Mittwoch, 30. September 2026

"Mein Reich ist nicht von dieser Welt...." Fortsetzung...

      

Kundgabe Nr.3466b erhalten von Bertha Dudde am 03.04.1945
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Und Mein Geist wird mit euch sein, solange ihr noch auf Erden weilet.... Und also ist Mein Reich in euch, so ihr Mir nachfolget, denn nur das Geistige gehöret Mir, und der Geist aus Mir sendet Seine Ausstrahlung über euch, und also ergreife Ich von euch Besitz, wenn auch dem Körper noch nicht fühlbar, der noch mit der irdischen Materie verbunden ist. Den Geist in euch aber ziehe Ich zu Mir, und dies ist wahrlich die Erfüllung schon auf Erden, denn so er sich Mir zu eigen gibt, hat die Vermählung mit dem Vatergeist stattgefunden, und die Erde zwinget ihn nicht mehr.... er überlässet der Erde, was ihr angehört, doch Mein Anteil ist freiwillig zu Mir zurückgekehrt, und seines Bleibens auf Erden währet nicht mehr lang. Ich will eure Herzen ganz für Mich gewinnen und alles daraus entfernen, was euch an der Verbindung mit Mir hindert, Ich will jegliche irdischen Triebe ertöten, auf daß die Seele nur dem Geist in sich lauschet, auf daß sie Mich Selbst durch ihn zu hören vermag.... Ich will die Seele läutern, daß Mein Liebegeist sie durchstrahlen kann, so daß sie in Meinem Reich weilt, wenn auch noch erdgebunden. Denn die Liebe ist in euch noch nicht stark genug, als daß die Seelen vor Meiner Liebekraft bestehen könnten, und darum muß Leid noch die Liebe zur Welt ertöten, daß die Liebe des Herzens nur noch Mir angehört und Ich sie nun auch erwidern kann, um euch selig zu machen. Wer aber Mein Reich schon auf Erden zu besitzen trachtet, den werde Ich stärken stets und ständig und seine Wege ebnen, auf daß er sein Ziel erreiche. Doch opfern müsset ihr Mir alles, was euch noch mit der Erde verbindet, wollet ihr ganz und ungeteilt Mir angehören.... Doch Ich entlohne es euch ums Tausendfache im geistigen Reich. Und darum bleibt stark im Glauben an Mich, auf daß Ich euch auf Erden diesem Glauben gemäß bedenken kann.... Nehmet Meine Kraft und Gnade in Anspruch, indem ihr bittend eure Gedanken Mir zuwendet; lasset euch führen von Meiner Vaterhand, die euch wahrlich recht leiten wird, und fühlet euch in Meiner Obhut wohlgeborgen.... Denn Ich bringe euch Mein Reich, das nicht von dieser Welt ist.... Ich senke den Frieden in euer Herz, so ihr es Mir darbietet, und Ich begehre nichts anderes von euch als nur eure Liebe, daß sie Mich begehre mit aller Innigkeit, und die Ich auch erfüllen will, indem Ich euch selig mache bis in alle Ewigkeit....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Dienstag, 29. September 2026

"Mein Reich ist nicht von dieser Welt...."

      

Kundgabe Nr.3466a erhalten von Bertha Dudde am 02.04.1945
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Wer Mir nachfolget, der wird Mein Reich schon auf Erden gewinnen, und Ich Selbst werde ihn einführen in das geistige Reich.... Doch Mein Reich ist nicht von dieser Welt, und darum müsset ihr diese Welt voll und ganz überwunden haben, wollet ihr Aufnahme finden in Mein Reich, das euch unvergleichlich Schöneres bietet als die Welt, die noch Anteil Meines Gegners ist. Denn die Welt.... die irdische Materie.... ist das gebannte, Mir noch abtrünnige Geistige, das Mein Gegner zu beherrschen sucht und es im letzten Stadium seiner Entwicklung ganz von Mir entfernen will. Und dieses Reich sollt ihr überwinden, ihr sollt euch lossagen von ihm und bewußt Mir zustreben.... Und so ihr also den Weg geht, den Ich gegangen bin auf Erden, den Weg der Liebe.... so ihr Mir darin nachzufolgen suchet, löset ihr euch von seinem Reich, denn die Liebe ist Mein Anteil, und jeder liebende Mensch gehört Mir an, voll und ganz.... Sein Herz öffnet sich Meiner Liebe, und Ich ziehe es zu Mir, in das Reich, das seine wahre Heimat ist, in dem es keinen Tod mehr gibt, in dem alles Leben und Liebe ist. Und darum lasse Ich euch durch Prüfungen hindurchgehen auf Erden, auf daß ihr diese überwinden lernet, auf daß ihr nichts mehr anstrebet, was jenem angehört, der bar ist jeder Liebe. Denn die Liebe machet euch zu seligen Wesen, doch sie muß Mir zugewendet sein, Meinem Reich, auf daß sich der Geist zusammenschließet mit Mir, dem Vatergeist von Ewigkeit.... Durch die Liebe erreichet ihr dieses Ziel.... Und darum gab Ich euch nur die Gebote der Liebe, die ihr erfüllen sollt, wollet ihr Mir nachfolgen. Gebet dem Mitmenschen Liebe, helfet ihm in der Not des Leibes und der Seele, lasset ihn nicht darben, wo ihr geben könnt, nehmet euch jedes Hilfsbedürftigen an, schaffet und sorget für ihn, und trachtet vor allem, seine Seele zu gewinnen für Mein Reich, trachtet danach, auch ihn zum Liebeswirken anzuregen.... Und ihr liebet dann auch Mich, Der Ich als Vater Meiner Geschöpfe alles zurückgewinnen will, was sich von Mir entfernen zu können glaubt. Ihr erfüllet dann die Gebote der Gottes- und der Nächstenliebe, ihr gleichet euch Meinem Wesen an, und Meine Liebe wird es euch vergelten.... sie wird euch geben, wie ihr zu geben willig seid, ihr werdet empfangen dürfen, wie ihr austeilet. Und Meine Gabe ist wahrlich ein Geschenk, das euch überaus selig macht.... Folget Mir nach und wandelt den Weg der Liebe.... Und Ich werde euch segnen und euch heimholen in Mein Reich, so eure Stunde gekommen ist....

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Das Wort Gottes als Hilfe gegen Versuchungen...

 

      

Kundgabe Nr.0628 erhalten von Bertha Dudde am 19.10.1938
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Siehe, Meine Worte sollen dir Trost sein zu allen Zeiten. Wie Ich euch stets umgebe, wenn ihr in Not seid, so sind Meine Worte immer Zeugen Meiner Liebe, und so du diese aufnimmst in dein Herz, wird dir Stärke und Kraft zufließen wider alle Versuchungen des Leibes und der Seele. An der Pforte des Lebens zu stehen wird immer viel Anfechtungen nach sich ziehen, denn es kämpfet überall das Böse wider das Gute. Doch niemals ist das Erdenkind sich selbst überlassen, es findet der Hilfe so leicht und übergenug, um allem Bösen zu widerstehen. Siehe, Mein Kind, die Liebe, Geduld und Sanftmut haben an sich eine so große Kraft, daß jede Gefahr leicht dadurch abgebogen werden kann. Wer sich nur immer eingedenk bleibt, daß nur durch Selbstbeherrschung die Welt besiegt werden kann, der wird immer weniger in die Versuchung geraten, aufzubegehren und sich dadurch selbst Schaden zuzufügen. Wollen und Können ist wohl zweierlei, doch was der Mensch ernstlich will, das kann er auch, denn dazu wird ihm die Kraft zugehen von oben, wenn es gut ist.... und auch von unten findet er Unterstützung, wo sein Wille dem Bösen gilt. Darum ist jede Kraftäußerung dem Menschen zugänglich, und sein Wille allein ist es, der in seiner Stärke sich der Kräfte mehr oder weniger bedient. Darum seid ihr auch Unglaubliches zu leisten imstande, wenn euer Wille nur stark ist. Und ihr werdet demnach auch alle Widerstände überwinden können mit diesem Willen.... Und auf daß ihr immer und immer wieder hingewiesen werdet, was ihr tun und lassen sollt, vertiefet euch in Mein Wort, und es wird euch alle Kraft und Zuversicht zufließen mit diesem. Denn Meine Worte sind Worte des ewigen Lebens.... wer diese hat, den wird nicht mehr hungern und dürsten.... er wird keine Schwäche in sich fühlen.... er wird auch nimmermehr verzagt sein.... Darum vertiefe dich in Mein Wort, willst du jeglicher Versuchung widerstehen, und sei gewiß, daß dir der Vater im Himmel jeglichen Beistand gewährt, denn Sein Wille ist es, euch aus allen Wirrsalen des Lebens unbeschadet herauszuführen, Sich Selbst und der ewigen Heimat entgegen....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Sonntag, 27. September 2026

Innere Stimme...

