Johannes 16:12 und 25)
"Ich hätte euch noch vieles zu sagen, doch das würde euch jetzt überfordern.
13 Aber wenn der Helfer kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch anleiten, in der vollen Wahrheit zu leben.3
Was er euch sagen wird, hat er nicht von sich selbst, sondern er wird
euch nur sagen, was er hört. Er wird euch jeweils vorbereiten auf das,
was auf euch zukommt.
25 »Ich
habe euch dies alles in Andeutungen gesagt, die euch rätselhaft
erscheinen müssen. Die Stunde kommt, dass ich nicht mehr in Rätseln zu
euch rede, sondern offen und unverhüllt zu euch über den Vater spreche.
Das Buch Joael, Kap. 3
1 Danach
aber wird es geschehen, dass ich meinen Geist ausgießen über alles
Fleisch ... Eure Söhne und Töchter werden Propheten sein, eure Alten
werden Träume haben und eure jungen Männer haben Visionen.
2 Auch über Knechte und Mägde werde ich meinen Geist ausgießen in jenen Tagen ... (Damit sind die Tage der Endzeit gemeint in den wir bereits leben).
Aus Liebe zu Gott
Gottes Wort vom 12. April 2014
Die
Ansprache Gottes an den Menschen bzw. durch den Menschen vollzieht
sich, wie alles in der Schöpfung, nach unumstößlichen, geistigen
Gesetzmäßigkeiten. Die unterschiedlichen Schwerpunkte und
Betrachtungsweisen in den Offenbarungen ergeben sich durch die
göttlichen Grundaspekte der Ordnung, des Willens, der Weisheit, des
Ernstes, der Geduld, der Liebe und der Barmherzigkeit, entsprechend
auch der geistigen Mentalität desjenigen, der das Offenbarungswort
aufnimmt. In und über allem aber wirkt die Liebe als Träger aller
Offenbarungen, ohne die ein echtes Gotteswort nicht möglich ist.
Göttliche Offenbarung
Ich
Bin, der Ich Bin, von Ewigkeit zu Ewigkeit, der Vater-Mutter-Gott und
Schöpfer allen Seins. Ich erhebe zu Anfang dieser geheiligten Stunde
Mein Wort, denn Ich Bin das Wort, das zu allen Zeiten, an allen Orten
gegenwärtig war, ist und sein wird. Jeder einzelne von euch – du und du
und du und du, Mein Kind – ist von Mir geladen, dieser Stunde
beizuwohnen und es zu erleben, wenn Menschen in Meinem Geiste
zusammenfinden.
Und
da ihr euch nun versammelt habt – ihr hier, in diesem Dachkämmerlein,
und ihr, jenseits des Schleiers, im mächtigen, lichterfüllten Dom der
Liebe, der auch über diesem Ort sich wölbt –, so will Ich euch alle
willkommen heißen, Ich, euer Vater, und in Christus der vollkommene
Ausdruck väterlicher Liebe.
Die
Tage nahen, da die Christenheit ihr sogenanntes Osterfest feiert. Sie
feiert – und viele tun es dem Worte nach – die Auferstehung von Jesus,
dem Christus, vor 2.000 Jahren. Doch wie tun sie es? Sind ihre Herzen
erfüllt von der Botschaft, die Ich brachte? Sind sie ergriffen von der
Liebe, die Ich den Meinen vorlebte, und streben sie danach, es Mir
gleichzutun, in Meinen Fußstapfen zu gehen, so wie Ich es euch alle zu
tun hieß?
Wahrlich,
Ich Bin nicht gekommen, um den Mythenschatz der Menschheit mit
rührseligen Geschichten zu bereichern. Ich Bin gekommen, um die Menschen
den Weg zur Auferstehung zu lehren, welche die Auferstehung in Meinem
Geiste ist. Und dies bedeutet, daß es jedem,
der sich bemüht, den Geist der Liebe in seinem Leben im Denken, Reden
und Tun durch sich walten und wirken zu lassen, mit Meinem väterlichen
Beistand gelingen wird, aus den Niederungen menschlichen Seins
aufzuerstehen, hinein in die beglückenden Sphären wahren Lebens.
Dies
bedeutet auch, Mein Kind, daß der Auferstehung in Mir dein Opfergang
über Golgatha vorangeht, auf welchem du dich bemühst, alles, was dich weltlich
macht, um des Heils und des Friedens deiner unsterblichen Seele willen
zu überwinden und es aus Liebe zu dir selbst, deinem Nächsten und zu
Mir, deinem Schöpfer und Vater, hinter dir zu lassen.
Sehet,
dieses Sinnbild verbirgt sich in dem mystischen Geschehen, über welches
eure Schrift berichtet. So war Mein Leben als Jesus jedem einzelnen
Meiner Kinder bis zu ihrer aller Heimkehr ein vollkommenes Sinnbild, dem
nachzufolgen Ich durch alle Zeiten die Meinen aufgefordert habe und
davon niemals ablassen werde. Und so du, Mein Kind, auferstehst in Mir,
bist du zur Urquelle in dir gelangt und vermagst aus ihrer Fülle und
Herrlichkeit zu schöpfen, all jenen zum Zeichen, die sich nach wahrem
Leben sehnen.
Meine
Geliebten, so Bin Ich nicht nur unter eurer kleinen Schar hier im Raum,
sondern auch unter euch unzähligen Kindern aus den Seelenreichen, die
ihr hierher gekommen seid, um in dieser geheiligten Stunde von der Liebe
des himmlischen Vaters berührt zu werden, auf daß der Weg jedes
einzelnen lichter und leichter werde.
Ich
segne euch, Ich lege Meine Hand auf euer Haupt, jedem einzelnen hier
und dort, und Ich begleite euch durch eure Feierstunde. Amen.
Göttliche Offenbarung
Auferstehung,
Meine geliebten Söhne und Meine geliebten Töchter, ist das Gegenteil
von Totenstarre. Ich wünsche Mir, daß alle Meine Kinder die Starre, in
der sie verharren, abschütteln, daß sie zu leben beginnen, im Geiste
auferstehen und sich befreien von den Fesseln, mit denen sie gebunden
sind; und daß sie das „Spiel“ erkennen, in das sie – ohne daß sie es
wissen – eingebunden sind, und daß sie es in ihrer Tiefe durchschauen.
Deshalb
ist Mein heutiges Offenbarungswort aus dem Ernst gesprochen, doch ihr
wißt, daß darin gleichzeitig Meine unendliche Liebe schwingt. Doch es
gibt Zeiten, die eines klaren und aufklärenden Wortes bedürfen, und
deshalb ergreife ich jetzt die Gelegenheit, um euch zu einem
umfassenderen Verständnis des Vorgehens der Gegensatzkräfte zu
verhelfen.
Ich
habe vor einiger Zeit zu euch über das Bewußtsein gesprochen, das –
auch wenn es vielen abstrakt erscheint, weil es schwer „zu fassen“ ist –
doch einen enorm wichtigen Platz einnimmt, weil darüber das Schicksal
des Menschen beeinflußt und gesteuert werden kann – und nicht nur werden
kann, sondern auch wird. Gerade weil dieser Punkt von ganz zentraler
Bedeutung ist, um die seelische Entwicklung zu fördern oder zu
verhindern, hat seit jeher die Dunkelheit alles daran gesetzt, das
Bewußtsein Meiner Menschenkinder auf vielfältige Art und Weise zu
manipulieren mit dem Ziel, dieses zu begrenzen oder sogar mehr und mehr
einzuschränken.
Sie
bedient sich dabei der Mittel, die ihr in der jeweiligen Zeitepoche zur
Verfügung stehen und angebracht sind und auch der Möglichkeiten, die
sie hat, um in euer Leben einzugreifen. Dabei macht sie vor nichts und
niemandem – Ich betone: vor niemandem – halt.
Ihr
habt erkannt, daß der Umbruch schon längst begonnen hat, und daß –
bildlich, aber nicht nur bildlich gesprochen – die Winde dabei sind, zu
Stürmen und Orkanen zu werden, denn der Kampf, den das Dunkle gegen das
Licht führt, hat Fahrt aufgenommen. Das hat seinen Hintergrund darin,
daß in dieser Zeit verstärkt Energie aus den Himmeln in eure Materie
einfließt, und dadurch mehr und mehr Menschen in ihrem Inneren erwachen.
Sie beginnen, vieles zu hinterfragen, sie machen sich auf die Suche,
und je nach Grad ihres Wunsches, zur Wahrheit zu finden, werden sie
früher oder später auch fündig.
Die
Finsternis beobachtet dies mit Sorge, ja mit Angst, und setzt deshalb
alles daran, die Menschen, die den Rest ihres Schlafes abschütteln
wollen oder gar dem Licht zustreben, zu verwirren, zum Straucheln oder
Fallen zu bringen, und die anderen, die noch schlafen, erst gar nicht
erwachen zu lassen. Es sind Kämpfe, die im Unsichtbaren, im
Feinstofflichen stattfinden, von denen ihr auch nicht die leiseste
Ahnung habt. Das besonders Gefährliche daran ist, daß ihr die Angriffe
und Verführung nicht oder nur in den seltensten Fällen bemerkt, daß sich
alles aber dennoch unmittelbar um euch herum abspielt und direkt auf
euch Einfluß nimmt. Ihr seid inmitten dieses Geschehens! Meine vielen
Helfer, eure Schutzengel, geistigen Lehrer und Freunde aus dem Licht,
bemühen sich um euch, aber auch die Kräfte der Gegenseite. Diese gehen
mit einer unglaublichen Raffinesse vor, die von euch in ihren Details
und Verästelungen nicht erkannt werden kann und deshalb immer
unterschätzt wird, auch von denen, die aufgeklärt sind und darum wissen.
Vorrangiges
Ziel der Dunkelkräfte war und ist es, das Bewußtsein der Menschen zu
trüben, erstarren zu lassen oder einzuschränken, oftmals so weit, bis
nichts mehr erkannt werden kann, was außerhalb ihres dann eingeengten
menschlichen und seelischen Blickwinkels liegt. Ist dies erst einmal
gelungen, wird der Mensch zu einem willfährigen Werkzeug.
In
den verschiedenen Zeitabschnitten waren die Vorgehensweisen
unterschiedliche. In eurem Mittelalter arbeitete man vornehmlich mit der
Angst, und wer sich auflehnte gegen weltliche und kirchliche
Obrigkeiten, der mußte damit rechnen, verfolgt und getötet zu werden. So
passten viele ihr äußeres Verhalten an, obwohl sie es in ihrem Inneren
anders wollten. Was ist dies anders als Bewußtseinseinschränkung? Der
Mensch kann nicht so leben, wie er will, wie es seinem wahren Wesen
entspricht.
Die
Zeiten des Mittelalters sind vorbei, aber deshalb hat die Manipulation
des Bewußtseins nicht aufgehört; die Gefahren sind nach wie vor
allgegenwärtig, und zwar schlimmer denn je. Durch die vielen technischen
Möglichkeiten eurer heutigen Zeit, durch den weltweiten Handel, die
weltumspannende Kommunikation und vieles mehr stehen der Finsternis
jetzt ganz andere, wesentlich effektivere Mittel zur Verfügung als noch
vor ein paar hundert Jahren.
Sie
arbeitet auf eine äußerst geschickte Art und Weise an verschiedenen
Fronten, und sie geht so vor – in kleinsten Schritten –, daß es die
allermeisten nicht bemerken. Sie bietet euch Fortschritt und Wohlstand
an, und vergiftet dabei eure Umwelt und damit eure Luft, euer Wasser,
eure Nahrung, eure Kleidung und vieles mehr; sie bietet euch sogenannte
Heilmittel an, die euch oftmals mehr schaden als helfen – und all das
wandert in eure Körperzellen hinein und lagert dort seine Informationen
ab. Es beeinträchtigt auf diese Art und Weise euer Empfinden und Denken,
es trübt euren Durchblick, und so seid ihr mehr und mehr zu steuern und
zu manipulieren, besonders dann, wenn ihr euren Halt nicht im Inneren,
in Mir, sucht, sondern den Versprechungen der Gegenseite folgt und ihren
Verlockungen unterliegt.
