Johannes 16:12 und 25)
"Ich hätte euch noch vieles zu sagen, doch das würde euch jetzt überfordern.
13 Aber wenn der Helfer kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch anleiten, in der vollen Wahrheit zu leben.3
Was er euch sagen wird, hat er nicht von sich selbst, sondern er wird
euch nur sagen, was er hört. Er wird euch jeweils vorbereiten auf das,
was auf euch zukommt.
25 »Ich habe euch dies alles in Andeutungen gesagt, die euch rätselhaft erscheinen müssen. Die Stunde kommt, dass ich nicht mehr in Rätseln zu euch rede, sondern offen und unverhüllt zu euch über den Vater spreche.
Das Buch Joael, Kap. 3 1 Danach aber wird es geschehen, dass ich meinen Geist ausgießen über alles Fleisch ... Eure Söhne und Töchter werden Propheten sein, eure Alten werden Träume haben und eure jungen Männer haben Visionen. 2 Auch über Knechte und Mägde werde ich meinen Geist ausgießen in jenen Tagen ... (Damit sind die Tage der Endzeit gemeint in den wir bereits leben).
Aus Liebe zu Gott
Erhalten durch das Innere Wort am 9. März 2013 in Würzburg
Die
Ansprache Gottes an den Menschen bzw. durch den Menschen vollzieht
sich, wie alles in der Schöpfung, nach unumstößlichen, geistigen
Gesetzmäßigkeiten. Die unterschiedlichen Schwerpunkte und
Betrachtungsweisen in den Offenbarungen ergeben sich durch die
göttlichen Grundaspekte der Ordnung, des Willens, der Weisheit, des
Ernstes, der Geduld, der Liebe und der Barmherzigkeit, entsprechend
auch der geistigen Mentalität desjenigen, der das Offenbarungswort
aufnimmt. In und über allem aber wirkt die Liebe als Träger aller
Offenbarungen, ohne die ein echtes Gotteswort nicht möglich ist.
Göttliche Offenbarung:
Du brauchst keine Vermittler, denn Ich lebe in dir ....
Ich
Bin der Ich Bin – von Ewigkeit zu Ewigkeit. Ich Bin alles, und außer
Mir ist nichts! Ich Bin in allem, im großen wie im kleinen; Ich Bin das
Leben, Ich Bin die Macht, und Ich Bin die Liebe! Wer will Mir das, was
Mein ist, streitig machen? Ich Bin!
Mit
vielen eurer Brüder und Schwestern aus dem Geiste Bin Ich in diesen
Kreis getreten. Segnend hebe Ich Meine Hände und erfülle jedes offene
Herz mit Meiner Kraft, die gleich Meine Liebe ist. Ich Bin nicht der
ferne Gott, sondern I c h l e b e i n d i r , in dir und
in dir. Du würdest keinen Atemzug tun können, wenn nicht Ich, das Leben
in dir, dich erhalten würde. So einfach, Mein Kind, ist es. So
unmittelbar ist die Verbindung zwischen Mir und dir.
Ich
Bin dein Vater, und Ich Bin dir gleichzeitig Mutter, Ich Bin alles, was
du bist, Ich Bin alles, was du brauchst; und zwischen Mir und dir ist –
um es mit euren Worten zu sagen – noch nicht einmal „Platz für ein
Blatt Papier“.
Eure
Theologen haben Mich in unbekannte Himmel, fernab jeder Vorstellung
verbannt, und viele Meiner Kinder haben diesen Irrlehren Glauben
geschenkt. Eure Studierten haben sich zu Mittlern aufgeschwungen, zu
Mittlern zwischen den Menschen und Mir, ihrem Gott und Vater. Ich aber
sage euch: „Ihr braucht keinen Vermittler“ – und wahrlich, Ich brauche
keinen Stellvertreter! Denn alles ist Mein. Und dort, wo Ich wirken und
reden will, dort wirke und rede Ich, direkt, ohne Umschweife, der
jeweiligen Situation angemessen.
Deshalb
sind Meine Worte auch manchmal ernst, und dennoch sind sie von Meiner
bedingungslosen Liebe getragen, die allen gilt – Ich betone a l l e n
–, also auch denen, die im Moment noch gegen Mich sind. Sie gilt
auch denen, die sich nicht offen gegen Mich stellen; die es geschickter
angestellt und ein Gebäude aus Erdichtung, Lügen und Heuchelei
aufgerichtet haben, um Meinen unwissenden Kindern ein falsches Bild von
Mir zu zeichnen. Auch sie werde Ich zurückholen und ebenfalls
diejenigen, die im Unsichtbaren hinter ihnen stehen und sie aus niederen
geistigen Sphären lenken und zu dem bewegen, was sie in ihrem Egoismus,
Stolz und in ihrem Streben nach Macht und Herrschaft tun.
