25 »Ich habe euch dies alles in Andeutungen gesagt, die euch rätselhaft erscheinen müssen. Die Stunde kommt, dass ich nicht mehr in Rätseln zu euch rede, sondern offen und unverhüllt zu euch über den Vater spreche.
Das Buch Joael, Kap. 3
1 Danach
aber wird es geschehen, dass ich meinen Geist ausgießen über alles
Fleisch ... Eure Söhne und Töchter werden Propheten sein, eure Alten
werden Träume haben und eure jungen Männer haben Visionen.
2 Auch über Knechte und Mägde werde ich meinen Geist ausgießen in jenen Tagen ... (Damit sind die Tage der Endzeit gemeint in den wir bereits leben).
Göttliche Offenbarung erhalten durch das Innere Wort am
21 Januar 2016.
Aus Liebe zu Gott
Göttliche Offenbarung:
Meine
geliebten Söhne und Töchter, ein ernstes Wort eures himmlischen Vaters
erwartet euch, das diejenigen erfreuen wird, die bereit sind, die vielen
Chancen des Lernens und des Reifens zu erkennen und wahrzunehmen, die
ihnen ihr Alltag bietet und in naher Zukunft verstärkt bieten wird. Ihre
Herzen sind offen und aufnahmebereit, weil sich ihnen der Sinn ihrer
Inkarnation immer mehr erschließt, und Ich sie immer näher an die
Aufgaben heranführen kann, die sie im Einklang mit Meinem göttlichen
Gesetz und getragen von Meiner Liebe übernommen haben. Sie haben darauf
gewartet, Schritte des inneren Wachsens zu tun, und sie ahnen oder
spüren bereits, daß die kommende Zeit ihnen reichlich Gelegenheit geben
wird, ihrem Ziel – nämlich die Liebe in sich mehr und mehr zu entwickeln
– näherzukommen.
Sie
freuen sich nicht zuletzt auch darüber, daß sich für sie die Zeit der
Unwissenheit und des dauernden Fragens, ohne daß sie die richtigen
Antworten bekommen, ihrem Ende zuneigt. Für viele gehört die Zeit des
inneren Gebundenseins, der Unsicherheit und Zweifel ohnehin schon der
Vergangenheit an, weil sie die Verfälschung Meiner einfachen Liebelehre,
die Ich den Menschen als Jesus von Nazareth brachte, erkannt haben.
Andere
werden Mein Wort an die Seite legen, um sich – ohne groß nachzudenken –
weiterhin dem zu widmen, was ihnen der Alltag vorsetzt und der
Zeitgeist diktiert. Ebenso werden denjenigen Meine Worte nicht gefallen,
die sie nicht wahrhaben wollen, weil die Wahrheit, die in ihnen zum
Ausdruck kommt, sie mit der Verdrehung Meiner Lehre konfrontiert; einer
Verdrehung, Veränderung und Vernebelung, die schon bald, nachdem sich
das Urchristentum gebildet hatte, begann und seitdem, trotz besseren
Wissens, nicht korrigiert wurde. Sie werden Meine Worte als streng,
ungerecht und unangemessen betrachten und sie als Hirngespinste von sich
weisen.
Doch
auch ihnen gehört Meine ganze Liebe. Auch ihnen werde Ich als der gute
Hirte geduldig nachgehen, und Ich werde sie heimführen, sobald sie dazu
bereit sind.
In
dieser, eurer Zeit drängen viele Seelen aus unterschiedlichen Gründen
zur Inkarnation: Die einen, weil sie spüren, daß es immer schwerer
werden wird, auf einer Erde, die aus ihrer Sicht keine idealen
Bedingungen mehr bietet, „ins Fleisch“ zu gehen; die anderen – die aus
tiefen und tiefsten Astralbereichen kommen – deshalb, weil sie aus
niederen Beweggründen daran teilnehmen wollen, das Chaos, die Gewalt
und das Durcheinander zu fördern; und schließlich ein hoher Anteil von
geläuterten Seelen und reinen Geistwesen, die aus den Himmeln kommen,
die sich an die Seite des Lichtes stellen, um in dem Kampf, den die
Finsternis mit all den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln führt, das
Positive zu bestärken und dabei mit gutem Beispiel voranzugehen. Und
gerade ihr Wirken trägt in hohem Maße dazu bei, daß es bislang noch
nicht schlimmer geworden ist, als es ohne ihr Tun und ohne Meine
Barmherzigkeit wäre.
Durch
die nächstenliebende Hilfe dort, wo diese dringend benötigt wird und
vieles Leid lindert, durch das Verzögern von katastrophalen Umständen,
die Meine gnädige Hand in so mancher Situation gemildert hat, und durch
einen Alltag, der vielen Menschen, die finanziell abgesichert sind,
immer noch eine heile Welt vorgaukelt, entsteht bei denen, die nur auf
die Oberfläche schauen, allzu schnell der Eindruck, daß alles gar nicht
so schlimm ist.
Aber
das täuscht. Schließt nicht aus der Tatsache, daß es den meisten von
euch gut geht, und ihr weltweit trotz aller Bedrängnis auch und immer
noch Positives seht und erlebt, daß es vielleicht eine Umkehr gegeben
hat, daß das über Jahrhunderte und Jahrtausende aufgebaute Karma dabei
ist, sich aufzulösen, und sich schlußendlich doch noch und schon bald
alles zum Guten wenden wird. Ihr würdet einer groben Täuschung
unterliegen, euch vielleicht noch eine Weile in Sicherheit wiegen, aber
wahrlich, Ich sage euch: Es ist eine Scheinsicherheit, in die sich all
jene flüchten, die nicht den Mut haben, der Realität ins Auge zu
schauen; und das nicht selten deshalb, weil sie Mich nicht kennen, weil
sie keine innige Beziehung zu Mir aufgebaut haben, und sie ohne ihre
Scheinwelt, ihre Oberflächlichkeit und ihre Ablenkungen in eine innere
Leere voller Ängste fallen würden.
Wer
Mein Offenbarungswort kennt, das Ich seit vielen Jahrzehnten verstärkt
in die Welt einfließen lasse, der wird bemerkt haben, daß Ich manches
wiederhole und es euch dabei oftmals aus einer anderen Perspektive
betrachten lasse. Dies zu tun ist unumgänglich, weil nicht alles
Gelesene und Gehörte gleich so nachhaltigen Eingang in euer Verstehen
findet, daß es sich dort fest verankert und als Grundlage für ein neues,
ein anderes Verhalten dienen kann. So greife Ich auch diesmal auf etwas
zurück, das schon wiederholt Thema in Meinen Offenbarungen war, damit
ihr Zusammenhänge erkennt und daraus die nötigen Schlußfolgerungen und,
so ihr wollt, auch Konsequenzen ziehen könnt; wobei euer freier Wille,
lediglich zu lesen oder zu hören, etwas zu verändern oder auch Mein Wort
abzulehnen, unangetastet bleibt.
Jedes
Geschehen, sei es in den reinen Himmeln, den außerhimmlischen,
feinstofflichen Bereichen oder in den materiellen Welten, trägt in sich
unzählige Facetten. Nichts entsteht „einfach so“, nichts geschieht
„einfach so“. Alles hat, wie ihr sagen würdet, seine Vorgeschichte. Auf
die Materie bezogen, in der Raum und Zeit wirken, könnt ihr auch sagen: Alles hat eine Vergangenheit und eine ebenso vor ihm liegende Zukunft.
Ich
habe auf diese Tatsache, die aus Unwissenheit oder aus anderen,
naheliegenden Gründen – auf die Ich noch zu sprechen komme – gerne
übersehen, nicht beachtet und bedacht oder abgestritten wird, immer
wieder hingewiesen, wenn Ich davon sprach, daß alles Evolution ist.
Alles, ohne Ausnahme. Das aber bedeutet, daß eines auf dem anderen
aufbaut, daß nach und nach etwas entsteht, daß sich eine Form – sei es
ein Geschehen, ein Schicksal, eine Konstellation, was auch immer –
bildet, die alles in sich trägt, was zu ihrem Zustandekommen beigetragen
hat, und zwar an Negativem und Positivem. Das Negative, womit Ich alles
bezeichne, was sich nicht im Gesetz Meiner Liebe bewegt, verstärkt das
vorhandene Gegensätzliche, das Positive wandelt es um und löst es auf.
Das
Prinzip, daß alles aufeinander aufbaut, gilt in der gesamten Schöpfung.
Auf der Materie kommt hinzu, daß es erweitert ist um das Gesetz von
Ursache und Wirkung, das es in den Himmeln nicht gibt, weil ein Leben im
göttlichen Bewußtsein keine negativen Ursachen hervorbringt.
Was
immer ihr also erlebt, womit auch immer ihr konfrontiert werdet – und
das macht euch eure Zeit jetzt schon klar, und die kommenden Jahre und
Jahrzehnte werden es überdeutlich zeigen – ist die Ernte einer Saat, die
vornehmlich in den vergangenen Jahrhunderten gelegt wurde. Seit vielen
Jahren war für diejenigen, die bereit waren hinzuschauen, zu erkennen,
daß die ersten Keime sprießen.
Inzwischen
ist die Saat dabei, mehr und mehr aufzugehen, und eine Ernte wird
sichtbar, die viele Menschen erschreckt, vor der sie sich ängstigen, der
sie hilflos gegenüberstehen, ohne daß sie eine Erklärung dafür haben,
was da auf einmal geschieht, wie diese Lawine entstanden ist, und wer
sie losgetreten hat. Sie fürchten sich, meist noch unbewußt, davor, daß
der Strudel sie mitreißen wird; sie spüren den schwankenden Boden, auf
dem sie stehen. So mancher glaubt, sein Heil in einer äußeren Sicherheit
suchen und finden zu können. Er irrt. Die Mehrzahl aber glaubt den
Zeichen der Zeit nicht, möchte ihnen nicht glauben und verdrängt daher,
was anzuschauen und zu korrigieren wäre. Sie unternimmt den Versuch, der
mißlingen wird, durch Ablenkungen jeglicher Art ein Aufwachen aus ihrem
geistigen Schlaf zu verhindern.
Wie
sähe das Verhalten der heutigen Menschheit aus, wenn sie wüßte – und
wenn sie es, weil sie es wüßte, verinnerlicht hätte –, daß jedes
Geschehen einer Kette gleicht, die oftmals aus einer Unzahl von
Einzelgliedern besteht, alle fein säuberlich aneinandergereiht und
miteinander verbunden? Daß auch ihr eigenes Leben, ihr eigenes Wohl oder
Wehe, diesem Prinzip unterworfen ist? Und daß sie mitnichten einem sich
drohend aufbauenden Schicksal hilflos ausgesetzt ist, sondern sehr wohl
über ein inneres Instrumentarium – nämlich Meine Liebekraft im Menschen – verfügt,
das in der Lage ist, vieles abzuwenden? Und daß, wäre dieses
Instrumentarium beizeiten eingesetzt worden, es gar nicht so weit hätte
kommen müssen?
Die
Zusammenhänge, die Ich euch mit Meinen Worten ins Gedächtnis gerufen
habe, sind nicht s o neu, als daß man darauf verweisen könnte,
sie bisher nicht gekannt zu haben. Sie stehen sogar in eurer Schrift,
und eure Theologen lehren sie, indem sie verkünden: Was der Mensch sät,
das wird er ernten. Wobei dieses Wort, weil eure Kirchenlehre
wiederholte Erdenleben nicht vorsieht, ausschließlich so ausgelegt wird,
daß der Mensch nach seinem Tod das ernten wird, was er zu Lebzeiten
gesät hat; was nicht falsch ist, aber nur die halbe Wahrheit darstellt.
Schon allein dadurch ist der unrichtige Eindruck entstanden, das jetzige
Dasein mit seinen Höhen und Tiefen wäre von diesem Gesetz nicht
betroffen, sondern nur das künftige Dasein im irgendwie gearteten
Jenseits. Um wieviel treffender wäre die Bedeutung dieses Wortes, wenn
ihr eine kleine Satzumstellung vornehmen würdet: Der Mensch erntet das, was er gesät hat! Und er bringt in sein neues Leben, in seine neue Inkarnation, die Ernte seiner vorherigen Lebens-Saat ein. Auf alle Menschen übertragen: Die Menschheit erntet das, was sie gesät hat!
Die
innere und äußere Misere, in der ihr euch befindet, und die euch zu
erdrücken droht, lediglich als ein „Problem“ zu bezeichnen, wäre eine
maßlose Untertreibung. Ich habe in einigen Meiner Offenbarungen der
letzten Monate davon gesprochen, daß der Endkampf begonnen hat und
schwere Zeiten bevorstehen. Ich habe dies mit der nötigen Klarheit
gesagt und werde es auch künftig so halten, auch wenn diese Deutlichkeit
einigen unangenehm ist, die Mich lieber und ausschließlich als die
Liebe und Barmherzigkeit sehen möchten, wobei sie vergessen, daß auch
der Ernst eine göttliche Eigenschaft ist. Direktheit ist oft nicht
unbedingt ihre Sache, ebensowenig, daß ich dort, wo es nötig ist, den
Finger in die Wunde lege, um auf diese Weise zur Erkenntnis und Einsicht
zu verhelfen, um zu retten, was gerettet werden möchte.
