Dienstag, 3. November 2026

Kampf zwischen Licht und Finsternis...

 

      

Kundgabe Nr.4160 erhalten von Bertha Dudde am 06.11.1947
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Es wird ein ewiger Kampf bleiben zwischen Licht und Finsternis, d.h., es werden Ewigkeiten vergehen, bis das Licht die Finsternis völlig überwunden hat und nur noch ein unendliches Lichtreich besteht, wo keine Finsternis mehr eintreten kann. Es wird aber dann auch kein Kampf der Geister gegeneinander mehr stattfinden, sondern tiefste Liebe verbindet alle geistigen Wesen im gemeinsamen Wirken für Gott. Das Streben nach Vollkommenheit wird nie aufhören und somit eine neue Basis geschaffen sein für die Tätigkeit aller Wesen im geistigen Reich.... Denn diese gilt dann nicht mehr der Erlösung irrender Seelen, weil das Lichtreich nur erlöste Seelen birgt, sondern es ist ein gegenseitiges Anspornen zu immer größerer Vollendung, ein ständiger Zusammenschluß des gleich reifen Geistigen und verstärktes Wirken durch ständig vermehrte Kraft, die ausschließlich genützet wird zur Annäherung an Gott.... zu eifriger Liebetätigkeit, denn Wirken in Liebe bleibt ewiglich das erste Gesetz im geistigen Reich. Doch sie wendet sich hauptsächlich dem Schaffen und Gestalten geistiger Schöpfungen zu, dem Beglücken geistig gleichgesinnter Seelen, die im Zusammenschluß sich finden, um mittels vermehrter Kraft neue Schöpfungen erstehen zu lassen, die wieder anderen geistigen Wesen zu immer höherer Vollkommenheit verhelfen. Es ist ein unentwegtes Leben, d.h. ständige Tätigkeit in lichtvollster Umgebung, jedoch vom Verlangen getrieben nach dem Angesicht Gottes, nach Seiner Liebe und Seinem Wort, nach ständiger Ausstrahlung Gottes, die unsagbares Glück auslöst. Und dieses Verlangen findet ständig Erfüllung und wird doch niemals geringer, denn die Liebe Gottes wird immer erstrebenswert bleiben auch für das lichtvollste vollkommene Geistige, und darum wird auch die Seligkeit kein Ende nehmen, es werden die Wesen im geistigen Reich in Ewigkeit selig sein....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Montag, 2. November 2026

Offenbarungen Gottes durch die Schöpfung und direkt...

 

      

Kundgabe Nr.2453 erhalten von Bertha Dudde am 21.08.1942
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Wie sich in der Natur der göttliche Schöpferwille offenbart, so wird auch der Geist Gottes offenbar an den Menschen, die Sein Schöpferwille ins Leben gerufen hat. Was aus Ihm wurde und aus Seiner Kraft, das ist nur dann etwas Vollkommenes, wenn es sich seines Ausganges bewußt ist, wenn es um die erschaffende Macht weiß und um Deren Vollkommenheit. Es muß gleichsam Deren Kraft an sich verspüren, und es muß wissen um den Ursprung dieser Kraft und um ihre Auswirkung. Also muß dem aus Gott Hervorgegangenen die Gabe des Erkennens gegeben werden, es muß fähig sein, sich etwas vorstellen zu können, was der Wahrheit entspricht, und es müssen ihm diese Vorstellungen nahegebracht werden. Diese Fähigkeit besitzt das erschaffene Wesen in seinem Stadium als Mensch.... Es kann denken, handeln, wollen und fühlen.... es kann erkennen und also auch vollkommen werden, so es seine Fähigkeiten recht nützet, und es kann durch das rechte Nützen die Offenbarungen Gottes an sich selbst wahrnehmen.... es kann von Seinem Geist erleuchtet sein, so daß ihm jegliche Erkenntnis zugeht und der Mensch nun wissend wird.... Gott offenbart Sich Selbst den Menschen durch Seinen Geist. Es ist die Tiefe der Liebe, die Ihn dazu bewegt, nicht zu fassen vom Menschen, denn ihm fehlt jeder Maßstab für die Größe der Schöpfung, für die unzähligen Lebewesen, die die große Schöpfung beleben. Und ihm fehlt also auch das Verständnis für die Geringfügigkeit des Einzelwesens, gemessen an der unendlichen Schöpfung. Doch nichts in dieser unendlichen Schöpfung ist der ewigen Liebe zu klein, zu gering, um von Ihr erfaßt zu werden.... Ein jedes Wesen wird vom göttlichen Willen regiert, von Seiner Liebe betreut und von Seiner Kraft durchflutet, und einem jeden Wesen offenbart Sich Gott, so dieses in einem bestimmten Reifezustand Seine Offenbarungen entgegennehmen will.... Doch nicht immer in der gleichen Weise. Zu allen Menschen aber spricht Er durch die Schöpfung. Er ließ alles um den Menschen herum entstehen und gab ihm die Gabe des Denkens.... den Verstand. Also kann die Sprache der Schöpfung sehr wohl von jedem Menschen verstanden werden, und Gott kann in ihr von allen Menschen erkannt werden. Und so der Mensch nun die Gabe des Denkens recht nützet, d.h. die durch die Schöpfung gewonnenen Erkenntnisse sich zur Grundlage seines Verstandesdenkens macht und um weitere Erkenntnisse ringt im Gefühl der Zusammengehörigkeit mit der Macht, Welche die Schöpfung entstehen ließ.... wenn er also bewußt sich mit dieser Macht verbindet im Verlangen, seine Kenntnisse zu erweitern, so erfüllt er nun unbewußt die Bedingungen, die zu weiteren Offenbarungen der Schöpferkraft gefordert werden. Das Verlangen nach der Wahrheit wird nur in einem gewissen Reifezustand von einem Menschen empfunden, und daher wird diesem Verlangen auch entsprochen in der dem Menschen verständlichsten Art. Die direkten Offenbarungen des göttlichen Geistes erfordern besondere Bedingungen und sind zumeist mit einer Aufgabe an den Mitmenschen verbunden. Diese Offenbarungen bezeugen zwar offenkundig ein göttliches Wirken, sind aber dennoch in einer Form geboten, daß sie von dem nicht nach Wahrheit verlangenden Menschen auch abgelehnt werden können, denn die Annahme göttlicher Offenbarungen haben dessen Willigkeit zur Voraussetzung. Darum wird auch die Schöpfung als solche die Menschen nicht zwingen zur Erkenntnis einer macht- und kraftvollen Gottheit, sondern auch nur der Mensch, der erkennen möchte, empfindet in der Schöpfung die Sprache Gottes, denn die zahllosen Wunder der Schöpfung brauchen auch keinen Eindruck zu machen, so er sie unbeachtet läßt oder sie nur als für das menschliche Leben erforderlich ansieht. Ihm kann Gott Sich also nimmermehr offenbaren, denn würde Er dies tun in offensichtlicher Weise, ohne daß sich der Mensch selbst darum bewirbt durch seinen Lebenswandel und sein Verlangen nach der Wahrheit, so wäre auch die Glaubensfreiheit in Frage gestellt, was durchaus nicht im Willen Gottes liegt. Gerade die geistige Entwicklung muß vollkommen frei aus sich heraus angestrebt werden, die geistige Entwicklung ist aber unbedingt gewährleistet, so der Mensch sich der Offenbarungen Gottes würdig macht, denn es sind diese Sein in Liebe zu den Menschen gesprochenes Wort, das Er den Menschen zugehen läßt. Durch dieses Wort setzt Er sie in Kenntnis von allem, was zu wissen dem Menschen dienlich ist. Und was Er ihnen nun unterbreitet, läßt wieder deutlich erkennen, wie unendlich groß und gütig die ewige Gottheit ist, wie Sie unausgesetzt nur um das Wohl dessen besorgt ist, was aus Ihr hervorgegangen ist, und worin das Wirken Gottes im Universum besteht. Und sowie der Mensch davon Kenntnis hat, strebt er auch bewußt die ewige Gottheit an und begehrt den Kraftzustrom, der von Gott auf jedes Wesen überfließt und vom Menschen empfunden wird, er strebt die Vollkommenheit an, um sich zusammenschließen zu können mit der Kraft, Die alles, was ist, entstehen ließ aus übergroßer Liebe....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Kampf gegen Christus... Streiter Gottes... Weltanschauung...

 

      

Kundgabe Nr.1816 erhalten von Bertha Dudde am 17.02.1941
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Der Geisteskampf macht sich in der ganzen Welt bemerkbar, wird jedoch noch nicht offen geführt. Eine Weltanschauung, wo die Einstellung zu Gott nur nebenbei beachtet wird, ist schon ein Unterdrücken dessen, was eigentlich das Wichtigste im Erdenleben ist. Die Folge einer solchen Weltanschauung muß daher der Kampf gegen alles Geistige sein, denn wo das rechte Verhältnis zu Gott nicht hergestellt wird, dort steht die Menschheit in der Hörigkeit der gottgegnerischen Macht, und diese bestimmt die Menschen zum Bekämpfen alles dessen, was göttlich ist. Das verkehrte Denken der Menschen ist lediglich auf den Einfluß dieser Macht zurückzuführen, und der einzige Schutz dagegen bleibt das Anrufen der guten geistigen Kraft, das Anrufen Gottes.... Wie kann aber Gott zur Hilfe bereit sein, so diese Bereitschaft Gottes geleugnet wird?.... Und ein Leugnen derer ist es, so Gott nicht als Wesenheit anerkannt wird, Die in engster Berührung steht mit Ihren Geschöpfen. Diesen Glauben an eine wesenhafte Gottheit versucht man der Menschheit zu nehmen, und dadurch macht man auch das rechte Verhältnis zu Gott unmöglich. Es sind dies die Vorzeichen des eigentlichen, d.h. öffentlichen Kampfes gegen Christus und Seine Lehre. Und dieser Kampf wird Formen annehmen, daß das Wirken der gegnerischen Kräfte ganz offenkundig ist.... Und daher gibt Gott ebensooffenkundig die Beweise Seines Wirkens und Seiner Liebe zur irregeleiteten Menschheit.... Daher läßt Er allerorten Sein göttliches Wort zur Erde fließen, auf daß die wenigen, die noch die rechte Einstellung zu Gott haben, auch die Folgen derer erkennen, daß diese wenigen in der Wahrheit stehen und mit vollster Überzeugung eintreten können für das sichtbare Wirken Gottes und für Seine göttliche Lehre. Es sind solche sichtbare Beweise deshalb zugelassen, weil der Gegner Gottes kein Mittel scheut, um Ihn aus dem Herzen der Menschen zu verdrängen. Gott hindert das Wirken jener Kräfte nicht, sendet aber gleicherweise Seine Streiter aus und stattet sie aus mit Seiner Kraft. Er gibt dort, wo der Mensch aufnahmewillig ist, das reine göttliche Wort und steigt also Selbst im Wort zur Erde, um Seine Streiter vorzubereiten für den Kampf, der dem Geistigen gilt. Und es wird sich erweisen, daß die kleine Schar Gottesstreiter mächtiger ist als der Gegner, der wohl mit Unterstützung aller Kräfte aus der Unterwelt seinen Kampf führt, aber dennoch niedergerungen wird, da die Streiter Gottes über eine Kraft verfügen, die jene weit übertrifft. Gott läßt Seiner nicht spotten, Er ist liebevoll und barmherzig, und Er will den Menschen zu Hilfe kommen, die irren und aus der Unwissenheit heraus fehlen, aber nimmermehr läßt Er zu, daß der Geist der Finsternis die Welt beherrsche, und es versucht dieser, seine Herrschaft nun anzutreten, also wird der Kampf nun ausgetragen werden, und es werden wahrlich die Bekenner der wesenhaften Gottheit, die Bekenner Christi, als Sieger aus dem Kampf hervorgehen.

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Sonntag, 1. November 2026

Fürbitte und Erhörung...

 

      

Kundgabe Nr.2867 erhalten von Bertha Dudde am 02.09.1943
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Gebet euch dem Wirken des Geistes hin, der euch einführt in alle Wahrheit.... Und wo ein Zweifel euer Herz bedrückt, wo eine Frage in euch auftauchet, dort ziehet den Geist in euch zu Rate... d.h., bittet Gott um Erleuchtung durch die Kraft Seines Geistes, und ihr werdet Aufklärung erhalten und belehrt werden der Wahrheit gemäß.... Es ist die Not auf Erden unbeschreiblich groß, es ist fast kein Mensch, der unberührt davon bleibt; es ist aber die irdische Not nur gering, gemessen an der geistigen Not, deren Auswirkung dem Menschen nicht offensichtlich ist und die er darum wenig oder gar nicht in Betracht zieht. Es ist die irdische Not begrenzt, weil das Erdenleben für jeden Menschen nur von ganz kurzer Dauer ist, sowie der Maßstab angelegt wird an der endlos langen Zeit in der Ewigkeit, wo eine unvollkommene Seele in den Banden der Finsternis schmachtet. Und diese Qualen will Gott durch die irdische Not von der Seele abwenden, Er will die Seele läutern noch auf Erden, um ihr das viel bitterere Leid im Jenseits zu ersparen. Wohl kann Gott die Menschheit auf Erden verschonen, doch es wäre dies ein Mangel an Liebe, den die Seelen im Jenseits schmerzlich empfinden würden, wie umgekehrt die Seelen dereinst von Dank erfüllt auf die Leidenszeit auf Erden zurückblicken, die ihnen unsägliches Leid im Jenseits erspart hat. Denn das Leid auf Erden soll die Menschen zur Erkenntnis führen, das Leid auf Erden soll die Menschen Verbindung suchen lassen mit Gott und ihren Willen veranlassen, das Erdenleben Gott-wohlgefällig zu führen.... Dann erst kann das Leid von ihnen genommen werden. Die geistige Not muß also erst behoben werden, bevor Gott die irdische Not von den Menschen abwenden kann. Und diese geistige Not muß Anlaß sein zur Fürbitte.... Es müssen die Menschen im Erkennen dieser geistigen Not und ihrer Folgen beten für die irregeleiteten Menschen; sie müssen Gott um Kraft und Gnade bitten für diese, auf daß sie zum Erkennen ihrer Notlage kommen und aus freiem Willen dem Licht zustreben. Denn die irdische Not ist für diese Menschen eine Gnade, die ebendiese Erkenntnis bewirken soll. Es ist der Mensch leicht geneigt, zu glauben, daß das Erdenleid eine Strafe sei für die Menschen, die nicht dem Willen Gottes gemäß leben. Und darum bitten sie Gott um Erbarmen, sie bitten um Beendigung der irdischen Nöte, um Verkürzung des Leidenszustandes und also gewissermaßen um Abwendung der Gnadenmittel, die doch den Menschen zur seelischen Reife verhelfen sollen. Zwar bestimmt die Liebe zum Mitmenschen sie zu solcher Fürbitte, doch diese soll nur dem geistigen Wohl der Menschen gelten, dann beweisen sie ihre tiefe Liebe zu diesen, und dann kann Gott das Gebet auch erhören, indem Er jenen in vermehrtem Maße Gnaden zugehen läßt, auf daß sie leichter zum Erkennen kommen können. Doch die Freiheit des Willens kann Er nicht ausschalten. Es müssen die Menschen selbst den Willen haben, den vor Gott rechten Weg einzuschlagen, dann erst trägt ihnen die Fürbitte den Segen ein, daß es in ihnen Licht wird und daß das Leid auf Erden nicht vergeblich ist....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde