Johannes 16:12 und 25)
"Ich hätte euch noch vieles zu sagen, doch das würde euch jetzt überfordern.
13 Aber wenn der Helfer kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch anleiten, in der vollen Wahrheit zu leben.3
Was er euch sagen wird, hat er nicht von sich selbst, sondern er wird
euch nur sagen, was er hört. Er wird euch jeweils vorbereiten auf das,
was auf euch zukommt.
25 »Ich
habe euch dies alles in Andeutungen gesagt, die euch rätselhaft
erscheinen müssen. Die Stunde kommt, dass ich nicht mehr in Rätseln zu
euch rede, sondern offen und unverhüllt zu euch über den Vater spreche.
Das Buch Joael, Kap. 3
1 Danach
aber wird es geschehen, dass ich meinen Geist ausgießen über alles
Fleisch ... Eure Söhne und Töchter werden Propheten sein, eure Alten
werden Träume haben und eure jungen Männer haben Visionen.
2 Auch über Knechte und Mägde werde ich meinen Geist ausgießen in jenen Tagen ... (Damit sind die Tage der Endzeit gemeint in den wir bereits leben).
Bertha Dudde, Offenbarung Nr. 5484, erhalten durch das Innere Wort am 10 u. 12.09.1952
Gedanken sind Verbindungsströme vom Jenseits und der Erde ....
Die Bindung von der Erde zur geistigen Welt kann jederzeit
bestehen, weil die Gedanken hin und her gehen können, d.h., weil die
Gedanken im Grunde die Verbindungsstrahlen sind, die im geistigen Reich
ausgesendet werden und von den Menschen auf der Erde aufgefangen und
auch wieder in anderer Form zurückgesendet werden können. Also besteht
gleichfort die Verbindung von oben zu unten, die nicht geleugnet werden
kann. Doch zumeist sind diese Verbindungen noch unbewußt dem Menschen,
denn solange er noch nicht gläubig ist und durch die Liebe zu einer
gewissen Erkenntnis gelangt ist, weiß er noch nicht um den Zusammenhang
der geistigen mit der irdischen Welt. Und darum kann er auch nicht
kontrollieren, mit welchem Reich er in Verbindung steht durch sein
Denken .... Denn sowohl aus dem Reiche des Lichtes als auch aus dem
Reiche der Finsternis können die Gedankenströmungen kommen, die er
aufnimmt, die er aber selbst bestimmen kann durch seinen Willen. Sowie
er gläubig ist, verlangt er auch nach Licht, sein Wille ist Gott
als dem ewigen Licht zugewandt und wird ihm nun auch die Zuleitung aus
dem Reiche des Lichtes sichern. Sein Denken wird gut sein, denn er nimmt
bewußt gute Gedankenströme auf, und er wehret ab, was aus dem
Reiche der Finsternis ihm zugetragen wird. Sein Wille bestimmt das Herz,
aufzunehmen und dem Verstand weiterzugeben, was als Gedankenströmung
aus dem Reiche des Lichtes ihn berührt ....
So also ist das gute, Gott-gewollte Denken zu erklären, das unweigerlich der
Mensch von sich geben wird, der im Glauben und in der Liebe lebt. Das
Verlangen, Gott zu dienen, wird nun einen solchen recht denkenden
Menschen dazu treiben, seine Erkenntnisse, seine Gedanken, dem
Mitmenschen mitzuteilen, ihn gleichsam in das gleiche Denken zu leiten,
weil es ihn selbst beglückt. Und dieser Wille ist Gott wohlgefällig ....
Und er wird auch stets Unterstützung finden, denn ein rechter Wille ist
das erste, um die Menschen zur Höhe gelangen zu lassen. Es hat nun jeder gute Gedanke gleichsam bei Gott
seinen Ursprung, er kann niemals als widergöttlich abgetan werden, er
ist die von Gott ausgehende Kraft, die von Lichtwesen aufgefangen und
weitergeleitet wird, bis er das Herz des Menschen berührt und von diesem
angenommen wird .... Und solche guten Gedanken werden auch niemals ihre
Wirkung verfehlen auf die Mitmenschen, die eines guten Willens sind
.... Es ist aber dennoch ein großer Unterschied zwischen dem durch
Verstandestätigkeit gewonnenen Gedankengut .... also dem Nützen
geistiger Kraft durch den Verstand .... und dem direkten Zuleiten
geistigen Gedankengutes durch Gottes große Liebe .... (11.9.1952) Es
stellt der Verstand für die Zeit des Zuleitens seine Tätigkeit ein,
dafür aber tritt die Seele als Empfangsgerät in Tätigkeit. Das
geistige Ohr öffnet sich, und die Gedankenströme aus dem geistigen Reich
ergießen sich, und sie werden aufgefangen. Die Strahlungen aus dem
Lichtreich berühren das geistige Ohr, dieses leitet es der Seele zu, sie
fühlt sich angesprochen, sie "empfängt", gibt es weiter an den
Verstand, der es mechanisch aufnimmt, die körperlichen Organe in
Tätigkeit setzt, es festzuhalten, und nachher erst sich mit dem
Empfangenen auseinandersetzt, d.h. durch eigenes Nachdenken, durch
Verstandestätigkeit, zu geistigem Eigentum werden lässet. Empfangen
setzt immer einen Geber oder Sender voraus, im Gegensatz zur Eigenproduktion,
zu einem Ergebnis durch eigene Arbeit, in diesem Falle reger
Verstandestätigkeit. Gott Selbst will etwas geben, was die Menschen
nicht besitzen und auch sich nicht selbst schaffen können .... Darum
leitet Er Sein Wort zur Erde und durch das Wort ein Wissen, das der
Wahrheit entspricht, das kein Mensch aus eigener Kraft erstehen lassen
könnte, das nur angenommen zu werden braucht, um es zu besitzen. Gott
belehrt den Menschen, die Lichtwelt belehrt ihn .... immer aber durch
den Geist, der in dem Menschen selbst untätig ruht so lange, bis
der Wille des Menschen ihn bestimmt, sich zu entäußern .... bis das
geistige Reich dem Menschen mehr gilt als das irdische Reich ....
bis der Mensch die Bindung eingeht mit Gott und dadurch Zugang findet
zu dem Reich, von dem ihm die Wahrheit kommt .... (12.9.1952) So Gott
Selbst aber den Menschen belehrt, wird ihm die Wahrheit, als das rechte Wissen, gegeben .... Es wird nicht von ihm verlangt, eine Verstandesarbeit zu leisten, sondern aus dem Herzen steigen die
Gedanken empor, die der Geist im Menschen erweckt .... der, weil er
Anteil ist des göttlichen Vatergeistes, nur wahrheitsgemäße Gedanken
erzeugen kann, die das Seelenohr vernimmt und sie anerkennet, sie darum
anerkennen muß, weil dem Menschen zugleich mit der Wahrheit auch die Urteilsfähigkeit
gegeben wird für das Rechte und Wahre. Es kann sich wohl auch der
Mensch als von Gott gelehrt betrachten, dessen Verstand eifrig tätig ist
durch inniges Gebet zu Gott um Seine Erleuchtung .... Dann glaubt er,
das gedankliche Ergebnis sich selbst erarbeitet zu haben, es ist ihm
aber dennoch durch seinen Geist zugegangen, doch in nicht ungewöhnlicher
Weise. Anders aber ist es, wenn die Wahrheit von Gott zur Erde geleitet
wird, wenn Gott einen Menschen belehret durch das innere Wort .... Dann
empfängt dieser unmittelbar durch wörtliche Übertragung ein umfangreiches Wissen,
das er zuvor nicht besaß, das nicht als Unterbewußtsein in ihm
schlummert und das er nicht durch Gedankenarbeit gewinnt .... Und doch
kommt es von innen, denn es ist der göttliche Geist im Menschen, der zu
ihm spricht, der ihm das Wissen so vermittelt, daß es als gesprochenes
Wort die Seele berührt, daß es im Herzen als Gedanke auftaucht, der nicht
vom Menschen geformt wird nach eigenem Willen, sondern der sich selbst
formt zu Worten tiefster Bedeutung, die der Mensch als bereitwilliger
Empfänger, so wie vernommen, niederschreibt .... Es ist dies ein
ungewöhnlicher Vorgang insofern, als daß kein anderer Quell zu entdecken
ist als das Innere des Menschen; es ist das lebendige Wasser, das dem Leib dessen entströmt, den Gott Selbst belehret durch Seinen Geist .... Denn der göttliche Geist ist der Urquell,
der wahrlich des Lebenswassers hat in Fülle .... Doch die Menschheit
geht daran vorüber, nur sehr wenige erquicken sich an dem Wasser des
Lebens, nur sehr wenige Menschen wissen um die reine Wahrheit aus Gott
und stärken sich daran und stehen dadurch auch in Verbindung mit der
geistigen Welt, aus der das Licht kommt, die Wahrheit und das Leben .... Amen

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