Eure
Medien tragen ihren Teil zur Eintrübung und Verwirrung bei und
überhäufen euch mit Nachrichten, Ablenkungen, Oberflächlichkeiten, mit
scheinbar spannendem Geschehen, augenscheinlich hochinteressanten
Informationen usw. und halten euch so auf Trab. Und mit jeder
Information, die negativ gepolt ist, fließt Negatives in euch ein,
zumindest dann, wenn es in euch eine entsprechende Resonanz findet.
Die
Gegensatzkräfte arbeiten aber auch in eurem Inneren, indem sie Hass,
Neid, Eifersucht, Sorgen und Ängste und so manches mehr schüren. Sie
blähen euer Ego auf und verhelfen euch zu scheinbaren Erfolgen, nur um
euch noch fester an sich zu binden und euch eure Energie zu rauben.
Wenn
ihr von Eintrübung oder Einschränkung des Bewußtseins hört, dann denkt
so mancher von euch an Verhaltensweisen, die sofort zu erkennen sind,
weil sie der Norm eures Alltags nicht entsprechen. Doch Ich sage euch:
Dies sind nur die schweren Auswüchse, die davon ablenken, daß ein jeder –
in unterschiedlichem Umfang – einer Umprogrammierung seines Bewußtseins
unterliegt. Wendet die Logik des Herzens an und erkennt: Ein reines
Wesen der Himmel ist in keiner Weise eingeschränkt. Da jeder Mensch aber
eingeschränkt ist, muß diese Einschränkung über sein Bewußtsein
gelaufen sein.
Es
geht nicht darum, diese Erkenntnis zum Anlaß zu nehmen, sich
herunterziehen zu lassen, sich klein und unwürdig zu empfinden, sondern
lediglich darum hineinzuspüren, wie subtil die Einschränkungen verpackt
sind, so daß sie in eurem Alltag – auch von euch selbst – gar nicht
wahrgenommen werden. Nicht nur jede Empfindung und jeder Gedanke, die
nicht der Liebe entsprechen, stellen eine Veränderung des ursprünglich
reinen Bewußtseins dar, sondern auch alles, was der Mensch für sich
deklariert als: "Das bin ich! Das gehört zu mir! Das ist mein! So denke
ich, und davon lasse ich nicht ab! So sehe ich die Welt, und keiner kann
mich vom Gegenteil überzeugen! So bin ich erzogen worden, so bin ich
halt! Das glaube ich, und dabei bleibe ich!"
Die
Liste ist schier endlos, denn alle diese Wesenseigenschaften, die in
unterschiedlicher Ausprägung zum Menschen gehören, sind ja auch
tatsächlich vorhanden. Aber das ändert nichts daran, daß sie – durch wen
und wie auch immer – ein Teil der menschlich-weltlichen Seite Meines
Kindes geworden sind. Nun sollten sie erkannt werden im Lichte der Liebe
und harren der Entscheidung, nach und nach mit Meiner Hilfe umgewandelt
zu werden.
Ich
sagte zu Anfang, daß nichts und niemand von diesen Angriffen
ausgenommen ist. Ich lasse diese Angriffe zu, weil ein jedes Geschöpf
den freien Willen hat, auch diejenigen, die sich einstmals gegen Mich
gewendet haben und jetzt immer noch gegen Mich und alle, die sich auf
die Seite des Lichtes gestellt haben, kämpfen. Ich werde also ihr Tun
nicht unterbinden, aber Ich werde diejenigen Meiner Kinder, die an Mich
glauben und Mich lieben, mit Kräften ausstatten, die es ihnen
ermöglichen, diese Bedrohungen zu erkennen, ihnen zu widerstehen und
damit über kurz oder lang auch den Angreifer zum Nachdenken und
irgendwann zur Besinnung und Umkehr zu bringen.
Nun
versetzt euch – gedanklich und nur für einen Moment – einmal in die
Lage eines Angreifers. Würdet ihr die Menschen, deren Seelenlicht schon
in die Dunkelheit hineinstrahlt, unbeachtet lassen? Sind es nicht gerade
sie, die euch in euren Augen gefährlich werden können? Würdet ihr nicht
versuchen, sie zum Stolpern oder gar zum Fallen zu bringen? Der
Möglichkeiten sind viele, die angewendet werden. Und, das gilt für
jeden: Wer nicht genau hinschaut und somit nicht weiß, wo seine eigenen
Schlupflöcher sind – die er auf dem Weg der Selbsterkenntnis finden
könnte –, der wird immer wieder an diesen Schwachstellen angegriffen
werden.