Die einfache Lehre, die Ich als Jesus von Nazareth brachte, lautete: liebe – und sonst nichts!
Um das im Alltag umzusetzen, braucht es keine Theologen,
Schriftgelehrten oder Religionsführer gleich welcher Art. Diese Lehre
war der Finsternis von Beginn an ein Dorn im Auge. Ich habe euch in
vielen Offenbarungen schon des öfteren über die Vorgehensweise der
dunklen Kräfte aufgeklärt. Dies schon allein deshalb, damit ihr sie
nicht unterschätzt, denn sie geht sehr raffiniert vor und weiß sich
äußerst gut zu tarnen.
Und
so hat sie schon einige Jahrzehnte, nachdem das freie Urchristentum
aufblühte, damit begonnen, einen falschen Zungenschlag in Meine Lehre
hineinzubringen, wohldosiert und daher in kaum wahrzunehmenden
Schritten. Sie konnte dies über diejenigen erreichen, deren Charaktere
nicht lauter waren. Denn obwohl aus ihren Mündern Worte des Friedens und
der Liebe kamen, waren sie doch im Herzen voller Intrige, Hinterlist
und Unaufrichtigkeit.
So
etablierte die Dunkelheit durch Menschen, die sie aufgrund deren
Seelenbeschaffenheit erreichen und beeinflussen konnte, eine
Organisation, die Meine gutwilligen, aber auch ahnungslosen Kinder
vereinnahmte. Sie setzte aber nicht nur bei denen an, die Mir
nachfolgten, sondern sie unterwanderte weltweit auch andere Religionen
und Glaubensgemeinschaften. Überall nutzte sie die menschlichen
Schwächen wie Eitelkeit, Machtgelüste und vieles mehr aus, um dann
diejenigen, die sich aus Profitgier und Profilierungssucht der
Finsternis verschrieben, zu lenken; um sie in die Richtung zu bringen,
die den Gegensatzkräften genehm war und heute noch ist. Und Meine
unwissenden Kinder folgten ihnen wie gutgläubige und gleichzeitig blinde
Schafe.
Da
Ich einem jeden Geschöpf den freien Willen gab, den Ich niemals
antasten werde, griff Ich auch nicht in die Handlungen der Kräfte ein,
die aus den für euch unsichtbaren geistigen Bereichen – die heute noch
von vielen eurer Kirchengelehrten geleugnet werden – diejenigen Menschen
manipulierten, bei denen es ihnen möglich war. Nach dem euch bekannten
Gesetz der geistigen Anziehung gelang und gelingt es ihnen überall dort,
wo sie auf Seelenschwingungen treffen, die nicht der hohen Schwingung
der Liebe entsprechen. Um es deutlicher zu sagen: wo sie auf Menschen
treffen, die aufgrund ihrer charakterlichen Veranlagung zu bewegen
waren, widergesetzlich – im göttlichen Sinne – zu handeln.
Dabei
handelte es sich in der Regel nicht um diejenigen, die im kirchlichen
Räderwerk eine untergeordnete Rolle spielten und oftmals selbst
Verführte waren; es gelang ihnen erst recht nicht bei denen, die sich –
auch wenn sie in eine kirchliche Organisation eingebunden waren –
redlich bemühten, das Gesetz der Gottes- und Nächstenliebe zu erfüllen.
Aber es gelang ihnen bei den Führern, die die Demut zwar predigten, sie
aber nicht lebten.
Wahrlich,
wahrlich – und dies geht an die, welche wider besseres Wissen eine
falsche Lehre in diese Welt setzten und die Verdrehungen bis heute nicht
korrigierten, sondern auf diesem Fundament der Lieblosigkeit und des
Hochmuts weiterhin lehren: Wahrlich, Ich werde Rechenschaft von euch
verlangen für jede Seele, die ihr in die Irre geführt habt! Denen ihr
ein falsches Gottesbild vorgegaukelt habt; denen ihr einen Weg
aufgezeigt habt, der niemals in Meinem Herzen enden kann; die ihr
gezwungen habt, den von euch aufgezeigten, falschen Weg zu gehen, der
voller Aberglaube ist; die ihr in äußerliche und innerliche Angst und
Schrecken versetzt habt durch die Androhung irdischer und
ewig-höllischer Strafen.
