen und als Bestätigung Meines Wortes aus der Höhe zu euch sprechen, und Ich werde es tun in Kürze, weil die Zeit drängt bis zum Ende.

Ich werde euch, die ihr Mein seid durch euren Willen, Mir zu dienen, noch einmal Kenntnis geben kurz bevor, auf daß ihr nicht unvorbereitet den Tag erlebet, denn obgleich ihr glaubet, daß Mein Wort Wahrheit ist, nehmet auch ihr es noch nicht ernst genug mit Meiner Voraussage, ihr rechnet noch immer mit einer Gnadenfrist, niemals aber mit Meinem baldigen Kommen, das euch aber bevorsteht. Doch sehnlichst werdet ihr Mich erwarten, so die Zeit des Glaubenskampfes gekommen ist und ihr in die letzte Phase dieser Erdperiode eingetreten seid. Dann werdet ihr die Welt verachten gelernt haben, ihr werdet kein Verlangen mehr tragen nach irdischen Gütern, ihr sehnet euch nur noch nach Meinem Wort, und Ich werde im Wort auch immer bei euch sein und euch Trost zusprechen bis zu dem Tage, da Ich erscheinen werde in den Wolken, da eure Not riesengroß geworden ist und nur noch die Hilfe von Mir aus kommen kann. Ihr müsset sicher damit rechnen, daß ihr diese Zeit erlebet, so Ich nicht einen oder den anderen Meiner Diener vorzeitig abrufe nach weisem Ermessen. Ihr alle werdet überrascht sein, wie bald die Ereignisse eintreten, die Ich lange bevor angekündigt habe durch die Stimme des Geistes. Und so Ich einmal in Erscheinung trete, geht es mit Riesenschritten dem Ende zu. Wer im tiefen Glauben steht, der wird trotz Not und Leid innerlich jubeln, denn er weiß, daß einmal der Ausgleich kommen wird, daß einmal alle Not ein Ende hat, daß eine neue Zeit beginnt wieder mit dem Paradies, wie Ich es verheißen habe....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde