Johannes 16:12 und 25)
"Ich hätte euch noch vieles zu sagen, doch das würde euch jetzt überfordern.
13 Aber wenn der Helfer kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch anleiten, in der vollen Wahrheit zu leben.3
Was er euch sagen wird, hat er nicht von sich selbst, sondern er wird
euch nur sagen, was er hört. Er wird euch jeweils vorbereiten auf das,
was auf euch zukommt.
25 »Ich habe euch dies alles in Andeutungen gesagt, die euch rätselhaft erscheinen müssen. Die Stunde kommt, dass ich nicht mehr in Rätseln zu euch rede, sondern offen und unverhüllt zu euch über den Vater spreche.
Das Buch Joael, Kap. 3 1 Danach aber wird es geschehen, dass ich meinen Geist ausgießen über alles Fleisch ... Eure Söhne und Töchter werden Propheten sein, eure Alten werden Träume haben und eure jungen Männer haben Visionen. 2 Auch über Knechte und Mägde werde ich meinen Geist ausgießen in jenen Tagen ... (Damit sind die Tage der Endzeit gemeint in den wir bereits leben).
Bertha Dudde, Offenbarung Nr. 3501, erhalten durch das Innere Wort am 29.07.1945
Überwindung der Welt ....
Der Hang zur Welt verringert den Zufluß geistiger Güter, und
darum werden weltlich gesinnte Menschen weniger mit Spendern geistiger
Gaben in Berührung kommen, sie stehen zu ferne dem geistigen Reich und
erkennen dessen Abgesandte nicht, so sie ihm nahetreten. Denn Gott
führet die Menschen zusammen, Er führet Seine Diener auf Erden denen zu,
die das Wort Gottes anzunehmen gewillt sind, die als Anwärter des
geistigen Reiches in Frage kommen durch ihren nicht gänzlich abgewandten
und der Welt zugewandten Willen. Sie werden zwar keineswegs gezwungen
zur Annahme des göttlichen Wortes, sondern sie müssen die geistigen
Gaben als solche erkennen und freiwillig sich ihnen öffnen. Als
Verächter der Welt erkennen sie auch den Wert göttlicher Offenbarungen
und erschließen ihnen ihre Herzen. Der Weltmensch dagegen wird auch
Gelegenheit haben zur Kenntnisnahme jener, doch seine Sinne spüren
nichts von dem göttlichen Hauch, der ihn berühret, und gleichgültig oder
schroff lehnt er ab, weil die Welt ihm Wertvolleres zu bieten dünkt.
Und so bleiben wertvolle Gaben unbeachtet auf Erden, die im Jenseits den
ganzen Reichtum seiner Seele ausmachen, denn nur das geistige Auge und
Ohr sieht und hört etwas, diese aber sind bei den Weltmenschen völlig
unausgebildet, und im Jenseits wirkt sich diese Unkenntnis als vollste
Dunkelheit aus, die für die Seele ein qualvolles Los bedeutet.
Geistig-strebende Menschen haben ein feines Auge und Ohr für geistige
Gaben, sie spüren den Ursprung, denn das Göttlich-Geistige berührt ihre
Seelen wohltätig, und daher werden die Diener Gottes von ihnen erkannt
als Abgesandte des geistigen Reiches und ihre Gaben dankend in Empfang
genommen. Dennoch sollen die Vertreter des göttlichen Wortes dieses auch
in die Welt hinaustragen, sie sollen immer wieder versuchen, auch
Weltmenschen zu gewinnen, wenngleich dies eine Arbeit ist, die Geduld
und Liebe erfordert, weil sie oft abgewiesen werden und wenig Erfolg
verzeichnen können. Doch nicht immer befriedigt die Welt die Menschen
gänzlich, und jeder Mensch kommt in Situationen, wo er aufgeschlossen
ist für eine Mitteilung aus dem geistigen Reich. Und diese Gelegenheiten
sollen ausgenützt werden, auf daß sie doch noch zur Wandlung ihres
Willens sich entschließen in Zeiten irdischer Not. Denn diese tritt an
alle Menschen heran, weil Gott keines Seiner Geschöpfe ihrem Schicksal
überläßt, sondern immer wieder Einfluß zu gewinnen sucht auf ihre
Seelen. Die geringste Regung des Willens und dem geistigen Reich
zugewandte Gedanken vermehren auch die Gelegenheiten, geistige
Mitteilung entgegenzunehmen, denn Gott achtet ihrer und bedenket einen
jeden nach seinem Verlangen. Doch die Welt muß überwunden werden, um den
Wert geistiger Gaben vollauf schätzen zu können. Alles Geistige will
vom Geist im Menschen erfaßt werden, dieser aber schlummert, wo die Welt
noch den Menschen gefangenhält .... Die Freigabe des Geistes, sein
Erwachen, bedingt Hingabe dessen, was weltlich irdisch ist, und
Verlangen nach dem geistigen Reich, der eigentlichen Heimat des Geistes.
Und darum muß die Welt verachten lernen, wer dem Reich Gottes
nahezutreten begehrt .... Amen

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