Ich
werde Rechenschaft von euch verlangen für all die Gedemütigten, für all
diejenigen, die ihr gejagt und getötet habt; für alle, die ihr mit
Feuer und Folter gequält habt, die ihr verführt und oft genug zu euren
Vasallen und Dienern gemacht habt.
Wahrlich,
der Tag der Abrechnung rückt heran! Und keiner wird sich Meinem Gesetz
entziehen können, und seien seine Verteidigungsmaßnahmen und
Verschleierungstaktiken noch so raffiniert angelegt. Mein Gesetz, das
über das Prinzip von Ursache und Wirkung den Ausgleich in Meiner
Schöpfung regelt, wird sie erfassen. Doch nicht Ich werde sie richten.
Sie selbst werden über sich zu Gericht sitzen, wie es bei ihren
Vorgängern schon geschehen ist.
Bei
all ihrem Tun hat ihre Intelligenz dennoch nicht ausgereicht, um in die
Feinheiten Meines Gesetzes zu schauen. Sonst hätten sie erkennen
müssen: Wer sich gegen das Gesetz der Liebe versündigt, dessen
Seelenkräfte schwinden, dessen Last auf seiner Seele nimmt zu und wird
größer und größer. Dies gilt für jeden – ohne Ausnahme, denn Ich Bin ein
gerechter Gott.
Wäre
die Tragweite dieses Gesetzes von denen, die es gebrochen haben,
erkannt worden, dann wüßten sie, was auf sie zukommt. Dann hätten sie
auch gleichzeitig Mein Führungsprinzip begriffen, und es wäre ihnen
aufgegangen, warum die Liebe die stärkste Kraft ist: Sie ist deshalb
unbesiegbar, weil derjenige, der sich dauerhaft gegen sie stellt, sich
selbst schadet, sich selbst Schmerzen zufügt und sich schlußendlich –
beinahe – selbst zerstört, und das aufgrund e i g e n e r
Entscheidung und eigenen Wollens und Handelns, angetrieben und
angestachelt von den Kräften des Bösen.
Mehr
und mehr wird durch eure Wissenschaft und eure Geschichtsforschung von
dem bekannt, was in den vergangenen Jahrhunderten in Meinem Namen und
unter dem Deckmantel Meiner Liebe geschehen ist. Zu sagen: „Dies ist
Jahrhunderte oder Jahrtausende her, es ist längst Vergangenheit“,
entspricht nur dem äußeren Tatbestand, der das Geistige ausschließt und
daher nicht der Realität entspricht. Das, was noch nicht
wiedergutgemacht wurde, ist keineswegs Vergangenheit. Es ist Gegenwart
und lebt, denn bei Mir spielt eure Zeitrechnung keine Rolle. Wenn es
aber noch lebt, dann leben auch die aus den gesetzten Ursachen
resultierenden Wirkungen noch, die nur darauf warten, auszufließen.
Ich
habe in Meiner Liebe den Weg des Ausgleichs vorgesehen, denn keine
Schuld kann ewig bestehen: Es ist der Weg, der über die Erkenntnis, die
Reue und die Wiedergutmachung führt. Wer diesen Weg geht, kann sich
Meiner barmherzigen Hilfe gewiß sein. Dieser Weg steht auch denjenigen
offen, die Meine Kinder verführt haben. Er stellt Meine Handreichung
dar. Wer dazu nicht bereit ist, wird abtragen müssen.
Aber
da auch die Verführer den freien Willen haben, dürfen sie uneinsichtig
bleiben. Doch Ich sage ihnen jetzt schon: Sie werden mit den Waffen
ihrer eigenen, falschen Lehren geschlagen. Sie werden von den Wirkungen,
die sie selbst gesetzt haben, eingeholt und überrollt werden. Und
dieser Tag ist nicht mehr fern. Doch auch sie – und mögen sie noch so
verstockt sein –, die dann unter ihrer Last schwer zu tragen haben und
zusammenbrechen, werden irgendwann einmal den Schrei aus der Tiefe ihrer
Seele zu Mir schicken: „Bitte hilf.“
Im
Rückblick auf das Geschehen, das sich über viele Jahrhunderte
erstreckte, könnt ihr erkennen, auf welche Art und Weise die Abkehr von
Meiner einfachen, reinen Liebelehre erfolgte. Eure Kirchenmänner haben
sich den Status absoluter Notwendigkeit gegeben, so daß die Gläubigen
von ihnen abhängig wurden, wollten sie – angeblich – erfolgreich den Weg
in den Himmel beschreiten. Sie haben an einer zentralen Stelle
angesetzt, indem sie das Wissen um die einzigartige, innige, auf ewig
bestehende Verbindung zwischen Vater und Kind – zwischen Mir und dir –
aus der Welt geschafft haben.