      

Kundgabe Nr.1782 erhalten von Bertha Dudde am 21.01.1941
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Wer sich der Stimme des Herzens nicht verschließt, der muß unweigerlich das tun, was Gott wohlgefällig ist, denn es tönet diese Stimme nur dort, wo der Mensch Gott zustrebt, d.h., sobald er sich von Gott abgewandt hat, schweigt die innere Stimme.... nicht aber, daß sie gleichfalls spricht und den Menschen zum Bösen anhalten könnte. Es wird der Mensch, der dem Drängen böser Kräfte nachgibt.... also das tut, was Gottes Willen widerspricht.... nimmermehr innere Mahn- oder Warnrufe vernehmen. Er hat die Stimme in sich zum Schweigen gebracht, indem er sie nicht befolgte, als sie ihn ermahnte oder warnte. So also die Stimme im Herzen tönt, ist es immer die göttliche Stimme, und was sie den Menschen zu tun heißt, wird auch immer recht sein vor Gott. Es kann sonach ein Mensch niemals unrecht handeln, der seiner inneren Stimme achtet und sie befolgt, denn dieser hat den Willen zum Guten und kann daher nicht schlecht handeln. Nur wenn er sich von weltlichen Begierden noch nicht frei gemacht hat, wenn er irdisches Verlangen erfüllen will, dann lockt ihn eben durch diese irdischen Begierden der Feind, und es hält dieser dem Menschen alle irdischen Freuden und Gelüste dem Drängen des Herzens entgegen. Und dann ist die Gefahr, daß der inneren Stimme nicht geachtet wird. Dann hat der Körper die Oberhand gewonnen über das Herz. Und es hat der Wille des Menschen sich dem zugewandt, was er überwinden sollte. Also wird immer das der Maßstab sein, wann der göttliche Wille erfüllt wird, ob dem Körper und seinem Begehren entsprochen wird oder das, was der Mensch tut und denkt, der Seele zum Nutzen ist. Und es wird die Stimme des Herzens immer von dem Menschen das Eingehen dessen fordern, was der Seele zuträglich ist, niemals aber dem Begehren des Körpers zugunsten tönen. Wer nun ernstlich den Willen Gottes erfüllen will, der höret die innere Stimme auch deutlich genug, er weiß jederzeit, was Gott von ihm verlangt, nur mangelt es ihm mitunter an Kraft, das auch auszuführen.... doch dann braucht er nur zu beten, und die Kraft wird ihm zugehen. Sein Wille und sein Gebet vermögen alles. Mangelt es jedoch an einem von beiden, dann ist sein Leben ein Kämpfen und Ringen, so lange, bis er innig bittet und vollernstlich will.... Der Wille des Menschen bringt alles zuwege, so er sich mit dem göttlichen Willen verbindet. Und das Gebet soll daher dem noch schwachen Willen gelten, denn was den Menschen unfaßbar ist, das wird ihm klar, so er sich selbst als ein Schöpfungswerk Gottes betrachtet, das untrennbar ist von seinem Schöpfer. Und darum steht auch das Wesen in ständiger Verbindung mit Ihm und braucht nur zu wollen, daß es diese Verbindung auch spürt.... durch die göttliche Stimme, die den Menschen ständig anweiset, was er zu tun und zu lassen hat.... Doch ob er darauf horchet, ist allein von seinem Willen abhängig, denn es mahnet und warnet Gott wohl alle Seine Geschöpfe, doch Er zwingt sie nicht, Ihm zu gehorchen....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Gegenwirken des Satans, wo geistiges Streben ist...

      

Kundgabe Nr. 5570 erhalten von Bertha Dudde am 04.01.1953
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Der Gegner Gottes wird immer am Werk sein, wo für Gott und Sein Reich gearbeitet wird. Denn es geht um seine Macht, die im gleichen Maß geringer wird, wie die Seelen sich dem Reiche Gottes zuwenden. Und sein Wirken wird immer darauf hinausgehen, die Menschen in Zweifel zu stürzen, ihnen ein unwahres Wissen vorzusetzen und sich also der Menschen zu bedienen, die selbst nicht in der Wahrheit stehen, denn diese vertreten willig den Irrtum, und der Irrtum ist ein guter Boden für Gott-gegnerische Kräfte. Wer für das Reich Gottes arbeitet, der wird viele Gegner finden, denn Sein Reich ist nicht das, was die Menschen suchen und erwünschen.... Sein Reich bedingt Abkehr von der Welt und ihren Freuden, und wenige nur sind bereit dazu, die meisten aber bleiben der Welt treu und somit auch dem, der Herr dieser Welt ist. Wer nun aber das Reich Gottes verkündet, der stößt häufig auf Abwehr, und seine Arbeit ist oft erfolglos.... Das aber ist ein Zeichen, daß er Göttliches den Menschen bringen will, daß er angefeindet wird von der Überzahl der Menschen. Diese wollen Erfolg sehen, sie wollen greifbare Güter erwerben, sie wollen auf Erden hochstehen, und alles dieses bietet ihnen das Reich Gottes nicht.... und was es ihnen bietet, das verlangen sie nicht.... geistige Güter, die ihnen nachfolgen in die Ewigkeit. Die Welt wird immer stärker hervortreten, der Genußsucht und dem Wohlleben des Körpers wird gefrönt werden in übermäßiger Weise, und im gleichen Maße stumpft das Verlangen nach dem Leben der Seele ab, bis zuletzt ein kläglicher geistiger Leib die Erde verläßt, der nicht eingehen kann in das Reich Gottes.... Überall, wo geistig strebende Menschen sind, setzen die Gegenkräfte sich in Bewegung, denn der Gegner Gottes weiß, daß er nicht mehr viel Zeit hat. Aber sein Wirken vor dem Ende ist erschreckend, denn die Menschen gehen mit offenen Augen in sein Netz, sie folgen lieber ihm als den Boten Gottes, die Sein Reich verkünden den Völkern der Welt.... Denn Gott tritt nicht offensichtlich hervor, um den Menschen freien Willen zu lassen, Er ist aber zu erkennen, wenn man Ihn erkennen will. Denn Seine Boten bringen den Menschen Sein Wort, Seine Boten verkünden wieder die reine Lehre Christi, Seine Boten ermahnen zur Liebe und wollen den Menschen helfen, daß sie nicht blindlings in das Verderben gehen.... Gott und Sein Reich wird nicht mehr erkannt, Seine Boten werden abgelehnt, und der Lebenswandel der Menschen ist nicht nach dem Willen Gottes, er basiert nicht auf dem Gebote der Gottes- und der Nächstenliebe.... weil einer dagegenwirkt, der immer Erfolg hat dort, wo das Auge zur Welt gerichtet ist, weil ihm eher Gehör geschenkt wird als den Verkündern des Reiches Gottes. Dennoch sollen die Arbeiter im Weinberg des Herrn nicht müde werden und nicht fürchten die Kräfte der Finsternis.... Und ob es auch nur wenige sind, die Licht begehren, sie werden es erhalten und wieder Licht ausstrahlen, und es werden auch Strahlen in die Finsternis fallen und dort wieder einzelnen den Weg weisen, der zum Reich Gottes führt.... Es wird die Arbeit der Knechte Gottes nicht vergeblich getan sein, denn Er Selbst steht mit Seiner Liebekraft dahinter, und Er segnet jede Tätigkeit, die für Ihn und Sein Reich ausgeführt wird.... Und Sein Reich bleibt bestehen, wenn das Weltreich vergeht, Sein Reich nimmt alle auf, die es suchen, die nicht die Welt begehrten, sondern Gott sich zu eigen gaben, Der ihnen nun Sein Reich erschließet in aller Herrlichkeit....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Samstag, 19. September 2026

Tönendes Wort fordert erhöhten Reifezustand...

      

Kundgabe Nr. 8499 erhalten von Bertha Dudde am 17.05.1963
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Der größte geistige Gewinn eines Menschen im Erdenleben ist das Vernehmen der Stimme Gottes in sich, denn es ist ein Beweis, daß die göttliche Ordnung wiederhergestellt ist, in der sich das Urwesen befand, als es erschaffen wurde und unmittelbar mit seinem Gott und Schöpfer verbunden war, so daß Dessen Stimme in dem Wesen ertönen konnte.... Doch solange dieses Wesen nun noch als Mensch über die Erde geht, soll es auch den Grad der Vollkommenheit erhöhen, um diese göttliche Stimme tönend in sich vernehmen zu können, denn es gehört dazu ein hoher Reifegrad, den nur wenige Menschen auf der Erde erreichen. Dennoch ist die gedankliche Wortübertragung von seiten Gottes ein Beweis, daß der Mensch eifrig ist im Streben nach der Seelenreife, daß er die Bindung mit seinem Gott und Schöpfer hergestellt hat und dadurch auch fähig ist, die göttliche Ansprache zu hören.... Der Urzustand des Wesens war jedoch ein Zustand der Vollkommenheit, der durch das Wesen selbst verkehrt wurde in das Gegenteil.... Und also ging auch dem Wesen die Fähigkeit verloren, die Stimme Gottes zu hören, durch die Sich das höchste Wesen mit Seinem Geschöpf verständigte im Anbeginn.... Und solange das Wesen die Stimme Gottes hörte, war es auch selig im Übermaß.... Denn so lange stand es auch in der Erkenntnis, es wußte um alles, es erkannte sich selbst als Geschöpf eines überaus vollkommenen Wesens, und es war selig in dieser Erkenntnis.... Als es die Fähigkeit verlor, Seine Stimme zu hören, ging es auch aller Erkenntnis verlustig, es entfernte sich immer weiter von Gott und wußte nichts mehr von sich selbst, weil es auch das Ichbewußtsein verlor, als es zwecks Rückführung zu Gott aufgelöst wurde und neu geformt zu Schöpfungen verschiedenster Art. Und dieses alles weiß auch nicht der Mensch, wenn er die Erde betritt als letztes Stadium seines Rückführungsweges zu Gott.... Aber es kann ihm dieses Wissen vermittelt werden, und dann geschieht dies durch die innere Ansprache, durch seinen Geist, der als Anteil Gottes verbunden ist mit dem Vatergeist von Ewigkeit, der wieder von innen heraus dem Menschen Kenntnis geben kann, was er ursprünglich war, was er jetzt ist und was er wieder werden soll.... Und diese innere Belehrung geht ihm zu in Form von Gedanken, solange er noch nicht die Seelenreife erlangt hat, die das Hören der göttlichen Ansprache voraussetzt. Aber daß er überhaupt diese Erkenntnis gewinnen darf, daß sie ihm zugeführt wird durch das Wirken des Geistes im Menschen, ist eine so unerhörte Gnadengabe Gottes, die zu immer höherer Reife anspornen sollte und es auch möglich macht, die direkte Ansprache Gottes zu vernehmen. Es kann der Mensch gedanklich eingeführt werden in die Wahrheit, in das rechte Erkennen alles dessen, was ihm sonst verborgen bleibt.... Es können alle seine Gedanken so gelenkt werden, daß sie der Wahrheit nahekommen und der Mensch auch von der Wahrheit seines Denkens überzeugt ist.... Aber er kann auch direkt angeredet werden von Gott, wenn er wieder eine Mission zu erfüllen hat: den Mitmenschen, die ohne geistiges Wissen sind, ein wahrheitsgemäßes Wissen zuzuführen.... Dann ertönet wieder das Wort in ihm, wie zu Anfang, er kann sich austauschen mit seinem Gott und Schöpfer, er kann Ihn fragen, und er wird Antwort erhalten, und sowohl er selbst als auch seine Mitmenschen wandeln nicht mehr in der Finsternis dahin, es wird in ihnen ein Licht entzündet, das hell leuchtet durch die Nacht, in der alles einst gefallene Geistige noch wandelt, das noch nicht die innige Bindung hergestellt hat mit dem Lichtquell von Ewigkeit.... Ihr Menschen sollet es alle wissen, daß ihr einstens einen direkten Austausch mit eurem Gott und Schöpfer führen konntet, ihr sollet es wissen, daß ihr jederzeit auch wieder den Zustand herstellen könnet, Ihn zu fragen und Antwort zu erhalten, daß es aber an euch selbst liegt, ob ihr euch so gestaltet, daß ihr einer direkten Ansprache Gottes würdig seid, denn ihr müsset wieder in das Gesetz ewiger Ordnung eintreten, aus der ihr einstens freiwillig herausgetreten seid.... ihr müsset wieder das Prinzip der Liebe vorherrschen lassen in euch, und ihr werdet euch durch die Liebe Dem verbinden Der die Ewige Liebe Selbst ist.... Und seid ihr Ihm verbunden, dann werdet ihr Ihn auch hören, denn Seine Liebe ist so tief, daß Er Seine Geschöpfe ständig mit Seiner Ansprache beglücken möchte.... Dann aber ist auch die Rückkehr zu Ihm gesichert, denn das Verlangen des Menschen, zurückzukehren in das Vaterhaus, das er einst freiwillig verlassen hatte, wird immer stärker werden, und Sein Wort wird auch eine solche Kraft haben, daß sich der Mensch oder dessen Seele nicht seinem Einfluß entziehen kann.... Und sie wird sich stets mehr vollenden und wieder ihr Urwesen annehmen, sie wird wieder werden, was sie war im Anbeginn.... ein überseliges Wesen, das Gott loben und preisen wird bis in alle Ewigkeit....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Freitag, 18. September 2026

Gänzliche Hingabe an Gott...

      

Kundgabe Nr. 6664 erhalten von Bertha Dudde am 09.10.1956
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Es trifft euch alle der Gnadenstrahl Gottes, weil Seine Liebe euch alle umfaßt und Er eines jeden Menschen Entwicklungsgang fördern möchte, wenn ihr euch nur nicht widersetzet. Um eines jeden Menschen Reifegrad weiß Er, und Er sucht ihn zu erhöhen.... also wird Er auch alles so lenken und begünstigen, wie es euch dienlich ist, und somit könnet ihr euch bedenkenlos Ihm und Seiner Führung anvertrauen.... Er wird es recht machen.... Das eine muß euch gewiß sein, daß alles, was euch im Erdenleben beschieden ist, nur eurem geistigen Ausreifen dienen soll und daß also nichts falsch ist, mag es euch nun freud- oder leidvoll berühren.... Und selbst wenn es offensichtlich menschliches Einwirken ist, muß es von Gott gewollt oder zugelassen worden sein.... Und auch dann dienet es euch zur Vollendung, zur Aufwärtsentwicklung, zum Ausreifen der Seele. Und habt ihr euch vorerst diese Gewißheit zu eigen gemacht, dann werdet ihr auch mit innerer Ruhe jedes Geschehen aufnehmen, weil es nicht falsch sein kann, sowie ihr euch nur immer Gott und Seiner Führung anvertraut. In der letzten Zeit vor dem Ende werden noch viele Mittel zur Anwendung kommen, um den Reifegrad einzelner Seele noch zu erhöhen oder Menschen auf den Weg zu drängen, der recht ist vor Gott. Es bleibt nicht mehr lange Zeit, und darum sind auch zuweilen stärker wirkende Mittel nötig, um den Entwicklungsgang zu beschleunigen, wo dieses möglich ist. Es werden viele Menschen verstärktes Leid erfahren müssen, es werden andere wieder besonders hart angefaßt werden, weil sie in Lauheit ihren Erdenweg dahingehen.... Es wird viel geschehen, was die "Liebe Gottes" fraglich erscheinen lässet.... Unglücksfälle, Katastrophen und absonderliche Geschehen werden sich überstürzen und die Menschen in Angst und Schrecken versetzen, aber es ist alles festgelegt im Heilsplan Gottes, es kommt nichts über die Menschen ohne den Willen Gottes oder Seine Zulassung.... Und ihr Menschen alle könnet euch unbesorgt in Seine Hand geben, Er wird jeden einzelnen so führen, daß ihm jegliches Geschehen und Erleben zum Seelenheil dienen kann, und die sich Ihm vollvertrauend übergeben, die werden auch keinen Gang mehr eigenmächtig gehen, jeder Schritt von ihnen wird gelenkt.... sie erkennen die göttliche Führung und unterstellen sich Ihm bedingungslos. Darum braucht kein Mensch sich zu sorgen um seinen Erdenlebensweg, der nur die Bindung mit Gott hergestellt hat und Seinen Willen zu erfüllen sucht. Er weiß sich gelenkt und geleitet, und er läßt sich auch leiten ohne Widerstand, und offensichtlich macht sich auch die göttliche Führung an ihm erkenntlich, denn alle Widerstände lösen sich von selbst, alle Hindernisse werden hinweggeräumt; was unmöglich erschien, wird möglich.... die Gegenwart Gottes beweiset sich immer wieder, wo schrankenlose Hingabe an Ihn vorangegangen ist.... Diese Zuversicht sollen sich alle Menschen zu eigen machen, daß Gott das Leben dessen regelt, der sich Ihm hingibt, und daß dann auch alles, was über ihn kommt, zur Erhöhung der Seelenreife beiträgt, wenn es ergeben angenommen und ertragen wird.... daß dann aber auch die geistige Entwicklung niemals stillsteht, sondern fortschrittlich zurückgelegt wird.... Es ist nur der Wille des Menschen nötig, Gott nahezukommen und von Ihm angenommen zu werden. Und alles wickelt sich nun ab diesem Willen entsprechend, und es gelangt der Mensch unwiderruflich zum Ziel. Jeder geistig-strebende Mensch also kann sich unbesorgt treiben lassen, denn die Führung hat Gott schon übernommen von dem Moment an, wo der Wille des Menschen sich Ihm zuwandte.... Dann lässet Er ihn auch nicht mehr von Seiner Hand, und je weniger Widerstand Er findet, desto leichter ist der Aufstieg zur Höhe, auch wenn das Leben dem Menschen schwer und leidvoll dünkt.... Aber es führt zum Ziel, und es kann die nur noch kurze Erdenlebenszeit noch hohe geistige Erfolge eintragen, weil der Gnadenstrom Gottes in dieser letzten Zeit unaufhörlich fließet und weil jeder Mensch in diesem Gnadenstrom untertauchen kann und seine Seele kraftvoll wird und die Liebe Gottes stets mehr spürt und sich ihr hingibt. Die Hingabe an Gott ist alles, was Er von den Menschen verlangt, um dann Seine göttliche Liebe- und Gnadensonne erstrahlen zu lassen und jedem Menschen dann zuzuwenden, was er benötigt, um seine Seelenreife zu erhöhen in der kurzen Zeit bis zum Ende....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Donnerstag, 17. September 2026

Versuch des Gegners, das Licht zu verlöschen...

      

Kundgabe Nr. 7913 erhalten von Bertha Dudde am 08.06.1961
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Ihr brauchet den Gegner nicht zu fürchten, solange ihr euch vollgläubig Mir anvertraut, denn er hat keine Macht über euch, wenn ihr euch Mir zuwendet, wenn euer Wille Mir gehört, wenn euer Streben geistig gerichtet ist. Er wird nur immer versuchen, euch von diesem Streben abzubringen, doch dann wird euch stets von Mir aus die Kraft zugehen, ihm Widerstand zu leisten, denn seine Macht ist gebrochen.... er kann euch wohl versuchen, aber euch nicht zwingen, solange ihr von ihm abstrebt. Nur dann besteht für euch eine Gefahr, wenn ihr euch der Welt zuwendet, wenn ihr dem Reich Beachtung schenkt, das ihm gehört, wenn ihr Mich zurücksetzet und dann ihm wieder Macht einräumt, die er nützen wird in jeder Weise. Doch ihr, die ihr Mir angehören wollet, ihr brauchet ihn nicht zu fürchten, nur sollet ihr auf der Hut sein, denn er versteht es, euch die Welt mit ihren Reizen immer wieder vor Augen zu stellen.... Und viele Menschen gewinnt er dadurch, die sich noch nicht Mir angeschlossen haben, die noch immer das Leben als Selbstzweck ansehen und um ihre eigentliche Erdenlebensaufgabe nichts wissen.... Es wird der Kampf anhalten zwischen Licht und Finsternis.... Wo das Licht erstrahlt, dort werden sich immer Ungeister einfinden, die das Licht verlöschen wollen, denn sie sind angetrieben von ihrem Herrn, zu kämpfen gegen das Licht, das Denken der Menschen zu verwirren, Schatten zu verbreiten, wo Mein Liebelicht erstrahlt.... Das Licht aber ist stärker, es wird hindurchbrechen und alle Schatten verjagen. Und wo Ich Selbst ein Licht entzündet habe, dort stehen auch die Wächter bereit und schützen es vor dem Verlöschen, sie schützen es auch vor jeder Trübung, sie sorgen dafür, daß es seinen Schein ausstrahlen kann, ohne gehindert zu werden.... Wo Ich Selbst am Werk bin, wo Ich Mich Selbst offenbare, dort wird wahrlich keine Gegenkraft eine Trübung erreichen, denn es gilt, ein großes Erlösungswerk noch zu vollbringen, zu dem Mein Licht nötig ist, weil es den Menschen den Weg erleuchten soll, die noch Erlösung finden wollen vor dem Ende.... Und wo Ich Selbst also wirke durch Meinen Geist, wird es auch nicht mangeln an Ungeistern, denen Mein Licht unerträglich ist und die es darum verlöschen möchten; aber die Leuchtkraft des Lichtes, das Ich Selbst entzündet habe, ist so stark, daß jene Ungeister fliehen.... Und dessen sollet ihr stets gewiß sein, daß Ich die Macht und auch den Willen habe, das Licht zu schützen vor jeder Trübung, denn es soll hell hinausstrahlen in die Nacht, es soll das Dunkel verjagen, auf daß ein jeder den Weg erkenne, den er zu gehen hat und der ihm im Dunkel der Nacht unauffindbar ist. Ich Selbst entzünde für euch Menschen, die ihr eines guten Willens seid, das Licht.... Ich Selbst sende euch Lichtträger zu, denen ihr nur zu folgen brauchet und die euch auch die rechten Wege führen, auf denen ihr zum Ziel gelanget. Und darum fürchtet nicht den Gegner, wenn ihr nur immer Mich zum Ziel habt.... Denn er kann nur dort wirken, wo er Menschen findet, die ihm hörig sind.... Wer aber seiner Macht entfliehen will, der wird auch geschützt von Mir, ihm wird der Weg aufgezeigt, und dann wandelt er sicher unter Meinem Schutz....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Mittwoch, 16. September 2026

Sendboten... Gebet... Mahnung...

      

Kundgabe Nr. 0206 erhalten von Bertha Dudde am 28.11.1937
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Großes hat der Herr vor, und deine Gedanken sollen recht gelenkt werden, denn nur so bringen wir Gottes Willen zum Ausdruck, daß wir unentwegt geben allen, die bereit sind, die Lehren Gottes zu hören.... Es lässet der Herr Seine Boten in emsiger Arbeit durch das Erdental gehen.... wo immer sich ein Erdenkind findet, das in Liebe zum Herrn empfänglich ist für Seine Lehren, dort darf sich dieses der Gnade Gottes erfreuen und darf Ihm dienen schon auf Erden im Liebeswerk an unwissenden, irrenden Mitgeschwistern.

In dieser Zeit der Not, in der so manche Seele auf Erden wandelt, bringt der Herr so viel Hilfe durch Seine Diener, so daß ergreifen kann die rettende Hand des Heilands ein jeder, der ernstlich verlangt nach Hilfe. Durch stilles Gebet dringt sein Flehen empor zum Vater.... und ein wenig Vertrauen nur, daß ihr erhört werdet.... und viele hilfsbereite Wesen lenken euch, daß ihr der Not eurer Seele entgeht.... daß ihr frei werdet von bösen Einflüssen und ohne Bedenken annehmt, was der Vater für euch bereitet und euch durch Seine Boten zugehen läßt. Wer ernstlich will, dem sind die Bitten erhört worden, denn der Vater liebt Seine Kinder.

Liebes Kind, vernimm, was wir dir sagen wollen:

Bedenke, es ist ein jeglicher bestimmt, in göttlicher Verbindung sein Ziel auf Erden zu verfolgen.... wieder eins zu werden mit dem Vater, Der ihm dieses Leben auf Erden gegeben hat, um seiner geistigen Entwicklung förderlich zu sein.... Dieses Ziel, dieses Streben als Wichtigstes im Leben anzusehen, gibt euch der Herr in Liebe zu verstehen; keines von euch darf achtlos darüber hinweggehen, daß er sich einst rechtfertigen muß, hat er sein Leben nicht recht verwertet für die Ewigkeit. Und wie bitter wird er es dereinst zu bereuen haben, und wie viel schwerer wird ihm im Jenseits das Streben nach Vollkommenheit werden, wenn er, nur auf die Liebestätigkeit anderer höherer Geistwesen angewiesen, sich selbst emporschwingen muß durch rastlose Arbeit an sich selbst.... Wo ihr auf Erden Gnade über Gnade schöpfen dürfet, die euch der Heiland in großem Maß gewährt, so ihr nur darum bittet.... warum wollt ihr euch nicht bemühen, dieser Gnade teilhaftig zu werden?.... Darum nehmet an alle Lehren, die der Herr euch sendet.... werdet stark im Glauben, lebet in der Liebe und betet.... betet ohne Unterlaß, dann werdet ihr reich gesegnet im Erdenleben euren Zweck erfüllen und dieses Leben nützen für die Ewigkeit.

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Dienstag, 15. September 2026

Den Weg unter das Kreuz müssen alle Menschen gehen...


      

Kundgabe Nr. 8983 erhalten von Bertha Dudde am 26.05.1965
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Daß ihr alle den Weg zum Kreuz nehmen müsset, kann euch nicht oft genug gesagt werden, und Ich kann auch keinen Menschen von diesem Kreuzgang entbinden, weil ihr alle mit der Sündenschuld belastet seid, für die der Mensch Jesus Sühne geleistet hat, und weil ihr zuvor nicht in das Lichtreich eingehen könnet, das nur Er euch öffnen kann. Darum muß euch Menschen das Wissen um die Begründung und die Bedeutung des Erlösungswerkes immer wieder gesagt (erklärt) (zugeleitet) werden, denn der Glaube daran ist nur noch sehr schwach, immer werden die Menschen es für eine Legende halten, die man ihnen glaubhaft zu machen sucht, die aber nicht geschichtlich bewiesen werden kann. Jesus ist aber zur Welt gekommen um einer wichtigen Mission willen, und Er hat diese Mission auch erfüllt, indem Er den schwersten Kreuzgang zurückgelegt hat, indem Er die Sünden der ganzen Menschheit auf Seine Schultern nahm und unter bittersten Leiden und Schmerzen den Tod am Kreuz erlitt, der allen jenen Seelen die Tür zum Lichtreich öffnet, die sich also unter Sein Kreuz stellen, die zu den Erlösten gehören wollen, die Ihm ihre Sünden eingestehen und Ihn um Vergebung bitten. Denn erst der freie Wille, das Erlösungswerk und seine Gnaden anzunehmen, löset eure Ketten, mit denen der euch gefesselt hält, dem ihr einst freiwillig gefolgt seid und dadurch euch versündigtet gegen Mich.... Euch Menschen kann kein Beweis mehr erbracht werden, ihr müsset es glauben, daß der Mensch Jesus für euch den qualvollsten Tod gestorben ist, um die Sühne dafür Mir zu leisten. Ihr werdet aber diesen Glauben auch aufbringen können, und immer wieder werdet ihr es erfahren durch Meinen Geist, daß ihr auch überzeugt diesen Glauben vertreten könnet, denn gerade dieses Geistwirken im Menschen ist durch den Tod Jesu am Kreuz.... durch das Erlösungswerk.... erst möglich geworden, daß wieder die Fähigkeiten im Menschen zum Durchbruch kommen können, die so lange verschüttet waren, wie der Mensch noch unter der Last seiner Ursünde stand. Und dieses Geistwirken wird stattfinden immer und ewig.... Immer und ewig werden die Menschen Kenntnis nehmen können von dem großen Werk der Erbarmung, das um der Urschuld willen der Mensch Jesus vollbracht hat.... Denn es war nicht nur eines Menschen Werk, sondern Ich Selbst war in dem Menschen Jesus und entsühnte also eure Schuld.... Denn Ihn trieb die Liebe dazu an, das große Leid auf Sich zu nehmen.... die Liebe, Die Ich Selbst war und in ganzer Fülle den Menschen Jesus durchstrahlen konnte, so daß also die Liebe Selbst das Werk der Erlösung vollbrachte.... daß nur der Mensch Jesus Mir eine Hülle war, um, sichtbar den Menschen, zu leiden und zu sterben, weil Ich als Gott nicht leiden konnte. Er aber behielt diesen Seinen Leib, um nun als vereint mit Mir für alle Meine Wesen ein schaubarer Gott zu sein und zu bleiben. Und ihr werdet es nun auch verstehen, daß kein Mensch am Kreuz vorübergehen kann, will er jemals zu Mir zurückkehren in das Reich seliger Geister, ihr werdet es nun verstehen, warum die Ursünde euch ewiglich von Mir getrennt hält, daß Ich sie um Meiner Gerechtigkeit willen nicht anders tilgen kann als durch die Anerkennung des größten Liebeopfers und die Bitte um Vergebung.... Dann erst könnet ihr zurückkehren in euer Vaterhaus, das ihr einst freiwillig verlassen hattet und ihr dem in die Tiefe gefolgt seid, der ein Feind allen Lebens ist und der euch auch im Zustand des Todes behalten will.... Doch euer Wille ist frei, und ihr könnet ebensogut auch den Weg nehmen zu Mir, zu Jesus Christus, um wieder selig zu sein und zu bleiben ewiglich. Die Freiheit des Willens kann Ich euch nicht nehmen, aber auch Mein Gegner kann euch nicht bestimmen, ihm zu Willen zu sein, ihr müsset euch selbst entscheiden, und darum werdet ihr immer wieder hingewiesen auf Jesus Christus und Sein Erlösungswerk, ihr werdet hingewiesen auf Seinen Leidensweg, auf Seinen bitteren und qualvollen Tod am Kreuze, auf daß auch in euch das Bewußtsein erwacht, daß ihr selbst Anlaß gewesen seid zu diesen Sühnewerk und nun auch den Weg nehmet unter Sein Kreuz, Ihm freiwillig eure Schuld bekennt und Ihn um Vergebung bittet. Und Meine endlose Liebe wird euch freisprechen von eurer Schuld, Meine endlose Liebe, die sich in dem Menschen Jesus barg, wird eure Fesseln lösen und euch das Tor öffnen, durch das ihr eingehen könnet in Mein Reich, wo Licht ist und Seligkeit, wo ihr wieder von Meinem Liebelicht durchstrahlt werden könnet, wie es war im Anbeginn.

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Verwaltung des Amtes, das Gott gegeben hat...


      

Kundgabe Nr. 5626 erhalten von Bertha Dudde am 14.03.1953
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Euch ist ein Amt gegeben worden, und dieses Amt zu verwalten, dazu gebe Ich euch auch die Kraft. Also müsset ihr Mir nur euren Willen geben, und alles wird sich dann so fügen, daß ihr eure Aufgabe erfüllet. Meine Wege sind oft wunderbar, und was euch unglaublich erscheint, ist Mir möglich, was euch unverständlich ist, kann euch plötzlich verständlich werden, wenn ihr nur Meine Führung an euch verfolgt und euch völlig widerstandslos dieser Führung überlasset. Von euch verlange Ich nur eifrige Tätigkeit, daß ihr nicht nachlasset in eurem Streben, daß ihr nicht lau und gleichgültig werdet, weil es um etwas Großes geht, das durch euren Willen geleistet werden kann. Oftmals werdet ihr in Zweifel geraten, ihr werdet manches nicht begreifen können, was Ich von euch verlange und was euch nicht möglich erscheint; und plötzlich wird sich alles so fügen, daß euch das möglich ist, was Ich von euch fordere. Denn Mir ist nichts unmöglich, und Mir liegen alle die Seelen am Herzen, die in Gefahr sind, verlorenzugehen für endlos lange Zeit. Daß Ich euch zubereite zu starken Helfern, daß Ich euch Selbst belehre und euch also gebe, was ihr benötigt zu der Arbeit, die ihr Mir leisten sollet, soll euch Beweis genug sein, daß Ich euch eine Mission auftrage, die Ich als wichtig ersehe.... Und verständlicherweise wähle Ich Mir Meine Hilfskräfte so aus, wie sie fähig sind.... Ich brauche nur euren Willen, alles andere lenke Ich in weiser Voraussicht des möglichen Erfolges.... Zudem wandelt keiner Meiner Knechte allein.... ihn begleiten zahllose Lichtwesen, die ihn unterstützen; die geistigen Führer betreuen ihn, und er steht also unter deren Obhut, was so viel besagt, als daß jede Sorge unnötig ist, da diese Wesen die Sorgen übernehmen und in Meinem Auftrag eure Wege ebnen. Und diese werden euch auch ständig Kraft übermitteln, wenn ihr schwach werdet, denn sie wissen um eure Mission und freuen sich über jeden Menschen auf der Erde, der sich ihrer Erlöserarbeit anschließet und sie nun gemeinsam wirken können. Wer von Mir ein Amt erhält, der wird es auch verwalten können.... Sorget euch also nicht um den geistigen Fortgang eurer Arbeit, sorget euch nicht um mangelnde Kraft, sondern lasset nur den Hausvater sorgen, und tuet als gute Knechte, was Er euch zu tun heißet.... Werfet alle Sorgen auf Mich, und hebet die Augen auf zu Mir, von Dem euch immer Hilfe kommt....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Montag, 14. September 2026

Mahnung, die innere Stimme zu befolgen... Grundpfeiler zur Wahrheit...

      

Kundgabe Nr. 0333 erhalten von Bertha Dudde am 15.03.1938
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Erkenne den Willen Gottes und füge dich diesem stets.... Und wenn dich die innere Stimme mahnet, dein leibliches Wohl erst an zweiter Stelle zu bedenken, so mußt du dieser Stimme folgen und dich der Sorge um dein Seelenheil desto emsiger hingeben, denn nur, wer immer den Willen Gottes zu erfüllen bemüht ist, bleibet immer in Seiner Gnade. So ist dir das Gebot gegeben, zu wirken ununterbrochen für das Seelenheil zahlloser Erdenkinder.... Und in dieser Tätigkeit wirst du dich selbst emporringen zur Vollkommenheit und wird dich diese deine Berufung fördern in geistiger Hinsicht und dir Vorteile einbringen unermeßlich, doch mußt du auch jede Mahnung annehmen, die der Herr dir zugehen läßt, und diese dann voll und ganz und gewissenhaft befolgen, dann ist die Gewähr gegeben für segensreiche Tätigkeit....Nun aber beachte unsere Worte und lasse dich lenken, um geistig zu schauen.... denn dort, wo du die Wahrheit suchst, wirst du nur dann belehret werden, wenn dir völlig klargeworden ist, daß dein Geist eine gewisse Reife erlangen muß, um vom Herrn gewürdigt zu werden, einzudringen in die Gebiete, in denen der Herr Selbst Lehrmeister sein will an Seinen Dienern auf Erden. Große Hingabe.... große Demut und Bescheidenheit und gläubiges Vertrauen müssen die Grundpfeiler sein, auf denen sich dann aufbauen kann göttliche Weisheit und helles Erkenntnis-Licht.... Um das zu erreichen, mußt du nur immer ringen und beten, denn jedes Nachlassen im Gebet schwächt deinen Geist und macht dich lau und nachlässig in deinem geistigen Streben. Daher horche immer und immer wieder auf die Stimme in deinem Herzen, die dich stets mahnen wird, wenn du in Gefahr bist, abwegig zu werden, und die dir auch zuflüstern wird, wenn du um Kraft beten mußt. Gib immer acht, was der Herr durch die innere Stimme zu dir spricht, dann wirst du in Seinem Segen verbleiben und nicht genötigt sein, dich zu bangen.... denn mit jedem Gebet stärkt dich neue Kraft....

Amen

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Sonntag, 13. September 2026

Ohne die Erlösung durch Jesus Christus gibt es keine Seligkeit...

      

Kundgabe Nr. 8784 erhalten von Bertha Dudde am 19.03.1964
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Bedenket, ihr Menschen, daß Ich euch verhelfen will, im Erdenleben schon einen Reifegrad zu erreichen, der euch befähigt, nach eurem Abscheiden von dieser Erde in das Lichtreich einzugehen.... Einmal werdet ihr zwar alle dieses Reich betreten, doch es kann auch die Zeit bis dahin euch noch unermeßliche Qualen bringen, wenn ihr völlig entgeistet in das jenseitige Reich eingehet und euch die Pforten ins Lichtreich noch verschlossen sind. Meine Barmherzigkeit und Gnade gilt zwar einer jeden Seele, und ob sie auch ein schlechtes Leben auf Erden geführt hat, doch Ich kann sie nicht anders bedenken, als es Meine Gerechtigkeit zuläßt, und sie kann immer nur ihrem Lebenswandel-entsprechende Sphären im geistigen Reich in Besitz nehmen und muß dann noch unermeßliche Leiden und Qualen erdulden, um ihre Sündenschuld zu entsühnen. Und findet sie nicht im jenseitigen Reich zu Jesus Christus, dann nehmen ihre Leiden kein Ende, sie sinkt immer tiefer und wird zuletzt das Los der Neubannung auf sich nehmen müssen, weil es anders keine Entsühnung der Urschuld gibt als durch Jesus Christus. Ihr alle erfasset das Erlösungswerk nicht in seiner ganzen Bedeutung.... Und das ist es, was eure große geistige Not ausmacht.... Und Ich will Meinen Geschöpfen helfen, daß sie noch im Erdenleben den Weg zum Kreuz finden, der dann ein ganz anderes Los der Seele sichert.... Denn eine Vergebung der Sündenschuld noch vor dem Tode des Menschen ist das Erstrebenswerteste im ganzen Erdenleben.... Dann steht der Seele das Tor zum Lichtreich offen, dann wird sie Seligkeiten genießen können im Übermaß. Die Menschheit aber weiß nichts um die große Bedeutung des Erlösungswerkes, und Mein Gegner ist eifrig bemüht, sie ständig darüber in Unkenntnis zu halten.... Und ob die Menschen auch glauben, daß der Mensch Jesus einst über die Erde gegangen ist und den Menschen ein höchst vollkommenes Leben vorgelebt und sie zur Nachfolge aufgerufen hat, so wollen sie doch nicht glauben, daß eine hohe geistige Mission diesen Erdenwandel Jesu veranlaßt hat.... Sie wollen es nicht glauben, daß es um ein Werk größter Barmherzigkeit ging, daß Jesus eine große Schuld tilgen wollte und getilgt hat durch Seinen Kreuzestod, die nicht anders abgegolten werden konnte als durch ein Werk übergroßer Liebe und ein maßloses körperliches Leiden.... und daß dadurch die weite Kluft überbrückt wurde zwischen dem Lichtreich und dem finsteren Reich. Diese Brücke nun konnte von jedem Menschen betreten werden, der an das Erlösungswerk Jesu Christi glaubt und der auch Meine Menschwerdung in Ihm glaubt. Diese Menschwerdung ist wieder ein Mysterium, das nur von geisterweckten Menschen verstanden werden kann, weil der sündige Zustand der Menschen jegliches Verständnis dafür ausschließt, also der Mensch sich zuvor bejahend zu dem Erlösungswerk Jesu einstellen muß, um Vergebung seiner Schuld bitten und dann in inniger Verbindung mit Ihm vom Geist in sich belehrt wird, der sich erst dann äußern kann, wenn die Vergebung der Ursünde erfolgt ist.... Dann wird ihm auch Meine Menschwerdung in Jesus verständlich sein, denn dann kann er vom Geist in sich in alle Wahrheit eingeführt und unterwiesen werden über alle geistigen Zusammenhänge.... Er kann also wieder zur Erkenntnis gelangen, die er einst verloren hat durch seine Auflehnung wider Mich. Das Verständnis für alle diese Zusammenhänge wird er erst gewinnen durch seinen Geist. Aber es kann doch dem Menschen dieses Wissen unterbreitet werden, und wird ihm nun über Jesus Christus, Sein Erlösungswerk und Meine Menschwerdung in Ihm wahrheitsgemäß berichtet, dann kann die Wahrheit auch einen Menschen überzeugen und ihn den gleichen Weg gehen lassen, den Weg zum Kreuz.... Und immer verständlicher wird ihm das werden, was er zuvor nur gehört hatte durch einen erleuchteten Mitmenschen. Darum liegt Mir soviel an der Verbreitung der reinen Wahrheit, will Ich doch, daß diese Wahrheit auch jene Menschen erreicht, die nicht schlecht sind, doch noch ungläubig, die nun durch die Wahrheit sich angesprochen fühlen und von der Kraft der Wahrheit berührt werden und also auch zum Glauben gelangen können. Wüßtet ihr Menschen, wie sehr ihr selbst euch euer Los beim Eintritt in das jenseitige Reich verbessern könnet, wenn ihr durch Jesus Christus erlöst seid von eurer Sündenschuld, dann würdet ihr auch begreifen, warum Ich immer wieder dieses Problem herausstelle, warum Ich immer und immer wieder euch die geistigen Zusammenhänge erkläre und euren Verstand anzuregen suche, darüber nachzudenken, denn nur der geringste Wille, euren Erdenlebenszweck zu erfüllen, genügt Mir schon, daß Ich euch leite und jede Möglichkeit schaffe, daß ihr zur Erkenntnis gelanget.... Und gerade das letzte Wissen kann euch nur durch Meines Geistes Wirken geschenkt werden, denn die Menschen werden immer unter dem Einfluß Meines Gegners gerade das Wichtigste negieren wollen: die Erlösung durch Jesus Christus von aller Schuld.... Sie machen wohl Zugeständnisse, indem sie Seine Existenz zugeben und auch Ihn Selbst als einen Menschen hinstellen, der im Erdenleben die höchste Vollkommenheit erreicht hat. Doch daß es um ein ganz anderes Problem geht.... daß es darum geht, daß ohne Ihn die Menschheit ewiglich von Mir, ihrem Gott und Schöpfer, getrennt bleibt, das wollen sie nicht glauben, auch nicht, daß die Seelen im Jenseits niemals vorwärtsschreiten können in ihrer Entwicklung, sondern so lange am Boden liegen, wie die Last der Ursünde sie bedrückt. Sie führen also ein jämmerliches, erbarmungswürdiges Dasein, bis sie auch drüben den göttlichen Erlöser finden, bis sie den Bemühungen der Lichtwesen folgen und sich führen lassen ohne Widerstand zu Ihm, Der sie aus der Tiefe emporheben wird und ihnen die Sündenschuld vergibt, sowie sie Ihn darum bitten.... Also muß erst der Glaube daran vorhanden sein, daß Jesus durch Sein Erbarmungswerk, durch Seinen Tod am Kreuz, die Menschen erlöst hat von ihrer Urschuld. Dann erst ist die Mission des Menschen Jesus auf Erden begründet, nicht aber nur in Seinem Lebenswandel.... der zwar auch dazu gehört, denn ohne Liebe kann kein Mensch selig werden, und die Liebelehre war der Inhalt aller Seiner Belehrungen der Menschen, die Er aus der Finsternis des Geistes, aus den Fesseln des Fürsten der Finsternis erretten wollte. Die Menschen wandelten in völliger Unwissenheit dahin, sie erkannten sich selbst nicht als Geschöpfe eines höchst vollkommenen Wesens, sie erkannten nicht ihre Mangelhaftigkeit und liebten nur ihr Ich, und ihre Eigenliebe trieb sie zur Sündhaftigkeit an, zu Sünden, die sie zwar im jenseitigen Reich hätten abbüßen können, wenn dies auch endlose Zeiten der Qualen bedeutet hätte.... Doch diese Sünden waren nicht der Anlaß Meiner Niederkunft zur Erde in dem Menschen Jesus.... sondern es ging um die große Ursünde des einstigen Abfalles von Mir, die kein Mensch hätte selbst tilgen können, und wenn er Ewigkeiten in Unseligkeit verbringen würde.... Diese Sünde war der Anlaß, daß Ich Selbst zur Erde stieg und in dem Menschen Jesus das Erlösungswerk vollbrachte.... Denn die Liebe Selbst tilgte die Schuld, und die Liebe war im Menschen Jesus.... Und immer wieder werde Ich durch Meinen Geist euch Menschen dieses künden, immer wieder werde Ich euch das größte Mysterium zu erklären suchen, und Ich werde Meine Jünger in der Endzeit hinaussenden, um den Menschen die Wahrheit zu künden über Jesus Christus, den Sohn Gottes und Erlöser der Welt, Der Mich Selbst in Sich barg und Er und Ich eins ist und bleiben wird bis in alle Ewigkeit....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Samstag, 12. September 2026

