Johannes 16:12 und 25)
"Ich hätte euch noch vieles zu sagen, doch das würde euch jetzt überfordern.
13 Aber wenn der Helfer kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch anleiten, in der vollen Wahrheit zu leben.3
Was er euch sagen wird, hat er nicht von sich selbst, sondern er wird
euch nur sagen, was er hört. Er wird euch jeweils vorbereiten auf das,
was auf euch zukommt.
25 »Ich
habe euch dies alles in Andeutungen gesagt, die euch rätselhaft
erscheinen müssen. Die Stunde kommt, dass ich nicht mehr in Rätseln zu
euch rede, sondern offen und unverhüllt zu euch über den Vater spreche.
Das Buch Joael, Kap. 3
1 Danach
aber wird es geschehen, dass ich meinen Geist ausgießen über alles
Fleisch ... Eure Söhne und Töchter werden Propheten sein, eure Alten
werden Träume haben und eure jungen Männer haben Visionen.
2 Auch über Knechte und Mägde werde ich meinen Geist ausgießen in jenen Tagen ... (Damit sind die Tage der Endzeit gemeint in den wir bereits leben).
Bertha Dudde, Offenbarung Nr. 1030, erhalten durch das Innere Wort am 30.07.1939
Kindliches Verhältnis .... Formgebet .... Sprache des Herzens ....
Wer sich berufen fühlt, dem Herrn zu dienen, und Seine Gnade
unaufhörlich erbittet, dem nahet Sich der Herr in jeder Weise, denn er
bezeuget seinen Willen zum Wirken für Gott und ziehet sonach durch den
Willen auch die Liebe Gottes heran. Und im Gebet um Kraft bekennet er
seine Schwäche vor dem Herrn, und das Verhältnis von ihm zu Gott ist das
eines Kindes .... und mehr verlangt der Vater im Himmel nicht. Nicht
einen einzigen Moment in seinem Erdenleben betrachtet sich ein solches
Kind überheblichen Geistes. Es ist demütigen und liebenden Herzens dem
Vater im Himmel dankbar für jede Gnadenzuwendung und bleibt sonach ein
rechtes Kind vor Gott, Der es schützet vor jeglichem geistigen Rückgang
.... Denn wer einmal dieses rechte Verhältnis zu Ihm eingegangen ist,
kann sich nicht mehr verirren, d.h. geistig überheblich dem Vater im
Himmel gegenüber sein. Denn durch sein demütiges Flehen um Gottes Gnade
gelanget er zur Weisheit, und alle Weisheit läßt ihn die Größe des
Vaters im Himmel immer mehr erkennen und machet ihn stets demütiger und
liebeverlangender. Und darum hat alles geistige Wissen, alles
Höher-Entwickeln und Erreichen des Vollkommenheitszustandes immer das
kindliche Verhältnis des Menschen zum Vater als Voraussetzung, und das
Gebet im Geist und in der Wahrheit ist wiederum das sichtbare Zeichen
dessen, daß das Erdenkind dieses Verhältnis zum Vater eingegangen ist.
Doch der Formgebete achtet der Herr nicht, denn es töten diese jegliches
Empfinden der Liebe .... Es kann nicht im Geist und in der Wahrheit
beten, der sich dazu vorgeschriebener Worte bedient, die nicht aus
tiefstem Herzen kommen, denn sie geben nicht das eigene Denken, sondern
fremdes Denken wieder .... Es soll der Mensch in innigster Verbundenheit
mit dem Vater sich Diesem gegenüber so äußern, wie seines Herzens
Empfinden ist, er soll den Vater wahrhaft als Vater betrachten und zu
Ihm kommen mit allen seinen kleinen Sorgen und Anliegen, und ebendiese
innige Fühlungnahme (mit dem Vater) wird wahre Andacht auslösen, und es
wird ein solches Gebet nicht bloße Form sein .... Denn dazu gab Gott den
Menschen den Verstand, daß sie selbst tätig sein sollen und ihren Geist
zur Höhe senden. So sich der Mensch einer Form bedienet, spricht nicht
sein Herz zum Vater, sondern er erfüllet wieder nur eine ihm auferlegte
Pflicht, und (es = d. Hg.) kann dieses Gebet vor Gott nicht den rechten
Wert haben, will doch der Vater als Vater angerufen werden und die
Stimme Seines Kindes vernehmen in kindlichster Art .... einfach, innig
und vollvertrauend zur Liebe und Allmacht Dessen, Dem das Gebet gilt
.... Amen

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