Man
gab vor, Mich, den Unendlichen, studieren zu können und nützte so die
Unwissenheit Meiner Kinder aus. Kein Geschöpf, geschweige denn ein
Mensch und erst recht keiner mit unlauteren Absichten, kann Mich jemals
studieren. Er kann Mir nahekommen, Er kann in Mein Herz eintauchen, wenn
und weil er Mich ebenso bedingungslos liebt wie Ich ihn. Ich werde ihn
dann erleuchten und ihn, seinem Bewußtsein entsprechend, in Meine
„Geheimnisse“ einweihen. Die Erkenntnis, die er dann erfährt, hat er
nicht durch ein Studium gewonnen, sondern durch seine tiefe Liebe zu
Mir.
Dieser
Weg entsprach nicht den Interessen der Finsternis und ihren Anhängern;
denn mit einem Gott zu leben und mit Ihm zu sprechen, der i m
Menschen wohnt, der verstanden werden kann, der keine Vermittler
braucht, das war nicht im Sinne derjenigen, die ein anderes Gottesbild
zeichnen wollten. So haben sie sich zwischen Mich und euch gestellt und
haben den Meinen den Weg zu Mir verbaut. Das unerfahrene Volk wurde mit
Schriften und Auslegungen konfrontiert, die aus dem reinen Intellekt
kamen. Intellektuell zu sein war und ist Mode, denn es verschafft
Wichtigkeit, Ansehen und dadurch viele Vorteile. Es verschafft Macht
über diejenigen, die das Spiel nicht durchschauen.
Ich
aber sage euch: Ich Bin die größte Intelligenz! Und Ich trage auch
nicht für einen Deut Intellekt in Mir! Denn der Intellekt stellt den
Mißbrauch der Intelligenz dar.
So
wurden zum Beispiel in vielen Religionsgemeinschaften eigene
Sprachregelungen geschaffen, die nur die verstehen konnten und können,
die dazu gehören. Ich sage euch: Wo etwas gelehrt wird, das nicht das
einfachste Gemüt versteht, da ist Menschliches mit im Spiel! Denn da Ich
die Liebe Bin – die auch die Gerechtigkeit beinhaltet –, mußten die
Unterweisungen und Belehrungen, die Ich brachte, so unkompliziert und
klar verständlich sein, daß ein jeder auf der Welt – gleich wo er lebt
und welchen Standes er ist –, sie erfüllen kann, so er guten Willens
ist. Und so geschah es! Denn nichts anderes tat Ich, und nichts anderes
braucht der Mensch.
Wenn
ihr das Ausmaß der Verdrehungen und Veränderungen erkennen wollt, dann
schaut hinein in die Vorschriften, Regelungen, Anweisungen und
Interpretationen, die eure Kirchen und Religionen als heilsnotwendig
verkünden. Und derjenige, dessen innere Augen sich zu öffnen beginnen,
wird erkennen.
Wenn
Ich mit Meinen Kindern kommuniziere, dann geschieht dies von Herz zu
Herz. Es läuft auf der Gefühlsebene ab, auf gegenseitiger Liebe, und
nicht im Verstand. Ich fache in Meinem Kind ein Feuer an, das lodert und
immer größer wird, das Mein Kind und darüber hinaus in seinem Umfeld
die Menschen erfaßt, die sich erfassen und begeistern lassen.
So
war es in den ersten Jahren und Jahrzehnten, nachdem Ich diese Welt
wieder verlassen hatte. So haben Meine Apostel und Jünger und
diejenigen, die Mich liebten und die Meine Lehre weitergaben, geredet
und gehandelt: von Herz zu Herz ... Könnt ihr euch vorstellen, daß sie
viele Anhänger gefunden hätten mit einem Wust aus Dogmen und
Paragraphen, unverständlichen Redewendungen, Vorschriften zahlreicher
Art und dergleichen mehr? Wenn sie das von sich gegeben hätten, was eure
Kirchenoberen heute von sich geben? Wobei sie einen Großteil der von
ihnen erfundenen Gesetze und „Heilsrezepte“ vor euch verstecken, weil
sie Angst davor haben, daß ihnen beim Bekanntwerden ihrer „auf
göttlichen Eingebungen beruhenden Entscheidungen“, die sie bis heute
nicht korrigiert haben, ihre Schäfchen davonlaufen.
Ich
habe durch das Herz Meiner Nachfolger sprechen können, so wie es Mir
auch heute weltweit bei vielen möglich ist, die sich Mir hingegeben
haben, die Mich lieben. Es ist die Sprache des Herzens, die jeder
versteht, und die jeder umsetzen kann. Achtet bei euch selbst aber
darauf, daß es nicht nur schöne Worte sind, die ihr gebraucht. Schöne
Worte sind genug in dieser Welt. Was Ich Mir von Meinen Söhnen und
Töchtern wünsche, das ist ihr kindliches, ehrliches und offenes Wort:
„Vater, ich hab Dich lieb. Ich möchte mit Dir durch den Tag gehen.“ Und
dann schaut, daß es nicht nur bei den Worten bleibt, denn ihr lernt und
erntet positive Früchte nur dann, wenn ihr wirklich mit Mir durch den
Tag geht; wenn ihr schaut, was auf euch zukommt; wenn ihr eure eigenen
Reaktionen beachtet und wenn nötig korrigiert; wenn ihr euch bewußt
seid: „Da ist jemand an meiner Seite, der geht jetzt mit mir in diese
oder jene Situation.“ Dann sind es keine Worthülsen mehr, denn dann
setzt ihr das um, was ihr formuliert habt, und was ihr in eurem Herzen
empfindet.
Es
gibt viele solcher Redewendungen, die manchmal allzuleicht von euren
Lippen kommen. Denkt selber einmal darüber nach, was es beispielsweise
heißt, wenn ihr denkt oder sagt: „Mein Gott, ich ruhe in Dir.“ Was
bedeutet dies, wenn es aus eurem Herzen kommt? Bringt es nicht ein
unendlich tiefes Vertrauen mit, ein Bollwerk, das nicht durch Ängste und
Sorgen erschüttert werden kann? Oder wenn ihr sagt: „Vater, ich bin
Dein.“ Achtet ihr dann darauf, daß euer Denken und Tun dann auch den
Gesetzen der Liebe entspricht? Was empfindet ihr, wenn aus euren Herzen
der Wunsch aufsteigt: „Ich für Dich, und Du durch mich“? Wenn es euch
ernst ist mit dem, was ihr Mir sagt, dann Bin Ich derjenige, den ihr als
Lotsen an Bord eures Lebensschiffes geholt habt.
Das,
Meine geliebten Söhne und Töchter, ist gelebte Liebe. Dafür braucht ihr
keine weltlichen, kirchlichen oder sonstigen Gesetzbücher. Jeder, der
diesen Weg geht, wird erkennen und verspüren, wie nahe Ich ihm Bin. Dann
wird euch keiner mehr sagen können: „Du mußt dieses oder jenes tun oder
dieses oder jenes lassen.“ Oder: „Ich zeige dir den Weg zu Gott.“ Nein,
du hast Mich erlebt, du weißt um Mein unmittelbares Leben in dir – und
du wirst und bleibst frei. Du wirst so frei, wie Ich dich geschaffen
habe, und du wirst diesen Weg, der in die Freiheit führt, gehen, ohne
nach rechts und links zu schauen. Du wirst zu einem erwachsenen Sohn, zu
einer erwachsenen Tochter Meiner Liebe, denn du hast Verantwortung für
dich übernommen, und die Hürden, die du selbst aufgebaut hast oder hast
in dir aufbauen lassen, sind abgebaut.
Ich
wünsche Mir, daß mehr und mehr Meiner Kinder diese einfache Wahrheit
erkennen und sie in ihrem Leben umsetzen. Mein Segen gilt euch allen,
und er gilt ganz besonders denen, die Mir erneut ihr Ja geben. Amen.
Göttliche Offenbarung:
Meine
Söhne und Töchter, Ich liebe euch, Ich liebe Meine gesamte Schöpfung.
Und wie Ich es euch geoffenbart habe, kommt die Zeit, in der Friede sein
wird – dann, wenn alle Meine Kinder, wenn alle Geschöpfe wieder zurück
sind im Reich Gottes, im Reich eures himmlischen Vaters, dort
Glückseligkeit und Herrlichkeit, Liebe und Friede sind, so wie ihr
gesungen habt: „Es wird Friede sein“. Doch wahrlich, Ich sage euch, in
euch ist jetzt schon Friede, denn ihr habt den Weg zu Mir gefunden, und
Ich kann somit mehr und mehr und von Tag zu Tag und von Tat zu Tat
bewußter in euch lebendig werden.
So
gehet hin in diesem Frieden, nehmt hin die geistigen Gaben, die ihr
empfangen habt, und labt euch auch an den Gaben, die jetzt im Anschluß
euren Tisch bedecken. Seid gesegnet, Meine Kinder, hier und dort. Amen.

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