Um
in einer verfahrenen Situation eine Lösung zu finden – egal um welche
Schwierigkeit oder Widrigkeit es sich handelt –, ist es unumgänglich,
die Ursache zu kennen. Ist diese nicht sogleich offensichtlich, bedarf
es unter Umständen einiger tiefschürfender Überlegungen und eines
ehrlichen Suchens, um auf den Grund des Übels zu stoßen. Die
Herzenslogik, die Ich euch lehre, kann euch dabei ein große Hilfe sein.
Wo
also liegen die Ursachen, die der Grund dafür sind, daß die
Zusammenhänge zwischen eurer Weltenlage und dem Verhalten der Menschen
in den letzten rund zweitausend Jahren – besonders derjenigen, die sich
christlich nennen und sich damit als Meine Nachfolger ausgeben – nicht
erkannt werden? Wer trägt die Verantwortung dafür, daß das Gesetz von
Saat und Ernte, außer dem Worte nach, nicht bekannt ist und daher auch
nicht in seinem vollen Umfang erkannt und verstanden wird?
Wenn Ich jetzt die Theologen anspreche, so mache Ich – wie schon so oft – in aller Liebe deutlich, daß Ich damit nicht
diejenigen meine, die als ehrlich bemühte Seelsorger ihre Arbeit
selbstlos tun und damit nach besten Kräften der Aufgabe nachkommen, für
die sie sich vor ihrer Inkarnation entschieden haben. An sie sind Meine
Worte nicht gerichtet, obwohl auch sie eine Lehre vertreten, die Meiner
Lehre als Jesus von Nazareth nicht entspricht. Sie tun dies oftmals mit
Zweifeln und einem schlechten Gewissen, weil sie selbst die
Unstimmigkeiten und Widersprüchlichkeiten darin erkennen. Auch sie sind
falsch belehrt worden von ihren Ausbildern und Vorgesetzten, die
wiederum, ohne nachzudenken, das weitergegeben haben, was man ihnen
beigebracht hat; und das über viele, viele Generationen hinweg. Nur
wenige haben versucht – und dies auch in die Tat umgesetzt –, sich von
der Unwahrheit, die sie erkannt haben, zu distanzieren, weil in ihnen
Meine Liebe brannte und Meine Gerechtigkeit wirkte. Oft genug haben sie
ihren Mut mit ihrem Leben bezahlt.
Mein
Wort gilt jedoch denen, die gegen besseres Wissen handeln: den
Kirchenfürsten und intellektuellen Oberhäuptern, den
Buchstabenvertretern und den Verwaltern einer verstaubten Theologie. Ihr
selbst habt das Gesetz von Ursache und Wirkung in euren Büchern, ihr
selbst lehrt es diejenigen, die eure Gottesdienste besuchen und eure
Predigten hören. Aber euer Bewußtsein ist so eingeschränkt, daß ihr
nicht erkennen könnt, daß das durch euch Gelehrte auch für euch selbst
gilt. Die Gegensatzkräfte konnten euch über euren Stolz, eure Eitelkeit,
eure Machtgelüste, eure Angst und vieles mehr erreichen; und ihr habt
dies zugelassen.
Wenn
man euch fragt, warum all das Leid in der Welt und auch im persönlichen
Leben ist, so habt ihr keine Antwort, zuckt die Schultern und verweist
auf das „große Geheimnis Gottes“, in das keiner einzudringen vermag.
Damit sind für euch die Fragen beantwortet; es sind für den Suchenden
jedoch entscheidende Fragen, deren richtige Beantwortung in vielen
Fällen das künftige Leben der Seele im Jenseits bestimmt.
Wer
hat, so frage Ich euch, die Saat der Unwissenheit gelegt? Wer hat die
Ernte zu verantworten, die sich schon unheilvoll am Horizont abzeichnet?
Ihr sagt: Wir haben die Menschen im Sinne der Lehre Jesu belehrt. Ich
aber sage euch: Ihr habt sie, obwohl ihr es besser hättet wissen müssen
und können, falsch belehrt, und nicht nur das; ihr seid auch nicht als
Vorbilder der Demut, der Aufrichtigkeit und des Wunsches nach seelischer
Weiterentwicklung vorangegangen. Ihr wart und seid nicht die Diener
derjenigen, die ihr unter eure Fittiche genommen habt, die euch mangels
eigener Erkenntnis vertrauen in der Hoffnung, daß ihr sie in den
„Himmel“ führt, von dem ihr selbst nicht die geringste Kenntnis habt.
Wie
viele von denen haben aufgrund eurer Irrlehren – zu denen unter anderem
auch die dogmatische Auffassung einer ewigen Verdammnis und eines
lediglich einmaligen Lebens gehören – und eures Verhaltens den Glauben
an Mich, den liebenden Vater, verloren? Weil sie nicht gelernt haben,
Mich zu verstehen! Weil ihr sie so nicht belehrt habt! Auf wen fällt
diese Schuld zurück? Ihr braucht noch nicht einmal die Herzenslogik zu
bemühen, der Einsatz eures Verstandes reicht aus, um die richtige
Antwort zu finden. Eure Antwort, wenn sie denn lautet: „Auch ich habe
nie etwas anderes gehört als das, was ich weitergegeben habe“, ist
falsch. Sehr wohl kennt ihr die ewige Wahrheit oder würdet sie kennen,
wenn ihr euch dafür interessiert hättet.
Seit
vielen Jahrhunderten erhebe Ich Meine Stimme, um Meine Kinder, zu denen
auch ihr gehört, zu belehren. Immer und immer wieder sandte Ich
Gottesboten unter die Wölfe, um auch dorthin Mein Licht zu bringen.
Welche Verkünder Meiner Wahrheiten habt ihr ernstgenommen? Welche
Verkünder habt ihr nicht verfolgt, so ihr ihrer habhaft werden konntet?
Wenn
ihr nicht über die ungesühnten Verfehlungen der Vergangenheit
nachdenken oder reden wollt, dann laßt uns über das sprechen, was nach
wie vor hochaktuell ist: über die Verfälschung Meiner Lehre, die den
maßgeblichen Grund für eure unruhige, lieblose und gewalttätige Zeit
darstellt; und an der ihr mit allen euch zur Verfügung stehenden Mitteln
festhaltet, weil sie euch – so eure Vorstellung, was ihr aber nicht
zugeben werdet – euren Machteinfluß und euer Überleben sichert.
Ich
spreche euch, die ihr heute als Theologen in euren christlichen Kirchen
das Sagen habt, an: Warum habt ihr Meinen Worten nicht geglaubt, die
Ich im Verlaufe vieler, vieler Jahre auch an euch gerichtet habe? Warum
glaubt ihr Meinen Worten nicht, die Ich heute an euch richte? Ich biete
euch die höchsten Weisheiten aus den Himmeln an, und ihr bleibt bei
eurem verfälschten Bibelwort, das einen wichtigen Teil Meiner
Grundwahrheiten nicht mehr enthält. Ihr lehnt Mein Wort ab, weil es in
eurer Schrift, die ihr nach eurem Gutdünken gestaltet habt, nicht mehr
zu finden ist; weil es für euch leichter ist, Althergebrachtes
weiterzugeben, als sich ernsthaft mit ewigen Wahrheiten
auseinanderzusetzen und sich damit der Stimme des eigenen Inneren zu
stellen.
Meine
Lehre der Liebe, die nur ewiges Leben kennt und keinen Tod, die die
Vergebung enthält für alle und für alles, was erkannt und bereut wird,
paßt nicht in euer Konzept. Und ihr wißt sehr wohl, warum nicht!
Natürlich
könnt ihr Meine Fragen belächeln und sie mit einem Achselzucken an die
Seite tun. Ich werde euch niemals zu einer Antwort drängen; aber
wahrlich, Ich sage euch: Eure Seele weiß die Antworten längst! Eure
Seele wird euch unruhig machen, wenn nicht gleich, dann später, wenn
nicht später, dann irgendwann. Es ist lediglich eine Frage der Zeit. Es
kann allerdings eine sehr lange Zeit für eure Seele sein, wenn der
Mensch zu dem Zeitpunkt, da seine Seele ihn verläßt, immer noch eine
verbissene Uneinsichtigkeit zeigt. Tut die Seele nicht ab als etwas
Abstraktes, weil ihr es nicht besser kennt! Eure Seele, das seid ihr
selbst in feinstofflicher Form, mit all euren Gefühlen, Gedanken, eurem
Unerledigten, euren Sorgen, Ängsten und Zweifeln; aber natürlich auch
mit all dem Guten und Lichten, mit dem ihr im Verlaufe eures Lebens euer
Inneres geprägt habt.
Ich
drohe nicht, Ich strafe nicht, Ich ängstige nicht – nur der
unaufgeklärte und ungläubige Mensch ängstigt sich –, Ich mache keinen
Druck. Das alles paßt nicht zu der Freiheit, die Ich Bin, und die auch
in dir liegt. Aber weil Ich den Uneinsichtigen, die auf ihrer Meinung
beharren, Leid ersparen will, das unweigerlich auf sie zukommen wird,
wenn ihre Seele – sie selbst – nach dem letzten Atemzug die jenseitigen
Bereiche betritt, sage Ich dir:
Die
Astralbereiche, auch die tiefen und lichtlosen Sphären, sind bevölkert
mit Seelen, die als Lehrer Meiner christlichen Botschaft nicht erkennen
konnten oder wollten, daß sie mit der Weitergabe falscher Glaubenssätze
wider Mein Gebot der Liebe handelten. Aber sie sind und bleiben trotz
ihrer Fehler und Schwächen, trotz ihrer größeren und kleineren Schuld
Meine geliebten Kinder. Auch in ihnen brennt Mein Liebelicht, sonst
hätten sie kein Leben in sich. Ich warte sehnsüchtig darauf, daß in
ihnen erste Erkenntnisse über ihr Fehlverhalten aufbrechen. Wenn dann zu
ihrem Erkennen die Reue und die Bitte um Vergebung hinzukommen, werde
Ich Möglichkeiten finden, auch sie auf den Weg ins Licht zu führen. Das
gilt für jedes Meiner Kinder, das reuig und bittend zu Mir kommt.
Wer
einen Beweis braucht für die Richtigkeit Meiner Worte, der betrachte
den Zustand der Welt. Ist es der von Mir gelehrte und durch Mich
vorgelebte Weg der Liebe, der zu einem solchen Chaos, zu Ungerechtigkeit
und zu nicht mehr überschaubaren Streitigkeiten und Kriegen geführt
hat? Hat die wunderbare Saat, die das Urchristentum in den ersten zwei
Jahrhunderten gelegt hat, die heutige Ernte hervorgebracht? Können Leid,
Not, Verfolgung, Hunger und Tod die Auswirkungen eines Prinzips der
gelebten Gottes- und Nächstenliebe sein? Die Antworten ergeben sich von
allein. Was sagt die Herzenslogik?
Ein
Christentum, das über die vielen Jahrhunderte hinweg Meine Liebelehre
praktiziert hätte, könnte eine andere Bilanz vorweisen. Die Welt wäre
ein blühender Garten, geschaffen durch Menschen, die sich untereinander
und die Natur mit all ihren Geschöpfen lieben; und die ein
Anziehungspunkt darstellen würde für alle jene, die in sich den Wunsch
verspürten, ebenfalls diesen Frieden und diese selbstlose Gemeinsamkeit
zu erfahren und zu leben. Auf diese Weise wäre ein Garten Eden
entstanden, ein Abglanz eurer himmlischen Heimat.
Die
Finsternis hat dies durch Einflußnahme bei denjenigen verhindert, die
sie aufgrund ihrer Seelenschwäche erreichen und verführen konnte.
Fällt
es euch schwer zu erkennen, daß die christliche Religion, wie sie seit
fast zweitausend Jahren gepredigt und gelebt wird, versagt hat? Und
dennoch bleiben die Kirchenfürsten ihrer Linie trotz aller Wirrnisse,
aller Unordnung, aller Ziel- und Erfolglosigkeit, trotz einer Zunahme
der Lieblosigkeit und des Unfriedens treu. Sie, und mit ihnen ein
Großteil ihrer Anhänger, erkennen nicht, daß die von ihnen propagierte
und praktizierte Auffassung von einem Weg, der zu Gott und zum Frieden
führen soll, auf der ganzen Linie versagt hat. Immer noch wird mit den
gleichen alten und erfolglosen Methoden versucht, das sinkende Schiff zu
retten. Wobei das sich schon lange abzeichnende Scheitern entweder als
nicht zu erklären dargestellt oder einem Gott zugeschrieben wird, der
anscheinend Sein gegebenes Wort nicht hält oder der Nicht-Umsetzung des
Liebegebotes durch die Gläubigen: „Der Teufel hat die Menschen versucht
und verführt“, sagen sie.
Nur
„die Menschen“, so frage Ich euch? An euch hat er sich nicht
herangewagt? Weil ihr so stark ward, daß er keine Chance für ein
Gelingen sah? Würdet ihr an seiner Stelle den Versuch unterlassen, auf
den König zu zielen und euch stattdessen mit dem Ausschalten einfacher
Soldaten begnügen? Bemüht euren Verstand, so ihr wollt, und erforscht,
wann und auf welche Weise der Dämon nicht nur auf den König gezielt,
sondern ihn auch getroffen hat.