Macht
euch, Meine Geliebten, bewußt, daß alle Boten des Lichtes bevorzugte
Zielscheiben darstellen, und daß die, die eine besondere Verantwortung
tragen, euer Gebet, eure positiven Gedanken und geistige Unterstützung,
so sie gewünscht ist, in hohem Maße brauchen.
Sobald
ein Bewußtsein eingeschränkt ist, hat es nicht mehr das, was ihr den
„Durchblick“ nennt; die inneren Maßstäbe eines Menschen beginnen, sich
zu verschieben. Der Unterschied zwischen gut und böse fängt an, sich zu
verwischen, denn das Gewissen ist eingelullt worden und kann vielfach
nicht mehr erreicht werden. Ein solcher Mensch wird langsam aber sicher
zum Spielball dunkler Kräfte; er wird zu einer Marionette und tanzt an
unsichtbaren Fäden, ohne daß er es bemerkt. Sein Unterscheidungsvermögen
ist gestört, weil die Finsternis es geschafft hat, an ganz zentraler
Stelle – an seinem Bewußtsein – erfolgreich anzusetzen und Treffer zu
erzielen.
Eine
weitere Gefahr besteht darin anzunehmen, Bewußtsein hätte etwas mit
Intelligenz zu tun. Das einfachste Gemüt kann einen hohen Grad von
Bewußtsein und Bewußtheit haben, und die in euren Augen so schlauen
Köpfe dieser Welt können in ihrer Seele trübe oder leer sein. Es hat
also keinen Sinn, auf die Großen und Mächtigen eurer Welt zu schauen und
euch daran zu orientieren, was sie tun, um zu erkennen, was richtig und
falsch ist. Ihr habt den Maßstab für richtig und falsch in euch. Ihr
braucht keine Vorbilder, wie die Welt sie euch anbietet. Wenn ihr ein
Vorbild braucht, dann nehmt Mich, als Jesus von Nazareth, zum Vorbild.
Auch wenn es euch nicht gelingt, diesem Bild vollkommen nachzueifern, so
seid ihr doch auf dem Weg der Liebe, der an Mein Herz führt; und ihr
wißt, daß Mir euer Bemühen reicht.
Die
Welt, die unsichtbare und die sichtbare, ist in Aufruhr; die
Negativ-Kräfte haben ihre Fallen aufgestellt, und es lauern überall
Gefahren!!! Das ist die eine Seite. Doch es gibt auch eine andere – Meine
Seite –, über die Ich mit euch schon oft gesprochen habe, und die Ich
euch auch jetzt wieder nahebringen möchte. Wenn die Finsternis über eine
so große Raffinesse und über so viele Möglichkeiten verfügt, dann
könntet ihr fragen: „Welche Chancen hat denn der einzelne überhaupt,
diesen Angriffen zu entgehen oder sie zu parieren?“
Wahrlich,
Ich sage euch, Meine geliebten Söhne und Töchter, und Ich erinnere euch
damit an das, was ihr bereits wißt: Es gibt keine größere Kraft als
Meine Liebe! Wer sich in Meine Hand begibt, der wird von Mir geführt,
und Ich werde ihn stark und in seinem Bewußtsein klar machen, so daß er
lernt, tiefer zu schauen, die Irrwege zu erkennen und sich für den Weg
der Klarheit und Liebe zu entscheiden. Es ist die Sehnsucht, die in
einem jeden Herzen liegt, über die Ich Meine Kinder erreichen kann, wenn
sie denn ihrer Sehnsucht freien Lauf lassen; wenn sie sich daran
erinnern, wer sie sind, wenn sie ihr Empfinden und Denken auf ihre
himmlische Heimat richten und darauf, daß Ich an ihrer Seite gehe in
dieser Zeit.
Wer
solchermaßen sein Herz zu Mir erhebt, kann furchtlos und angstfrei
durch die kommende Zeit gehen. Es wird nichts geben, was den Schutz, den
Ich um Mein Kind lege, in irgendeiner Form beeinträchtigen kann,
zumindest nicht grundsätzlich. Zwar wird es Augenblicke und Situationen
geben, in denen euch die Gegensatzkräfte ärgern können, wo sie euch in
schwachen Momenten der Unkonzentriertheit, der Trägheit, des Schmerzes,
der Müdigkeit, des Frustes und mehr erreichen können, um euch
kurzfristig in Unruhe, Disharmonie oder auch Ängstlichkeit zu bringen
oder euch stolpern zu lassen.
Das
aber, Meine Freunde, kann einen Menschen, der auf dem Weg ist, nicht
aus der Bahn werfen und nicht davon abhalten, seinem Ziel konsequent
zuzustreben. Er wird klar in seinem Inneren bleiben, er wird mehr und
mehr schauen lernen, er wird kein falsches „Alles ist gut, wir haben uns
lieb“ darüber legen, sondern er sieht tiefer – und verurteilt dennoch
nicht.
Ihr
kennt das Wort eurer Schrift „Prüfet alles, und das Gute behaltet“. Ich
will, weil dies für eure Zeit wichtig ist, dieses Wort ergänzen und
sagen „... das Gute, Wahre und Richtige behaltet“, aber dafür müßt ihr
wissen, was wahr und richtig ist. Ob etwas gut ist, kann sich für den
einen so, für den anderen so darstellen, je nach dem Grad seiner Moral,
seiner Ethik, seiner Weltanschauung und seiner Glaubenssätze. Deshalb
müßt ihr lernen, den Maßstab der gelebten Liebe anzulegen, zuerst an
euch selbst, um euch kennenzulernen, und dann an das Verhalten eures
Nächsten – um ihn zu erkennen, nicht um ihn anschließend abzuwerten oder
zu verurteilen!
So lernt ihr, die Spreu vom Weizen zu trennen, ohne die Spreu mit negativen Empfindungen und Gedanken zu betrachten.
Dieser
Weg ist nicht einfach. Er gleicht einer Gratwanderung – und Ich spreche
dies in allem Ernst als Ermahnung aus: Seid wachsam, Meine Geliebten.
Der Widersacher versucht, euch stürzen zu lassen. Aber wenn ihr an
Meinem Herzen ruht, wenn ihr immer wieder zu Mir kommt, dann werde Ich
euch die nötige Wachsamkeit schenken, und ihr werdet auf diesem Grat mit
Meiner göttlichen Hilfe in Sicherheit wandern. Ihr werdet auf dem Weg
erkennen, daß all das, was ihr an Erkenntnissen, an Erfahrungen, an
Wissen sammelt, niemals für euch alleine ist. Es mag euch als Grundlage
für eure Entwicklung dienen, aber das, was ihr erlernt habt, werdet ihr
weitergeben wollen, so wie ein Arzt sein Wissen auch nicht für sich
behält, sondern es dafür einsetzt, daß es seinem Nächsten, dem
Patienten, zum Heile wird.
Menschen
auf dem Weg zu Mir, die ernsthaft ihren Weg beschreiten, werden darauf
achten, viele ihrer Geschwister mitzunehmen. So wie ihr es in eurem Wort
ausdrückt „Der größte Meister ist der, der alle seine Gesellen zu
Meistern gemacht hat“. Dazu gehört das bemühte Umsetzen in dem Wissen,
daß der Weg der Liebe ein Weg des Dienens und der Demut ist, und daß es
ohne wahres Dienen keinen Einlaß in die ewige Heimat gibt. Das sagt euch
die Logik des liebenden Herzens!
Meine
Liebe durchstrahlt euch. Sie nimmt alles an Furcht oder Sorgen hinweg,
was hier und da die Seele noch ein wenig belastet. Sie macht euch stark
in dem Wissen: Gott lebt in mir!
Laßt
die Stürme kommen, und betrachtet Mich als den Lotsen, der euer
Lebensschiff durch alle Wirren, und seien sie noch so turbulent,
steuert, ohne daß euch ein Leid geschieht.
Ich
segne euch, Meine Söhne und Töchter: Öffnet eure Herzen und verspürt
die Kraft, die in euch einfließt und euch hilft, zur Liebe zu werden und
eure Wachsamkeit zu schärfen .... Amen.

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