Auswertung des Erdendaseins...

      

Kundgabe Nr. 6861 erhalten von Bertha Dudde am 30.06.1957
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Euer Dasein auf Erden wird von euch Menschen zuwenig ausgewertet. Ihr nehmet es hin als eine Selbstverständlichkeit und denket nicht erst darüber nach, zu welchem Zweck es euch geschenkt worden ist, ja ihr lehnet euch zuweilen auf, daß ihr ohne euren Willen in die Welt gesetzt wurdet, wenn euch das Erdenleben in seinem Ablauf an euch nicht behagt. Und doch habt ihr in voller Kenntnis es auf euch genommen, es ist euch vor eurer Verkörperung vorgestellt worden, und ihr habt euch zustimmend für euer Erdenlos bekannt, weil ihr darin die Möglichkeit ersahet, aller materiellen Fesseln endgültig frei zu werden. Ihr irret, wenn ihr glaubet, wider euren Willen als Mensch über die Erde gehen zu müssen, denn es wird von Mir aus kein Wesen gezwungen, sowie es einen bestimmten Reifegrad erreicht hat, daß es nicht mehr dem Mußgesetz untersteht. Und ihr alle, die ihr auf Erden weilet, hattet jenen Reifegrad, der erst die Verkörperung auf Erden zulässet. Aber es mußte euch die Rückerinnerung an die qualvolle Vorzeit genommen werden, weil ihr sonst nimmermehr auf Erden das Ziel erreichen könntet, das euch gesetzt ist. Aber ihr solltet euch nicht auflehnen gegen das Schicksal, das euren Erdenwandel bestimmt.... ihr solltet nur euch überzeugen lassen davon, daß euer Erdengang nicht zwecklos ist, und immer wissen, das alles, was im Erdenleben an euch herantritt, nur diesem Zweck dienet: daß ihr ausreifet für ein Leben in Freiheit und Seligkeit. Doch solange ihr das Erdenleben nur als Selbstzweck ansehet, werdet ihr murren und klagen und euch innerlich aufbäumen, wenn es euch nicht restlose Erfüllung schenkt. Aber ihr wisset auch, daß ihr selbst machtlos seid dem Schicksal gegenüber, und das sollte euch bedenklich werden lassen.... Denn wenn ihr euch auflehnet.... gegen wen ist dann eure Mißbilligung gerichtet? Ihr müsset doch dann eine Macht anerkennen, Die stärker ist als ihr, Die euch also das auferlegte, was euch empöret oder unzufrieden macht?! Und wenn ihr also diese Macht anerkennt, Die euch einmal das Leben gab und auch dann euren Lebenslauf bestimmte, dann müßtet ihr auch dieser Macht zubilligen, daß Sie damit einen Zweck verfolgt, und ihr müßtet euch in dieser Erkenntnis Ihr beugen und nur bitten, diesem Zweck entsprechend nun das Erdenleben auswerten zu können, daß es nicht vergeblich gelebt sei. Aber ihr wisset einerseits um eure eigene Machtlosigkeit, und doch unterwerfet ihr euch nicht der stärkeren Macht, Die Sich ständig an euch beweiset.... Und ihr nützet euer Leben daher nicht aus, sondern ihr lehnet euch innerlich nur auf, und ihr suchet eigenmächtig euch das Leben zu gestalten nach eurem Willen.... Ihr könnt dies auch, ohne von Mir gehindert zu werden, doch solange euch Meine Liebe und Erbarmung gilt, muß Ich auch eingreifen und immer wieder Mich euch erkenntlich machen in Meiner Macht, denn das allein kann zur Folge haben, daß ihr einmal euch Mir freiwillig unterwerfet, daß ihr erkennet, daß das Erdenleben nur Mittel zum Zweck, nicht aber Selbstzweck ist.... Und dann erst werdet ihr eurer eigentlichen Lebensaufgabe nachkommen, ihr werdet euch der von euch erkannten Macht anvertrauen, ihr werdet euch Ihr freiwillig unterwerfen und bitten um Führung und Kraft, den Erdenweg erfolgreich zu beenden. Denn alle Menschen können auch aus dem schwersten Erleben den größten Nutzen ziehen für ihre Seelen, jedoch nur, wenn sie die rechte Einstellung finden zu Mir, ihrem Gott und Schöpfer von Ewigkeit.... wenn sie in Mir ihren Gott, aber auch ihren Vater erkennen, Der wahrlich nur Seinen Kindern Seligkeiten bereiten möchte und darum die verschiedensten Mittel zur Anwendung bringt, damit sie das Ziel erreichen.... Dann wird auch der Erdengang stets leichter werden, weil sie ihn nun zurücklegen mit Mir, Dem sie nun gänzlich ergeben sind....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Freitag, 11. September 2026

Durchstrahlung von Licht...

 

      

Kundgabe Nr. 7412 erhalten von Bertha Dudde am 19.09.1959
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Ihr werdet das Licht empfinden als Wohltat, wenn es euch im Erdenleben erhellen kann, denn euer Zustand bei der Verkörperung als Mensch ist Dunkelheit.... Ihr befindet euch in vollster Unkenntnis der Dinge, die das geistige Reich betreffen, ein Zustand der Erkenntnislosigkeit ist euer Los, und also bewegt ihr euch so lange in der Finsternis des Geistes, bis euch ein Lichtstrahl von oben trifft und euer Denken erleuchtet. Und dieser Lichtstrahl ist wohltuend, was mehr die Seele empfindet als der Körper. Denn er treibt die Seele an, immer mehr des Lichtes zu achten und zu begehren, und dann wird es immer heller werden in ihr, und die geistige Finsternis wird weichen. Ein Zustand der Unkenntnis ist wenig beglückend, weil dann nur weltliches Denken den Menschen erfüllt, das aber nur vergängliche Güter zum Ziel hat.... Wechselt dieser Zustand aber in einen Zustand der Erkenntnis, dann ist das Denken des Menschen einem anderen Gebiete zugewandt, und dieses Denken wird ihn stets mehr erfüllen, je heller es in ihm wird.... Licht ausstrahlen aber kann nur vom Lichtquell, Der da ist Gott Selbst, das Ewige Licht. Und was von Gott kommt, muß auch wohltuend sein, ist es doch eine Phase des Urzustandes, den der Mensch wiedererreichen soll. Das Licht ist dem Wesen verlorengegangen, als es sich abwandte von Gott.... Es wurde verdunkelten Geistes und erkannte nichts mehr von dem, was es lichtvollst durchschauen konnte vor seinem Abfall von Gott.... Es gab das Licht dahin und wurde zu einem finsteren und dadurch auch unglückseligen Wesen. Die Erdenzeit nun soll ihm das Licht wieder zurückbringen, wenn der Mensch selbst das Seinige dazu tut.... d.h. sich öffnet dem Liebelichtstrahl, der ihn immer wieder im Erdenleben berühren wird, aber ein geöffnetes Herz bedingt, um in der Seele des Menschen wirksam werden zu können. Dann aber wird es ihn durchleuchten, denn der Liebelichtstrahl ist von gewaltiger Kraft.... Er verjagt alle Finsternis, er dringt bis in den äußersten Winkel und lässet Licht werden, das alles erleuchtet.... er schenkt dem Menschen Erkenntnis, er wird wissend und dringt in alle geistigen Gebiete ein, die ihm zuvor verschlossen waren. Und diese Erkenntnis beglückt ihn, denn er erkennt nun den Sinn und Zweck des Erdenlebens, den Sinn und Zweck der Schöpfung, er weiß um seinen Urzustand, er weiß, was er gewesen war, was er ist und was er wieder werden soll und daß ihm dazu das kurze Erdenleben gegeben wurde.... Und darum soll der Mensch auf Erden zuerst anstreben, daß Licht in ihm werde. Er soll das Verlangen haben in sich, über den Zweck des Lebens Aufschluß zu erhalten, er soll die Wahrheit begehren.... Denn dann begehrt er das Licht. Und sowie er Licht begehrt, wird es ihm auch leuchten, und er wird bald hellen Geistes sein, sein Denken wird recht gelenkt werden, und es wird ihn sein Denken beglücken und befriedigen, weil er es fühlt, daß ihn die Wahrheit erfüllt und daß von ihm eine Hülle abgefallen ist, die bisher belastend ihn umschlossen hielt, unter der er sich nicht wohl fühlte und die zu verlieren ihm eine Gnade dünkt, ein Geschenk Gottes, das er nicht verdient hat. Im Licht der Wahrheit zu stehen ist auch ein unverdientes Gnadengeschenk Gottes, aber der Mensch selbst kann es sich erwerben, wenn er es nur aufrichtig begehrt, wenn ihm der Zustand der Erkenntnislosigkeit nicht genügt und er ihn gern eintauschen möchte in einen Zustand des Wissens um die Wahrheit. Dann wird ihm auch sicher ein Licht ins Herz gegossen werden, und dieses Licht wird sich ausbreiten und alles hell erleuchten. Denn Gott will keine Finsternis, Er will das Licht verbreiten, auf daß Seine Geschöpfe selig werden, denn nur, wer im Licht wandelt, der nimmt seinen Pilgerweg auf Erden ernst, er strebt dem Ewigen Licht zu, und er wird auch sicher sein Ziel erreichen, weil das Ewige Licht ihm den Weg erleuchtet, den er wandeln muß.... weil ihn nun der Geist aus Gott führt, Der Selbst das Licht ist von Ewigkeit....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Mittwoch, 9. September 2026

Reinerhaltung des göttlichen Geistesgutes...

      

Kundgabe Nr. 8285 erhalten von Bertha Dudde am 27.09.1962
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Es ist nur selten möglich, daß die reine Wahrheit zur Erde geleitet werden kann, weil dafür Voraussetzungen sein müssen, die den freien Willen des Menschen erfordern, denn Ich kann Mich nur äußern durch den Geist einem Menschen gegenüber, der vollbewußt Meine Kundgaben entgegennimmt, der vollbewußt sein geistiges Ohr öffnet, um Meine Ansprache zu vernehmen. Denn es spricht Mein Geist den Geistesfunken im Menschen an und offenbart sich ihm, sowie dieser nach innen horcht auf Meine Stimme. Dieser Vorgang könnte wohl bei vielen Menschen stattfinden, denn viele sind berufen.... doch wenige nur auserwählt, denn auserwählen kann Ich nur diejenigen, die den Geist in sich erwecken zum Leben.... die durch Liebewirken sich selbst so gestalten, daß Ich Meinen Geistesstrom in ein taugliches Gefäß einfließen lassen kann. Diese nun werden durch die Liebe zu einem lebendigen Glauben gelangen an Mich als ihren Gott und Schöpfer, und sie werden auch glauben lernen, daß Ich Mich ihnen gegenüber äußern will und kann, und nun auch bewußt nach innen lauschen auf Meine Stimme. Und dann werden sie auch davon überzeugt sein, daß alles, was Ich nun sage, volle Wahrheit ist.... weil Mein Geist sich nicht irren kann und weil es Mein Geist ist, der sich nun äußert.... Viele sind berufen, wenige aber auserwählt.... Es muß Meine Berufung abgewartet werden, sowie sich Mir ein Mensch zum Dienst anbietet.... Wenn aber dieser sich selbst berufet, wenn er glaubt, Mich zu einer Entäußerung durch den Geist zwingen zu können, indem er sich öffnet jedem geistigen Einfluß in der Annahme, daß Ich Selbst durch ihn spreche, obgleich die Voraussetzung.... ein rechtes Liebeleben.... noch nicht erfüllt ist, so muß er auch damit rechnen, daß er von Kräften gebraucht oder mißbraucht wird, die ihm nicht wohlwollen und daher im Dienst dessen stehen, der ein Feind der Wahrheit ist.... Ihr Menschen könnet es nicht immer beurteilen, welche Geisteskräfte sich euch nahen, aber ihr könnet immer kritisch sein an euch selbst und euch fragen, was euch veranlaßt, mit geistigen Erkenntnissen hervorzutreten, die ihr auf geistigem Wege erhalten zu haben glaubt. Ihr müsset euch ernstlich prüfen, und ihr werdet dann auch selbst wissen, ob ihr zu den Auserwählten gehöret, die Ich zum Dienst in Meinem Weinberg berufen habe. Ihr könnet aber auch fürchten, ein Geistesgut empfangen zu haben, das ihr nicht als reine Wahrheit vertreten könnet.... Wenn Ich aber die reine Wahrheit zur Erde leite durch ein von Mir Selbst auserwähltes Werkzeug, so soll diese Wahrheit auch rein erhalten bleiben, sie soll nicht vermengt werden mit fraglichem Geistesgut, mit einem Geistesgut, das Widersprüche erkennen lässet.... es soll.... weil aus einem klaren Quell entsprungen, vor jeder Verunreinigung geschützt werden.... also sollen ihm keine anderen Wässerchen zugeleitet werden, von denen ihr nicht wisset, ob sie rein und unverfälscht sind, ob sie den Heilswert des Quells besitzen, der von Mir Selbst erschlossen worden ist.... Es soll das von Mir ausgegangene Wasser des Lebens rein erhalten bleiben und daher jedes fremde Geistesgut ihm ferngehalten werden, denn nur, was von Mir Selbst ausgeht, besitzt eine Heilkraft für eure Seele.... Und wenn Ich euch immer wieder den Auftrag gebe, das Wasser des Lebens vor jeder Trübung und Verunreinigung zu schützen, so bedeutet das auch, daß es gut ist, Meine ewige Wahrheit.... Meine offensichtlichen Gnadengaben, die göttlichen Offenbarungen.... sorgsam zu hüten vor fremdem Geistesgut.... Denn was nützet es, wenn Ich die reine Wahrheit zur Erde leite und menschliches Zusatzwerk oder Ergebnisse unreifer Geist-Wesen dieser Wahrheit beigesellt werden? Wohl sollen und können alle Menschen sich am Quell des Lebenswassers, den Ich Selbst erschlossen habe, zusammenfinden und nun Kraft und Stärkung entgegennehmen.... doch niemals darf am Quell dem Wanderer etwas anderes dargeboten werden als das reine Lebenswasser, das dem Quell entströmt. Und niemals kann Ich es daher gutheißen, wenn die Menschen das Geistesgut als gleichwertig hinstellen, das nicht von Mir Selbst ausgeströmt ist und das daran zu erkennen ist, daß es nicht die gleiche Wahrheit ist, sondern abweicht in seinen Lehren von Meinem Wort, das aus der Höhe zur Erde niederstrahlt und als Mein Wort erkannt werden soll. Es soll wohl verbreitet werden, es soll überall hingeführt werden, wo es noch dunkel ist.... Doch immer wird es hellen Lichtschein verbreiten, wenn es rein erhalten bleibt; das Licht aber wird sofort nachlassen, und die Ausstrahlungen werden nicht mehr so durchdringend sein, wenn es verdunkelt wird durch Schatten.... worunter ein unwahres Geistesgut zu verstehen ist, das die Gedanken verwirrt und eine Klarheit des Denkens ausschließt. Und Ich will Meine Diener segnen, die eine solche Vermengung zu verhindern wissen, denen es daran gelegen ist, daß die reine Wahrheit nicht mit Irrtum durchsetzt wird.... Und die Diener, die Ich Selbst Mir auserwählte für Meine Erlöserarbeit, werden auch das rechte Gefühl haben dafür, wie sie sich verhalten sollen einem fraglichen Geistesgut gegenüber.... und sie werden in Meinem Willen entscheiden, weil sie sich selbst ganz Meinem Willen unterstellen....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde