Johannes 16:12 und 25)
"Ich hätte euch noch vieles zu sagen, doch das würde euch jetzt überfordern.
13 Aber wenn der Helfer kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch anleiten, in der vollen Wahrheit zu leben.3
Was er euch sagen wird, hat er nicht von sich selbst, sondern er wird
euch nur sagen, was er hört. Er wird euch jeweils vorbereiten auf das,
was auf euch zukommt.
25 »Ich
habe euch dies alles in Andeutungen gesagt, die euch rätselhaft
erscheinen müssen. Die Stunde kommt, dass ich nicht mehr in Rätseln zu
euch rede, sondern offen und unverhüllt zu euch über den Vater spreche.
Das Buch Joael, Kap. 3
1 Danach
aber wird es geschehen, dass ich meinen Geist ausgießen über alles
Fleisch ... Eure Söhne und Töchter werden Propheten sein, eure Alten
werden Träume haben und eure jungen Männer haben Visionen.
2 Auch über Knechte und Mägde werde ich meinen Geist ausgießen in jenen Tagen ... (Damit sind die Tage der Endzeit gemeint in den wir bereits leben).
Aus Liebe zu Gott
Offenbarung vom 17. September 2015
Die
Ansprache Gottes an den Menschen bzw. durch den Menschen vollzieht
sich, wie alles in der Schöpfung, nach unumstößlichen, geistigen
Gesetzmäßigkeiten. Die unterschiedlichen Schwerpunkte und
Betrachtungsweisen in den Offenbarungen ergeben sich durch die
göttlichen Grundaspekte der Ordnung, des Willens, der Weisheit, des
Ernstes, der Geduld, der Liebe und der Barmherzigkeit, entsprechend
auch der geistigen Mentalität desjenigen, der das Offenbarungswort
aufnimmt. In und über allem aber wirkt die Liebe als Träger aller
Offenbarungen, ohne die ein echtes Gotteswort nicht möglich ist.
Göttliche Offenbarung:
Meine
geliebten Söhne und Töchter, vor nicht allzulanger Zeit habe Ich euch
durch Mein Offenbarungswort kundgetan, daß der Endkampf begonnen hat.
Da die allermeisten von euch sich nichts oder nur wenig unter
„Endkampf“ vorstellen können, weil es ihnen relativ gut geht, und weil
von einem Kampf im Sinne einer globalen, kriegerischen
Auseinandersetzung in ihren Regionen nichts zu verspüren ist, wird Mein
Wort zwar vernommen, aber es wird in seiner Tiefe nicht erkannt. Was
gleichzeitig bedeutet, daß sich kaum einer Gedanken darüber macht,
welch gravierende Umwälzungen bevorstehen, wie man ihnen auf die
rechte Art und Weise begegnen kann, und welche Chancen sich demjenigen
bieten, der bereit ist, seinen positiven Anteil in die Veränderungen
mit einzubringen.
Die
Umwälzungen, von denen Ich spreche, wurden von langer Hand vorbereitet.
Sie treten in eurer Zeit in ihren ersten Formen in Erscheinung und
müssen nun wohl oder übel erkannt werden, weil man sie nicht mehr
ignorieren kann. In erster Linie sind die westlichen Länder davon
betroffen, doch kaum ein Land wird gänzlich unberührt davon bleiben,
weil schon allein durch eure Medien die Bilder der Menschen weltweit
verbreitet werden, die aus unterschiedlichen Gründen ihre Heimat
verlassen.
Das,
was eure Einschätzung des Endkampfes sowohl in zeitlicher Hinsicht als
auch in seinem Ausmaß so schwierig macht, ist eure Unwissenheit
darüber, wer im Hintergrund die Fäden zieht, und auf welch ausgeklügelte
Weise dies geschieht. Zeit, das wißt ihr, spielt nur in eurer
materiellen Dimension eine Rolle; außerhalb hat sie keine Bedeutung.
Deshalb werden Vorbereitungen wie die, die das kommende Geschehen
betreffen, auch niemals auf die Schnelle getroffen, sondern ihnen liegt
ein Plan zugrunde, der seinen Ursprung im sogenannten Fall hat. Das
Ziel der Gegensatzkräfte, das sie nie aufgegeben haben, ist die
Machtübernahme durch die Beeinflussung und Beherrschung der Menschen,
obwohl ihnen nach Meiner Erlösungstat klar sein müßte, daß sie dies
nicht mehr erreichen können.
Alles,
was in der vergangenen Zeit, besonders aber im Verlaufe der letzten
Jahrhunderte, durch sie in die Wege geleitet wurde, lief und läuft
darauf hinaus, Ängste zu schüren, Verunsicherungen zu fördern,
Aggressionen anzufachen, Chaos hervorzurufen und damit bestehende
Ordnungen auf den Kopf zu stellen und zu zerstören. So soll eine
kontinuierliche Weiterentwicklung der Menschheit verhindert werden. Dazu
war der Finsternis jedes Mittel recht, wobei die Maßnahmen und Methoden
je nach Notwendigkeit variierten. War es schon während des Erblühens
des Urchristentums und danach die Veränderung Meiner Liebelehre, so
war es in der Zeit des Mittelalters die aus der Verdrehung zwangsläufig
entstandene und gewollte geistige Unwissenheit der Menschen, die heute
noch das gleiche erschreckende Maß hat wie damals; dann der Mißbrauch
eurer wissenschaftlichen Erkenntnisse und schließlich der bewußt
geförderte Reichtum einiger Privilegierten und damit die gezielte
Verarmung großer Teile der Menschheit.
Ich
habe in Meinen Offenbarungen immer wieder und ganz bewußt auf das
Wirken der dunklen Kräfte hingewiesen, die – für euch unsichtbar – aus
dem Feinstofflich-Astralen heraus agieren, deshalb von euch nicht
wahrgenommen werden können und so, trotz vielfältiger Hinweise und
Warnungen, auch nicht ernstgenommen werden. „An ihren Früchten sollt ihr
sie erkennen“, sprach Ich als Jesus von Nazareth. Wie könnt ihr, wenn
ihr dieses Bibelwort kennt und voller Fragen und mit vielen
Befürchtungen in die Zukunft schaut, die Tatsache ignorieren, daß es
Meine Gegenspieler, eure Verführer, sind, die sich durch die Früchte,
die ihr Tun hervorgebracht hat, selbst verraten? Die sich dadurch als
die Urheber der Saat zu erkennen geben, die nun „das Volk“ als Ernte
einfahren muß?
Die
Unwissenheit darüber, daß alles – aber auch alles – Kommunikation und
somit zwingend mit einem Energieaustausch verbunden ist, hat dazu
geführt, daß die Menschen blind und hilflos durch ihr Leben gehen.
Keiner kann eine Empfindung haben, einen Gedanken fassen, ein Wort
aussprechen oder eine Handlung vollziehen, ohne daß er mit gleichartigen
Energien in Kontakt tritt. Nach dem Gesetz der Anziehung sind dies
Energien, die mit denen korrespondieren, die vom Menschen ausgehen.
Einerseits zieht also der Mensch Entsprechendes an, andererseits suchen
sich Energien – die durchaus nicht nur unpersönliche Energiefelder sein
müssen, sondern in erster Linie von negativen Wesen verkörpert werden –
diejenigen Menschen, die in ihrem Charakter gleichschwingende, negative
Schwachstellen haben. Dieser Menschen bedient sie sich dann.
So wurde unter anderem Mein Bild von einem Gott der Liebe und einem barmherzigen Vater zwar von Menschen
zu einem Gottesbild der Strafe und ewigen Verdammnis verunstaltet, die
für euch unsichtbaren Urheber aber waren Kräfte, die machtlüsterne und
charakterschwache Menschen über deren Fehler und Neigungen zu Handlungen
verführten, die im Sinne des Bösen waren – was nichts an der Schuld der
Verführten ändert, die es nicht nur hätten besser wissen müssen,
sondern auch besser wußten. Durch ihre eigene Sündhaftigkeit gerieten
sie jedoch in eine so niedere Seelenschwingung, und ihr Bewußtsein
schränkte sich dermaßen ein, daß sie schließlich nur noch willfährige
Handlanger waren.
Diese
satanische Vorgehensweise, die in allen Bereichen von Politik, Religion
und Gesellschaft zu finden ist, ist so alt wie die Menschheit selbst,
und sie wird so lange von der Gegenseite mit Erfolg praktiziert werden,
bis sich die Menschen charakterlich entwickelt haben und den Weg der
gelebten Liebe beschreiten, den Ich als Jesus vorangegangen Bin. Kein
Lebensbereich – bei keinem Volk, keiner Kultur, keiner Weltanschauung –
ist von dieser Einflußnahme ausgenommen, was der Grund dafür ist, daß
es weltweit zu chaotischen Zuständen außerhalb von Recht und Ordnung
kommen wird.
Andererseits
sind überall auf der Welt, wo etwas zum Besseren, Positiven, Schöneren,
Wertvolleren verändert wird, die Kräfte der Liebe in
unterschiedlichster Form am Werk. Das sollte euch Mut machen und euch
mit Freude erfüllen. Es gibt keine Veränderung hin zum Guten, die nicht
durch die Liebe und ihre unzähligen Helfer vorbereitet, begleitet,
unterstützt und durchgeführt wird. Es handelt sich dabei immer um die
eine selbstlose und bedingungslose Kraft, die alles erschaffen hat, die
alles erhält, und die alles zu sich zurückholen wird, was gefallen ist.
Dies betrifft auch diejenigen, die dabei sind, in vielen Ländern
Unruhen und Armut zu schüren, was zahlreiche Menschen dazu bewegt und
noch bewegen wird, ihre Heimatländer aufgrund der dort vorherrschenden
wirtschaftlichen und sozialen Zustände zu verlassen. Die Finsterlinge
haben damit begonnen, die Völker zu vermischen, sehr wohl wissend, daß
sie damit ein Chaos auf beiden Seiten hervorrufen werden, eine
Destabilisierung gewachsener Strukturen und eine Schwächung
althergebrachter Werte. Eine große Völkerwanderung hat ihren Anfang
genommen.
Aber
in jeder Krise steckt für den, der lernen will, auch die Chance des
inneren Reifens mit ihren zahlreichen Facetten. Wer nicht bereit ist,
die vor ihm liegende Zeit als einen Lernprozeß zu akzeptieren, der auch
ihn persönlich betrifft, der allerdings wird die kommenden Geschehnisse
auch nicht als eine Krise mit Lerncharakter erkennen können. Für ihn wird sie sich nicht als eine Situation darstellen, die mit der richtigen inneren Einstellung erfolgreich gemeistert werden kann. Er wird Mich nicht als Lotsen
an Bord lassen, der ihn sicher durch die schlimmsten Stürme führen
möchte. Er wird sehr darauf achten müssen, daß er nicht untergeht, daß
er nicht in den Strudel gerät, der viele in die Tiefe ziehen wird.
Jetzt
habe Ich euch einen Blick hinter die Kulissen werfen lassen. Nun wißt
Ihr, daß das, was sich im Sichtbaren zeigt, nur ein Zerrbild dessen ist,
was im Unsichtbaren vorbereitet und zum Teil auch schon ausgeführt
wird, und das alle Dimensionen eurer Vorstellungen sprengt. Macht aber
nicht den Fehler, jetzt in Resignation und Erstarrung zu verfallen,
indem ihr vor lauter Angst und Unruhe vergeßt, wer euch mit diesen
ernsten Worten angesprochen hat: Ich Bin es, euer Gott und Vater, der
die unendliche Liebe ist und die Allmacht verkörpert, der alle Kraft und
alle Möglichkeiten hat, alles zum Guten zu wenden und schließlich auch
zu einem guten Ende zu bringen; und der dies – fehlerfrei, wie sonst
niemand in der gesamten Schöpfung – auch tut; denn es gibt nichts, was
Meiner Liebe auf Dauer widerstehen kann!
Und
vergeßt darüber hinaus ebenfalls nicht, welch geistige Fähigkeiten Ich
in euch gelegt habe, und welch wahre Größe ihr verkörpert als Meine
Söhne und Töchter aus Meiner Herrlichkeit! Und erinnert euch daran, daß
das Band zwischen Mir und euch niemals zerschnitten werden kann; daß
euch über diese Verbindung – die inniger ist als alles, was ihr euch
vorstellen könnt – ein Schutz gewährt wird, der auch den schlimmsten
Anfeindungen standhält, so ihr bereit seid, diesen Schutz in Anspruch zu
nehmen.
Wenn
Ich in Meinen Offenbarungen vom Kampf der Finsternis gegen das Licht
spreche, so entsteht bei euch oft das Bild zweier Lager, die sich
gegenüber stehen. Das Bild ist nicht ganz korrekt, denn es handelt sich
dabei nicht um starre Fronten, die sich belauern und hin und wieder
vorpreschen. Am ehesten, wenn es denn eines Bildes bedarf, wäre zum
besseren Verständnis der Vergleich mit einem Schachspiel angebracht. So,
wie auf dem Schachbrett – sobald das Spiel begonnen hat – schon nach
kurzer Zeit die Figuren ihre Plätze verlassen haben und sich auf
gegnerischem Gebiet bewegen, so in etwa könnt ihr euch die
Auseinandersetzung zwischen Gut und Böse vorstellen. Der eine macht
einen Zug, der andere überlegt einen Gegenzug und führt ihn durch. So
wogt die Schlacht hin und her, und auf den ersten Blick – vor allem für
den Ungeübten – scheint manchmal Schwarz im Vorteil zu sein. Dabei steht
der Ausgang des Spiels schon längst fest: Weiß hatte den ersten Zug,
Weiß spielt fehlerfrei, Weiß wird gewinnen!
Auf
das Schöpfungsgeschehen insgesamt und auf euer Weltgeschehen übertragen
bedeutet das: Die Finsternis wird – muß – diesen Kampf verlieren. Dafür
sorgen Meine geistigen Gesetzmäßigkeiten, die unbestechlich überall und
immer wirken, und denen sich keiner entziehen kann. Während die
Gegenseite mit den Mitteln der List, der Lüge, des Betrugs und der
Verführung arbeitet und den freien Willen nicht achtet, geht
die Liebe – unter Beachtung der Freiheit ihrer Kinder – anders vor: Sie
klärt auf, sie spricht die Sehnsucht an, sie macht Mut, stärkt, gibt
Schutz und verschenkt sich.
Wer
nun glaubt, mit diesen „sanften Methoden“ könnte die Liebe, das Licht,
niemals gegen das Böse, das Dunkel, gewinnen, der irrt. Er vergißt eine –
die – entscheidende Tatsache: Wer gegen das Gebot der Liebe
handelt, stellt sich damit automatisch unter das Gesetz von Ursache und
Wirkung. Das heißt, er wird solange mit den Folgen seines
ungesetzmäßigen Tuns konfrontiert, bis er zur Erkenntnis und Besinnung
kommt. Er erlebt selbst die Hölle, die er anderen bereitet hat.
Und
es gibt einen zweiten Grund für die Überlegenheit der Liebe: Die
Schwingungspotentiale beider Seiten könnten nicht unterschiedlicher
sein. Auf der einen Seite höchstes, reinstes Bewußtsein, das alles
durchschaut und alles weiß, auf der anderen Seite zwar eine hohe
Intelligenz, eine ausgeklügelte Raffinesse, aber eben ein
eingeschränktes Bewußtsein. Das hat schon lange nicht mehr den
Überblick, so daß es die Pläne und Vorgehensweise des Lichtes nicht
erfassen, ja nicht einmal erahnen kann, während umgekehrt die Vorhaben
der Finsternis für alle, die aus dem Licht sind, wie ein offenes Buch
sind.
Es
ist für euch unvorstellbar, auf welche Weise Meine Gerechtigkeit
sicherstellt, daß auf jeden Menschen ausschließlich das zukommt, was
für ihn bestimmt ist. Dafür gibt es jedoch eine Erklärung, die, auch
wenn sie eine starke Vereinfachung darstellt, euch das Prinzip
näherbringen kann:
Die
Seele des Menschen, die nach dem sogenannten Tod in die jenseitigen
Bereiche geht, ist der Träger all dessen, was der Mensch in seinem
Leben gedacht, gesagt und getan hat. Hier hinein schreibt er selbst sein
Schicksal. Hier hinein gibt er ohne Unterlaß Gut und Böse und formt
somit seine Seele selbst. Ihr lichter oder weniger lichter Zustand, ihre
hohe oder weniger hohe Schwingung bestimmen, was auf den Menschen
zukommt. Hier wirkt, absolut präzise, das Gesetz der Anziehung. Was
nicht für ihn bestimmt ist, wird ihn nicht erreichen. Was aber dazu da
ist, ihn etwas zu lehren oder ihn etwas wiedergutmachen oder abtragen
zu lassen, das kommt auf ihn zu! In vollem Umfang oder abgemildert, je
nachdem, inwieweit er in der Erkenntnis seiner Schuld bereits
„umgekehrt“ ist.
Ich
komme bewußt in Meinen Offenbarungen immer wieder auf dieses Thema zu
sprechen, weil Ich das Bewußtsein Meiner Menschenkinder für diese
Tatsache mehr noch als bisher sensibilisieren möchte: Alles liegt in
euch selbst, euer Tun und Lassen, eure Vergangenheit und euer künftiges
Schicksal! Aber hier findet ihr auch den Schlüssel für eine Veränderung,
für Meine Handreichung, für Meinen Schutz. Hier ist das „rote Telefon“
installiert, das euch in Bruchteilen von Sekunden mit Mir verbindet.
Hier liegt die Lösung für jedes Problem – für jedes persönliche Problem,
aber auch für alle Probleme der Welt. Denn die „Welt“ ist ja nichts
anderes als die Summe ihrer Bewohner. Die Welt ist das, was
Meine Kinder aus ihr gemacht haben: entweder aufgrund der Beeinflussung
durch die Dunkelheit oder aufgrund ihrer Entscheidung für das Licht.
Das,
was eure Seele als Schatten trägt, nennt ihr Seelenschuld oder auch
Karma. Wie dieses Karma euer Leben prägt, habe Ich euch nahegebracht.
Neben einem persönlichen Karma gibt es auch das Gruppenkarma, das auf
Gemeinschaften – auch Religionsgemeinschaften – oder Völkern liegt.
Nicht immer sind Entscheidungen gegen das Gesetz der Liebe rein
persönlich geprägt. Schon allein die Zugehörigkeit zu einem Volk oder
einer Volksgruppe kann den einzelnen in diese Gemeinschaft einbinden,
deren Tun und Vorgehen er dann mitträgt. Nicht selten sind es auch
Belastungen aus Vorleben, die die Seele wieder dorthin ziehen, wo sie
zuvor in der Gemeinschaft gegen göttliches Gesetz verstoßen hat. Eine
solche Gruppenbelastung kann über viele Jahrhunderte und länger
bestehen, je nachdem, ob es zur Einsicht, zur Friedensbereitschaft und
Versöhnung kommt oder nicht.
Und
ganz ähnlich, wie es durch die Gegensatzkräfte zur Einflußnahme beim
einzelnen kommt, ist auch die Vorgehensweise, wenn ganze Völker nicht
zur Ruhe kommen. Das, was noch in den Seelen an Ungesetzmäßigem
schwingt, wird über das Ego, über berechtigte und unberechtigte
Anspruchs- und Erwartungshaltungen angestoßen. Die Emotionen werden
angestachelt, bis sie sich hochschaukeln. Oftmals werden durch die
Gegensatzkräfte äußere Bedingungen geschaffen, die die Menschen, die
nicht selten ums Überleben und um ihre Freiheit kämpfen, dazu bringen,
sich zu wehren oder zu flüchten. Ist einmal etwas in Bewegung geraten,
ist es ein Leichtes, den Schwung aufrechtzuerhalten oder zu verstärken.
Das ist das, was ihr im Moment erlebt. Das ist das, was beabsichtigt
ist: Bei der einen Seite Armut und Unzufriedenheit hervorzurufen, um
dann bei der anderen Seite, die uneins, unvorbereitet und überfordert
ist, Zwietracht und Unstimmigkeit zu säen und zu fördern.
Das
Kalkül wird dann aufgehen, wenn eure westlichen Länder es nicht
schaffen, mit einer Stimme zu sprechen; wenn sie es nicht schaffen, sich
auf ihre christlichen Werte zu besinnen, und wenn sie – bei aller
gebotenen Nächstenliebe – ihre Wachsamkeit vernachlässigen. Wachsamkeit,
Klarheit, die Gabe, die Motive des Nächsten zu durchschauen und ein
daraus resultierendes Handeln in göttlicher Ordnung sind nicht erlernbar
wie eine Sprache oder ein Handwerk. Es sind Aspekte eines offenen und
durch die Tat der Liebe geprägten Bewußtseins; es sind die Früchte eines
wahrhaft christlichen Bewußtseins und nicht eines Bewußtseins, das sich
durch seinen Namen lediglich einen christlichen Anstrich gibt, in
Wirklichkeit aber ebensowenig die Zusammenhänge erkennt wie alle
anderen.
Das
Bild des Schachspiels soll euch eine Hilfe sein, damit ihr euch besser
hineinfühlen könnt in das, was geplant ist, was vorbereitet wurde und
nun dabei ist, in die Tat umgesetzt zu werden. Übertragen auf die
Schöpfung seht ihr ein ununterbrochenes Aufeinanderprallen und
Ineinandergreifen zweier Kräfte, von denen die dunkle Kraft seit Beginn
des Falls darum bemüht ist, ihr Lager durch die Vereinnahmung von
Menschen und Seelen zu vergrößern, weil sie sich nur dadurch ihre
Energie sichern kann. Es ist eine beständige Folge von Aktionen und
Reaktionen, vergleichbar einem Gefecht, bei dem jede Seite versucht,
ihre Position auszubauen und zu festigen.
Da
der Austragungsort eure Erde ist, werden zwangsläufig Menschen
gebraucht, die sich, bewußt oder unbewußt – weil ihr Inneres entweder
auf die Schwingung der Liebe oder die des Verführers ausgerichtet ist –
als „Rekruten“ einsetzen lassen. Der Rest, die schweigende Mehrheit,
sind Mitläufer, die sich über kurz oder lang vor die Wahl gestellt
sehen, ihre Entscheidung zu treffen.
Wenn ihr Mein Wort verinnerlicht, werdet ihr Meinen und euren Gegner
nicht mehr unterschätzen. Ihr werdet lernen, mit den inneren Augen zu
schauen und mit den inneren Ohren zu hören. Dabei wird euch manches zur
Erkenntnis gelangen, das euch im ersten Moment erschrecken oder erzürnen
könnte. Es geht aber nicht darum, menschlich-emotional zu reagieren,
sondern zwar den momentanen Feind und seine Absichten zu erkennen, in
ihm aber trotz allem den Bruder und die Schwester zu sehen, auch wenn
euch dies zu Anfang nicht immer ganz leichtfallen wird. Wenn ihr zu Mir
Zuflucht nehmt und Meine Hilfe erbittet, so werde Ich euer Bemühen
unterstützen; denn die richtig verstandene Feindesliebe ist, wie ihr
sagen würdet, eine „hohe Kunst“.*)
Mit
Hilfe der Herzenslogik, die Ich euch lehre, müßte es euch möglich sein,
einen als richtig erkannten Gedanken weiterzuverfolgen und die
Einsichten, die Ich euch in dieser Offenbarung über das Vorgehen der
Gegenseite bereits vermittelt habe, durch eigenes Nachdenken zu
vertiefen. Versetzt euch dabei für einen Moment, von Mir geschützt, in
die Lage eures Angreifers. Würdet ihr es dabei belassen, die westlichen
Staaten lediglich mit armen und ärmsten Flüchtlingen zu überhäufen –
auch wenn allein dies die Ländern schon in Konflikte und hier und da an
den Rand des momentan Machbaren bringt? Würdet ihr die Gelegenheit
nicht nützen, mit dem Strom der Notleidenden auch gleichzeitig eine
möglichst große Anzahl eurer Vasallen unerkannt einzuschleusen, die
sich darum bemühen, eure unlauteren Absichten in die Tat umzusetzen?
Die in ideologischen und gesellschaftlichen Bereichen, also von innen
heraus, eure äußeren Bestrebungen zur Erzeugung von Unfrieden,
Unsicherheit und Chaos mit dem Ziel von Widerstand und Aufruhr fördern?
Wenn
ihr euch diese Möglichkeit entgehen lassen würdet, dann wäret ihr ein
schlechter Feldherr. Und das sind die Herrscher der Gegenseite nicht!
Aber daß die allermeisten Menschen aufgrund ihrer Interessenlosigkeit
und ihrer täglichen Ablenkungen nicht einmal im Traum daran denken, ist
der Beleg dafür, daß die Dunkelheit mit ihrem Potential und ihren
Vorhaben unterschätzt oder, was in der Regel der Fall ist, gar nicht
erkannt wird. Geht also davon aus, daß alles, was machbar ist,
umgesetzt und mit allen Mitteln durchgesetzt wird.
Dies
stellt euch vor das Problem, einerseits euren Hilfe suchenden Brüdern
und Schwestern eure Unterstützung gewähren zu müssen, andererseits euch
im Rahmen göttlicher Gesetze davor schützen zu müssen, nicht selbst zum
Opfer der Kräfte zu werden, die die große Hilfsbereitschaft für ihre
eigenen, auf Unterwanderung und Einflußnahme gerichteten Zwecke nutzen;
die sowohl im Äußeren als auch im Inneren ihre, euch verborgenen Ziele
anzusteuern und umzusetzen versuchen.
Zurück
zu unserem Schachspiel. Weiß hat ebenso wie Schwarz seine Strategie.
Weiß wird nicht tatenlos zuschauen, wenn Schwarz seine Figuren zieht.
Weiß schickt seine Kämpfer ins Gefecht. Im übertragenen Sinne
sind es diejenigen Männer und Frauen, die die Lehre Jesu – die Lehre der
Gottes- und Nächstenliebe – kennen, sich zu ihr bekennen, und die nun
gerüstet sein sollten, mit ihren Waffen dem Fürst der Dunkelheit und
seinem Gefolge gegenüberzutreten. Die Waffen könnten nicht
unterschiedlicher sein. Ich habe sie euch schon beschrieben: auf der
einen Seite List, Lüge, Betrug und Verführung, auf der anderen Seite –
die Liebe. Sonst nichts. Doch dies reicht aus, wenn es denn die gelebte Liebe ist, die ihrem göttlichen Vorbild der Selbstlosigkeit und Bedingungslosigkeit nacheifert!
Die
Lehre, die Ich Meinen Menschenkindern brachte, war so einfach zu
verstehen, wie sonst nichts auf der Welt. Weil aber schon nach kurzer
Zeit die Saat der Finsternis aufging, wurde aus einer Lehre der Liebe
eine Lehre mit Verboten, Strafandrohungen, Handlungsanweisungen,
Äußerlichkeiten und mehr, die nur noch den Schein des Christseins trug,
aber nicht mehr wirklich lebte, weil sie innen hohl war. Eine schöne
Verpackung entstand, reich verziert, mit Lobpreisung und Huldigung
Meines Namens, mit Ehrbezeigungen und Beschreibungen Meiner
Herrlichkeit. Das Herzstück Meiner Lehre, der Inhalt der Verpackung –
nämlich das Bemühen, die Liebe im Alltag umzusetzen – ging völlig unter.
Dafür preisen schöne Worte Meine Werke und erzählen reich geschmückte
Bauten von Meiner Größe. Damit glaubte und glaubt man, weil man es nicht
mehr besser wußte oder wissen wollte, von Mir zu künden.
Ich aber sage euch: Kündet von Meiner Liebe!
Dieses
Mein Wort ist in mehrfacher Hinsicht für eure aktuelle Situation und
für das, was kommen wird, von Bedeutung, weil es euch sowohl auf ein
richtiges Verhalten gegenüber den wirklich Hilfsbedürftigen hinweist
als auch auf den gesetzmäßigen Umgang mit denen, die, doppelzüngig und
mit unehrlichen Absichten, im Gefolge der Flüchtlinge kommen. Und das
euch darüber hinaus Richtlinie sein will, wie ihr durch die kommende
Zeit geführt werden könnt, wenn ihr Mich als euren Führer annehmt; und
wenn ihr euch – im Gegensatz zu denen, die von den Verängstigten und
Fliehenden als „Schleuser“ bezahlt werden – einer Macht anvertraut, nämlich Meiner,
die euch weder in die Irre führt noch euch verläßt, sondern die einzig
und allein euer seelisches und leibliches Wohl im Auge hat.
Ihr
wißt, daß es Mir in erster Linie darum geht, daß eure Seele keinen
Schaden leidet, daß sie durch Erfahrungen gestärkt und so leichter und
lichter wird. Was aber nicht bedeutet, daß der Körper unbeachtet
bleiben soll. Er ist das Fahrzeug der Seele, und es ist des Menschen
Aufgabe, ihn mit allen Möglichkeiten, die er hat, gesund zu erhalten.
Mein Bestreben ist, ein jedes Meiner Kinder so weit wie möglich auch vor
äußeren Unbillen zu bewahren. Ob dies gelingt, hängt zum einen davon
ab, was an Seelenbelastungen noch vorhanden ist, zum anderen aber auch
von dem Umfeld, in dem der einzelne lebt und den Umständen, denen er
ausgesetzt ist.
So
mancher stellt sich vor, eine Bitte um Schutz oder ein Bemühen um ein
Leben entsprechend Meinen Gesetzen sei ein Garant dafür, daß ihm nichts
in seinem Leben passieren kann. So ist es nicht. Ich werde aber an
dieser Stelle nicht näher darauf eingehen, weil Ich diesen Punkt schon
des öfteren erläutert habe. Haltet euch vor Augen, was Ich euch über
das Gruppenkarma gesagt habe, und was Ich mit folgendem Bild
verdeutlichen will:
Wenn
in eurem Land Krieg herrscht mit den üblichen Folge- und
Mangelerscheinungen, so bedeutet eine Hingabe an Mich nicht, daß der
Krieg lediglich „um euch herum stattfindet“, ihr also nichts davon
bemerkt und so weiterleben könnt wie zuvor. Es heißt auch nicht, daß,
wenn euer Landstrich von einer Überschwemmungskatastrophe heimgesucht
wird, euer Grundstück als einziges trocken bleibt. Auch nicht, daß große
und größte wirtschaftliche Schwierigkeiten euch euer Hab und Gut
unbeschadet belassen. Auch nicht, daß ihr von einem schweren Sturm auf
See nichts bemerkt, weil ihr als einzige einen windstillen Ort in
aufgewühltem Wasser gefunden habt.
In
solchen Fällen sind viele Menschen in ein gleiches Schicksal
eingebunden, aus dem sie sich nicht dadurch „herausstehlen“ können, daß
sie Mich anrufen oder Mir versprechen, künftig Meinen Gesetzen zu
folgen. Aber, wenn ihr Wunsch, sich Mein Leben als Jesus von Nazareth
zum Vorbild zu nehmen, von der Liebe zu Mir und ihrem Nächsten getragen
ist und von Herzen kommt, so werde Ich die Führung in ihrem Leben
übernehmen. Damit rufen sie Mich als ihren Lotsen an Bord ihres
Lebensschiffes. Dann Bin Ich es, der – wie Ich es euch schon des öfteren
sagte – die Weichen stellt. Und je bedingungsloser euer Ja ist, um so
mehr ist es Mir und Meinen zahlreichen Engeln, die eure geistigen Führer
sind, möglich, euer Schicksal zu lenken. Dann wird vieles schon im
Vorfeld abgeschwächt, was ansonsten unangenehme Folgen gehabt hätte.
Ihr
könnt viel dazu beitragen, Meine Hilfe in eurem Leben für euch
erfahrbar zu machen, indem ihr nämlich die Liebe, um die ihr Mich
bittet, in gleichem Maße eurem Nächsten angedeihen laßt. Die kommende
Zeit bietet mehr als genug Gelegenheiten dazu. Hier wird die Praxis
dessen deutlich, was Ich mit dem Bild des Schachspiels ausdrückte:
Die
Gegensatzkräfte leiten eine Großoffensive ein, und Ich gehe daraufhin –
nachdem von Meiner Seite aus schon viele Vorbereitungen getroffen
wurden – mit Meinen Getreuen mitten in dieses Geschehen hinein. So
verschaffe Ich in all dem Durcheinander allen willigen Menschen die
Möglichkeit, durch ganz konkretes Handeln einen großen seelischen
Fortschritt zu erzielen, indem sie die Chancen wahrnehmen, die ihnen
die von der Dunkelheit eingeleitete Offensive bietet. Für sie wird es
eine Krise sein, die sie – im rechten Geist betrachtet und entsprechend
richtig gehandelt – ein gutes Stück voranbringt; die ihnen eine
Gelegenheit bietet, Mitgefühl und die Bereitschaft zur Hilfe in einem
Maße zu praktizieren, das ohne die herbeigeführten äußeren Umstände so
nie hätte erlernt werden können.
Meine
Söhne und Töchter, habt Mut! Erinnert euch eurer inneren Größe!
Erinnert euch der Kraft, die Ich in euch gelegt habe, und – so ihr es in
Freiheit wollt – tretet an Meine Seite und kündet von Meiner Liebe
durch eure Tat, durch euer Leben ... Amen

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