Johannes 16:12 und 25)
"Ich hätte euch noch vieles zu sagen, doch das würde euch jetzt überfordern.
13 Aber wenn der Helfer kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch anleiten, in der vollen Wahrheit zu leben.3
Was er euch sagen wird, hat er nicht von sich selbst, sondern er wird
euch nur sagen, was er hört. Er wird euch jeweils vorbereiten auf das,
was auf euch zukommt.
25 »Ich habe euch dies alles in Andeutungen gesagt, die euch rätselhaft erscheinen müssen. Die Stunde kommt, dass ich nicht mehr in Rätseln zu euch rede, sondern offen und unverhüllt zu euch über den Vater spreche.
25 »Ich habe euch dies alles in Andeutungen gesagt, die euch rätselhaft erscheinen müssen. Die Stunde kommt, dass ich nicht mehr in Rätseln zu euch rede, sondern offen und unverhüllt zu euch über den Vater spreche.
Das Buch Joael, Kap. 3
1 Danach
aber wird es geschehen, dass ich meinen Geist ausgießen über alles
Fleisch ... Eure Söhne und Töchter werden Propheten sein, eure Alten
werden Träume haben und eure jungen Männer haben Visionen.
2 Auch über Knechte und Mägde werde ich meinen Geist ausgießen in jenen Tagen ... (Damit sind die Tage der Endzeit gemeint in den wir bereits leben).
Göttliche Offenbarung erhalten durch das Innere Wort am
13 November 2015.
Aus Liebe zu Gott
Die
Ansprache Gottes an den Menschen bzw. durch den Menschen vollzieht
sich, wie alles in der Schöpfung, nach unumstößlichen, geistigen
Gesetzmäßigkeiten. Die unterschiedlichen Schwerpunkte und
Betrachtungsweisen in den Offenbarungen ergeben sich durch die
göttlichen Grundaspekte der Ordnung, des Willens, der Weisheit, des
Ernstes, der Geduld, der Liebe und der Barmherzigkeit, entsprechend
auch der geistigen Mentalität desjenigen, der das Offenbarungswort
aufnimmt. In und über allem aber wirkt die Liebe als Träger aller
Offenbarungen, ohne die ein echtes Gotteswort nicht möglich ist.
Göttliche Offenbarung:
Meine
geliebten Söhne und Töchter, Ich erinnere euch gleich zu Beginn Meines
heutigen Offenbarungswortes daran, wer ihr seid: Meine Kinder, Geschöpfe
der Himmel, geistige Wesen von unbeschreiblicher Schönheit, nicht
vorstellbarer Stärke und einem kosmischen, allumfassenden Bewußtsein –
auch wenn ihr vorübergehend in einen menschlichen Körper inkarniert
seid, den ihr wieder verlassen werdet. Was ihr in euch und euren
Nächsten seht, und womit ihr euch und eure Mitmenschen nur allzuoft
identifiziert, ist nicht mehr als der flüchtige Schatten einer
individuellen, geistigen Persönlichkeit, in die Ich viele Meiner
göttlichen Eigenschaften gelegt habe. Ich, euer Gott und Vater, habe
euch geschaffen, und was Ich schaffe ist fehlerfrei; und keine Macht
kann Mich daran hindern, das von Mir Geschaffene auf immer zu erhalten.
Das
seid ihr, jeder einzelne von euch. Ihr tragt also alle Weisheit und
Klarheit, alle Liebe und göttliche Intelligenz in euch. Und je öfter ihr
euch daran erinnert, je mehr ihr euch bemüht, diesem Bild schon zu
Lebzeiten – so weit euch dies möglich ist – gerecht zu werden, um so
eher werdet ihr euch von den ideologischen Fesseln lösen können, die
euch noch daran hindern, in die innere Freiheit zu gelangen; die euch
unwissend und oftmals in Angst gehalten haben und zum großen Teil heute
noch halten.
Ich
wünsche Mir Söhne und Töchter, die in der Erkenntnis der Wahrheit
innerlich und äußerlich aufrecht durch ihr Leben gehen, die sich der
Verantwortung für sich selbst, aber auch für die ihnen anvertrauten
Menschen bewußt sind, und die diese Verantwortung nach und nach
wahrnehmen.
Auf diese Weise werde Ich durch sie die Welt verändern,
wenn sie bereit sind, Meine durch Jesus von Nazareth gebrachte Lehre zu
leben. Das nötige Handwerkszeug lege Ich durch Meine Offenbarungen in
ihre Hände; und die „Herzenslogik“, die Ich seit vielen Monaten lehre,
ist das Instrument, um von Unwissenheit und Unwahrheit zur Weisheit und
Wahrheit zu finden. Und das sie schließlich zur Liebe finden läßt, zu der Liebe, die in ihnen – in allen Geschöpfen – lebt. Zu Meiner ewigen, alles erhaltenden Liebe!
Seit
dem Fall, auch Engelsturz genannt, der sich vor nicht näher zu
benennenden Äonen-Kreisläufen ereignete, findet der Kampf zwischen der
Finsternis und dem Licht statt, zwischen Meinem und eurem Widersacher
und den Kräften der Himmel. Er spielte und spielt sich hauptsächlich in
den erdnahen Astralbereichen ab und natürlich auf eurem Planeten. Zu
keiner Zeit wurde der Versuch unterlassen, Meine Menschenkinder in die
Irre zu führen. Auf dem Tiefpunkt der geistig-seelischen Entwicklung der
Menschen betrat Ich, die Liebe, die Materie und inkarnierte Mich in den Menschen, den ihr als Jesus von Nazareth kennt.
Meine Mission scheiterte nicht,
auch wenn die Dunkelheit seitdem versucht, Meinen „Tod“ als Beweis des
Mißerfolgs darzustellen; unter anderem dadurch, daß sie das Symbol des
Kreuzes – das ein Symbol der Auferstehung ist – mit einer toten Gestalt,
einem angenagelten Korpus, versah, um damit ihre Macht zu
demonstrieren: „Seht, hier hängt euer ,Erlöser‘.“
Sie
konnte die Erlösung Meiner gefallenen Kinder nicht verhindern, denn
seit Golgatha tragen jede Seele und jeder Menschen eine zusätzliche
Energie in sich, den sogenannten Christusfunken. Mit dieser Meiner Tat
war der Fall gestoppt, die Erlösung vollzogen, die Himmel waren wieder
offen. Nur: Die Entscheidung für den Weg zurück ins Vaterhaus muß nach
wie vor jeder selbst treffen. Das ist bedingt durch den freien Willen,
den Ich jeder Seele und jedem Menschen als unantastbares Geschenk
gegeben habe.
Die
Gegenseite konnte nicht verhindern, daß Ich den Menschen die Lehre
Meiner bedingungs- und selbstlosen Liebe brachte und sie bis zum
bitteren Ende vorlebte. Sie konnte auch nichts dagegen unternehmen, daß
Ich Meinen Geist ausgoß und so viele Menschen in ihrem Inneren berührte,
so daß sie sich entschlossen, dem Weg zu folgen,
den Ich vorausgegangen war. Aber sie konnte etwas anderes tun, und sie
tat es, wobei sie – geduldig und planvoll – ein Geschick und eine
Raffinesse an den Tag legte, auf die Ich euch schon viele Male
hingewiesen habe:
Sie
suchte sich Menschen, die sie beeinflussen konnte, und veränderte in
kleinen und kleinsten Schritten Meine Lehre, was nicht, oder nur von
ganz wenigen, erkannt wurde. Schon nach ein paar Jahrhunderten war ein
Glaubensgebäude entstanden, dessen Inneres weitgehend hohl geworden war,
auch wenn es immer wieder Männer und Frauen gab, die diese
Veränderungen und Verdrehungen, die der Manipulation und Lenkung
dienten, nicht akzeptierten. In den meisten Fällen bezahlten sie ihre
Treue zu Mir mit ihrem irdischen Leben.
Schließlich war Meine einfache Lehre der Liebe nicht mehr zu erkennen.
Viel Unwahres, Überflüssiges, Äußerliches, Falsches, Ungereimtes und
Verwirrendes war hinzugekommen. Abwandlungen und Verdrehungen
entstellten Meine Worte. Intellektuelle Spielereien, denen das einfache
Volk nicht gewachsen war, wurden zu einem Mittel der Machtausübung, der
Bindung und Angstverbreitung. Aus einem Gott der Liebe, einem
barmherzigen Vater ohnegleichen, wurde eine Instanz der Drohung und des
Gerichtes. Die Wahrheit versank unter einem Berg von Schutt. Mangels
entsprechender Bildung, vor allem aber durch ein geschickt eingefädeltes
Obrigkeitsdenken mit der gleichzeitigen Drohung, bei Zweifel oder
Leugnung das ewige Seelenheil zu verlieren, hatten die Menschen – von
wenigen Ausnahmen abgesehen – keine Möglichkeit, die Lehrmeinungen und
Dogmen zu hinterfragen oder zu prüfen. Hinzu kam eine unheilige Allianz
mit der weltlichen Macht, die es sehr schwer bis nahezu unmöglich
machte, zur Wahrheit zu finden, geschweige denn, diese zu verkünden.
Die
Saat der Finsternis war aufgegangen – für den Zeitraum von vielen
Jahrhunderten. Zuerst eine Kirche, dann mehrere und schließlich viele
Kirchen und Glaubensrichtungen entstanden. Heute gibt es neben den
Hauptreligionen unzählige weitere, unterschiedliche Weltanschauungen,
deren Vertreter sich, wenn sie sich christlich nennen, alle auf Mich,
also auf eine Quelle, berufen. Wen hat diese in sich
widersprüchliche Tatsache zum Nachdenken gebracht? Wer hat daraufhin
Fragen gestellt? Wer hat sein Herz unter Einbeziehung seines Verstandes
gefragt? Wer hat als Folge seiner Erkenntnis Entscheidungen getroffen?
Wahrlich,
Ich sage euch – und Ich tue dies aus der Absolutheit Meiner göttlichen
Vollmacht, die durch nichts und niemanden beeinträchtigt werden kann: Ich
habe niemals eine Religion, gleich welcher Art, gegründet! Ich Bin für
alle gleichermaßen da, mit Hilfen, Unterstützungen, Unterweisungen und
Geboten, die jeder annehmen, verstehen und umsetzen kann.Wer also etwas
als Lehre ausgibt, die mehr als Mein oft erwähntes „Liebe – und sonst
nichts“ beinhaltet, kann sich nicht auf Mich als den Ursprung seiner
Religion berufen.
Was
von den Menschen als Religion bezeichnet wird, hat mit wahrer Religion
nichts zu tun. Tiefe, echte Religiosität ist sich der ewigen Verbindung
bewußt, die Ich mit allen Meinen Geschöpfen eingegangen Bin. Sie hat das
eine Ziel: diese Verbindung in Liebe zu pflegen, sie auszubauen und das
Leben darauf zu gründen. Mehr nicht. Anderer Kriterien bedarf es nicht!
Das, was ihr Religion zu nennen pflegt, ist nach diesem, Meinem Maßstab
nichts weiter als Ideologie. Es sind Lehrmeinungen mit einigen wenigen
und vielen falschen Inhalten, mit Vorschriften, Riten, Traditionen und
Äußerlichkeiten, die einen Menschen, der sie – und sei es noch so
buchstabengetreu – befolgt bzw. praktiziert, Meinem Herzen nicht
wirklich näherbringt.
Nichts,
was auf einem Nährboden außerhalb Meines Liebegesetzes gewachsen ist,
hat auf Dauer Bestand. Ihr habt für diese Wahrheit ein Sprichwort:
„Gottes Mühlen mahlen langsam, aber gerecht.“ In eurer Zeit mahlen sie
schneller und schneller …
Wenn
ihr in eure Welt schaut, erkennt ihr unschwer die Umwälzungen, die sich
abzeichnen und in der kommenden Zeit mehr und mehr Gestalt annehmen
werden. Dies betrifft auch die spirituelle Seite der Menschheit. Bis vor
wenigen Jahrzehnten hat es kaum ein geistiges Wachstum gegeben; die
festgeschriebene Unwissenheit erschien wie ein Betonklotz, der nicht
aufzubrechen war. Doch die Macht derjenigen, die die Wahrheit über
beinahe zwei Jahrtausende unterdrückt haben, ist geschwunden. Noch
verteidigen sie ihre Positionen, mit denen sie sich lange behauptet
haben. Aber die Wahrheit wird sich ihren Weg bahnen und schließlich auch
diejenigen in ihre Arme schließen, die sie unterdrückt haben.
Schon
mit den ersten Erkenntnissen über ein Leben nach dem Tod hat sich so
manches geändert. Viele Menschen gingen, weil sie keine
zufriedenstellenden Antworten auf ihre Fragen bekamen, auf die Suche. Im
Mittelpunkt ihrer Suche stand und steht, ob sie dies wissen oder nicht,
immer die Frage nach dem Sinn des Lebens. Zwar nutzt auch die
Finsternis die Chance, ihre eigenen Vorstellungen den Menschen
nahezubringen – und viele gehen mangels Hintergrundwissens in die
aufgestellten Fallen –, aber viele Menschen erwarten auch voller
Hoffnung und Zuversicht Antworten, die ihnen helfen, ihren geistigen
Ursprung und ihr Ziel zu erkennen, um ihr Leben entsprechend
umzugestalten.
Die
Zeit, da diese Antworten nicht gegeben werden konnten oder unterdrückt
wurden, hat sich schon ihrem Ende genähert. Eine mächtige
Energieeinstrahlung, deren Quelle Meine Liebe ist, hat dafür gesorgt –
und wird dies in Zukunft noch verstärkt tun –, daß immer mehr Menschen
aufwachen. Nicht zuletzt tragen Legionen von Seelen, die inkarniert
sind, um sich in dieser und der kommenden Zeit an die Seite des Lichtes
zu stellen, zu einer Bewußtseinserweiterung bei. Die Sehnsucht der
Menschen ist groß, den Sinn in allem zu finden, das Woher?, Warum? und
Wohin? zu erkennen, und über die Hoffnung hinaus ein Wissen zu
bekommen, daß es einen Gott gibt, daß dieser Gott gerecht ist, weil Er
die Liebe ist, und daß hinter allem eine alles regelnde Gesetzmäßigkeit
wirkt, die fehlerfrei arbeitet.
Sehr
lange haben es die Menschen nicht gewagt, waren zu träge oder hatten
das Instrumentarium nicht, sich selbst einen Großteil der Fragen, die
sie beschäftigten, zu beantworten. Das hing auch mit einem falschen
Gottesbild zusammen, mit der Vorstellung eines Gottes, der voller
Geheimnisse ist, die einem Dickicht gleichen, in das man nicht
eindringen kann, ja nicht einzudringen wagt.
Ich
aber sage euch: Ich Bin ganz anders! Zwar Bin Ich das größte und
höchste Bewußtsein, von einer Tiefe, Weite und Unendlichkeit, die
niemals ein Geschöpf erforschen kann – aber Ich Bin ganz einfach und
völlig unkompliziert, wenn es um die Beziehung zu Meinen Kindern geht.
Ich Bin dein, Ich Bin euer Vater! Ich spreche zu euch, wie ein Vater –
oder eine Mutter – zu ihrem Kind spricht, jeweils dem Bewußtsein des
Kindes angepaßt. Ich Bin, wenn es um eure vielfältigen Fragen geht, auch
nicht verschlossen. Ich lasse jedes Kind „in Mich eintauchen“, sofern
es dies möchte und schon vermag. Ich Bin die Intelligenz der
Schöpfung. In Mir gibt es keinen Widerspruch, und Meine
Gesetzmäßigkeiten sind in sich absolut stimmig und logisch.
Ich Bin!
Viele
Fragen, auf die die Menschheit in der Vergangenheit keine Antworten
bekommen oder gefunden hat, lassen sich sehr wohl beantworten. Es gehört
oft nur ein wenig Nach- und Zuende-Denken dazu, und es braucht sicher
manchmal auch ein wenig Mut, die sich daraus ergebenden
Schlußfolgerungen anzuerkennen. Dies kann nämlich dazu führen, ein altes
Weltbild über Bord werfen zu müssen. Was wäre daran so schlimm, wenn du
im Gegenzug dafür ein tiefes Verstehen erhältst und in deine Freiheit
hineinwächst?
Der
Schlüssel, um viele der unbeantworteten Fragen zu erhellen, heißt
„Herzenslogik“. Ich werde euch dies erläutern, und ihr werdet erkennen,
warum Ich oftmals zwei Schwerpunkte in Meinen Offenbarungen betone: Zum
einen die Art und Weise, wie der Widersacher vorgeht, und zum anderen
die Möglichkeiten, mit der Herzenslogik zu arbeiten. Durch sie seid ihr
in die Lage versetzt, die Antworten selbst zu finden, die ihr bisher
nicht gefunden habt, nicht finden konntet oder vielleicht auch nicht
unbedingt finden wolltet.
Die
richtige Anwendung der Herzenslogik macht euch zu den Söhnen und
Töchtern, von denen Ich zu Anfang sprach. Sie macht euch – im rechten
Sinne verstanden – unangreifbar, weil ihr durch sie ein stabiles
Glaubens- und Wissensfundament legt. Sie macht euch zu Nachfolgern, die
nicht auf Stellen eurer Schrift verweisen müssen, wenn man sie danach
fragt, wer oder was Gott ist; weil Ihr dann in der Lage seid, aus
eigener Erkenntnis und eigenem Erleben von Mir zu künden. Sie macht euch
klar, festigt eure Überzeugung und bestärkt euch darin, daß Ich ohne
Wenn und Aber ein Gott der Liebe Bin, und Widersprüchlichkeiten,
Ungereimtheiten und Geheimniskrämerei in Mir nicht zu finden sind.
Herzenslogik
bedeutet, eigene Erkenntnisse gewonnen zu haben, indem man seinen
Verstand bemüht, diesen aber nicht an die erste Stelle setzt, sondern
ihm den Platz einräumt, der ihm gebührt: als rechte Hand des Herzens.
Solange ihr keine eigenen Erkenntnisse besitzt, seid ihr – mangels
Nachprüfbarkeit – darauf angewiesen, das anzunehmen, was euch andere
beibringen oder glauben machen. Beherrscht ihr das kleine Einmaleins
noch nicht, werdet ihr das für richtig halten, was man euch lehrt, zum
Beispiel auch ein falsches Ergebnis: 3 x 3 = 8. Wenn euch Mathematik
später einmal nicht mehr fremd ist, erkennt ihr sofort den Fehler und
werdet ihn nicht übernehmen.
So ist es auch, wenn ihr euch eures Verstandes bedient unter Voranstellung eures Herzens.
Wenn
ihr zum Beispiel davon überzeugt seid, daß Ich die Allmacht Bin, daß es
also keinen Willen gibt, der Meinem gleicht, und Mein Wille somit auch
in keinster Weise auszuhebeln ist, dann ergibt sich hieraus, unter
Zugrundelegung eurer Herzenslogik, die für manchen überraschende
Erkenntnis, daß dann die Lehre von einer ewigen Verdammnis nicht stimmen
kann. Warum nicht? Laßt uns überlegen: Weil Ich die Liebe Bin, die
alles und ewig verzeiht, ist es Mein Wunsch, alles Gefallene, also auch
alle Seelen und Menschen, wieder zu Mir zurückzuholen. Dies ist Mein
Wille! Wenn es nun richtig wäre, daß ein Mensch für die Ewigkeit
verdammt ist, weil Er mit Mir nichts zu tun haben will oder nicht der
richtigen Glaubensgemeinschaft angehört, dann könnte ein solcher Mensch
durch seine Entscheidung oder sein Handeln Meinen Willen unterlaufen.
Ich sage: „Du kommst zu Mir zurück“, er sagt: „Nein, das will ich
nicht.“ Dann werde Ich, nach eurer Lehre, diesen Menschen in die ewige
Hölle schicken müssen – gegen Meinen erklärten Willen, ihn wieder bei
Mir haben zu wollen. Nach dieser Auffassung wäre die Dunkelheit in der
Lage, Mir einen Teil Meiner Geschöpfe abspenstig zu machen. Wessen Wille
hätte gesiegt? Bedient euch eurer Herzenslogik!
Wenn
ihr zum Beispiel glaubt, daß Ich die Liebe Bin, dann ergibt sich
daraus, daß Ich auch die Gerechtigkeit Bin; denn Liebe ohne
Gerechtigkeit ist keine Liebe, sondern Willkür. Ich aber Bin gerecht.
