Johannes 16:12 und 25)
"Ich hätte euch noch vieles zu sagen, doch das würde euch jetzt überfordern.
13 Aber wenn der Helfer kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch anleiten, in der vollen Wahrheit zu leben.3
Was er euch sagen wird, hat er nicht von sich selbst, sondern er wird
euch nur sagen, was er hört. Er wird euch jeweils vorbereiten auf das,
was auf euch zukommt.
25 »Ich
habe euch dies alles in Andeutungen gesagt, die euch rätselhaft
erscheinen müssen. Die Stunde kommt, dass ich nicht mehr in Rätseln zu
euch rede, sondern offen und unverhüllt zu euch über den Vater spreche.
Das Buch Joael, Kap. 3
1 Danach
aber wird es geschehen, dass ich meinen Geist ausgießen über alles
Fleisch ... Eure Söhne und Töchter werden Propheten sein, eure Alten
werden Träume haben und eure jungen Männer haben Visionen.
2 Auch über Knechte und Mägde werde ich meinen Geist ausgießen in jenen Tagen ... (Damit sind die Tage der Endzeit gemeint in den wir bereits leben).
Bertha Dudde, Offenbarung Nr. 1036, erhalten durch das Innere Wort am 03.08.1939
Lebendiger und toter Glaube ....
Lebendigen Glaubens sollt ihr sein und nicht nur der Form
genügen .... So verlangt es der Vater von Seinen Kindern, und ihr werdet
diesem Verlangen entsprechen müssen, wollet ihr auch im Segen dieses
Glaubens stehen. Wenn euch rechter Glaube gelehrt wird und ihr nehmet
diesen nur rein äußerlich an, d.h., ihr verbindet nicht mit der Annahme
des Glaubens gleichzeitig auch die Tat, so ist dieser Glaube tot, denn
er erwecket nicht den Geist in euch .... er ist nur eine Form, berechnet
für die Welt, jedoch für euch selbst zu nichts nütze. Es kann im
Gegenteil ein solcher Glaube noch die irrige Ansicht hervorrufen,
vollauf seiner Pflicht genügt zu haben und also jeder Verantwortung
enthoben zu sein. Doch es hat ein solcher Formglaube ungemein Schaden
angerichtet unter der Menschheit, wappnen sich doch Tausende mit dem
Schild eines solchen Glaubens, und ihre Seelen sind tot und ziehen nicht
den geringsten Nutzen aus ihm. Der Glaube wird erst dann lebendig, wenn
der Mensch bewußt Fühlung nimmt zu Gott; wenn ihn der Gedanke an die
ewige Gottheit anders denken und handeln läßt, als es ursprünglich der
Fall war. Es muß der lebendige Glaube alles Denken bestimmen, es darf
nicht nur vorsichtshalber oder probeweise etwas anerkannt werden, was
man dann zu beweisen bestrebt ist, sondern ohne den Beweis erbringen zu
können, muß die Überzeugung im Herzen des Menschen vorhanden sein, daß
Gott ist .... und diese Überzeugung muß wieder den Willen auslösen, den
göttlichen Willen dem eigenen voranzusetzen. Es wird dann, was der
Mensch glaubt, in die Tat umgesetzt, und es ist dies dann kein toter
Glaube, da er ja den Menschen belebt .... also zur Tätigkeit anregt. Nun
vermag aber in der heutigen Zeit nur noch ein verschwindend kleiner
Teil die Kraft des Glaubens an sich zu verspüren, weil ihm dieses Wort
nicht nur ein leerer Begriff ist. Es spricht der Mensch zwar vom
Glauben, weil ihm dieses anerzogen wurde, er macht sich aber nicht
einmal klar, was der Glaube an sich ist. Nicht allein das Bejahen von
etwas, was nicht zu beweisen ist .... es ist der Glaube vielmehr ein
Bejahen alles dessen, was mit den Sinnen nicht zu fassen ist, und ein
Darin-Aufgehen und Bedingungslos-Annehmen aller Forderungen, die durch
ebenden Glauben an uns gestellt werden. Tut der Mensch das, was die
ewige Gottheit von ihm fordert, so erkennt er diese Forderung an und ist
somit lebendig geworden, d.h., es wirkte die Kraft aus Gott nun
belebend auf den sich restlos zu Gott Bekennenden. Und wer sonach im
lebendigen Glauben steht, der wird nimmermehr Formenmensch sein; er wird
nicht erfüllen, was von ihm gefordert wird, aus Angewohnheit oder um
der Mitmenschen willen, sondern einzig und allein um Dessentwillen, Der
laut Glauben doch der Inbegriff von allem ist; er wird bejahen, eben
weil er glaubt, und also hellwach werden im Geiste .... Amen

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