Halten
die Theologen den Weg, der sich augenscheinlich als falsch erwiesen
hat, wirklich für richtiger als den, den Ich lehrte und lehre? Oder ist
es nur ihre Unfähigkeit, sich von alten Denkmustern zu trennen, um den
Weg einschlagen zu können, den Ich ihnen weise? Der Gedanke, daß die
Menschheit in ihrer Gesamtheit, aber auch der einzelne, das ernten
könnte, was in der Vergangenheit gesät wurde, wird als Irrlehre weit von
sich gewiesen. Wann soll auch etwas gesät worden sein, wenn die Seele
eines Menschen nach kirchlicher Lehre doch „taufrisch“ und unbelastet
bei einer Geburt individuell und neu für jeden Menschen von Mir
geschaffen wird!?
Es
war nur eine kleine, anscheinend unbedeutende und für den Unwissenden
kaum oder nicht zu erkennende Veränderung eines göttlichen Gesetzes, die
im Laufe der Zeit verheerende Auswirkungen gezeigt hat und zeigt. Kaum
ein Mensch weiß darum, daß er eine Vergangenheit hat, kaum einer wendet
das Gesetz von Saat und Ernte auf sich selbst an, kaum einer erkennt die
Notwendigkeit einer Veränderung seines Wesens zum Positiven hin, um zu
einer Gesamtveränderung, die schließlich zu einer Gesamtverbesserung
führt, beizutragen.
Eines
von vielen kleinen, aber bedeutsamen Zahnrädchen wurde aus dem
„Getriebe“ Meiner Gesetze entfernt. Nicht wirklich und nicht richtig,
weil dies nicht möglich ist, aber das Unterschlagen hat ausgereicht, daß
es in den Köpfen der allermeisten Menschen fehlt. Die Folgen sind nicht
mehr zu übersehen: Der Mensch steht fragend, ratlos und hilflos da; der
Friede, um den so oft gebetet wurde und wird, die immer wieder
beschworene Gleichheit und Freiheit für alle, das angestrebte Paradies
auf Erden – all das ist in weite, weite Ferne gerückt. Dafür sind
Gewitterwolken aufgezogen, die begonnen haben, sich zu entladen.
Es
ist wichtig, daß ihr betet; es ist wichtig, daß ihr positive Gedanken
pflegt; es ist wichtig, daß ihr euch keine Sorgen macht und darauf
achtet, daß euch keine Ängste plagen. Aber – und das wird den einen oder
anderen desillusionieren – all das wird nicht dazu beitragen, daß das
in Bewegung gesetzte Rad aufgehalten und zurückgedreht wird. Dafür ist
die Last, die auf den Schultern der Menschheit liegt und die die Erde
trägt, zu groß.
Die
vor euch liegende Zeit – wobei das Wann, Wo und Wie aus guten Gründen
verborgen bleibt – wurde von vielen Sehern und Propheten vorausgesagt.
Es bringt euch nichts, vor der sich abzeichnenden Ernte die Augen zu
verschließen, und es hilft euch auch nicht weiter, wie „das Kaninchen
auf die Schlange zu starren“, gebannt und gelähmt auf der Stelle zu
treten, was bedeutet: sich innerlich nicht mehr zu bewegen, weil doch
alles keinen Erfolg verspricht.
Meine
geliebten Söhne und Töchter, das wäre das Falscheste, was ihr tun
könnt. Denn es gibt sehr wohl einen Lösungsweg, der allerdings für
manchen nicht unbedingt das darstellt, was er sich erhofft oder wünscht.
Er lautet nämlich nicht: Wenn du nur an Mich glaubst,
wirst du ohne Kratzer und Blessuren davonkommen. Es geht nicht unbedingt
darum, Leib und Leben oder Hab und Gut zu behalten. Das wird in vielen
Fällen nicht möglich sein, so wenig wie es möglich ist, als einziger
einen Flugzeugabsturz aus großer Höhe zu überleben. Wer darauf
spekuliert, der wird enttäuscht werden.
Vieles
wird auf den Kopf gestellt werden; was oben war, wird nach unten
purzeln, und was verborgen in der Tiefe lag, wird nach oben gespült
werden. Wer unter diesen Umständen alles daran setzt, Schaden im Äußeren
zu begrenzen oder gar ganz zu vermeiden, der setzt auf das falsche
Pferd. Meine Liebe gilt selbstverständlich auch der äußeren Gesundheit
und dem äußeren Wohlergehen Meiner Kinder, aber da ihr nur für eine
relativ kurze Zeit auf der Materie weilt, ist das Äußere zwar nicht
unwichtig, aber von zweitrangiger Bedeutung. Für Mich steht eure Seele
an erster Stelle; ihre Verfassung, ihr Licht und ihre Schatten sind
maßgebend dafür, ob es ein kurzer und leichter oder langer und schwerer
Heimweg in eure ewige Heimat, zurück in Meine Arme, wird.
Das
bedeutet nicht, daß Ich nicht auf das Äußere achte, daß Ich nicht dafür
Sorge trage, daß es euch – auch in schweren Zeiten – den Umständen
entsprechend gut geht. Ich habe unbegrenzte Möglichkeiten, einzugreifen
und die Weichen zu stellen. Dafür brauche Ich euer Vertrauen, eure
Entscheidung und euer Bemühen.
Eure
Entscheidung wird nicht unwesentlich davon abhängen, ob ihr Meinen
Worten glaubt, ob ihr die Zusammenhänge erkennt, und ob ihr in euch den
Wunsch verspürt, den Weg der Liebe mit Mir zu gehen, der keine Verbote
kennt, keine Einengung, kein Ängstigen und keine Unsicherheit; der nicht
mehr erfordert als: liebe – und sonst nichts! Wenn ihr euch nach einer Zukunft ohne Furcht sehnt,
wenn euch euer Seelenheil wichtiger ist als vergängliche, materielle
Güter, wenn ihr die innere Sicherheit über eine mehr als fragwürdige
äußere Sicherheit stellt, und wenn ihr in euren Herzen schon die Flamme
der Sehnsucht und Liebe zu Mir verspürt, die es zu vergrößern gilt, dann
gebt Mir euer Ja. Legt in Gedanken eure Hand in die Meine. Das ist das
innere Instrumentarium, von dem Ich zu Anfang sprach.
Ich
verspreche euch: Es wird ein Abenteuer werden! Eines, das euren
Menschen trotz aller Widrigkeiten freudig durch den Tag gehen läßt, und
das eurer Seele hilft, sich zu befreien!
Keiner
kann und wird euch daran hindern, in ein selbständiges Denken und
Handeln hineinzuwachsen, euren Verstand zu bemühen und die Herzenslogik
zu praktizieren. Von den Kirchenoberen ist nicht zu erwarten, daß sie
ihre falschen Lehren korrigieren. Ihr, für euch selbst, könnt euch aber
sehr wohl davon distanzieren. Ihr braucht ein bißchen Mut – den Ich in
euch stärke, wenn Ich erkenne, daß ihr auf dem Weg zu Mir seid –, und
ihr braucht bei eurem Umdenken die Gewißheit, daß das Gesetz von Ursache
nicht dazu da ist, um zu strafen. Es dient der Erkenntnis; führt diese
zur Veränderung, hat es seinen Zweck erfüllt.
Mein Gesetz wird niemals wie ein Damoklesschwert über euren Häuptern
schweben, weil es nicht dazu da ist, als allgegenwärtige Gefahr Meine
Kinder zum Gehorsam zu bewegen. Ich Bin die Liebe, die Barmherzigkeit
und das Verzeihen. Ich wandle die Lasten eurer Vergangenheit, wenn ihr
sie Mir gebt und euch bemüht, künftig anders zu handeln, in Lichtes und
Leichtes um.
Und
wenn ihr mit eurer Herzenslogik beginnt, eure erworbenen und
anerzogenen Ansichten und Meinungen, die Mich, Mein Gesetz und Meine
Liebe betreffen, zu überprüfen und erforderlichenfalls auszutauschen,
dann vergeßt einen wichtigen, einen entscheidenden Schritt nicht:
Korrigiert auch das Bild eines Gottes, der nicht zu verstehen ist, und
der in irgendwelchen fernen Himmeln wohnen soll.
Wahrlich,
Ich sage dir Mein Kind: Ich lebe in dir! Ich Bin dir näher als alles,
was du hast und bist. Ich Bin das Leben in dir, Ich Bin die Liebe in
dir. Schließe deine Augen, werde ruhig, finde in dein Inneres – und du
bist bei Mir! In dir warte Ich darauf, daß Ich der Führer durch die vor
dir liegende Zeit werden kann. Dein Ja ist der Schlüssel, der das Schloß
öffnen und die Türe zur Freiheit aufstoßen wird.
Das sagt dir dein Gott, der dich vor Ewigkeiten geschaffen hat, und der in alle Ewigkeiten dein dich liebender Vater sein wird. .... Amen

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