Weil dies so ist, muß auch das, was sich in deinem persönlichen Leben
und überhaupt alles, was sich in eurer Welt abspielt, auf der Grundlage
Meiner göttlichen Gerechtigkeit geschehen. Das, was dir widerfährt an
Gutem und weniger Gutem, muß also etwas mit dir zu tun haben,
womit noch nicht gesagt ist, um was es sich im einzelnen handelt, und ob
du in der Lage bist, dies richtig einzuordnen und zu verstehen. Aber es
kann dann – ein fehlerfreies Arbeiten Meiner göttlichen Gesetze
vorausgesetzt – nicht sein, daß du etwas zu lernen oder zu tragen hast, was eigentlich für einen anderen
bestimmt ist. Die Existenz eines jeden Menschen bzw. seiner Seele
gleicht einer unendlich langen Kette, in der sich ein Glied an das
andere reiht. Du kennst die einzelnen Glieder nicht. Bedeutet das, daß
es sie nicht gibt? Wenn ihr das Gesetz von Saat und Ernte, von dem auch
in eurer Schrift die Rede ist, fälschlicherweise nicht nur auf
das beziehen würdet, was euch die Zukunft bringt, sondern euch fragen
würdet: „Wann habe ich denn das gesät, was ich heute, gestern,
vorgestern oder noch früher geerntet habe?“, ergäbe sich dann nicht
zwingend der Schluß, daß es etwas vor eurem jetzigen Leben gegeben haben
muß, das nun in dieses Leben hineinwirkt? Bedient euch eurer
Herzenslogik – oder ihr müßt zu dem Zerrbild eines Gottes Zuflucht
nehmen, der bei der Geburt eines Menschen in einem einmaligen Akt eine
Seele schafft, und dann den Menschen unter völlig ungleichen
Startbedingungen und mit völlig ungleichen Gaben in völlig
unterschiedliche Lebensumstände hineinstellt. Herz und Verstand werden
euch die Antwort geben, so ihr sie ehrlich sucht.
Wenn
Ihr zum Beispiel hört „Wir glauben doch alle an den einen Gott, geben
Ihm nur unterschiedliche Namen“, dann seid ihr aufgefordert, in die
Tiefe dieser Worte zu schauen. Es geht nicht darum, welchen Namen ihr
Mir gebt. Ihr könnt Mich nennen wie ihr wollt, wenn nur euer Herz bei
Mir ist. Der Name ist also nicht entscheidend. Was aber dann? Was
verbinden die diversen Ideologien mit dem Namen, den sie Mir geben?
Steht dahinter wirklich die alles verstehende und alles verzeihende
Liebe, die weder droht noch straft? Steht dahinter die brüderliche
Handreichung, die auch dem größten Sünder Hilfe sein möchte und dann
auch ist, wenn der in der Erkenntnis seiner Schuld bereut und umkehrt?
Wobei mit „Umkehr“ gemeint ist, daß er den Weg der gelebten Liebe geht,
und nicht, daß er sich zur „einzig richtigen Religion“ bekehrt. Wenn das
nicht der Fall ist: Ist es dann tatsächlich die gleiche Quelle, die man lediglich anders benennt? Bedient euch eurer Herzenslogik.
Wenn
ihr zum Beispiel um das Fallgeschehen wißt, dann wißt ihr auch, daß
alle Wesen vor dem Fall in der Einheit, der Gleichheit und der
unbeschreiblichen Freiheit des Himmels gelebt haben. Auch ihr. Die
einzige „Religion“ – in dem Sinne verstanden, den Ich euch erläutert
habe – war, ist und wird in alle Ewigkeit die Liebe sein, die wir uns
gegenseitig schenken, die aller Geschöpfe Lebenselixier ist. In diese
Herrlichkeit des Himmels – oder in der Mehrzahl auch „der“ Himmel, was
die sieben Grundsphären von der Ordnung bis zur Barmherzigkeit erklärt –
werden alle wieder zurückkehren. In der Ewigkeit gibt es keine
gesonderten Himmel für die Angehörigen der verschiedenen Ideologien. Da
nach dem geistigen Gesetz der Anziehung nur derjenige „wieder in den
Himmel eintreten kann, der den Himmel in sich trägt“, werden einst auch
alle wieder in der Einheit, Gleichheit und Freiheit vereint sein, die
ihnen früher zu eigen war, und die sie als göttliches Erbe für alle Zeit
in sich tragen. Das bedeutet: Auf dem Weg zurück ins Vaterhaus wird
jede Seele ihre angelernten Vorstellungen von Mir, ihrer ewigen Heimat,
von den angeblichen Notwendigkeiten und Voraussetzungen für den Eintritt
in den Himmel, von Bindungen und Abhängigkeiten, falschen
Glaubenssätzen und vielem mehr revidieren und schließlich ganz aufgeben
müssen. Dafür wird sie mit viel Unterstützung ihrer geistigen
Geschwister während ihrer weiteren Entwicklung erkennen, daß es
ausschließlich um die Liebe geht, und daß diese dadurch wächst, daß sie
das Dienen an denen und bei denen praktiziert, die diese Hilfe auf ihrer
Wegstrecke noch benötigen. Auf diese Weise wächst die innere Kraft
jeder Seele, das Bewußtsein weitet sich und ihre Strahlkraft verstärkt
sich. Die Zeit der Befolgung diverser Gebote, von der sie annahm, sie
seien für ihr Heil unbedingt notwendig, liegt weit hinter ihr.
Schließlich betritt sie das freie Land der alles umfassenden Einheit.
Und nun bedient euch eurer Herzenslogik, und erkennt in ihrem Licht und
in ihrer Klarheit den Unterschied zwischen Wahrheit und Fälschung: Kann
es – wenn es vor dem Fall so war, wie geschildert – später, wenn Ich
wieder alles zusammengeführt habe, anders sein?
Ein
letztes Beispiel: Die meisten von euch wissen, daß alles Energie ist,
und daß man Energie nicht vernichten kann. Dies zu erkennen ist wichtig,
wenn es um den richtigen Umgang mit Schuld geht. Ein Betrüger kann sich
nicht darauf berufen, daß sich seine Tat irgendwann „in Luft“ auflöst,
nur weil er nicht entdeckt worden ist. Die Tatsache des Betruges – oder
auch einer anderen Straftat – bleibt so lange bestehen, bis der
Ausgleich wieder hergestellt ist. Geschieht dies nicht, besteht die
durch die Tat in die Welt gesetzte negative Energie auch noch in 50
Jahren, noch in 500 oder 5.000 Jahren und darüber hinaus. Sie ist nicht
auf einmal verschwunden, nur weil die Zeit darüber hinweggegangen ist.
Und so lange sie noch besteht, wirkt sie – aus „unsichtbarer Ferne“ –
auf den oder die in die Tat Verwickelten ein. Es gibt jedoch einen Weg, nur
einen Weg, sich von Schuld zu befreien: Die ehrliche Erkenntnis des
eigenen, falschen Handelns, die Reue (die um so größere Wirkung
hinsichtlich der Schuldauflösung zeigt, je tiefer sie ist), die
Wiedergutmachung (sofern möglich) und schließlich die Bitte um
Vergebung. Da Ich die Liebe und Barmherzigkeit Bin, ist es nicht
möglich, daß Ich Mich der Bitte um Vergebung verweigere, wenn der
Schuldner sein Tun erkennt und bereut. Egal, wie groß die Schuld ist. Es
ist auch nicht so, wie es in Unkenntnis der Zusammenhänge oft
angenommen wird, daß Ich von Fall zu Fall entscheide. Wer zu Mir in
Demut und mit einem offenen Herzen kommt, setzt damit praktisch
„automatisch“ Mein Gesetz in Kraft, das ihm den Ausgleich ermöglicht und
ihn damit von seiner Verfehlung befreit. Bedient euch eurer
Herzenslogik, und wägt ab zwischen der so oft anzutreffenden Auffassung,
mit dem letzten Atemzug sei alles vorbei und vergessen, und zwischen
Meiner Handreichung, die euch hilft, eure Schuld zu löschen – auch ohne
die Inanspruchnahme einer Vermittlerperson. Nur: Von Herzen ehrlich muß
euer Eingeständnis sein.
Die
Liste der Beispiele ließe sich noch beliebig fortsetzen; doch es wird
denjenigen reichen, die die Wahrheit in Meinen Worten erkennen. Sie
werden sich ihrer Eigenständigkeit erinnern und die Teile des Bildes von
Mir, die nicht zu einem göttlichen Vater der Liebe und Barmherzigkeit
passen, korrigieren. Auf diese Weise befreien sie sich Schritt für
Schritt von einengenden Vorstellungen, und in ihnen entsteht –
entsprechend ihres geistig-seelischen Wachstums – nicht nur das Gefühl,
ein freier Sohn oder eine freie Tochter zu sein, sondern auch die
Gewißheit, daß Ich nicht so Bin, wie Ich dargestellt werde. Dabei werden
sie hin und wieder auch mit sich selbst kämpfen müssen, weil es nicht
leicht ist, eingefahrene Geleise so ohne weiteres zu verlassen. Aber
auch dann Bin Ich an ihrer Seite.
Ich
sprach als Jesus von Nazareth davon, daß Ich euch den Geist der
Wahrheit senden werde, der euch in alle Wahrheit leiten wird. Ich habe
Mein Wort gehalten. Mein Geist wird auch weiterhin wehen, weltweit und
überall dort, wo Er will! Wer will Mich daran hindern? Auf
diese Weise führe Ich die Meinen tiefer und tiefer in Meine ewige
Wahrheit ein, so daß sie nach und nach teilhaben werden an Meiner
Weisheit.
Eure
jetzige Zeit, die euch so viele Möglichkeiten bietet wie kaum eine Zeit
zuvor, ist reif für ein erweitertes Wissen aus Meinem Geiste, das Ich –
wie angekündigt – ausgießen werde über Meine Knechte und Mägde, auf daß
sie sich befreien, aufstehen und durch ihr Leben von Meiner Liebe
künden können und werden. Ihr inneres Feuer habe Ich angezündet.
Das
Instrument der „Herzenslogik“ kann allen helfen, Antworten auf die
Fragen zu finden, die bisher im Dunkeln lagen. Ihr habt damit eine
Möglichkeit des tieferen Erkennens und der inneren Freiwerdung in der
Hand, deren Wert sich euch aber erst erschließt, wenn ihr es anwendet,
erprobt und schließlich in euer Leben integriert. Wenn ihr dies in
Meinem Geiste tut, das heißt, wenn ihr Mich bittet, euch bei eurer Suche
und bei eurem Finden zu helfen, werde Ich euch leiten und euch davor
bewahren, Schaden zu nehmen und falschen Fährten zu folgen.
Bleibt
euch aber dessen bewußt, daß die Loslösung von alten Vorstellungen in
Liebe erfolgen muß und niemals verbunden sein darf mit Schuldzuweisungen
an die, die euch – ohne daß sie es wußten und oftmals in bester Absicht
und guten Willens – anders belehrt haben. Dann wachst ihr hinein in die
Selbständigkeit und Eigenverantwortlichkeit eines Kindes Gottes, was
einem ganz normalen Ablöseprozeß gleichkommt, den man, so dies
angebracht oder nötig ist, mit einem Dank an diejenigen begleiten kann,
die euch an den jetzigen Punkt eures Lebens und zu dem jetzigen Stand
eures Bewußtseins gebracht haben.
Wer
aufgrund der Ernsthaftigkeit Meiner Worte daran zweifelt, daß sie
göttlichen Ursprungs sind, weil ihnen augenscheinlich die Liebe fehlt,
der mache sich bewußt, daß es eine größere Liebe nie gab und nie geben
wird als die, die ihr Leben hergegeben hat, um alle ins Vaterhaus
zurückzuführen. Meine Liebe bevorzugt keinen und benachteiligt keinen.
In ihr waltet Meine Gerechtigkeit, aber auch Meine Autorität, die ohne
Ansehen von Rang, Person oder äußeren Verdiensten Mein Gesetz offenbart.
Soll Ich schweigen, wenn Ich eine große Anzahl Meiner Söhne und Töchter
umherirren sehe, ohne daß sie den Weg und ihr Ziel kennen? Soll Ich
Meine Augen vor ihren Fragen und ihrer Suche verschließen?
Ich
öffne denen die Augen, die bereit sind, aus ihrem Schlaf, der oftmals
schon eine „kleine Ewigkeit“ dauert, zu erwachen. Ich übernehme die
Führung aller, die ihr Denken, Leben und Handeln in Meine Hände legen.
Aber Ich gehe auch denjenigen nach, die sich haben verführen lassen,
denn auch sie sind Kinder Meiner Liebe. Aus dieser Liebe entlasse Ich
auch jene nicht, die Ich als Finsternis, Dunkelheit oder Gegenspieler
bezeichne, die aus dem Unsichtbaren heraus nach wie vor ihren Kampf
gegen das Licht führen, gegen Mich und alle, die sich an Meine Seite
gestellt haben. Auch sie werde Ich heimholen, so daß „am Ende aller
Tage“ die Einheit wieder hergestellt ist, aus der alle kommen, und in
die alle wieder eingehen werden.
Mein Segen ruht auf euch. Er macht euch stark und klar und hilft euch, euren Weg zu gehen. ... Amen

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